Die Hausarbeit beschäftigt sich mit den politischen Entscheidungen Schröders während seiner Zeit als Bundeskanzeler und analysiert, inwieweit seine Entscheidungen durch den Lobbyismus und seine darauffolgende Stellung bei Gazprom beeinflusst worden sind. Dafür werden zunächst die deutsch-russischen Beziehungen vor der und während der Amtszeit von Schröder betrachtet, um anschließend auch die persönliche Beziehung zwischen Putin und Schöder darzustellen. Anschließend erfolgen Betrachtungen von Schröders Karriere bei Gazprom, sowie eine Analyse des Konzerns selbst und seine Arbeitsweisen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Die deutsch-russischen Beziehungen
- Die deutsch-russischen Beziehungen vor 1998
- Die deutsch-russischen Beziehungen unter der Regierung Schröder
- Die persönliche Beziehung von Schröder und Putin
- „Gazprom- Gerd“
- Schröders Karriere beim Energiekonzern „Gazprom“
- Vorwürfe und Kritik
- Gazprom
- Die Monopolstellung des Konzerns
- Die Abhängigkeit vom russischen Gaspipeline
- Ukraine
- Weißrussland
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Hausarbeit untersucht die politischen Entscheidungen von Gerhard Schröder als Bundeskanzler und dessen spätere Karriere bei Gazprom. Der Fokus liegt auf dem Einfluss der persönlichen Beziehung zwischen Schröder und Putin und der Frage, inwieweit diese seine Entscheidungen als Kanzler beeinflusst haben könnte. Darüber hinaus wird untersucht, ob Schröders politische Entscheidungen seine spätere Karriere bei Gazprom begünstigt haben.
- Die deutsch-russischen Beziehungen vor und während Schröders Kanzlerschaft
- Die persönliche Beziehung zwischen Schröder und Putin und deren Einfluss auf Schröders politische Entscheidungen
- Schröders Karriere bei Gazprom und die Kritik an seinen Entscheidungen und Aussagen
- Die Monopolstellung von Gazprom und die Abhängigkeit Europas vom russischen Gas
- Die Auswirkungen von Schröders Entscheidungen auf die deutsch-russischen Beziehungen
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Hausarbeit stellt die Relevanz des Themas im Kontext von politischer Willensbildung und Lobbyismus dar. Sie fokussiert auf die Beziehung zwischen Schröder und Putin sowie Schröders Karriere bei Gazprom.
- Die deutsch-russischen Beziehungen: Dieses Kapitel bietet einen Überblick über die deutsch-russischen Beziehungen vor 1998 und während Schröders Kanzlerschaft. Es werden die Beziehungen von Brandt, Schmidt, Kohl und Jelzin beleuchtet sowie die wirtschaftlichen Verbindungen zwischen den beiden Staaten.
- Die persönliche Beziehung von Schröder und Putin: Dieses Kapitel widmet sich der Beziehung zwischen Schröder und Putin, analysiert deren Vertrautheit und untersucht, ob diese Beziehung Schröders Urteilsvermögen beeinflussen konnte.
- „Gazprom- Gerd“: Dieses Kapitel beschreibt Schröders Karriere bei Gazprom, beleuchtet die Kritik an seiner Tätigkeit und analysiert die Vorwürfe, die gegen ihn erhoben werden.
- Gazprom: Dieses Kapitel beleuchtet die Monopolstellung von Gazprom und die Abhängigkeit Europas vom russischen Gas. Es wird auf die Rolle der Ukraine und Weißrussland im Zusammenhang mit der Gaspipeline eingegangen.
Schlüsselwörter
Schlüsselwörter dieser Arbeit sind: Gerhard Schröder, Wladimir Putin, Gazprom, deutsch-russische Beziehungen, Lobbyismus, Energiepolitik, Gaspipeline, Monopol, Interessenvertretung, politische Entscheidungen, Vertrautheit, Kritik.
Häufig gestellte Fragen
Welche Rolle spielte Gerhard Schröder bei Gazprom?
Nach seiner Zeit als Bundeskanzler übernahm Schröder Führungspositionen im russischen Energiekonzern Gazprom, insbesondere im Zusammenhang mit dem Pipeline-Projekt Nord Stream.
Wie wird die Beziehung zwischen Schröder und Putin analysiert?
Die Arbeit untersucht ihre enge persönliche Freundschaft und geht der Frage nach, inwieweit diese Vertrautheit Schröders politische Entscheidungen und sein Urteilsvermögen beeinflusste.
Welche Kritik gibt es an Schröders Tätigkeit für Gazprom?
Kritiker werfen ihm Lobbyismus vor und vermuten, dass er bereits als Kanzler Entscheidungen traf, die seine spätere Karriere bei dem russischen Staatskonzern begünstigten.
Wie hängen Gaspipelines und Politik zusammen?
Die Arbeit beleuchtet die Abhängigkeit Europas vom russischen Gas und wie Pipelines (auch durch die Ukraine und Weißrussland) als machtpolitisches Instrument genutzt werden.
War Gazprom ein Monopolist?
Ja, die Arbeit analysiert die Monopolstellung von Gazprom und wie der Konzern seine Marktmacht unter staatlicher Führung zur Durchsetzung russischer Interessen einsetzt.
- Quote paper
- Chantal Dierks (Author), 2013, Gerhard Schröder und seine Arbeit für Gazprom, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/384464