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Internationale Konflikte quantitativ erfassen. Das Heidelberger Konfliktbarometer

Title: Internationale Konflikte quantitativ erfassen. Das Heidelberger Konfliktbarometer

Pre-University Paper , 2017 , 17 Pages , Grade: 15 = 1,0 =1+

Autor:in: Marmann (Author)

Politics - Topic: Peace and Conflict, Security
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In dieser fachlichen Auseinandersetzung mit dem Thema ,,Internationale Konflikte quantitativ erfassen am Beispiel des Konfliktbarometers'' befasse ich mich im Großen und Ganzen mit der politischen Lage der Welt in den vergangenen drei Jahren. Die Arbeit soll einen Überblick über das Heidelberger Konfliktbarometer geben und Sie somit zu einem Experten auf dem Gebiet der Konfliktforschung machen.

Seit jeher gibt es auf unserer Erde Aufstände, Krisen und Kriege. Staaten und Gruppen nutzen sie, um ihre Interessen durchzusetzen, oder um Macht zu erlangen. Es gibt Krisen und Konflikte in jeglichen Formen. Sie können gewaltsam und nicht gewaltsam sein und können unterschiedliche Ziele haben. Aber wie kann man bestimmen, wie intensiv oder wie schwer ein Konflikt wirklich ist? Eine mögliche Antwort auf diese Frage ist das ,,Konfliktbarometer‘‘ des Heidelberger Instituts für Internationale Konfliktforschung.

In dieser Facharbeit beschäftige ich mich hauptsächlich mit diesem Konfliktbarometer und definiere diesen Begriff und den Begriff des Konflikts näher. Danach wird das Verfahren des Instituts erläutert, die Konfliktbarometer der vergangenen drei Jahre analysiert und die Entwicklung in diesen drei Jahren dargestellt. Außerdem wird die Funktion des Frühwarnsystems beschrieben und die Quellenlage des Instituts erläutert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Definition Konfliktbarometer

1.2 Definition Konflikt

2. Hauptteil

2.1 Verfahren des Heidelberger Instituts seit 2011

2.2 Konfliktbarometer 2014

2.3 Konfliktbarometer 2015

2.4 Konfliktbarometer 2016

2.5 Entwicklung 2014-2016

2.6 Konfliktbarometer als Frühwarnsystem

2.7 Quellen des Heidelberger Instituts

3. Schluss

3.1 Zusammenfassung

3.2 Fazit

4. Literatur- und Quellenverzeichnis

Zielsetzung und Themenfelder

Die Facharbeit verfolgt das Ziel, die quantitative Erfassung internationaler Konflikte am Beispiel des Konfliktbarometers des Heidelberger Instituts für Internationale Konfliktforschung zu erläutern, die globale Sicherheitslage der Jahre 2014 bis 2016 zu analysieren und das Modell kritisch hinsichtlich seiner Methodik und Datenbasis zu bewerten.

  • Methodik zur Klassifizierung von Konflikten nach Intensitätsstufen
  • Analyse der globalen Konfliktentwicklung im Zeitraum 2014-2016
  • Untersuchung der Rolle von Terrorgruppen im internationalen Konfliktgeschehen
  • Bewertung der Funktion des Konfliktbarometers als Frühwarnsystem
  • Kritische Reflexion der Quellenlage und Datenqualität

Auszug aus dem Buch

2.1 Verfahren des Heidelberger Instituts seit 2011

Bei der neuen Methodik des Heidelberger Instituts für Internationale Konfliktforschung werden die Konflikte anfangs nach ihrem Typ unterschieden ,also ob es sich um einen innerstaatlichen oder zwischenstaatlichen Konflikt handelt. Außerdem werden sie in fünf Intensitätsstufen eingeteilt. Diese Intensitätsstufen sind ,,angefangen beim nicht gewaltsamen Disput über die gewaltlosen Kriege, die gewaltsamen Kriege und den begrenzten Krieg bis hin zum Krieg‘‘ 5 . Um eine Einstufung in eine dieser Intensitätsstufen zu treffen, werden die Indikatoren ,,Eingesetzte Mittel‘‘ und ,,Folgen des Gewalteinsatzes‘‘ betrachtet. Die eingesetzten Mittel beschreiben zum einen die Anzahl der involvierten Personen und zum anderen die verwendeten Waffen, also ob nur leichte oder auch schwere Waffen verwendet wurden. Die Folgen des Gewalteinsatzes sind unterteilt in die Anzahl an Toten, die Anzahl an Flüchtlingen und intern Vertriebenen und die Schwere der Zerstörung. Im Großen und Ganzen unterscheidet das Heidelberger Institut also zwischen dem Konzept des politischen Konflikts, dem Konzept der Konfliktintensität und wie die Bewertung der Intensität eines gewaltsamen Konfliktes begründet werden kann.

