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Mitarbeiter in Veränderungsprozessen. Widerständen begegnen und Partizipation ermöglichen

Title: Mitarbeiter in Veränderungsprozessen. Widerständen begegnen und Partizipation ermöglichen

Term Paper , 2017 , 22 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Johanna von der Heiden (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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Diese Hausarbeit zeigt, wie MitarbeiterInnen in Veränderungsprozesse eingebunden und Widerständen positiv begegnet werden kann. Die erfolgreiche Bewältigung von Veränderungen hängt entscheidend von der Einbindung der MitarbeiterInnen in Veränderungsprozessen und dem Umgang mit Widerständen ab.

Anfänglich wird die Definition „Change Management“ geklärt und Ebenen der Veränderungen aufgezeigt. Anschließend erfolgt der Punkt „MitarbeiterInnen in Veränderungsprozessen“, indem unterschiedliche Mitarbeitertypen dargestellt werden und die Bedeutung von Veränderungen anhand zwei verschiedener Phasen-Modellen erläutert wird.

Daraufhin folgt die Fragestellung, warum Widerstände in Veränderungsprozessen evolutionär bedingt sinnvoll sind und wie diesen positiv begegnet werden kann. Der sich anschließende Punkt, beschreibt ausführlich die Einbindung der MitarbeiterInnen im Change-Management, die Chancen aber auch die Risiken von Partizipation. Es folgt der Schlussteil mit einer Zusammenfassung.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Ausgangssituation

1.2. Fragestellung/Ziele

1.3. Aufbau der Arbeit

2. Change Management

2.1. Definition „Change Management“

2.2. Ebenen der Veränderung

3. MitarbeiterInnen in Veränderungsprozessen

3.1. Mitarbeitertypen

3.2. Die Bedeutung von Veränderung

3.2.1. 4-Phasen-Modell nach Roy B. Lacoursiere (1980)

3.2.2. 7-Phasen-Modell nach Streich (1997)

3.3. Umgang mit Widerstand

4. Partizipation der MitarbeiterInnen in Veränderungsprozesse

4.1. Notwendigkeit der Beteiligung

4.2. Voraussetzungen für partizipatives Handeln

4.3. Formen der Partizipation

4.4. Risiken partizipativen Handelns

5. Schlussteil

5.1. Zusammenfassung

5.2. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, wie Mitarbeiter erfolgreich in organisationalen Wandel eingebunden werden können, um den Widerstand gegen Veränderungen konstruktiv zu begegnen und die Akzeptanz für neue Prozesse zu sichern. Das zentrale Ziel ist die Aufarbeitung von Methoden und Strategien, die eine aktive Partizipation der Belegschaft fördern.

  • Grundlagen des Change Managements und dessen Ebenen
  • Differenzierung von Mitarbeitertypen in Veränderungsprozessen
  • Phasenmodelle der menschlichen Reaktion auf Wandel
  • Umgang mit Widerstand und Barrieren in Organisationen
  • Chancen und Risiken partizipativer Beteiligungsformen

Auszug aus dem Buch

3.3. Umgang mit Widerstand

Veränderungsprozesse lösen in einem Unternehmen zahlreiche und unterschiedliche Reaktionen bei den Betroffenen aus. Wie schon in den beiden Phasenmodellen nach Streich und Lacousiere beschrieben, stehen verändernden Kräften vielfach auch widerstrebende Kräfte gegenüber (Gleser 1999, S. 38). Widerstand ist physiologisch und bei jedem Menschen allgegenwärtig. Unser Gehirn ist gewöhnt, Wiederholungen und Abläufe zu erkennen, um dabei energiesparend zu arbeiten. Gewohnheiten zu verlassen bedeutet, sich aus der Komfortzone, die Sicherheit vermittelt, herauszubewegen, aber jede Form von Wachstum hemmt. Im einem Veränderungsprozess ist wieder Entwicklung und Lernen möglich (Drauschke, Albrecht 2016, S. 120).

