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Die strafrechtliche Tolerierung des Schwangerschaftsabbruchs unter ethischen, moralischen und theologischen Aspekten

Titel: Die strafrechtliche Tolerierung des Schwangerschaftsabbruchs unter ethischen, moralischen und theologischen Aspekten

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2016 , 28 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Marina Kupczyk (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Hausarbeit wird Bezug auf die frühzeitigen Methoden mit dem Ziel eine Einnistung zu verhindern, den juristischen Dimensionen des Schwangerschaftsabbruchs, die ethische, moralische und theologische Dimension des Schwangerschaftsabbruchs, der Frage über den Beginn menschlichen (und personalen) Lebens, dem gesellschaftlichen Umgang mit geborenen und ungeborenen menschlichem Leben und den Schwangerschaftsabbruch aus christlicher Perspektive genommen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsklärung

3. Frühzeitige Methoden mit dem Ziel die Einnistung zu verhindern

4. Die juristische Dimension des Schwangerschaftsabbruchs

4.1 Die Funktion des Strafrechts

4.2 Die Rechtsgeschichte des Schwangerschaftsabbruchs

5. Die ethische, moralische und theologische Dimension des Schwangerschaftsabbruchs

5.1 Die Bedeutung der Vorzugsregel in der Moraltheologie

5.2 Die Wertdifferenz zwischen geborenen und ungeborenen Leben

6. Die Frage über den Beginn menschlichen (und personalen) Lebens

6.1 Der Beginn des menschlichen Lebens

6.2 Der Beginn des menschlich-personalen Lebens

7. Der gesellschaftliche Umgang mit geborenen und ungeborenen menschlichen Leben

7.1 Menschliches Leben – eine Sache oder ein unantastbarer Wert?

7.2 Der Schutz des ungeborenen menschlichen Lebens

8. Der Schwangerschaftsabbruch aus christlicher Perspektive

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die strafrechtliche Tolerierung des Schwangerschaftsabbruchs unter moraltheologischen und ethischen Gesichtspunkten und analysiert, inwieweit der Schutz des ungeborenen menschlichen Lebens in diesem Kontext gewährleistet wird.

  • Juristische Dimension und Strafrechtspraxis
  • Moraltheologische Argumentationsmuster
  • Ethische Bewertung des Lebensbeginns
  • SKIP-Argumente zum Embryonenschutz
  • Christliche Perspektiven und Werthierarchien

Auszug aus dem Buch

7.2 Der Schutz des ungeborenen menschlichen Lebens

Um dem ungeborenen menschlichen Leben einen größeren Schutz zuzusprechen, wurden die SKIP-Argumente entwickelt. SKIP sind die Anfangsbuchstaben von Spezies, Kontinuum, Identität und Potential. Diese vier Argumente werden als Begründung dafür angeführt, warum das Leben von Embryonen schützenswert sein sollte. Allerdings gibt es einige negative Kritik und Einwände gegen die einzelnen Argumente.

Das Speziesargument geht davon aus, dass jedem Mitglied der Spezies Mensch als menschliches Lebewesen Würde und Schutz zukommt. Ein Großteil der Menschen, die ungeborenen menschlichen Leben einen moralischen Status zuschreiben, sehen in der Tatsache, dass menschliche Embryonen der biologischen Spezies Mensch angehören, eine bedeutungsvolle Begründungsbasis. KritikerInnen wenden ein, dass man einen naturalistischen Fehlschluss begeht, wenn man einem Lebewesen nur aufgrund dessen, dass es einer bestimmten biologischen Spezies angehört, einen Anspruch auf moralischen Schutz zuspricht (vgl. Damaschen et al. 2011, S. 13-16; S. 37).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung begründet die Relevanz der Thematik für die Sozialarbeit und formuliert die zentrale Forschungsfrage zur strafrechtlichen Tolerierung des Abbruchs.

2. Begriffsklärung: Dieses Kapitel definiert die zentralen Fachbegriffe rund um den Schwangerschaftsabbruch und differenziert zwischen direkten und indirekten Eingriffen.

