Die Frontiertheorie von Frederick Jackson Turner als Sicherheitsventil einer werdenden Nation


Hausarbeit (Hauptseminar), 2004
25 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Turners Werdegang

3 Historischer Hintergrund der Frontier
3.1 Der BegriffFrontier
3.2 Die Erschließung des amerikanischen Westens
3.3 Besiedlung
3.4 Die Beseitigung der Indianer

4 Die Frontier-These
4.1 Grundzüge
4.2 Institutioneller Einfluss
4.3 Die Frontier als Sicherheitsventil
4.4 Rezeption

5 Schluss

6 Literatur

1 Einleitung

Die amerikanische Pionierära ist wohl das Element der amerikanischen Ge- schichte, welches jeden Menschen, egal ob alt oder jung, in seinen Bann zieht. Frederick Jackson Turner war der erste Historiker, der die Erschließung des amerikanischen Westens und das Vorhandensein vonfree landals Ursache für die Entstehung der amerikanischen Nation und Ideologie sah. Die Aufgabe die- ser Arbeit ist die Darlegung der Grundzüge dieser Theorie und darüber hinaus die Beschäftigung mit der Fragestellung, inwiefern die Frontier ein gesellschaft- liches und ökonomisches Sicherheitsventil war. Die amerikanische Pionierzeit hatte nicht nur ihre positiven Aspekte, sondern die Erschließung des amerika- nischen Westens führte unweigerlich zu einem fatalen Völkermord, der auch heute noch von den meisten Amerikanern nicht als solcher betrachtet wird. Meine Arbeit gliedert sich folgendermaßen:

Zuerst werde ich in einem biographischen Teil die wichtigsten Lebensstatio- nen Turners darstellen. Anschließend folgt ein Teil, der sich mit dem histori- schen Hintergrund der Frontier beschäftigt. Hier gehe ich auf den Aspekt der Begriffsproblematik und auf die Problematik der Erschließung des amerikani- schen Westens ein.

Anschießend werde ich die wesentlichen Punkte der Frontiertheorie erläutern. Mir geht es hierbei hauptsächlich um die Grundzüge und institutionelle Ein- flüsse. Danach erörtere ich die Frage, inwiefern das Vorhandensein einer Fron- tier als gesellschaftliches und wirtschaftliches Sicherheitsventil fungiert haben soll.

Einen relativ ausführlichen Teil unternehme ich mit dem KapitelRezeption. Turners Theorie wurde einer umfassenden Kritik unterzogen und geprüft. Es ergaben sich unweigerlich unterschiedliche Ansichten und Positionen, die überblicksartig dargestellt werden.

Die Ergebnisse meiner Arbeit werde ich im Schluss darlegen.

2 Turners Werdegang

Frederick Jackson Turner wurde am 14. November 1861 in Portage, Wisconsin, einer typischenwild-west-towngeboren. Sein Vater, Andrew Jackson Turner, war Teilhaber und Herausgeber derWisconsin State Registerund gehörte zu den führenden Persönlichkeiten der Stadt.1 Der mittelwestliche Bundesstaat Wisconsin war noch relativ jung (lediglich 50 Jahre). Turners Geburtsort hatte erst 1853 seine Stadtrechte erhalten und zählte weniger als 3000 Einwohner. Portage befand sich noch im Prozess der Besiedlung und war Teil der Fron- tier. Das Tagesbild jener Zeit wurde bestimmt durch Indianer, Holzfäller und gewaltsame Auseinandersetzungen. Der junge Turner wurde somit u.a. Au- genzeuge der sog. Lynchjustiz.2 Zur Veranschaulichung zitiere ich nun Ray A. Billington:

”Inmid-Septemberthatyeartwohot-headedIrishmenwhohadfeuded since the Civil War - Barney Britt and William H. Spain - met and quarreled on the main street. Spain losing his temper completely, pulled a revolver, shouted“Take that, you son of a bitch,”and shot Britt to death. Law officers were shouldered aside by the mob that formed, captured Spain, and raised the cry of “Hang him, hang him.” A rope appeared, the luckless offender was dragged to a nearby tree, and strung up - all within thirty minutes.“3

Anhand dieses Zitates wird deutlich, dass der sog. Wilde Westen nicht nur in den entsprechenden Filmen der 50er und 60er, sondern auch in der Realität einenlawless characterhatte. Turner wurde somit schon in jungen Jahren von der Frontier geprägt und machte die Erfahrung, dass die Wildnis gesellschafts- formende Kräfte besaß. Er lebte in einer sich rasch verändernden Gesellschaft, da täglich Neuankömmlinge kamen, welche unterschiedliche Kultur- und Wert- vorstellungen mit sich brachten. Des weiteren erkannte Turner, dass er selbst ein Teil dieser sich verändernden Gesellschaft war, deren Leben und Werte sich grundsätzlich von den schon länger bestehenden Städten der kolonialen Ostküste und der Alten Welt unterschied.

