Konfessioneller Religionsunterricht im grundgesetzlichen Bezugsrahmen


Seminararbeit, 2017
16 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Vorüberlegung: Grundmodelle der Beziehung Religion und Staat

3. Staat und Kirche in Deutschland
a. Verfassungshistorischer Hintergrund und rechtsphilosophische Begründung
b. Beziehungsgeflecht Religionsunterricht-Körperschaftsstatus-Religionsfreiheit
c. Das Grundrecht der Religionsfreiheit
d. Religionsgemeinschaftliches Selbstbestimmungsrecht
e. Körperschaftsstatus
f. Konfessioneller Religionsunterricht

4. Fazit

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Dass ein konfessioneller Religionsunterricht als Institution Eingang in eine liberale Verfassung, wie das Grundgesetz,[1] gefunden hat, ist nicht nur nicht selbstverständlich in der Verfassungsgeschichte demokratischer Staaten, sondern auch nach dem Inkrafttreten des GG selbst noch höchst umstritten. Tendenzen, die einen wertneutralen und per se säkularen Staat fordern und eine Glaubensunterweisung für bevormundend und anachronistisch halten, sind eine nicht zu relativierende Größe[2]. Schon 1998 konstatierte Kästner: „Die im Grundgesetz verankerte Garantie des Religionsunterrichts in der öffentlichen Schule […] gerät […] rechtspolitisch – ebenso wie das staatskirchenrechtliche System der BRD – […] zunehmend unter Druck.“ [3] Gründe für diesen wachsenden Druck äußert Heckel: „Die nahezu geschlossene Volkskirchenstruktur von 1919 ist Vergangenheit, die Säkularisierung des Lebensgefühls und die pluralistische Aufsplitterung der Gesellschaft sind weiter fortgeschritten.“[4] Ziel dieser Arbeit ist es deshalb, den Religionsunterricht auf seine verfassungsrechtlichen Grundlagen hin zu untersuchen und darzulegen, wie er sich in das Beziehungsgeflecht Staat/Kirche/Religion im GG einfügt. Ausgangspunkt dieser Betrachtungen soll das abstrakte Verhältnis von Kirche und Staat sein, da hier das Fundament zu verorten ist, wie und vor allem weshalb ein konfessionsgebundener Religionsunterricht in der Bundesrepublik überhaupt gedacht werden kann. Dabei sollen im ersten Teil sowohl staatsphilosophische, als auch staatstheoretische Überlegungen ihren Raum haben, wohingegen im zweiten Teil vor allem die spezifische Ausgestaltung des Religionsunterrichts als körperschaftliche Konkretisierung des Art. 4 Abs. 1 und 2 GG in Deutschland auf der Grundlage der Rechtsprechung und Normenkommentare thematisiert werden wird. Es soll schließlich klarwerden, welchen Stellenwert der Religionsunterricht im GG und in Bezugsrahmen zu anderen staatskirchenrechtlichen Normen hat.

2. Vorüberlegung: Grundmodelle der Beziehung Religion und Staat

Bevor genauer auf den Religionsunterricht in Deutschland eingegangen wird, ist es von Nöten, einige Überlegungen zum grundlegenden Verhältnis von Staaten zur Religion anzustellen.

Die schulische Religionsunterweisung ist in der Verfassung der Bundesrepublik, dem GG, - genauer im Art. 7 GG – geregelt. Die Festsetzung dieser bildungspolitischen Angelegenheit in der Verfassung und hier explizit im Grundrechtsteil und nicht bloß in einem einfachen Bundes- oder Landesgesetz, erhebt den Religionsunterricht zu einem Sachverhalt von Verfassungsrang. Er ist also ein Grundrecht, auf das sich jeder Deutsche berufen kann. Wie bereits vorher erwähnt, stellt sich an dieser Stelle die Frage, in welchem Verhältnis die Bundesrepublik zu den Religionen steht, wenn sie von staatlicher Seite aus den Zugang zu schulgebundener religiöser Unterweisung grundrechtlich garantiert?

