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Wissensmanagement im Kleinunternehmen. Konzept zur Speicherung und Weitergabe von Wissen mithilfe elektronischer Medien

Title: Wissensmanagement im Kleinunternehmen. Konzept zur Speicherung und Weitergabe von Wissen mithilfe elektronischer Medien

Term Paper , 2016 , 33 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anja Seidel (Author)

Pedagogy - Adult Education
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Wissensweitergabe erfolgt durch den Transfer von Wissen bzw. von einem Wissensträger zum anderen. Die Sicherung und der Transfer von Wissen stellen Klein- und Mittelständische Unternehmen (KMU) vor die Herausforderung, sich mit dem Thema Wissensmanagement auseinanderzusetzen. Aufgrund ihrer Personal- und Produktstruktur sind diese besonders davon betroffen. Da sich ein kleines Unternehmen dadurch auszeichnet, dass die Mitarbeiter oft vielfältige, funktionsübergreifende Aufgaben mit auftragsspezifischen Inhalten ausführen für deren Bearbeitung ein umfangreiches, projektübergreifendes Wissen erforderlich ist. Zudem haben die Tätigkeiten in diesen Unternehmen hohe Komplexität und hohen Wissensbedarf.

Ziel der vorliegenden Arbeit ist es ein entsprechendes Wissensmanagementkonzept für Kleinunternehmen mit Hilfe von neuen elektronischen Medien zu entwickeln. Die Entwicklung des Wissensmanagementkonzepts soll am Beispiel eines Ingenieurbüros gezeigt werden.
Die Ziele werden zu Beginn des Wissensmanagementprojekts festgelegt, damit die Einführung des WM nicht aus Zeitmangel scheitert: Die Geschäftsleitung formuliert folgende Ziele: Sicherung und Transfer des Wissens von ausscheidenden Mitarbeitern; Transfer von Wissen im Projekt und Schaffung eines Bewusstseins der Mitarbeiter für Wissensmanagement.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problem- und Zielstellung des Ingenieurbüros

1.2 Vorgehen

2 Theoretische Grundlagen zum Thema Wissensmanagement

2.1 Definition des Begriffs „Wissen“

2.1.1 Der Begriff „Wissen“

2.1.2 Unterscheidung zwischen Daten, Informationen, Wissen

2.1.3 Wissensarten

2.2 Was ist „Wissensmanagement“ und ausgewählte Modelle des Wissensmanagements

2.2.1 Definition Wissensmanagement

2.2.2 SECI-Modell

2.2.3 Das Münchner Wissensmanagement-Modell

2.2.4 Definition der Prozesse des Münchner WM Modells mit Maßnahmen

2.3 Vorstellung neuer elektronische Medien

2.3.1 Blended Learning

2.3.2 Wiki Systeme

2.3.3 Datenbanken

2.3.4 Vor- und Nachteile neuer elektronischer Medien

3 Entwicklung eines Wissensmanagementkonzepts mit Hilfe von elektronischen Medien

3.1 Einführung des Wissensmanagements ins Kleinunternehmen

3.1.1 Konzeptschritt 1: Wissensrepräsentation

3.1.2 Konzeptschritt 2: Wissenskommunikation

3.1.3 Konzeptschritt 3: Wissensgenerierung

3.1.4 Konzeptschritt 4: Wissensnutzung

3.1.5 Konzeptschritt 5: Evaluation

4 Fazit und Empfehlung

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel der vorliegenden Arbeit ist die Entwicklung eines Wissensmanagementkonzepts für kleine Unternehmen (Kleinunternehmen), um Wissen effizient zu sichern und weiterzugeben. Die zentrale Forschungsfrage lautet: Wie kann ein kleines Unternehmen im Rahmen des Wissensmanagements mit Hilfe von elektronischen Medien Wissen weitergeben und sichern?

  • Grundlagen des Wissensmanagements und Definition zentraler Begriffe
  • Modellbildung unter Nutzung des SECI-Modells und des Münchner Wissensmanagement-Modells
  • Einsatz und Bewertung elektronischer Medien wie Blended Learning, Wikis und Datenbanken
  • Strukturierung der Wissensmanagementprozesse für KMU
  • Evaluationsmöglichkeiten zur Sicherung der Wissensmanagement-Ziele

Auszug aus dem Buch

2.2.2 SECI-Modell

Das SECI-Modell (Sozialisierung, Externalisierung, Kombination, Internalisierung) - auch Wissensspirale genannt- wurde von den Japanern Ikujiro Nonaka und Hiritaka Takeuchi vorgestellt. Es dient zur Darstellung der Wissenserzeugung und Wissensverbreitung innerhalb der Organisation, das mit der Sozialisation beginnt. „Praktisch findet diese Art der Wissenserzeugung in jeder Projektnachbesprechung statt“ z. Bsp. beim Austausch von Projekterfahrungen, die durch mündliche Berichte (Externalisierung) für „andere Projekte sicht- und nutzbar gemacht werden.“ Zu Beginn wird bei der Sozialisation implizites Wissen zwischen zwei Personen durch informellen Erfahrungsaustausch, aber auch durch Beobachtung und Nachahmung ausgetauscht. Von Vorteil bei der Teilung von implizitem Wissen zwischen Kollegen ist ein gewisser gemeinsamer Erfahrungsrahmen, ansonsten wird die Vermittlung sehr schwierig.

