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Wandlungstendenzen der Arbeit durch die Implementierung von "Industrie 4.0"

Titel: Wandlungstendenzen der Arbeit durch die Implementierung von "Industrie 4.0"

Bachelorarbeit , 2016 , 109 Seiten , Note: 1

Autor:in: Hilda Pekmezovic (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Weltweit befindet sich die Industrie im Wandel. Mächtige Industriestaaten wie Japan oder die Vereinigten Staaten, aber auch Mitglieder der Europäischen Union, sind von einem Rückgang der industriellen Produktion betroffen. Warum kommt es zu einer Deindustrialisierung? Was bedeutet das entsprechend für die Europäische Union? Ist eine Reindustrialisierung durch die sogenannte Industrie 4.0 die Lösung und welche Veränderungen kommen auf den Arbeiter der Zukunft zu?

Die Autorin Hilda Pekmezovic untersucht die Hypothese, dass die Industrie 4.0 die Qualifikation- und Kompetenzanforderungen der Mitarbeiter in Zukunft verändern wird. Um gezielt Kompetenzentwicklungsmanagement betreiben und um Qualifizierungs- sowie Weiterbildungsmaßnahmen planen zu können, bedarf es einer Ermittlung der Kompetenzarten, welche für die Produktionsarbeit in Zukunft benötigt werden. Dieses Buch gibt somit Antwort auf die Frage, welche Qualifikationsanforderungen an die zukünftigen Produktionsmitarbeiter der Industrie 4.0 gestellt werden. Dabei werden auch anhand von Expertenbefragungen Wandlungstendenzen der Arbeit herausgearbeitet.

Aus dem Inhalt:
- Industrie 4.0;
- Reindustrialisierung;
- Europäischer Wirtschaftsraum;
- Mitarbeiterqualifikationen;
- Technologischer Wandel;
- Produktionsarbeit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit

1.1 Industrie 4.0 als Zukunft der Produktion

1.2 Ermittlung der Wandlungstendenzen der Arbeit als Ziel der Arbeit

1.3 Begriffsabgrenzung

2 Industrie 4.0 – Die Zukunft der Produktionsarbeit

2.1 Geschichte der Industrie 4.0

2.2 Grundlagen der Industrie 4.0

2.3 Herausforderungen und Chancen der Industrie 4.0

2.4 Technologische Ansätze der Industrie 4.0

2.4.1 Cyber-Physische Systeme

2.5 Das Internet der Dinge und Dienste

3 Die Rolle von lernenden Fabriken für Industrie 4.0

3.1 Rahmenbedingungen der lernenden Organisation

3.1.1 Begriffserklärung der lernenden Organisation

3.1.2 Fundament der lernenden Organisation

3.2 Kompetenzentwicklung als Schlüsselelement

3.2.1 Begriffserklärung von Kompetenz

3.2.2 Kompetenzmanagement

3.3 Bedeutung der lernenden Organisation in der zukünftigen Produktion

4 Ermittlung der Wandlungstendenzen der Arbeit

4.1 Forschungsmethoden zur Datenerhebung

4.1.1 Qualitative Methoden der Datenerhebung

4.1.2 Quantitative Methoden der Datenerhebung

4.2 Durchführung der Expertenbefragung

4.2.1 Konzeption des Fragebogens

4.2.2 Auswahl der Experten

4.2.3 Beschreibung der Auswertung

5 Wandlungstendenzen der Arbeit

5.1 Auswirkungen des technologischen Wandels

5.1.1 Chancen des technologischen Wandels für Mitarbeiter

5.1.2 Risiken des technologischen Wandels für Mitarbeiter

5.2 Qualifikationsanforderungen an Mitarbeiter

5.3 Gestaltungsansätze für die Arbeit in der intelligenten Fabrik

6 Zusammenfassung und kritische Würdigung der Ergebnisse

6.1 Anhang 1: Expertengruppe

6.2 Anhang 2: Vorlage des Anschreibens zur Expertenbefragung

6.3 Anhang 3: Fragenkatalog

6.4 Anhang 4: Auswertung der Expertenbefragung

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, die Auswirkungen der Implementierung von Industrie 4.0 auf die Arbeit in der Produktion zu untersuchen und die sich daraus ergebenden Qualifikations- und Kompetenzanforderungen an zukünftige Produktionsmitarbeiter zu ermitteln, um darauf basierend Empfehlungen für eine lernförderliche Arbeitsgestaltung abzuleiten.

  • Industrie 4.0 und der Wandel der Produktionsarbeit
  • Bedeutung der lernenden Organisation in intelligenten Fabriken
  • Empirische Untersuchung von Kompetenzanforderungen mittels Expertenbefragung
  • Zukunftsperspektiven für Qualifikationsprofile von Produktionsmitarbeitern
  • Gestaltungsansätze für eine humanzentrierte Mensch-Technik-Interaktion

Auszug aus dem Buch

2.4.1 Cyber-Physische Systeme

Der Ansatz, die Produktion IT-technisch zu vernetzen, wurde bereits in den 1980er Jahren mit der Einführung des Computer Integrated Manufacturing (CIM) verfolgt. Damals wurde schon die Bedeutung einer computerintegrierten Produktion für den Wettbewerb erkannt. Der ursprüngliche CIM-Ansatz konnte nicht umgesetzt werden, da die CIM-Konzepte IT-Werkzeuge als standardisierte Mittel vorsahen und eine Standardisierung aufgrund von ständigen Innovationen von Hard- und Software nicht realisierbar war. Durch Weiterentwicklungen und Innovationen im IT-Bereich wurde eine flexible anwenderspezifische Nutzung von IT-Werkzeugen ermöglicht. Diese Entwicklungen bildeten die Grundlage für die (drahtlose) Vernetzung von elektronischen Elementen und eingebetteter Software mit mechanischen Komponenten. Die Bezeichnung für diese verknüpften Systeme stammt aus den Vereinigten Staaten von Amerika und lautet Cyber-Physical Systems oder Cyber-Physische Systeme. Bereits im Jahr 2006 setzte sich die National Science Foundation im Rahmen einer nationalen Forschungsarbeit mit Cyber-Physischen Systemen auseinander.