Ausgangspunkt einer erstmals getrennten Entwicklung des Staates von der Kirche bildete die kirchenkritische Phase des sog. Aufklärungszeitalters des späten 18. Jahrhunderts.[5] Unter den Vorzeichen der idealistischen und rationalistischen Philosophie, die auch in der Verfassungsordnung rezipiert wurde, bildete sich zunehmend eine Trennung der geistlichen und weltlichen Sphäre heraus. Da der Staat eine immanente Legitimation und durch sein Ordnungsgefüge eine Friedens- und Integrationsfunktion für alle religiösen und weltanschaulichen Überzeugungen habe, müsse er sich das Neutralitätsgebot zum Zwecke der Gleichbehandlung aller Religionen auferlegen, so das Ergebnis der philosophischen Überlegungen der Aufklärung.[6] Dreier beschreibt diese „Säkularisierung“, also die Distanzierung des Staates von der Religion infolge des veränderten Staatsbegriffs, folgendermaßen:

„Der Staat wird zu einer säkularen Größe. Das heißt insbesondere, dass der Staat die Entscheidung über letzte Wahrheiten, wie sie die Religion verkündet, dem Einzelnen überlässt. Der säkulare Staat der Moderne ist nicht Wahrheits- oder Tugendstaat, sondern Freiheits- und Friedensordnung. Deshalb gilt das Gebot der Nicht-Identifikation: Er darf sich mit keiner Religion und mit keiner Weltanschauung identifizieren.“[7]

Aus diesem Diktum bzw. diesem jedes staatliche Handeln leitende Ideal der freiheitlich-demokratischen Gesellschaft ergeben sich drei mögliche Modelle der Zuordnung von Staat und Kirche, wie sie beispielsweise von Mückl beschrieben werden.[8]

Zum einen gibt es das Konzept der „Staatskirche“. Diese Form der Zuordnung – ein Produkt der Glaubensspaltungen des 16. Jahrhunderts - greift privilegierend eine Religionsgemeinschaft oder Kirche heraus und macht sie zu einer hoheitlichen Institution. „Es ist ein System engster Verbindung von Staat und Kirche, die unter staatlicher Superiorität eine Gesamtkörperschaft bilden. Die als einzige oder jedenfalls vorrangig zugelassene Kirche ist Staatsanstalt“, so Hollerbach über das staatskirchliche Modell,[9] wie es beispielhaft im Vereinigten Königreich oder Schweden in modernisierter Form existiert.[10]

Betrachten sich Kirche(n) und Staat jedoch als voneinander getrennt, ist zwischen den „distanzierenden“ und „freundschaftlichen“ Trennungen zu unterscheiden. Wesensmerkmal der ersten ist zwar die Garantie der freien Ausübung des „Kultus“, jedoch das Verbot der Finanzierung und Subventionierung irgendeines „Kultus“. Damit einhergehend können einzelne Religionen auch keine Rechtspersönlichkeit im Sinne einer öffentlichen Körperschaft sein. Eine solche distanzierende Trennung, wie sie beispielsweise in Frankreich vorherrscht, möchte den „Staat von der Kirche befreien“.[11] Leitbild einer „freundschaftlichen Trennung“, wie sie in den USA anzutreffen ist, verlangt eine „Befreiung der Kirche vom Staat“.[12] Der Staat garantiert hier Religionsfreiheit, verbietet aber eine institutionelle Verbindung geistlicher und weltlicher Macht.

Wesentlich wichtiger und aufschlussreicher für die Zwecke dieser Arbeit ist jedoch das Kooperationsmodell, wie es in Deutschland auf uns kommt. Hierbei besteht zwar eine prinzipielle Trennung der Kirchen vom Staat, dieser gewährt den Kirchen aber ein Selbstbestimmungsrecht und teilt sich mit ihnen gemeinsam auch Verantwortungssphären, vor allem im Bildungs- und Sozialbereich.[13]

3. Staat und Kirche in Deutschland

Das in Deutschland praktizierte Modell der Kooperation fußt auf drei das Staat-Kirche-Verhältnis leitenden Prinzipien, die jedoch über die expliziten Verfassungsnormen hinausgehen und gleichsam das „Kondensat des Geregelten“ bilden.[14]