3. Frühzeitige Methoden mit dem Ziel die Einnistung zu verhindern: Es werden verschiedene Methoden der Nidationshemmung diskutiert und ethisch im Hinblick auf den Schutz des Lebens bewertet.

4. Die juristische Dimension des Schwangerschaftsabbruchs: Das Kapitel beleuchtet die Funktion des Strafrechts sowie die historische Entwicklung der gesetzlichen Regelungen in Deutschland.

5. Die ethische, moralische und theologische Dimension des Schwangerschaftsabbruchs: Hier werden moraltheologische Vorzugsregeln und die Wertdifferenzierung zwischen geborenen und ungeborenen Leben erörtert.

6. Die Frage über den Beginn menschlichen (und personalen) Lebens: Es erfolgt eine wissenschaftliche und philosophische Auseinandersetzung mit verschiedenen Kriterien für den Beginn menschlichen und personalen Lebens.

7. Der gesellschaftliche Umgang mit geborenen und ungeborenen menschlichen Leben: Dieses Kapitel analysiert das Spannungsfeld zwischen Leben als unantastbarem Wert und gesellschaftlicher Praxis sowie die SKIP-Argumente.

8. Der Schwangerschaftsabbruch aus christlicher Perspektive: Abschließend werden die Positionen verschiedener Kirchen und Theologen zum Thema Schwangerschaftsabbruch zusammengefasst.

Schlüsselwörter

Schwangerschaftsabbruch, Recht, Ethik, Moraltheologie, Lebensschutz, Ungeborenes Leben, § 218 StGB, SKIP-Argumente, Medizinische Indikation, Christliche Perspektive, Personenstatus, Embryonalentwicklung, Straffreiheit, Gewissensentscheidung, Sozialarbeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der ethischen und moraltheologischen Bewertung der strafrechtlichen Tolerierung von Schwangerschaftsabbrüchen und deren Vereinbarkeit mit dem Schutz ungeborenen Lebens.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die juristische Geschichte des § 218, die moraltheologische Unterscheidung von Werten und der Schutzanspruch menschlichen Lebens von der Empfängnis an.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit fragt, wie die strafrechtliche Tolerierung aus moraltheologischer und ethischer Sicht zu bewerten ist und wie der Schutz des ungeborenen Lebens dabei Berücksichtigung findet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine systematische Literaturanalyse, die verschiedene theologische, juristische und ethische Positionen gegenüberstellt und auswertet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert Begriffe, Methoden zur Nidationshemmung, die Rechtsgeschichte, moralische Vorzugsregeln, Definitionen zum Lebensbeginn und kirchliche Standpunkte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Schwangerschaftsabbruch, Lebensschutz, moraltheologische Vorzugsregel, SKIP-Argumente und der juristische Indikationsstatus.

Welche Bedeutung haben die SKIP-Argumente in der Arbeit?

Die SKIP-Argumente dienen als zentrales theoretisches Modell, um die ethische Begründung für den Schutz von Embryonen anhand von Spezies, Kontinuum, Identität und Potentialität zu prüfen.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen indirektem und direktem Abbruch?

Direkt wird die Abtreibung als beabsichtigte Tötung definiert, während beim indirekten Abbruch der Tod als ungewollte Folge einer medizinisch notwendigen Behandlung in Kauf genommen wird.

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Details

Titel
Die strafrechtliche Tolerierung des Schwangerschaftsabbruchs unter ethischen, moralischen und theologischen Aspekten
Hochschule
Hochschule Hannover
Note
1,7
Autor
Marina Kupczyk (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
28
Katalognummer
V384540
ISBN (eBook)
9783668594777
ISBN (Buch)
9783668594784
Sprache
Deutsch
Schlagworte
tolerierung schwangerschaftsabbruchs aspekten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marina Kupczyk (Autor:in), 2016, Die strafrechtliche Tolerierung des Schwangerschaftsabbruchs unter ethischen, moralischen und theologischen Aspekten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/384540
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Leseprobe aus  28  Seiten
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