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Objektsicherheitsüberprüfung an Wohngebäuden. Richtlinien des ÖNORM B1300 zur Vermeidung von Gefahren- und Haftungsfallen

Title: Objektsicherheitsüberprüfung an Wohngebäuden. Richtlinien des ÖNORM B1300 zur Vermeidung von Gefahren- und Haftungsfallen

Project Report , 2017 , 28 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Semin Dzinic (Author)

Engineering - Civil Engineering
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Summary Excerpt Details

Eigentümer von Wohngebäuden tragen eine besonders hohe Verantwortung für die Sicherheit und Gesundheit in ihren Gebäuden und haben aus diesem Grunde dafür Sorge zu tragen, dass von ihrem Eigentum keine Gefahr für die Sicherheit von Personen oder deren Eigentum ausgeht. Die Eigentümergemeinschaften sind daher mit regelmäßigen Prüf-, Kontroll- und Überwachungspflichten konfrontiert, um für den sicheren Zustand des Wohngebäudes Sorge zu tragen und die vom Grundstück oder Wohngebäude ausgehenden Gefahren vorzeitig erkennen zu können.

Die regelmäßige Kontrolle von Bestands- sowie von Neuobjekten auf Schäden und Gefahren kann Gefährdungsbereiche von Bauteilen oder technischen Ausstattungen aufzeigen und dazu beitragen, Haftungen gegenüber Objektnutzer zu minimieren.

Ziel der vorliegenden ÖNORM, die im November 2012 veröffentlicht wurde ist es, Eigentümern, Vermietern, Verwaltern oder deren Beauftragten eine Hilfe in Form von standardisierten Richtlinien zu Verfügung zu stellen. Weiters sollen Verantwortliche auf Art und Umfang der sich aus einem Wohngebäude resultierenden Gefahren- und Haftungsfallen aufmerksam gemacht werden.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Anwendungsbereich

2.1 Zweck der Norm

3 Allgemeines

4 Potentielle Risiken

4.1 Risikoanalyse

5 Vorstellung eines Praxisfalls

5.1 Einschlagswahrscheinlichkeit aufgrund nicht behobener Mängel

5.2 Äquivalente Auffangfläche

5.3 Berechnung der Eintrittswahrscheinlichkeit

5.4 Ergebnis und Fazit der Berechnung

6 Betreiberverantwortung

6.1 Pflichten der Gebäudebetreiber gegen Gefahren

6.2 Grundprinzipien der Vorsorge und Erhaltungspflicht

6.3 Verantwortungsträger

6.3.1 Verantwortung der Sicherheitsbeauftragten

6.4 Veranlassungen von Betreibern

6.4.1 Bestandsdokumentation

6.4.2 Erstellung von Dokumentationen der Objektsicherheit

6.4.3 Sicherheitshinweise für Wohnungsnutzer

6.4.4 Aufgabenspezifische Weiterbildung

6.4.5 Handlungsanweisungen beim Auftreten von Gefahren

7 Gegenüberstellung GEFMA 190 und ÖNORM B 1300

8 Haftung für Gebäudesicherheit

8.1 Verkehrssicherungspflicht

8.1.1 Haftung für herabfallende Sachen

8.1.2 Haftung für ein Bauwerk

8.1.3 Schadensersatz

8.1.4 Haftung für Wege

9 Fachbereiche der Objektsicherheit

9.1 Fachbereich 1 (Technische Objektsicherheit)

9.1.1 Fallbeispiel 1 – Sachverhalt

9.1.2 Schlussfolgerung

9.2 Fachbereich 2 (Gefahrenvermeidung und Brandschutz)

9.2.1 Fallbeispiel 2 - Sachverhalt

9.2.2 Schlussfolgerung

9.3 Fachbereich 4 (Einbruchsschutz und Schutz vor Außengefahren)

10 Praxisfälle aus Sicht eines Objektsicherheitsprüfers

10.1 Feststellung von Mängeln

10.1.1 Erläuterungen zu den angeführten Mängeln

11 Auszug einer Checkliste aus der Praxis

11.1 Empfehlung für Gebäudeeigentümer

12 Fazit und Abschluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Bedeutung der ÖNORM B 1300 für die Sicherheit von Wohngebäuden darzustellen und aufzuzeigen, wie Immobilienverwalter und Eigentümer durch regelmäßige Objektsicherheitsprüfungen Haftungsrisiken minimieren und Gefahren frühzeitig erkennen können.