Das erste ist das in Art. 140 GG / 137 Abs. 1 WRV geregelte Trennungsprinzip oder auch das Prinzip der Säkularität des Staates.[15] Dieses verbietet „jede[r] institutionelle[n] Verbindung zwischen den Organen der öffentlichen Hand und den Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften“.[16] Abgedeckt wird also das Verbot einer Staatsreligion bzw. einer „Staatsweltanschauung“,[17] nicht aber ein iudex omnium als Absage an jegliche Form von Interaktion und Kooperation, wie sie vom Grundgesetz zum Beispiel in den res mixtae des Religionsunterrichts etc. ausdrücklich normiert sind.[18] Das heißt, Staat und Kirche sind institutionell voneinander unabhängig; der Staat ist nicht der brachium saeculare der Kirche und diese nicht Legitimationsinstanz des Staates.[19] Die Stilisierung dieser „Trennung“, die Korioth als „moderat“ bezeichnet,[20] zum deutschen Pendant der französischen Laicité, wird jedoch regelmäßig, „nach den allgemein anerkannten Grundsätzen der Verfassungsinterpretation“, [21] nicht abgedeckt.

Aus Art. 140 GG / 137 Abs. 1 WRV i. V. m. Art. 4 Abs. 1 und 2, Art. 3 und Art. 33 Abs. 3 GG ergibt sich der Grundsatz der religiösen und weltanschaulichen Neutralität des Staates.[22] Dieser bedeutet „für den Staat ein Interventions- und Identifikationsverbot, nicht aber ein Indifferenz[gebot] und ebenfalls kein Betätigungsverbot.“ [23] Das Grundgesetz untersagt also einerseits die Parteinahme zugunsten oder zu Lasten einer Religionsgemeinschaft, begrenzt aber auch den kirchlichen Einfluss auf den Staat, da sich dieser aufgrund seiner Säkularität der Wahrheitsfrage verwehrt oder anders: neutral verhält . „Der Staat ist in religiösen Angelegenheiten mangels eigener Einsicht und Kriterien inkompetent.“ [24]

Das Paritätsprinzip, gewissermaßen der „staatskirchenrechtliche Gleichheitssatz“ in besonderer Ausprägung des allgemeinen Gleichheitssatzes (Art. 3 Abs. 1 GG), garantiert allen Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften ohne Ansehung inhaltlicher Maßstäbe rechtliche Gleichstellung.[25] Das bedeutet, dass gemäß dem Grundsatz Gleiches gleich und Ungleiches ungleich behandeln, durchaus faktische Unterschiede zwischen den Kirchen bestehen können, da das Paritätsprinzip „kein Instrument der Egalisierung darstellt“. [26] Intendiert ist also keine staatliche „Gleichmacherei“, sondern qualifiziert faire Gleichbehandlung.

Die Beziehung untereinander und das dynamische Zusammenwirken dieser drei Strukturprinzipien in der Zusammenschau beschreibt die Gemeinsame Synode der deutschen Bistümer sehr treffend:

„Das deutsche Verfassungsrecht denkt beim Verhältnis von Staat und Religionsgemeinschaften nicht negativ-ausschließend im Sinne einer Trennung, sondern geht vor allem von der Religionsfreiheit aus und strebt deren positive Ermöglichung an - unter Wahrung der Neutralität gegenüber einzelnen gesellschaftlichen Gruppen und unter Berücksichtigung des Gleichheitsgrundsatzes.“[27]

a. Verfassungshistorischer Hintergrund und rechtsphilosophische Begründung

Nachdem ausführlich dargelegt wurde, welchen überpositiven Regeln das Staat-Kirche-Verhältnis in Deutschland folgt, ist nun zu klären warum eben dieses Kooperationsmodell mit seinen immanenten Prinzipien gewählt wurde. Anders ausgedrückt: Warum hält es der Staat für nötig, Religion nicht nur unter den Schutz der Meinungs- und Gewissensfreiheit zu stellen, sondern sich sogar positiv in Gestalt einer Bildungsinstitution um die religiöse Erziehung seiner Staatsbürger zu sorgen?

Die Antwort auf diese Frage ist einerseits in der Genese der Verfassungsordnung des Grundgesetzes und andererseits in der rechtsphilosophischen Begründung derselben zu suchen.

