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Sollte die NPD verboten werden? Eine Aufstellung von Argumenten zum Standpunkt "Ein NPD-Parteiverbot bringt mehr Gefahren als Lösungen"

Titel: Sollte die NPD verboten werden? Eine Aufstellung von Argumenten zum Standpunkt "Ein NPD-Parteiverbot bringt mehr Gefahren als Lösungen"

Ausarbeitung , 2015 , 6 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Politik - Politisches System Deutschlands
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Zusammenfassung Leseprobe Details

„Ein NPD-Parteiverbot bringt mehr Gefahren mit sich als Lösungen“. Diese kurze Ausarbeitung befasst sich mit dieser These, indem sie Argumente für und gegen diesen Standpunkt aufzählt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Durch ein NPD Verbot, lassen sich Gesinnungen nicht beseitigen.

2. Weiterhin würde ein Verbot die Radikalisierung der Szene beschleunigen.

3. Ein Weiteres scheitern des Parteiverbotes wie im Jahr 2003, würde die Partei nochmals aufwerten.

4. Wie gerade eben beschrieben sollte aufgrund geringer Erfolgschancen von einem Verbotsverfahren gegen die NPD abgesehen werden.

5. Durch ein Parteiverbot wäre die NPD jahrelang ohne Aufsicht durch V-Männer.

6. Ein NPD Parteiverbot würde einem bestimmten Lager des Rechtsextremismus die Strukturen zur politische Arbeit nehmen.

7. Bei der NPD handelt es sich, um eine verfassungswidrige Partei.

8. Durch ein NPD Parteiverbot, würden der Partei die Steuerlichen Gelder entzogen werden.

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit der Debatte um ein mögliches Verbot der NPD auseinander, wobei das Hauptaugenmerk auf der Analyse der Risiken und potenziellen Konsequenzen liegt, die ein solches Verfahren mit sich bringen könnte, um die Forschungsfrage zu beantworten, ob ein Verbot die erhofften demokratischen Schutzwirkungen tatsächlich entfalten kann.

  • Argumentation gegen ein NPD-Verbot aufgrund von Wirksamkeitsbedenken
  • Gefahren einer Radikalisierung der rechtsextremen Szene
  • Historische Lehren aus dem gescheiterten Verbotsverfahren von 2003
  • Politische und finanzielle Auswirkungen eines Parteienverbots
  • Bewertung der Verfassungswidrigkeit der NPD

Auszug aus dem Buch

1. Durch ein NPD Verbot, lassen sich Gesinnungen nicht beseitigen.

Durch ein Parteiverbot würden sich parteiliche Strukturen auflösen, dennoch bleibt in den Köpfen der Anhänger der nationale Gedanke weiterhin bestehen. Verbote könnten Dinge, die eigentlich uninteressant sind, für Jugendliche spannend machen. Auch nach der Entscheidung über ein Parteiverbot der NPD würden Demonstrationen und Kundgebungen stattfinden. Ein Verbot kann die Neigungen und Gedankengänge der Parteimitglieder nicht verhindern. Im Gegenteil, wenn die NPD zerschlagen wird, dürfte dies eher zu einer Radikalisierung von Teilen der Szene führen, die zudem noch schlechter zu kontrollieren ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Durch ein NPD Verbot, lassen sich Gesinnungen nicht beseitigen.: Erläutert, dass ein Verbot keine ideologischen Überzeugungen tilgen kann und das Risiko einer unkontrollierbaren Radikalisierung birgt.

2. Weiterhin würde ein Verbot die Radikalisierung der Szene beschleunigen.: Analysiert, dass Druck Gegendruck erzeugt und die Szene in neue, möglicherweise problematischere Strukturen abwandern lässt.

3. Ein Weiteres scheitern des Parteiverbotes wie im Jahr 2003, würde die Partei nochmals aufwerten.: Thematisiert die Gefahr der medialen Bühne für die NPD bei einem erneuten juristischen Scheitern.