Im Rahmen des Abschlussberichtes „Umsetzungsempfehlungen für das Zukunftsprojekt Industrie 4.0“ definierte der Arbeitskreis „Industrie 4.0“ Cyber-Physische Systeme folgendermaßen:

„CYBER-PHYSICAL SYSTEMS umfassen eingebettete Systeme, Produktions-, Logistik-, Engineering-, Koordinations- und Managementprozesse sowie Internetdienste, die mittels Sensoren unmittelbar physikalische Daten erfassen und mittels Aktoren auf physikalische Vorgänge einwirken, mittels digitaler Netze untereinander verbunden sind, weltweit verfügbare Daten und Dienste nutzen und über multimodale Mensch-Maschine-Schnittstellen verfügen. Cyber-Physical Systems sind offene soziotechnische Systeme und ermöglichen eine Reihe von neuartigen Funktionen, Diensten und Eigenschaften.“

Zusammenfassung der Kapitel

1 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit: Einführung in das Thema Industrie 4.0 und Darlegung des Ziels, die Qualifikationsanforderungen an Produktionsmitarbeiter zu bestimmen.

2 Industrie 4.0 – Die Zukunft der Produktionsarbeit: Erläuterung des historischen Kontextes, der Grundlagen, Chancen und Herausforderungen der vierten industriellen Revolution.

3 Die Rolle von lernenden Fabriken für Industrie 4.0: Vorstellung des Konzepts der lernenden Organisation, des Kompetenzmanagements und deren Bedeutung für die zukünftige Produktion.

4 Ermittlung der Wandlungstendenzen der Arbeit: Beschreibung der angewandten Forschungsmethoden, insbesondere der Durchführung der Expertenbefragung.

5 Wandlungstendenzen der Arbeit: Analyse der Auswirkungen des technologischen Wandels auf Mitarbeiter und Herleitung der Qualifikations- und Kompetenzanforderungen.

6 Zusammenfassung und kritische Würdigung der Ergebnisse: Synthese der Forschungsergebnisse sowie kritische Einordnung der abgeleiteten Erkenntnisse.

Schlüsselwörter

Industrie 4.0, Produktionsarbeit, Cyber-Physische Systeme, Smart Factory, Kompetenzmanagement, Qualifikationsanforderungen, lernende Organisation, Expertenbefragung, technologischer Wandel, Personalentwicklung, Mensch-Maschine-Interaktion, Digitalisierung, Prozessoptimierung, Arbeitsgestaltung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht, wie sich die Arbeit in der Produktion durch die Einführung von Industrie 4.0 verändert und welche neuen Fähigkeiten von den Mitarbeitern in diesem Umfeld gefordert werden.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Zentrale Aspekte sind der technologische Wandel, die Entwicklung hin zu sogenannten Smart Factories, die Bedeutung von lernenden Organisationen und das Kompetenzmanagement für Produktionsmitarbeiter.

Was ist die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist die Beantwortung der Frage: „Welche Qualifikationsanforderungen werden an die zukünftigen Produktionsmitarbeiter der Industrie 4.0 gestellt?“

Welche wissenschaftliche Methode wurde gewählt?

Die Arbeit kombiniert eine Literaturrecherche zu den technologischen Grundlagen mit einer Expertenbefragung, um fundierte Prognosen über die Anforderungen an zukünftige Mitarbeiter zu erstellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit den technischen Grundlagen (CPS, Internet der Dinge), dem Konzept der lernenden Organisation als Basis für die Fabrik der Zukunft und der Analyse von Kompetenzklassen.

Welche Schlagworte charakterisieren das Werk?

Typische Begriffe sind Industrie 4.0, Smart Factory, Kompetenzentwicklung, Qualifikationsanforderungen, Wissensmanagement und Mensch-Technik-Interaktion.

Warum ist das Kompetenzmanagement in diesem Kontext entscheidend?

Da sich Arbeitsinhalte durch Industrie 4.0 stark verändern, ist ein systematisches Management notwendig, um den Bedarf an neuen Fähigkeiten zu identifizieren und die Mitarbeiter gezielt weiterzubilden.

Was sind die wichtigsten Erkenntnisse der Expertenbefragung?

Die Befragung zeigt, dass von Mitarbeitern künftig ein höheres Maß an Prozess-Know-how, IT-Affinität, Flexibilität, Lernbereitschaft und Anpassungsfähigkeit gefordert wird, um in intelligenten Fabriken bestehen zu können.

Ende der Leseprobe aus 109 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Wandlungstendenzen der Arbeit durch die Implementierung von "Industrie 4.0"
Hochschule
Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg
Note
1
Autor
Hilda Pekmezovic (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
109
Katalognummer
V383077
ISBN (eBook)
9783668638679
ISBN (Buch)
9783960952237
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Industrie 4.0 Betriebswirtschaft Wandlungstendenzen Reindustrialisierung Europäischer Wirtschaftsraum Mitarbeiterqualifikationen Technologischer Wandel Produktionsarbeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Hilda Pekmezovic (Autor:in), 2016, Wandlungstendenzen der Arbeit durch die Implementierung von "Industrie 4.0", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/383077
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Leseprobe aus  109  Seiten
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