Er sah in der Natur eine erzeugende Kraft, die die gesellschaftliche Grundstruktur der Grenzstädte völlig veränderte.4

Frederick Jackson Turner war u.a. der Meinung, dass seine Herkunft aus der Frontier ausschlaggebend für seine späteren Forschungen war.5

An der University of Wisconsin in Madison began Turner sein Studium (1878- 1884). Dort kam er in Kontakt mit Prof. William Francis Allen. Von Allen lernte Turner, dass der historische Prozess in ständiger Bewegung und Bezie- hung war. Dementsprechend veränderten sich auch bestehende Gesellschaften ständig. Diese Veränderung war geprägt von der natürlichen Auslese, wie sie Charles Darwin lehrte.6 Francis Allen hatte einen starken Einfluss auf Turner, insbesondere darin, dass sich Turner mit der Evolutionslehre und ihren Aus- wirkungen beschäftigte. Zusätzlich lernte Turner bei seinem Lehrmeister die Werkzeugeder Geschichtswissenschaft.7 Damit war eine wichtige Vorausset- zung für seine spätere Frontierthese geschaffen.

Frederick Jackson Turner machte seinen Abschluss im Alter von 23 Jahren (1884). Den Titel M.A. erlangte mit 27 Jahren.8 Im Herbst 1888 ging er an die John Hopkins University in Baltimore, um ein Promotionsstudium aufzu- nehmen. Sein Doktorvater war Herbert Baxter Adams. In Baltimore erweiterte Turner seineMaster‘s Thesisüber den Indianerhandel zur Dissertation. Adams wurde vorgeworfen, dass er einen prägenden negativen Einfluss auf Turner hat- te, da er sich mit seiner Frontiertheorie gegen diegerm theoryAdams wandte. Aus den Schriften Turners ergeben sich aber keine Anhaltspunkte.9 Weitere Personen, mit denen Turner während seiner Promotion in Kontakt trat, waren Richard T. Ely, der ähnlich wie Turner ein Stadienmodell der sozialen Evoluti- on aufstellte, Albion W. Small und Woodrow Wilson, den späteren Präsidenten der USA (1913-1921), der zu einem guten Freund und Gesprächspartner Tur- ners wurde.10 Von 1889 bis 1910 hatte Turner einen Lehrstuhl für Geschichte an seiner alten Universität in Madison inne, wo er 1893 seinen AufsatzThe Significance of the Frontier in American Historyverfasste.11 Im Jahre 1910 wechselte Turner nach Harvard und wurde im gleichen Jahr zum Präsiden- ten derAmerican Historical Association(AHA) gewählt. Des weiteren war er in den Jahren 1916/1917Associate in the Department of Historical Research der Carnegie Institution. Seinen Lebensabend verbrachte Turner mit seinen Studien als Emeritus an der Huntington Library in San Marino, Kalifornien. Am 14. März 1932 starb Frederick Jackson Turner im Alter von 70 Jahren in Pasadena, Kalifornien. Turner hatte auf seine Studenten einen packenden und begeisternden Einfluss.12

3 Historischer Hintergrund der Frontier

3.1 Der Begriff Frontier

Es ist schwer, wenn nicht unmöglich, den BegriffFrontieradäquat mit einem Wort ins Deutsche zu übersetzen.Übersetzt manFrontiermitGrenze, so ist Vorsicht geboten, da damit ein großer Teil des Ideengehalts Turners nicht erfasst werden kann. Turner meinte mitFrontier mehr als nurGrenze. Im Deutschen versteht man unterGrenzeim Allgemeinen den äußeren Rand eines Gebietes, oder auch im mentalen Sinne den äußersten erreichbaren Punkt eines Gedanken, einer Emotion etc. In Turners Theorie hat die Frontier nicht nur die Bedeutung einer geographischen Siedlungsgrenze, sondern beinhaltet auch geistige, soziale und politische Prozesse. Kurz gesagt: Die gesamte Summe an Faktoren, mit denen der Siedler am Rande der Zivilisation konfrontiert wurde.13

Die in diesem Absatz angesprochene Problematik der Begriffsdefinition, ist einer von vielen Kritikpunkten, der Turner vorgehalten wird.