Eingebracht wurde die Idee einer im Grundgesetz geregelten institutionellen Ordnung des Verhältnisses von Staat und Kirche in den verfassungsgebenden Parlamentarischen Rat von Seiten der Kirchen und konservativer Fraktionen.[28] Erste Entwürfe mit deutlicher Tendenz zugunsten einer kirchenfreundlichen Koordinationslehre wurden aufgrund sozialliberaler Gegenstimmen verworfen. Die pragmatische Entscheidung der Inkorporation der Art. 136 ff. WRV, wie sie heute als Art. 140 Teil des GG sind, war Produkt einer von allen Seiten angestrebten Kompromisslösung.[29]

Nimmt der Staat die Prinzipien der freiheitlich-demokratischen Grundordnung, die das GG vorgibt ernst, fällt er als „Sinngeber“ und Anbieter „individueller Lebensentwürfe“ de iure aus. Denn schließlich liegt es an der Einzelperson, die ihr von der Verfassung angebotene Freiheit anzunehmen und aktiv zu gestalten.[30] Um es mit v. Eichendorff zu sagen: „Keine Verfassung […] garantiert sich selbst.“[31] Das heißt, die Ideale und Werte des Grundgesetzes werden erst durch tatsächliches Handeln der Bürger lebendig. Der Staat kann niemanden zu einem dem öffentlichen Interesse fördernden Leben im Sinne „einer Erziehungsdiktatur im Namen der Moral“ zwingen, aber er kann den moralisch-sittlichen Institutionen – namentlich den Kirchen und Religionsgemeinschaften, also den „ihn tragenden und fördernden Kulturträgern Entfaltungsmöglichkeiten […] schaffen“ [32] und so dem Böckenförde-Diktum gerecht werden.[33] Wie aus der Analyse von Berger, Berger und Kellner deutlich wird, werden die Kirchen und Weltanschauungsgemeinschaften als sinngebende Instanz heute mehr denn je gebraucht, denn „die pluralistischen Strukturen der modernen Gesellschaft haben das Leben von immer mehr Menschen nomadisch, ständig wechselnd, mobil gemacht [...] Die soziale Mobilität hat ihr Korrelat in kognitiver und normativer Mobilität. [...] Die Institutionen hören auf, die „Heimat“ des Ichs zu sein [...] Die Identität hört auf, ein objektiv und subjektiv gegebenes Faktum zu sein und wird stattdessen zum Ziel einer oft irrenden und schwierigen Suche. Der moderne Mensch ist [...] unaufhörlich auf der Suche nach sich selbst.“ [34] Weiterhin kann die christliche Lehre der Gottesebenbildlichkeit des Menschen, in dem „das Wort Fleisch geworden ist“ (Joh 1, 14), als „Entstehungsquelle für Verfassungsrecht und Verfassungsstaatlichkeit“ angesehen werden.[35] Die Kirchen und Religionen tragen deshalb als „supranationale Player“„dazu bei, die Verbindungslinie zwischen Grund- und Menschenrechten wach zu halten.“[36]

b. Beziehungsgeflecht Religionsunterricht-Körperschaftsstatus-Religionsfreiheit

Vor dem Hintergrund dieser eher theoretischen Überlegungen, sind nun diejenigen Normen zu betrachten, die das Verhältnis Staat/Kirche/Religion konkret im GG fassbar machen.

[...]


[1] Im Folgenden abgekürzt: GG

[2] Im Bundeland Berlin wurde im Jahr 2009 eigens ein Volksentscheid mit dem Ziel der Einführung einer Wahlpflichtgruppe „Ethik/Religion“ ab der ersten Klasse durchgeführt, welcher mehrheitlich - mit Unterstützung der Landtagsfraktionen von SPD, Linke und Bündnis 90/Die Grünen (also dreier Parteien, die allesamt im Bundestag und in den meisten Landesparlamenten vertreten sind) – abgelehnt wurde. Siehe dazu: Landesabstimmungsleiter des Bundeslandes Berlin, Volksentscheid über die Einführung des Wahlpflichtbereichs Ethik/Religion2009, in: https://www.wahlen-berlin.de/historie/abstimmungen/Landeswahlleiterbericht_VE09.pdf

[3] Kästner, Karl-Hermann, Religiöse Bildung und Erziehung in der öffentlichen Schule - Grundlagen und Tragweite der Verfassungsgarantie staatlichen Religionsunterrichts, in: Der Beitrag der Kirchen zur Erfüllung des staatlichen Erziehungsauftrags, Münster 1998 (= Essener Gespräche zum Thema Staat und Kirche 32) 61–120, 62

[4] Heckel, Martin, Religionsunterricht auf dem Prüfstand: Konfessionell - unkonfessionell - interreligiös - interkonfessionell - konfessionell-kooperativ? Der rechtliche Rahmen des Religionsunterrichts im säkularen Verfassungsstaat, in: Zeitschrift für Theologie und Kirche/102 (2005) 246–292, 247

[5] Mückl, Stefan, Grundmodelle einer möglichen Zuordnung von Kirche und Staat, in: Haering, Stephan u.a. (Hgg.), Handbuch des katholischen Kirchenrechts, Regensburg 2015, 1791–1816, 1791 f.

