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Was ist Religion? Zu "Les formes élémentaires de la vie religieuse" von Emile Durkheim

Die elementaren Formen des religiösen Lebens

Titel: Was ist Religion? Zu "Les formes élémentaires de la vie religieuse" von Emile Durkheim

Essay , 2015 , 7 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Laura Wirths (Autor:in)

Theologie - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit untersucht den Text "Les formes élémentaires de la vie religieuse" von Emile Durkheim (1912), wobei die Argumentation des Autors überprüft werden soll, um schlussendlich seine Definition von Religion beurteilen zu können: "Eine Religion ist ein solidarisches System von Überzeugungen und Praktiken, die sich auf heilige, d.h. abgesonderte und verbotene Dinge, Überzeugungen und Praktiken beziehen, die in einer und derselben moralischen Gemeinschaft, die man Kirche nennt, alle vereinen, die ihr angehören."

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Hauptteil

Schlussteil

Zielsetzung & Themen

Das Ziel dieses Essays ist die kritische Auseinandersetzung mit Emile Durkheims Werk „Die elementaren Formen des religiösen Lebens“, um dessen Religionsdefinition und die Bedeutung der Religion für den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu untersuchen.

  • Analyse des Religionsbegriffs bei Emile Durkheim
  • Unterscheidung zwischen dem Heiligen und dem Profanen
  • Bedeutung von Riten für die Stabilität einer moralischen Gemeinschaft
  • Kritische Reflexion über die Anwendbarkeit der Theorie auf moderne Gesellschaften
  • Diskussion des Totemismus als elementarste Religionsform

Auszug aus dem Buch

Die elementaren Formen des religiösen Lebens

In seinem Buch beginnt Durkheim zunächst mit einer ausführlichen Einleitung, in der er einerseits eine Analyse der einfachsten, „primitivsten“, kurzum: der elementarsten Religionen vollzieht und andererseits sucht er nach der Entstehung der Grundbegriffe des Denkens und weshalb sie religiösen und demzufolge auch sozialen Ursprungs sind. Nach einer Elementarreligion zu suchen hält er dabei für mehr als sinnvoll, da alle von ihm untersuchten Religionen in vielen Punkten Schnittstellen aufweisen, sich also alle soweit ähneln, dass sie alle demselben Ursprung entstammen. Erst, wenn diese Form verstanden würde, könnten auch modernere Glaubenssysteme verstanden werden, selbst wenn diesen Religionen oft nicht einmal der Gottesbegriff geläufig war, sondern sie sich lediglich auf Riten und dem Übernatürlichen verstanden.

Was die durch religiöse Prozesse erwerbbaren Denksysteme angeht, so ist es gerade das Denken in Kategorien, was Durkheims Meinung nach, von dem der Einzelne letztlich profitiert, wenn sie auch vor allem Kollektivzustände ausdrücken. Um einzelne Kategorien wirklich zu verstehen, darf man dabei nicht nur sein Bewusstsein befragen, sondern muss die Geschichte betrachten.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die Fragestellung des Seminars und Vorstellung von Durkheims Ansatz, Religion als gesellschaftsstiftendes Element zu begreifen.

Hauptteil: Detaillierte Darstellung von Durkheims Theorie, insbesondere seiner Unterscheidung zwischen heilig und profan sowie seiner Definition der Religion als soziales Bindeglied.

Schlussteil: Kritische Würdigung der Arbeit, bei der die eigene Skepsis gegenüber der exklusiven Fokussierung auf den Totemismus und die Ausweitung der Religionsdefinition auf weltliche Phänomene reflektiert wird.

Schlüsselwörter

Emile Durkheim, Religion, Soziologie, Elementarreligion, Totemismus, Heiliges, Profanes, Riten, Moral, Gesellschaft, Gemeinschaft, Glaubenssystem, Kollektiv, soziale Normen, Religionsdefinition

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Werk „Die elementaren Formen des religiösen Lebens“ des Soziologen Emile Durkheim und dessen Verständnis von Religion.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Definition des religiösen Phänomens, die Funktion von Religion für den gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie die Abgrenzung von heiligen und profanen Bereichen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Durkheims Argumentation zu prüfen und zu bewerten, inwieweit seine Definition von Religion heute noch tragfähig ist, um kollektive Bindungen zu erklären.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine analytische Auseinandersetzung mit soziologischer Fachliteratur, ergänzt durch eine kritische Stellungnahme zur Anwendbarkeit der Theorie auf moderne Beispiele.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert Durkheims Herleitung der Religion aus der Elementarreligion (Totemismus) und beleuchtet die Bedeutung von Riten und Glaubenssätzen für die Moral einer Gemeinschaft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Religion, soziales Band, Totemismus, Riten, Moral und die Unterscheidung zwischen heilig und profan.

Wie bewertet die Autorin Durkheims Fokus auf den Totemismus?

Sie hinterfragt, ob die penible Analyse des australischen Totemismus zwingend notwendig ist und kritisiert, dass Durkheim andere religiöse Formen vernachlässigt.

Warum hält die Autorin den Vergleich mit einem Fußballfanclub für relevant?

Sie nutzt dieses Beispiel, um aufzuzeigen, dass laut Durkheims Definition auch moderne weltliche Gemeinschaften als Religionen klassifiziert werden könnten, was die Grenzen seiner Theorie aufzeigt.

Ende der Leseprobe aus 7 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Was ist Religion? Zu "Les formes élémentaires de la vie religieuse" von Emile Durkheim
Untertitel
Die elementaren Formen des religiösen Lebens
Hochschule
Bergische Universität Wuppertal
Note
1,0
Autor
Laura Wirths (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
7
Katalognummer
V383811
ISBN (eBook)
9783668591363
Sprache
Deutsch
Schlagworte
religion emile durkheim formen lebens
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Laura Wirths (Autor:in), 2015, Was ist Religion? Zu "Les formes élémentaires de la vie religieuse" von Emile Durkheim, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/383811
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Leseprobe aus  7  Seiten
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