  • Struktur und Anwendung der ÖNORM B 1300
  • Rechtliche Grundlagen der Betreiberverantwortung und Haftung
  • Methodik der Risikoanalyse bei Wohngebäuden
  • Praktische Fallbeispiele zur Mängelfeststellung und -behebung
  • Empfehlungen für professionelle Dokumentation und Prüfintervalle

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung

Eigentümer von Wohngebäuden tragen eine besonders hohe Verantwortung für die Sicherheit und Gesundheit in ihren Gebäuden und haben aus diesem Grunde dafür Sorge zu tragen, dass von ihrem Eigentum keine Gefahr für die Sicherheit von Personen oder deren Eigentum ausgeht. Die Eigentümergemeinschaften sind daher mit regelmäßigen Prüf-, Kontroll- und Überwachungspflichten konfrontiert, um für den sicheren Zustand des Wohngebäudes Sorge zu tragen und die vom Grundstück oder Wohngebäude ausgehenden Gefahren vorzeitig erkennen zu können.

Die regelmäßige Kontrolle von Bestands- sowie von Neuobjekten auf Schäden und Gefahren kann Gefährdungsbereiche von Bauteilen oder technischen Ausstattungen aufzeigen und dazu beitragen, Haftungen gegenüber Objektnutzer zu minimieren.

Eine regelmäßige Sichtprüfung und Begutachtung samt erforderlicher Beseitigung von Schäden dient langfristig der Erhaltung des Wohngebäudes.

Ziel der vorliegenden ÖNORM, die im November 2012 veröffentlicht wurde ist es, Eigentümern, Vermietern, Verwaltern oder deren Beauftragten eine Hilfe in Form von standardisierten Richtlinien zu Verfügung zu stellen. Weiters sollen Verantwortliche auf Art und Umfang der sich aus einem Wohngebäude resultierenden Gefahren- und Haftungsfallen aufmerksam gemacht werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die hohe Verantwortung von Gebäudeeigentümern und das Ziel der ÖNORM B 1300 als Hilfestellung für standardisierte Sichtprüfungen.

2 Anwendungsbereich: Hier wird der Charakter der ÖNORM als freiwilliger Leitfaden definiert, der bei der Dokumentation und dem Umgang mit potenziellen Gefahren unterstützt.

3 Allgemeines: Die Objektsicherheit wird in vier zentrale Fachbereiche gegliedert und die Notwendigkeit regelmäßiger zerstörungsfreier Begutachtungen hervorgehoben.

4 Potentielle Risiken: Dieses Kapitel listet diverse Risikofelder wie bauliche Mängel, Nutzungsänderungen sowie Umwelteinflüsse auf.

5 Vorstellung eines Praxisfalls: Anhand einer Risikoanalyse der Blitzschutzanlage wird die Berechnung einer Eintrittswahrscheinlichkeit für Schäden demonstriert.

6 Betreiberverantwortung: Es werden die Pflichten von Gebäudebetreibern sowie die Aufgaben von Verantwortungsträgern und Sicherheitsbeauftragten dargelegt.

7 Gegenüberstellung GEFMA 190 und ÖNORM B 1300: Hier erfolgt eine Differenzierung zwischen der GEFMA 190 als praxisorientiertem Leitfaden und der ÖNORM B 1300 als technischem Regelwerk für Sichtprüfungen.

8 Haftung für Gebäudesicherheit: Das Kapitel behandelt die rechtlichen Aspekte der Verkehrssicherungspflicht und die Haftungsfolgen für Bauwerke und Wege.

9 Fachbereiche der Objektsicherheit: Die vier Fachbereiche werden anhand von konkreten Fallbeispielen zu technischer Sicherheit, Brandschutz und weiteren Gefahren detailliert erläutert.