Jede Veränderung ist wie ein kleiner Tod: Das Vertraute muss zurückgelassen werden und das Neue ist noch nicht vorstellbar oder es fehlt die Bereitschaft, es sich vorstellen zu wollen. Wenn Menschen aufgefordert werden, etwas loszulassen, verstärkt sich erstmal der Griff danach. Widerstände machen sich breit, vor allem, wenn das Neue nicht selber initiiert wurde (Fialka 2011, S.27). Die Veränderungen werden zunächst gemieden, weil sie eine Stresssituation darstellen und Unsicherheit hervorrufen. Widerstand trägt wesentlich auch zur Angstbannung bei, erfüllt also eine wesentlich konstruktive und lebenserhaltende Funktion. Es ist daher nicht sinnvoll, bei Veränderungsprozessen darauf zu bauen, dass Menschen die Veränderung als Notwendigkeit ansehen und daher aktiv angehen werden (Glazinski 2007, S. 63).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung des Faktors Mensch als wertvollste Ressource in einer Organisation und definiert die Ausgangslage sowie das Ziel der Untersuchung.

2. Change Management: In diesem Kapitel werden der Begriff „Change Management“ definiert und die verschiedenen Ebenen erläutert, auf denen organisatorische Veränderungen stattfinden können.

3. MitarbeiterInnen in Veränderungsprozessen: Dieses Kapitel klassifiziert verschiedene Mitarbeitertypen und analysiert anhand von zwei Phasenmodellen, wie Menschen emotional auf Wandel reagieren und wie mit Widerstand umzugehen ist.

4. Partizipation der MitarbeiterInnen in Veränderungsprozesse: Hier werden die Notwendigkeit, Voraussetzungen, verschiedene Formen sowie die Chancen und Risiken der aktiven Einbindung von Mitarbeitern in Entscheidungsprozesse dargestellt.

5. Schlussteil: Das abschließende Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf die Bedeutung von Wertschätzung und Kommunikation in künftigen Veränderungsprozessen.

Schlüsselwörter

Change Management, Mitarbeiterbeteiligung, Partizipation, Widerstand, Organisationsentwicklung, Veränderungsprozesse, Mitarbeitertypen, Unternehmenskultur, Führung, Kommunikation, Arbeitszufriedenheit, Prozessoptimierung, Motivationsfaktoren, Fachkräfte, Lernchance.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit der Rolle der Mitarbeiter in organisatorischen Veränderungsprozessen und untersucht, wie Führungskräfte Widerstände durch aktive Partizipation abbauen können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen die Definition von Change Management, die Analyse von Mitarbeitertypen, psychologische Phasenmodelle von Veränderungen sowie die Vor- und Nachteile partizipativer Führungsinstrumente.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Mitarbeiter aktiv eingebunden werden können, um Widerstände positiv zu nutzen und eine erfolgreiche Bewältigung organisationaler Veränderungen zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer tiefgehenden Literaturanalyse und greift auf anerkannte sozialpsychologische Modelle und Fachliteratur zum Thema Organisationsentwicklung zurück.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Change Management, die Typologisierung von Mitarbeitern, die Erläuterung von Phasenmodellen (Lacoursiere, Streich) und die detaillierte Diskussion über Partizipationsmethoden wie Qualitätszirkel oder Job Rotation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Change Management, Partizipation, Widerstand, Mitarbeitermotivation und Organisationskultur.

Warum wird Widerstand in der Arbeit nicht als rein negativ betrachtet?

Widerstand wird als menschliche Reaktion auf Unsicherheit und Stress beschrieben, die eine konstruktive Funktion erfüllen kann, indem sie auf Dysfunktionalitäten innerhalb der Organisation hinweist.

Welche Rolle spielt die Führungskraft laut Autorin in diesen Prozessen?

Die Führungskraft hat die Aufgabe, als Begleiter zu fungieren, Transparenz zu schaffen, den Dialog zu fördern und die Betroffenen mit Empathie durch die einzelnen Phasen des Wandels zu führen.

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Details

Title
Mitarbeiter in Veränderungsprozessen. Widerständen begegnen und Partizipation ermöglichen
College
Alice Salomon University of Applied Sciences Berlin AS  (Paritätische Akademie)
Grade
1,3
Author
Johanna von der Heiden (Author)
Publication Year
2017
Pages
22
Catalog Number
V383534
ISBN (eBook)
9783668608535
ISBN (Book)
9783668608542
Language
German
Tags
Change Management Partizipation Widerstände Veränderungsprozesse Veränderungen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Johanna von der Heiden (Author), 2017, Mitarbeiter in Veränderungsprozessen. Widerständen begegnen und Partizipation ermöglichen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/383534
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