Das Konzept des politischen Konfliktes wird unterteilt in Konfliktakteure, Konfliktmaßnahmen und Konfliktfragen. Konfliktakteure ,,sind Individuen oder Kollektive, welche relevant sind, weil sie von anderen Konfliktakteuren in ihren Entscheidungsprozessen berücksichtigt werden‘‘6. Zu den genannten Kollektiven zählen Staaten, internationale Organisationen und nichtstaatliche Akteure. Konfliktmaßnahmen ,, sind Handlungen und Kommunikationen, die von einem Konfliktakteur im Rahmen eines politischen Konflikts durchgeführt werden‘‘7. Für einen politischen Konflikt gelten diese Maßnahmen als aufbauend und konfliktfördernd, wenn sie ,,außerhalb der etablierten Verfahren der Konfliktregelungen liegen‘‘8. Diese etablierten Verfahren sind Verfahren, welche von beiden Konfliktparteien akzeptiert werden. Konfliktfragen sind ,,materielle oder immaterielle Güter, die von Konfliktakteuren über Konfliktmaßnahmen verfolgt werden‘‘9. Sie können also auch als Ziele der Konfliktparteien bezeichnet werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik globaler Konflikte ein und stellt das Konfliktbarometer als zentrales Analyseinstrument vor, dessen Begrifflichkeiten und methodisches Vorgehen in der Arbeit näher beleuchtet werden.

2. Hauptteil: Der Hauptteil erläutert das methodische Vorgehen des Instituts seit 2011, analysiert die Konfliktjahre 2014-2016 inklusive der Rolle von Terrorgruppen, beschreibt das Frühwarnsystem und reflektiert die Qualität der genutzten Quellen.

3. Schluss: Das Schlusskapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Analyse zusammen und zieht ein Fazit über die Bedeutung des Konfliktbarometers als ausdifferenziertes Modell sowie dessen Relevanz in der heutigen Gesellschaft.

Schlüsselwörter

Konfliktbarometer, Internationale Konflikte, Konfliktforschung, Konfliktintensität, Frühwarnsystem, Gewalt, Terrorismus, Konfliktanalyse, Politische Konflikte, Quantitative Forschung, Qualitative Indikatoren, Weltpolitik, Sicherheitslage, Konfliktprävention, Kriege.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie internationale Konflikte quantitativ erfasst werden können, wobei das Heidelberger Konfliktbarometer als zentrales Fallbeispiel dient.

Was sind die zentralen Themenfelder der Facharbeit?

Die Themen umfassen die methodische Kategorisierung von Konflikten, die Auswertung globaler Daten zwischen 2014 und 2016, das Wirken von Terrororganisationen und die Bewertung der Zuverlässigkeit von Quellen in der Konfliktforschung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, dem Leser das System des Heidelberger Konfliktbarometers näherzubringen, die weltpolitische Lage der drei genannten Jahre zu veranschaulichen und eine kritische Bewertung der Eignung dieses Modells vorzunehmen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Quellenanalyse, bei der die vom Heidelberger Institut entwickelten qualitativen und quantitativen Indikatoren zur Konfliktbewertung systematisch dargestellt und interpretiert werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Erläuterung der Methodik seit 2011, die chronologische Analyse der Jahre 2014, 2015 und 2016, eine zusammenfassende Entwicklungsschau, die Vorstellung der Frühwarnfunktion und eine kritische Überprüfung der genutzten Quellen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Konfliktbarometer, Konfliktintensität, Frühwarnsystem, globale Konflikte und quantitative Konfliktforschung.

Wie bewertet der Autor die Zuverlässigkeit der Quellen des Instituts?

Der Autor stellt fest, dass das Institut auf ein breites, mehrheitlich vertrauenswürdiges internationales Netzwerk zurückgreift, weist jedoch kritisch auf einzelne Kooperationspartner wie das Unternehmen Stratfor hin, die wegen fragwürdiger Methoden in der Vergangenheit in der Kritik standen.

Welchen Stellenwert räumt der Autor der Frühwarnfunktion des Konfliktbarometers ein?

Dem Modell wird ein hoher Stellenwert beigemessen, da es durch die Verknüpfung umfangreicher Informationen und systematischer Analyse dazu beitragen kann, Eskalationen frühzeitig zu erkennen und Theorien der Kriegsursachenforschung zu verbessern.

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Details

Title
Internationale Konflikte quantitativ erfassen. Das Heidelberger Konfliktbarometer
Grade
15 = 1,0 =1+
Author
Marmann (Author)
Publication Year
2017
Pages
17
Catalog Number
V383550
ISBN (eBook)
9783668593213
ISBN (Book)
9783668593220
Language
German
Tags
Politik Konfliktforschung Konflikte Sicherheit Frieden Krieg Welt International Terrorismus USA Russland Staaten Neue Kriege Alte Kriege Wirtschaft Infrastruktur Konfliktbarometer Heidelberger Institut für Internationale Konfliktforschung HIIK CONIAS Frühwarnsystem Kampf Facharbeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marmann (Author), 2017, Internationale Konflikte quantitativ erfassen. Das Heidelberger Konfliktbarometer, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/383550
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