10 Praxisfälle aus Sicht eines Objektsicherheitsprüfers: Hier werden typische Mängel wie fehlende Handläufe oder verkeilte Brandschutztüren aus der praktischen Begehung analysiert.

11 Auszug einer Checkliste aus der Praxis: Dieses Kapitel bietet eine Übersicht über empfohlene Prüfintervalle für verschiedene Bauteile und unterstreicht den Nutzen professioneller Dokumentation.

12 Fazit und Abschluss: Die Arbeit fasst zusammen, dass regelmäßige Prüfungen essenziell für die Absicherung gegen Haftungsrisiken sind.

Schlüsselwörter

ÖNORM B 1300, Objektsicherheit, Betreiberverantwortung, Haftung, Verkehrssicherungspflicht, Risikoanalyse, Blitzschutz, Brandschutz, Sichtprüfung, Gebäudeeigentümer, Mängelfeststellung, Immobilienverwaltung, Dokumentation, Bauwerkshaftung, Gefahrenvermeidung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Projektarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Implementierung und Bedeutung der ÖNORM B 1300 zur Gewährleistung der Objektsicherheit in Wohngebäuden.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den Schwerpunkten zählen die Betreiberverantwortung, Haftungsrisiken, technische Sicherheitsprüfungen sowie der Brandschutz.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Verantwortlichen eine fundierte Hilfestellung zu geben, wie durch standardisierte Prüfroutinen Haftungsrisiken minimiert und Gebäude nachhaltig erhalten werden können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der methodischen Aufarbeitung von Praxisbeispielen und Fallstudien zur Objektsicherheitsprüfung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in rechtliche Grundlagen zur Haftung, die detaillierte Darstellung der Fachbereiche der Objektsicherheit und die Analyse von Praxisfällen durch einen Sicherheitsprüfer.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Wesentliche Begriffe sind ÖNORM B 1300, Objektsicherheit, Betreiberpflichten, Haftung und Gefahrenvermeidung.

Warum ist die Unterscheidung zwischen GEFMA 190 und ÖNORM B 1300 wichtig?

Die Unterscheidung verdeutlicht, dass die GEFMA 190 einen allgemeinen Leitfaden für Gebäudebetreiber bietet, während die ÖNORM B 1300 als technisches Regelwerk für spezifische, wiederkehrende Sichtprüfungen an Wohngebäuden dient.

Welche Rolle spielt die Dokumentation bei der Objektsicherheitsprüfung?

Eine lückenlose Dokumentation ist entscheidend, um im Schadensfall nachweisen zu können, dass der Eigentümer seiner Verkehrssicherungspflicht mit der notwendigen Sorgfalt nachgekommen ist.

Wie bewertet die Arbeit das Risiko von Blitzeinschlägen an Wohngebäuden?

Anhand eines mathematischen Modells unter Berücksichtigung der Blitzdichte und baulicher Parameter wird aufgezeigt, dass das Risiko zwar statistisch gering ist, aber bei Mängeln enorme finanzielle Haftungsfolgen nach sich ziehen kann.

Welche Konsequenzen ergeben sich aus mangelhaften Stiegenhäusern?

Defizite wie fehlende oder unsachgemäße Handläufe stellen ein hohes Sicherheitsrisiko dar und können bei Unfällen zu strafrechtlichen Konsequenzen wegen Unterlassung der Verkehrssicherungspflicht führen.

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Details

Title
Objektsicherheitsüberprüfung an Wohngebäuden. Richtlinien des ÖNORM B1300 zur Vermeidung von Gefahren- und Haftungsfallen
College
University of Applied Sciences Hamburg
Grade
1,3
Author
Semin Dzinic (Author)
Publication Year
2017
Pages
28
Catalog Number
V384528
ISBN (eBook)
9783668594586
ISBN (Book)
9783668594593
Language
German
Tags
objektsicherheitsüberprüfung wohngebäuden richtlinien önorm b1300 vermeidung gefahren- haftungsfallen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Semin Dzinic (Author), 2017, Objektsicherheitsüberprüfung an Wohngebäuden. Richtlinien des ÖNORM B1300 zur Vermeidung von Gefahren- und Haftungsfallen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/384528
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