3.2 Die Erschließung des amerikanischen Westens

Die Frontierzeit begann im Jahre 1607 mit der Gründung Jamestowns und endete 1890, als das Ende der Frontier amtlich bekannt gegeben wurde.14 Die Expansion nach Westen war das erste Merkmal amerikanischer Innen- und Außenpolitik seit seiner Unabhängigkeit. Die Beweggründe war unterschiedli- cher Art. Zu nennen sind der Landhunger der Neuankömmlinge, ökonomische Interessen und das gezielte Suchen nach neuen Ressourcen und Absatzmärk- ten.15 Der Erwerb des Louisiana-Gebietes unter Thomas Jefferson im Jahre 1803 führte zur territorialen Verdoppelung der USA und war Ausdruck eines neuen imperialen Machtanspruches.16 In diesem Zusammenhang fiel auch die berühmte Lewis and Clark Expedition, welche von Thomas Jefferson initiali- siert, vom Kongress abgesegnet und somit von amerikanischen Steuergeldern finanziert wurde. Sie dauerte von 1804 bis 1806 und hatte insbesondere die Ziele, einerseits eine Wasserroute zum Pazifik zu finden und andererseits die Erforschung des erst kürzlich erworbenen Louisiana-Gebietes durchzuführen. Eine Wasserverbindung zum Pazifik wurde nicht gefunden. Dennoch ging die- se Expedition in die Geschichte ein, da sie, abgesehen von wissenschaftlichen Erkenntnissen, die Eröffnung für eine neueÄra der West-Expansion ab den 1840 er Jahren darstellte, die die Geschichte des amerikanischen Westens in- tensiv prägte.17 Der Erwerb des Louisiana-Gebietes war ein Paradebeispiel für weitere zukünftige amerikanische Landgewinne.18

Die amerikanische Landnahme und Expansion nach Westen waren einerseits ökonomisch, andererseits prophetisch motiviert.19 So existierte die Idee des Sendungsbewußtseins, der göttlichen Vorhersehung, die das amerikanische Volk dazu auserwählt hat, über den Kontinent zu herrschen und ein Leuchtturm für die Welt zu sein.20 Die Expansion über den Kontinent bekam durch den vom New Yorker Journalisten John L. O´Sullivan eingeführten Begriff Manifest Destinyseine ideologische Untermauerung.21

3.3 Besiedlung

Die Besiedlung des Westen verlief etappenweise mit fließenden Übergängen, wobei die chronologische Reihenfolge umstritten ist. So gab es eine Frontier der Missionare und Wanderprediger, der Entdecker und Abenteurer, der Farmer, sowie der Soldaten und Stadtmenschen. Dem Farmer wird aber der Hauptanteil bei der Erschließung des Westens angerechnet.22 Turner unterschied auch zwischen verschiedenen Frontiers.

”The unequal rate of advance compels us to distinguish the frontier into the trader‘s frontier, the rancher‘s frontier, or the miner‘s frontier, and the farmer‘s frontier.“23

Zur Verdeutlichung der etappenweisen Erschließung des Westens habe ich als Quellengrundlage das Ölgemälde von John Gast,American Progressvon 1872 verwendet.24 In der Mitte des Bildes sehen wir denAmerican Spiritin Form einer schwebenden weiblichen Engelsfigur, versehen mit demStar of Empire auf der Stirn. In ihrer Rechten trägt sie ein Schulbuch, das für die nationa- le Aufklärung steht, während sie nach und nach eine Telegraphenverbindung Richtung Westen zieht, welche Ost und West verbinden soll. Vor ihr befinden sich Wildpferde, Büffel, Bären und Indianer, die alle nach Westen, zum Pazifik fliehen und die Rocky Mountains hinter sich lassen. DemAmerican Spiritfol- gen die neuen Eroberer des Westens: Abenteurer, Jäger, Goldsucher, Farmer und Siedlertracks, den Osten hinter sich lassend. Ebenso zieht der Fortschritt in Form von Postkutschen, Telegraphenleitungen, Eisenbahnen und Dampf- schiffen nach Westen.25