Als zweites folgt die Externalisierung. Hier wird implizites Wissen, das nur schwer kommuniziert werden kann, in explizites Wissen durch Dialoge oder gemeinsame Reflexion zwischen Individuen oder Gruppen ausgetauscht. Im dritten Prozess der Kombination werden die expliziten Wissensbestandteile sinnvoll zusammengefügt. Hier wird das durch Externalisierung entstandene Wissen mittels verschiedener Medien wie z. Bsp. Datenbanken, Dokumente, Gespräche und auch persönliche Treffen kombiniert. Abschließend erfolgt die Internalisierung. Sie transformiert explizites zu implizitem Wissen. Nach einer Versprachlichung kann es von einem weiteren Mitarbeiter vollständig verinnerlicht werden und durch den alltäglichen Umgang kann explizites in implizites Wissen umgewandelt werden. Ziel einer Internalisierung ist ein Lernprozess „Learning by doing“.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein und begründet die Relevanz des Wissensmanagements in der Erwachsenenbildung sowie die konkrete Problemstellung eines Ingenieurbüros.

2 Theoretische Grundlagen zum Thema Wissensmanagement: Hier werden zentrale Begriffe definiert, Wissensarten unterschieden und etablierte Modelle wie das SECI-Modell sowie das Münchner Wissensmanagement-Modell vorgestellt.

3 Entwicklung eines Wissensmanagementkonzepts mit Hilfe von elektronischen Medien: Dieses Kapitel überträgt die theoretischen Erkenntnisse in ein konkretes Konzept für Kleinunternehmen, unterteilt in fünf spezifische Konzeptschritte.

4 Fazit und Empfehlung: Das Fazit fasst die erreichten Ziele zusammen und gibt Empfehlungen zur langfristigen Implementierung des Wissensmanagements mittels Debriefing, Lessons Learned und Best Practice.

Schlüsselwörter

Wissensmanagement, Kleinunternehmen, Wissensspirale, SECI-Modell, Münchner Wissensmanagement-Modell, Elektronische Medien, Blended Learning, Wikis, Datenbanken, Wissensweitergabe, Wissenstransfer, Erwachsenenbildung, Wissensrepräsentation, Wissensgenerierung, Unternehmenskultur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Implementierung von Wissensmanagement in kleinen Unternehmen, um wertvolles Wissen zu sichern, zu strukturieren und für Mitarbeiter zugänglich zu machen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Begriffsbestimmung von Wissen, die Anwendung wissenschaftlicher Wissensmanagement-Modelle sowie der Einsatz digitaler Tools zur Unterstützung der Wissensprozesse.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist die Entwicklung eines praxistauglichen Wissensmanagementkonzepts, das speziell auf die Bedürfnisse und begrenzten Ressourcen eines kleinen Ingenieurbüros zugeschnitten ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin stützt sich auf theoretische Modelle (SECI-Modell, Münchner Wissensmanagement-Modell) und verknüpft diese mit einer anwendungsorientierten Konzeptentwicklung für betriebliche Wissensprozesse.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung und die praktische Ableitung von Konzeptschritten – von der Wissensrepräsentation bis hin zur Evaluation der Wissensziele.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wissensmanagement, KMU, SECI-Modell, Wissensspirale, Blended Learning, Wissensweitergabe und Unternehmenskultur.

Warum wird gerade das SECI-Modell verwendet?

Das SECI-Modell eignet sich besonders gut zur Erklärung, wie implizites (in den Köpfen der Mitarbeiter vorhandenes) Wissen in explizites, organisatorisch nutzbares Wissen transformiert werden kann.

Wie gehen die Mitarbeiter im KMU ohne festen Wissensmanager vor?

Die Fachkräfte des KMU übernehmen die Rolle des "Wissensowners", indem sie in Eigenverantwortung Wissen identifizieren, dokumentieren und mittels elektronischer Medien wie Wikis oder Datenbanken aktuell halten.

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Details

Title
Wissensmanagement im Kleinunternehmen. Konzept zur Speicherung und Weitergabe von Wissen mithilfe elektronischer Medien
College
University of Kaiserslautern  (Sozialwissenschaften)
Grade
1,3
Author
Anja Seidel (Author)
Publication Year
2016
Pages
33
Catalog Number
V382918
ISBN (eBook)
9783668585522
ISBN (Book)
9783668585539
Language
German
Tags
Wissensmanagement Wissensweitergabe Seci-Modell Münchner Wissensmanagementmodell
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anja Seidel (Author), 2016, Wissensmanagement im Kleinunternehmen. Konzept zur Speicherung und Weitergabe von Wissen mithilfe elektronischer Medien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/382918
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