Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit der Informationsverarbeitung des Blockseminars „Kommunikation und Konfliktlösung“. Zuerst werden die bedeutenden Inhalte des Blockseminars reflektiert. Danach wird eines der besprochenen Kommunikations- oder Konfliktlösungsmodelle ausgewählt und anhand eines geeigneten Beispiels genauer analysiert.
Die Arbeit endet mit der Übertragung der Inhalte auf den Schulalltag, dabei insbesondere auf den LER Unterricht. Außerdem werden die wesentlichen und umsetzbaren Aspekte für den Unterricht ausgearbeitet.
Inhaltlich orientiert sich die Arbeit am Kommunikationsmodell von Paul Watzlawick
Inhaltsverzeichnis
(1) Reflektion der bedeutenden Inhalten des Blockseminars
(2)Auswahl eines der besprochenen Kommunikations- oder Konfliktlösungsmodelle und Darstellung eines Modells durch ein geeignetes Beispiel
Selbstkonstruiertes Beispiel:
(3)Übertragung der Inhalte auf den Schulalltag, insbesondere auf den LER Unterricht. Umsetzbare und wesentliche Aspekte für den Unterricht
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit den Grundlagen der menschlichen Kommunikation auseinander, reflektiert zentrale Modelle zur Konfliktlösung und untersucht deren didaktische Übertragbarkeit auf den Unterricht im Fach Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde (LER).
- Grundlagen der Kommunikation und Definitionen nach Paul Watzlawick
- Analyse kommunikativer Störungen und Missverständnisse
- Erläuterung der fünf Kommunikations-Axiome anhand eines praktischen Beispiels
- Didaktische Konzepte zur Implementierung von Kommunikationstraining im Schulalltag
- Förderung sozialer Kompetenzen durch Rollenspiele und Reflexion
Auszug aus dem Buch
1. Axiom: „Man kann nicht nicht kommunizieren.“
Der erste Grundsatz besagt, dass es unmöglich ist keine Signale beziehungsweise. Informationen von sich zu geben. Wie oben bereits erwähnt, vermittelt ein Mensch selbst mit dem Blick auf den Boden eine Botschaft- er kommuniziert. Er zeigt beziehungsweise. gibt zu verstehen, dass er kein Interesse daran hat, mit jemandem in Kontakt zu treten, wie es sich ebenfalls aus dem selbst konstruierten Beispiel entnehmen lässt. Felix setzt sich ohne jegliche Kommentare an sein Platz und lässt die Lehrerin spüren, dass er nicht mit ihr „sprechen“ möchte und kein Interesse an der gemeinsamen Interaktion hat. Das bedeutet: Sobald sich mindestens zwei Personen wahrnehmen und eine Situation teilen, kommunizieren sie miteinander, ob „gewollt oder ungewollt“. Das mag erst einmal merkwürdig klingen. Doch jedes Verhalten sendet eine Botschaft an die Umgebung und hat einen kommunikativen Charakter. Demzufolge findet Kommunikation nicht nur in Worten, sondern ebenso in paralinguistischen Phänomene wie Körpersprache (Mimik und Gestik) statt. Da Felix sich ohne ein Wort zu verlieren an sein Platz gesetzt hat, lässt er die Menschen in seiner Umgebung spüren, dass er sie ignoriert. Daraus lässt sich schließen, dass man nicht nicht kommunizieren kann.
Zusammenfassung der Kapitel
(1) Reflektion der bedeutenden Inhalten des Blockseminars: Dieses Kapitel definiert Kommunikation als grundlegendes Bindemittel zwischen Menschen und erörtert, wie nonverbale Signale und kulturelle Kontexte den Kommunikationsprozess beeinflussen.
(2)Auswahl eines der besprochenen Kommunikations- oder Konfliktlösungsmodelle und Darstellung eines Modells durch ein geeignetes Beispiel: Hier werden die fünf Axiome von Paul Watzlawick theoretisch erläutert und anhand einer selbst konstruierten Fallgeschichte zwischen zwei Schülern praxisnah veranschaulicht.
(3)Übertragung der Inhalte auf den Schulalltag, insbesondere auf den LER Unterricht. Umsetzbare und wesentliche Aspekte für den Unterricht: Das abschließende Kapitel diskutiert Möglichkeiten, wie kommunikative Modelle und Methoden wie die Gewaltfreie Kommunikation durch Rollenspiele und Textanalysen im Schulunterricht effektiv eingesetzt werden können.
Schlüsselwörter
Kommunikation, Paul Watzlawick, Axiome, Konfliktlösung, LER Unterricht, Soziale Kompetenz, Rollenspiel, Gewaltfreie Kommunikation, Zwischenmenschliche Beziehung, Didaktik, Schulpraxis, Interaktion, Missverständnisse, Feedback, Verhalten.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der theoretischen Reflexion kommunikationstheoretischer Modelle und deren konkreter Anwendung in einem pädagogischen Kontext, speziell im Fach LER.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Zentrale Themen sind die menschliche Kommunikation, Konfliktentstehung, die Axiome nach Watzlawick sowie Methoden der sozialen Interaktion im Klassenzimmer.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, ein theoretisches Verständnis für Kommunikationsstörungen zu entwickeln und Wege aufzuzeigen, wie Schüler durch gezielte Übungen ihre Kommunikationsfähigkeit verbessern können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt die Literaturrecherche und die fallorientierte Methode, indem theoretische Axiome auf ein selbst konstruiertes Fallbeispiel angewendet werden.
Was ist der Kerninhalt des Hauptteils?
Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Beschreibung der fünf Axiome von Paul Watzlawick, illustriert durch ein Konfliktszenario zwischen zwei Schülern.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Kommunikations-Axiome, Schulpraxis, Konfliktdynamik und soziale Erziehung charakterisiert.
Warum wird Paul Watzlawick als zentraler Theoretiker herangezogen?
Watzlawicks Modell bietet eine universelle und gut verständliche Grundlage, um Alltagskonflikte zu analysieren und für Schüler reflektierbar zu machen.
Welche Rolle spielen Rollenspiele laut der Autorin?
Rollenspiele dienen dazu, Perspektivwechsel zu ermöglichen, das Miteinander in der Gruppe zu stärken und praktische Erfahrungen für den sozialen Alltag zu sammeln.
- Arbeit zitieren
- Merr Y (Autor:in), 2017, Kommunikation und Konfliktlösung nach dem Kommunikationsmodell von Paul Watzlawick, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/383619