Dieses Beiheft dient als Ergänzungsmaterial zu der Unterweisung v323006/ v383079. Es ist eine Hilfestellung bei der Erstellung einer eigenen Präsentation und soll zeigen wie man eine Präsentation sprachlich begleiten kann.
Inhaltsverzeichnis
1. Seite Einführung
2. Seite Vorstellung des Ausbilders
3. Seite Vorstellung des Auszubildenden
4. Seite Thema der Unterweisung
5. Seite Grunddaten der Unterweisung
6. Seite Ausbildungsmittel
7. Seite Ausbildungsmethode
8. Seite Lernziele
Ausführung der Ausbildungsmethode
9. Seite vorbereiten und motivieren
10. Seite vormachen und erklären
11. Seite vormachen und erklären
16. Seite Ausführungsversuche
17. Seite Üben und Festigen
18. Seite Wiederholungsfragen
19. Seite Transfer
20. Seite Vorschau auf die nächste Unterweisung
21. Seite Abschluss
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieses Beihefts ist es, angehende Meister bei der strukturierten Erstellung und dem gesprochenen Teil ihrer Ausbilder-Präsentation zu unterstützen, um Verwirrung zu vermeiden und Sicherheit in der Prüfungssituation zu gewinnen.
- Strukturierung und roter Faden der Präsentation
- Gestaltungshinweise für Folien und Medieneinsatz
- Strategien zur aktiven Einbindung der PSA (Persönliche Schutzausrüstung)
- Methodische Gestaltung der Unterweisungsphasen
- Zeitmanagement während der Präsentationsprüfung
Auszug aus dem Buch
Animationen
Bei den Animationen gilt gleiches, wie bei den Übergängen. Setzen Sie die Animationen gezielt ein, „einfliegen/ ausfliegen“ sind gern genommene Effekte, wenn man es allerdings hier auf einer Folie schon übertreibt, kommt man sich schnell wie auf dem Flugplatz vor. Der Effekt „einfliegen“ sollte dennoch nicht vernachlässigt werden, wenn es der Folienaufbau hergibt, da Sie durch die Fernbedienung den Start der „Einflugzeit“ setzen und hierdurch die Präsentationzeit etwas steuern können.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Seite Einführung: Definiert den Aufbau der ersten Folie mit Namen und Thema der Unterweisung.
2. Seite Vorstellung des Ausbilders: Gibt Tipps, wie man sich kurz und prägnant als Ausbilder vorstellt, ohne sich als Meister zu bezeichnen, sofern der Titel noch nicht erworben wurde.
3. Seite Vorstellung des Auszubildenden: Erläutert die Einbindung des Auszubildenden in die Präsentation und die Bedeutung des Altersabgleichs bei der Erklärung.
4. Seite Thema der Unterweisung: Behandelt die Darstellung des Themas und dient als Puffer zur Korrektur der Präsentationszeit.
5. Seite Grunddaten der Unterweisung: Vertieft die Informationen der vorherigen Seite, um gezielt Gesprächsstoff aufzubauen.
6. Seite Ausbildungsmittel: Betont die Wichtigkeit selbst erstellter Bilder und die ständige Einbindung der PSA.
7. Seite Ausbildungsmethode: Unterstreicht die Notwendigkeit einer fundierten Begründung der gewählten Lehrmethode.
8. Seite Lernziele: Erfordert eine detaillierte und sensible Behandlung der Lernziele während des Vortrags.
Ausführung der Ausbildungsmethode: Dieser Block führt durch die praktischen Phasen der Unterweisung vom Vorbereiten bis zum Abschluss.
Schlüsselwörter
Meisterausbildung, Ausbilderprüfung, Unterweisung, Präsentation, PSA, Ausbildungsmethode, Lernziele, roter Faden, Prüfungsvorbereitung, Zeitmanagement, Handlungskompetenz, Lernerfolg, Auszubildender, Unterweisungssituation, Medieneinsatz
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Leitfaden grundsätzlich?
Das Beiheft unterstützt Teilnehmer der Meisterausbildung dabei, ihre Präsentation für die praktische Ausbildereignungsprüfung optimal vorzubereiten und durchzuführen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Themen umfassen den strukturellen Aufbau der Folien, die methodische Gestaltung der verschiedenen Unterweisungsphasen sowie Tipps für den gesprochenen Teil der Präsentation.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, Prüflingen Sicherheit bei der Erstellung ihrer Unterweisung zu geben, „Verwirrung“ abzubauen und den Fokus auf prüfungsrelevante Aspekte zu lenken.
Welche wissenschaftliche bzw. methodische Unterstützung wird verwendet?
Der Autor nutzt eine phasenorientierte Methode, die den Prozess einer Unterweisung strukturiert (vom Motivieren bis zum Abschluss) und auf die didaktischen Anforderungen der Meisterprüfung ausrichtet.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die inhaltliche Gestaltung der einzelnen Folien von der Einleitung über die Vorstellung von Ausbilder und Azubi bis hin zur praktischen Durchführung der Unterweisung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Prüfungsvorbereitung, Unterweisung, Methodenkompetenz, PSA und Zeitmanagement.
Warum wird so viel Wert auf die PSA gelegt?
Die PSA dient als Nachweis der Handlungskompetenz und Sicherheit des Ausbilders im Umgang mit „Schutzbefohlenen“ und ist ein kritischer Punkt für die Prüfer.
Wie kann man die Zeit während der Präsentation steuern?
Der Autor schlägt vor, die Präsentationszeit durch den gezielten Einsatz von Animationen (einfliegen) oder durch die ausführliche Gestaltung von Übergangsfolien (z.B. Thema oder Vorschau) zu regulieren.
- Quote paper
- Christoph Westrich (Author), 2017, Sprachliche Präsentation der Unterweisung Maler und Lackierer. Beiheft zu "2K Spachtelmasse durchmischen und auftragen / 9783668231887", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/383660