[6] Mückl, Grundmodelle einer möglichen Zuordnung von Kirche und Staat, Grundmodelle einer möglichen Zuordnung von Kirche und Staat, 1792

[7] Dreier, Horst, Säkularisierung des Staates am Beispiel der Religionsfreiheit, in: Rg 2011/19 (2011) 72–86, 73

[8] Rechtsvergleichende Entfaltung hierzu: Mückl, Stefan, Europäisierung des Staatskirchenrechts, Baden-Baden 2005

[9] Hollerbach, Alexander, Staatskirchen und Staatsreligionen, in: Görres-Gesellschaft (Hg.), Staatslexikon Recht, Wirtschaft, Gesellschaft: Fünfter Band, Freiburg [u.a.] 71986 182–186, 182 f.

[10] Mückl, Grundmodelle einer möglichen Zuordnung von Kirche und Staat, Grundmodelle einer möglichen Zuordnung von Kirche und Staat, 1793 f.

[11] Mückl, Grundmodelle einer möglichen Zuordnung von Kirche und Staat, Grundmodelle einer möglichen Zuordnung von Kirche und Staat, 1795

[12] Mückl, Grundmodelle einer möglichen Zuordnung von Kirche und Staat, Grundmodelle einer möglichen Zuordnung von Kirche und Staat, 1795

[13] Mückl, Grundmodelle einer möglichen Zuordnung von Kirche und Staat, Grundmodelle einer möglichen Zuordnung von Kirche und Staat, 1798 f.

[14] Hense, Ansgar, Kirche und Staat in Deutschland, in: Haering, Stephan u.a. (Hgg.), Handbuch des katholischen Kirchenrechts, Regensburg 2015, 1830–1866, 1836

[15] Mückl, Stefan, Trennung und Kooperation - das gegenwärtige Staat-Kirche-Verhältnis in der Bundesrepublik Deutschland, in: Kämper, Burkhard / Thönnes, Hans-Werner (Hgg.), Die Trennung von Staat und Kirche: Modelle und Wirklichkeit in Europa, Münster 2007 (= Essener Gespräche zum Thema Staat und Kirche 40) 41–106, 53

[16] Czermak, Gerhard, Religions- und Weltanschauungsrecht, Berlin [u.a.] 2008, 148

[17] Mückl, Trennung und Kooperation - das gegenwärtige Staat-Kirche-Verhältnis in der Bundesrepublik Deutschland, Trennung und Kooperation - das gegenwärtige Staat-Kirche-Verhältnis in der Bundesrepublik Deutschland, 54

[18] Hense, Kirche und Staat in Deutschland, Kirche und Staat in Deutschland, 1840

[19] Mückl, Trennung und Kooperation - das gegenwärtige Staat-Kirche-Verhältnis in der Bundesrepublik Deutschland, Trennung und Kooperation - das gegenwärtige Staat-Kirche-Verhältnis in der Bundesrepublik Deutschland, 53

[20] Korioth, Stefan, Freiheit der Kirchen und Religionsgemeinschaften, in: Merten, Detlef / Papier, Hans-Jürgen (Hgg.), Handbuch der Grundrechte in Deutschland und Europa, Heidelberg 2011, [Seiten von–bis fehlt!], 97

[21] Mückl, Trennung und Kooperation - das gegenwärtige Staat-Kirche-Verhältnis in der Bundesrepublik Deutschland, Trennung und Kooperation - das gegenwärtige Staat-Kirche-Verhältnis in der Bundesrepublik Deutschland, 54

[22] Korioth, Stefan, in: Maunz, Theodor / Düring, Günter / Herzog Roman (Hgg.), Grundgesetz: Kommentar, München seit 1974 - 1–317, 9

[23] Mückl, Trennung und Kooperation - das gegenwärtige Staat-Kirche-Verhältnis in der Bundesrepublik Deutschland, Trennung und Kooperation - das gegenwärtige Staat-Kirche-Verhältnis in der Bundesrepublik Deutschland, 56

[24] Hense, Kirche und Staat in Deutschland, Kirche und Staat in Deutschland, 1841