Im Jahre 1790 lebten ca. 70.000 Menschen in Kentucky. Um 1800 wuchs die dortige Bevölkerung um 160.000 Einwohner. Insgesamt bezifferte die Volks- zählungsbehörde 877.331 Bewohner für die ”westlicheRegion“(1801).Inden Jahren von 1810 - 1840 versechsfachte sich die Bevölkerung westlich der Alle- ghenies.26 Die Besiedlung des Westens wurde insbesondere durch den Ausbau der Infrastruktur, Flussnetzwerk und Eisenbahnen, intensiviert und erleich- tert.

Im Sinne desManifest Destinywurden die Indianerstämme die ersten Opfer der manichäischen Falle. Die Amerikaner und ihre Ideologie befanden sich auf der Seite des Guten, da sie ja von Gott auserwählt waren - die Urvölker Nordamerikas, die lediglich ein Hindernis bei der Besiedlung des Westens darstellten, standen für das böse Weltprinzip.27

3.4 Die Beseitigung der Indianer

Im 19. Jahrhundert herrschte bzgl. den Indianern die allgemeine Auffassung, dass nur ein toter Indianer ein guter Indianer war(The only good Indian was a dead Indian.).Insbesondere von der öffentlichen Meinung wurden sie im- mer wieder als wertlose Wilde(worthless savages)tituliert, die aufgrund ihrer Armut und Trunkenheit häufig mit dem Gesetz in Konflikt kamen.28 Auch Turner vertrat die Meinung, dass der Indianer dem Fortschritt nur im Wege stehe und dementsprechend weichen müsse.29 Ein Indianer war unverbesser- lich und konnte nach damaliger Auffassung nicht zivilisiert werden.30

DerIndian Removal Actbildete den Höhepunkt einer radikalen Indianerpo- litik. Dieses, im Jahre 1830 unter Präsident Andrew Jackson verabschiedete Gesetz, sah vor, ein festesIndian Countrywestlich des Mississippis zu schaffen, in dem alle Indianer zukünftig leben sollten. Gleichzeitig mussten die Indianer- stämme östlich des Mississippis ihren Lebensraum verlassen.31

[...]


1 Vgl. Billington, Genesis, S. 10.

2 Vgl. Beck, Frontiertheorie, S. 11; Billington, Genesis, S. 9f.; ders., S. 5, ders, in: Turner to Carl Becker, December 16, 1925; Waechter, Erfindung des amerikanischen Westens, S. 83.

3 Billington, Genesis, S. 10, ders. in: Wisconsin State Register, September 18, 1869.

4 Vgl. Billington, Genesis, S. 12-15; “Hence he saw nature as a generative force, transfor- ming frontier social orders into something approaching completely new societies.”, ders., in: William Coleman, “Science and Symbol in the Frontier Hypothesis,”American Histo- rical Review, LXXII (October, 1966), S. 46-47; ders., S. 4, ders., in: Frederick J. Turner to Luther L. Bernard, November 24, 1928. Frederick Jackson Turner Papers, Henry E. Huntington Library, TU Box 40.

5 Vgl. Billington, Genesis: ”Possible my birth at Portage...on the Fox-Wiscons in river had an unconscious influence upon my western studies and my conception of histoty.“; ders., S. 5.

6 Vgl. ders., S. 15-20

7 Vgl. ders., S. 5, 16; Waechter, Erfindung des amerikanischen Westens, S. 85.

8 Vgl. Beck, Frontiertheorie, S. 12; Billington, Genesis, S. 23.

9 Vgl. Waechter, Erfindung des amerikanischen Westens, S. 88; Billington, Genesis, S. 6: ”Turner‘srebellionagainstthisnonsense,...“;Turnerschreibtsogar: ”Our early history is the study of European germs developing in an American environment.“, Turner, Frontier, S.3 ; vgl. auch Pierson, The Frontier, S. 16 f.

10 Vgl. Waechter, Erfindung des amerikanischen Westens, S. 89-90; Junker, Power and Missi- on, S. 181; Billington, Genesis, S. 6: ”Allmyideasandambitionswerebroadenedand enriched by Woodrow Wilson‘s conversations, ...“, ders., in: Turner to Dodd, October 7, 1919, HEH TU Box 29.