4. Wie gerade eben beschrieben sollte aufgrund geringer Erfolgschancen von einem Verbotsverfahren gegen die NPD abgesehen werden.: Fasst die juristischen Hürden und die Erfahrungen aus dem gescheiterten Verfahren von 2003 zusammen.

5. Durch ein Parteiverbot wäre die NPD jahrelang ohne Aufsicht durch V-Männer.: Diskutiert den Verlust wichtiger nachrichtendienstlicher Erkenntnisquellen durch den Abzug von V-Leuten.

6. Ein NPD Parteiverbot würde einem bestimmten Lager des Rechtsextremismus die Strukturen zur politische Arbeit nehmen.: Beleuchtet die Gegenargumente, wonach ein Verbot die Partei effektiv an Wahlteilnahmen und öffentlichem Agieren hindern könnte.

7. Bei der NPD handelt es sich, um eine verfassungswidrige Partei.: Belegt die antidemokratische Grundhaltung der Partei durch Zitate und offizielle Einschätzungen.

8. Durch ein NPD Parteiverbot, würden der Partei die Steuerlichen Gelder entzogen werden.: Beschreibt die finanziellen Konsequenzen, insbesondere den Wegfall der staatlichen Teilfinanzierung.

Schlüsselwörter

NPD, Parteiverbot, Rechtsextremismus, Bundesverfassungsgericht, Radikalisierung, V-Männer, Demokratie, Verfassungswidrigkeit, Parteienfinanzierung, Innenpolitik, politische Bildung, Rechtsstaat, Parteistrukturen, Ideologie, Beobachtung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Argumente für und gegen ein Parteiverbot der NPD unter Berücksichtigung politischer, gesellschaftlicher und rechtlicher Aspekte.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Wirksamkeit von Verboten, das Risiko der Radikalisierung, die Rolle von V-Leuten sowie die finanzielle Schwächung rechtsextremer Organisationen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die kritische Abwägung, ob ein Verbot der NPD zur Stärkung der Demokratie beiträgt oder ob die negativen Folgen, wie eine Radikalisierung, überwiegen.

Welche Methode findet Anwendung?

Es handelt sich um eine argumentationsanalytische Ausarbeitung, die sich auf Literaturrecherchen und offizielle Dokumente stützt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Gegenüberstellung von Argumenten, die gegen ein Verbot sprechen, und Argumenten, die ein Verbot befürworten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie NPD-Verbot, Rechtsextremismus, Verfassungswidrigkeit und staatliche Beobachtung definiert.

Warum war das Verfahren 2003 ein entscheidender Punkt für die Argumentation?

Das Scheitern von 2003 verdeutlichte, dass eine intensive Beobachtung durch V-Männer die Integrität eines Verbotsverfahrens vor dem Bundesverfassungsgericht gefährden kann.

Welche Rolle spielen V-Leute bei der Verbotsdebatte?

V-Leute sind einerseits wichtig für die Überwachung, erschweren aber andererseits ein juristisches Verfahren, da ihre Anwesenheit in Führungspositionen als staatliche Einflussnahme gewertet werden kann.

Ende der Leseprobe aus 6 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Sollte die NPD verboten werden? Eine Aufstellung von Argumenten zum Standpunkt "Ein NPD-Parteiverbot bringt mehr Gefahren als Lösungen"
Hochschule
Universität Leipzig
Note
2,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
6
Katalognummer
V383193
ISBN (eBook)
9783668589421
Sprache
Deutsch
Schlagworte
sollte eine aufstellung argumenten standpunkt npd-parteiverbot gefahren lösungen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2015, Sollte die NPD verboten werden? Eine Aufstellung von Argumenten zum Standpunkt "Ein NPD-Parteiverbot bringt mehr Gefahren als Lösungen", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/383193
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Leseprobe aus  6  Seiten
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