[25] Mückl, Trennung und Kooperation - das gegenwärtige Staat-Kirche-Verhältnis in der Bundesrepublik Deutschland, Trennung und Kooperation - das gegenwärtige Staat-Kirche-Verhältnis in der Bundesrepublik Deutschland, 57

[26] Mückl, Trennung und Kooperation - das gegenwärtige Staat-Kirche-Verhältnis in der Bundesrepublik Deutschland, Trennung und Kooperation - das gegenwärtige Staat-Kirche-Verhältnis in der Bundesrepublik Deutschland, 59

[27] Der Religionsunterricht in der Schule, in: Bertsch, L. / Boonen, Philipp (Hgg.), Gemeinsame Synode der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland, Freiburg [u.a.] , 113–152, 132

[28] Hollerbach, Alexander, Grundlagen des Staatskirchenrechts, in: Isensee, Josef / Kirchhof, Paul (Hgg.), Handbuch des Staatsrechts der Bundesrepublik Deutschland, Heidelberg 1989, 471–556, 485

[29] Hollerbach, Grundlagen des Staatskirchenrechts, Grundlagen des Staatskirchenrechts, 486

[30] Kirchhof, Paul, Die Freiheit der Religionen und ihr unterschiedlicher Beitrag zu einem freien Gemeinwesen, in: Kämper, Burkhard / Thönnes, Hans-Werner (Hgg.), Religionen in Deutschland und das Staatskirchenrecht, Münster 2005 (= Essener Gespräche zum Thema Staat und Kirche 39) 105–146, 108

[31] Eichendorff, Joseph von, Preußen und die Konstitutionen, in: Perfahl, Jost (Hg.), Joseph von Eichendorff, Werke: Politische und Historische Schriften, Streitschriften, München 1988 [Seiten von–bis fehlt!], 129

[32] Kirchhof, Die Freiheit der Religionen und ihr unterschiedlicher Beitrag zu einem freien Gemeinwesen, Die Freiheit der Religionen und ihr unterschiedlicher Beitrag zu einem freien Gemeinwesen, 109

[33]Der freiheitliche, säkularisierte Staat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann. Das ist das große Wagnis, das er, um der Freiheit willen, eingegangen ist. Als freiheitlicher Staat kann er einerseits nur bestehen, wenn sich die Freiheit, die er seinen Bürgern gewährt, von innen her, aus der moralischen Substanz des einzelnen und der Homogenität der Gesellschaft, reguliert. Anderseits kann er diese inneren Regulierungskräfte nicht von sich aus, das heißt mit den Mitteln des Rechtszwanges und autoritativen Gebots zu garantieren suchen, ohne seine Freiheitlichkeit aufzugeben und – auf säkularisierter Ebene – in jenen Totalitätsanspruch zurückzufallen, aus dem er in den konfessionellen Bürgerkriegen herausgeführt hat.“ Böckenförde, Ernst-Wolfgang, Die Entstehung des Staates als Vorgang der Säkularisation, in: Böckenförde, Ernst-Wolfgang (Hg.), Staat, Gesellschaft, Freiheit, Frankfurt am Main 11976, 42–64, 60

[34] Berger, Peter L. / Berger B. / Kellner H., Das Unbehagen in der Modernität, Frankfurt [u.a.] 1975, 159

[35] Kirchhof, Die Freiheit der Religionen und ihr unterschiedlicher Beitrag zu einem freien Gemeinwesen, Die Freiheit der Religionen und ihr unterschiedlicher Beitrag zu einem freien Gemeinwesen, 110

[36] Kirchhof, Die Freiheit der Religionen und ihr unterschiedlicher Beitrag zu einem freien Gemeinwesen, Die Freiheit der Religionen und ihr unterschiedlicher Beitrag zu einem freien Gemeinwesen, 111

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Konfessioneller Religionsunterricht im grundgesetzlichen Bezugsrahmen
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München
Note
1,0
Autor
Jahr
2017
Seiten
16
Katalognummer
V384564
ISBN (eBook)
9783668597525
ISBN (Buch)
9783668597532
Dateigröße
526 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
konfessioneller, religionsunterricht, bezugsrahmen
Arbeit zitieren
Dominik Baumgartner (Autor), 2017, Konfessioneller Religionsunterricht im grundgesetzlichen Bezugsrahmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/384564

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