11 Vgl. ders., S.91; Beck, Frontiertheorie, S. 12; Turner trug seinen Aufsatz auf einer Ver- sammlung derAmerican Historical Associationin Chicago am 12. Juli 1893 im Rahmen der dortigen Weltausstellung vor. Chicago war eine rasant aufsteigende Metropole des Westens und galt als Vorzeigesymbol der White City.

12 Vgl. Beck, Frontiertheorie, S. 12f.

13 Vgl. ders., S. 7f.

14 Vgl. Raeithel, Nordamerikanische Kultur, S. 329, ders. in: Nelson Klose, A Concise Study Guide to the American Frontier, Lincoln 1964, S. 6.

15 Vgl. Junker, Power and Mission, S. 15.

16 Vgl. ders., S. 15; Raeithel, Nordamerikanische Kultur, S. 333; Roth, Westward Expansion, S. 21, 22, 25-29.

17 Vgl. Turner, Frontier, S. 13; vgl. auch http://www.lewis-clark.org/ .

18 Vgl. Raeithel, Nordamerikanische Kultur, S. 331; Roth, Westward Expansion, S. 19-24.

19 Vgl. Junker, Power and Mission, S. 17, ders., in: Georg Kamphausen, Ideengeschichtliche Ursprünge und Einflüsse, in: Willi Paul Adams et al. (Hg.), Länderbericht USA, Bd. 1, Bonn 1992, S. 265.

20 Vgl. ders, S. 18.

21 Vgl. ders., S. 19, ders., in: Kurt L. Spillmann, Amerikas Ideologie des Friedens. Ursprünge, Formwandlungen und geschichtliche Auswirkungen des amerikanischen Glaubens an den Mythos von einer friedlichen Weltordnung, Bern 1984, S. 114 und Knud Krakau, Missions- bewusstsein und Völkerrechtsdoktrin in den Vereinigten Staaten von Amerika, Frankfurt a. M. 1967, S. 128-155.; ein Auszug ausManifest Destinysiehe Roth, Westward Expansi- on, S. 70f., ders., in: John L. O‘Sullivan, Democratic Review, Vol. 17, July-August 1845, pp. 5-6, 9-10; http://www.mtholyoke.edu/acad/intrel/osulliva.htm; der gesamte Artikel auf http://cdl.library.cornell.edu/cgi-bin/moa/moa-cgi?notisid=AGD1642-0006-46 .

22 Vgl. Raeithel, Nordamerikanische Kultur, S. 330.

23 Turner, The Frontier, S. 12; bzgl. der Reihenfolge vgl. ders., S. 19-21, ders., in: Peck‘s New Guide to the West, Boston 1837; vgl. auch Wasser, Vision, S. 248f.

24 siehe Anhang.

25 Vgl. http://www.csubak.edu/ gsantos/img0061.html .

26 Vgl. Raeithel, Nordamerikanische Kultur, S. 335.

27 Vgl. Junker, Power and Mission, S. 19, ders., in: ders., Die manichäische Falle: Das Deut- sche Reich im Urteil der USA 1871-1945, in: Klaus Hildebrand (Hg.), Das Deutsche Reich im Urteil der Großen Mächte und europäischen Nachbarn 1871-1945, München 1995, S. 141-158.

28 Vgl. Billington, Genesis, S. 12, ders., in: The Wisconsin State Register, February 17, 1866; August 9, 1873; April 27, 1872; February 15, 1873.

29 Vgl. ders., S. 12; Raeithel, Nordamerikanische Kultur, S. 347, ders., in: Turner, The Cha- racter and Influence of Indian Trade in Wisconsin, 1891.

30 Vgl. ders., S. 348: ”You can‘t change an Indian.“

31 Vgl. ders., S. 350.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten

Details

Titel
Die Frontiertheorie von Frederick Jackson Turner als Sicherheitsventil einer werdenden Nation
Hochschule
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg  (Historisches Seminar)
Veranstaltung
Der Geist Amerikas
Note
1,3
Autor
Jahr
2004
Seiten
25
Katalognummer
V38332
ISBN (eBook)
9783638374248
Dateigröße
507 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Frontiertheorie, Frederick, Jackson, Turner, Sicherheitsventil, Nation, Geist, Amerikas
Arbeit zitieren
Stefan Joachim (Autor), 2004, Die Frontiertheorie von Frederick Jackson Turner als Sicherheitsventil einer werdenden Nation, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/38332

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