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Wie können Führungskräfte die Motivation ihrer Mitarbeiter beeinflussen? Die Rolle der (Leistungs-) Motivation in der systemischen Führung

Title: Wie können Führungskräfte die Motivation ihrer Mitarbeiter beeinflussen? Die Rolle der (Leistungs-) Motivation in der systemischen Führung

Term Paper , 2017 , 17 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Tina Oechsler (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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In einer Zeit, in der der Mangel an Fachkräften immer weiter zunimmt, sind Unternehmen mehr denn je in der Pflicht ihre altbewährten Führungsstrukturen dem Wandel der Zeit anzupassen. Dabei ist es wichtig, dass Unternehmen erkennen, dass ihre Mitarbeiter das „höchste Gut“ darstellen. Führungskräfte können durch das richtige Führen und Fördern ihrer Mitarbeiter nicht nur die Mitarbeitermotivation stark beeinflussen, sondern auch verborgene Leistungspotenziale abrufen. Dies gelingt durch die Art und Weise der Führung und der Kommunikation zwischen Mitarbeiter und Führungskraft. Die Mitarbeitermotivation und nicht Demotivation zählt zu den klassischen Aufgaben einer Führungskraft. Führungskräfte sind sich dessen zwar bewusst, jedoch geht dieser Aspekt im Tagesgeschäft oftmals verloren. Für viele Unternehmen und Führungskräfte ist es daher unabdingbar, sich mit dem Thema der Mitarbeitermotivation zu beschäftigen und diese in ihren Arbeitsalltag zu integrieren.

Vor diesem Hintergrund befasst sich die vorliegende Arbeit mit der Frage, wie Führungskräfte die Motivation ihrer Mitarbeiter beeinflussen können. Ebenso wird die Rolle von Unternehmen in Hinblick auf Mitarbeitermotivation betrachtet werden. Nachdem im ersten Schritt eine begriffliche Abgrenzung vorgenommen wird, werden in Kapitel drei die Funktionalitäten von Management und Führung vorgestellt. In Kapitel vier wird die Anwendung des systemischen Führungsverständnisses erläutert und in Kapitel fünf die verschiedenen Menschenbilder als Führungsgrundlage aufgegriffen. Das Grundmodell des Motivationsprozesses erfolgt in Kapitel sechs. Im Zuge dessen erfolgt in Kapitel sieben die Gestaltung einer motivierenden Situation für den Mitarbeiter. Das abschließende Fazit in Kapitel acht zeigt nochmal kurz und prägnant die wichtigsten Inhalte dieser Arbeit auf.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffliche Abgrenzung

2.1 Motivation

2.1.1 Unterscheidung extrinsische und intrinsische Motivation

2.1.2 Zusammenhang extrinsische Motivation – intrinsische Motivation

2.2 Führung

2.2.1 Abgrenzung Führung durch Strukturen und Führung durch Personen

2.2.2 Instrumente der Führung

2.3 Systemische Führung

2.4 Arbeitszufriedenheit

3 Funktionalität von Management und Führung

4 Anwendung des systemischen Führungsverständnisses

5 Menschenbilder als Führungsgrundlage

6 Grundmodell des Motivationsprozesses

6.1 Inhaltstheorien der Motivation

6.2 Prozesstheorien der Motivation

7 Gestaltung einer motivierenden Umgebung für den Mitarbeiter

8 Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie Führungskräfte die Motivation ihrer Mitarbeiter durch den gezielten Einsatz systemischer Führungsansätze und geeigneter Instrumente beeinflussen können, um sowohl die individuelle Arbeitszufriedenheit als auch den Unternehmenserfolg zu steigern.

  • Systemische Grundlagen von Management und Führung
  • Differenzierung zwischen extrinsischer und intrinsischer Motivation
  • Bedeutung von Menschenbildern für das Führungsverhalten
  • Anwendung des Motivationsprozesses in der Praxis
  • Gestaltung einer leistungsorientierten und motivierenden Unternehmenskultur

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Unterscheidung extrinsische und intrinsische Motivation

Man spricht von extrinsischer Motivation, wenn sich die Befriedigung aus den Folgen einer Aktion entwickelt und nicht aus der Aktion selbst. Die extrinsische Motivation steht überwiegend im Zusammenhang mit der externen Belohnung (Rosenstiel, Regnet, & Domsch, 2014, S. 166ff.). Darüber hinaus wird die extrinsische Motivation auch als sekundär Motivation charakterisiert (Schlag, 2012, S. 21ff.). Ein Beispiel könnte sein: Ein Mitarbeiter empfindet bei seiner Tätigkeit Lustlosigkeit, sieht seine Arbeit jedoch als Mittel zum Zweck, da eine monatliche Vergütung mit der Arbeit einhergeht. Die extrinsische Motivation findet im Rahmen der Mitarbeitermotivation meist weniger Anklang als die intrinsische Motivation. Allerdings ist zu bedenken, dass die extrinsische Motivation dann gezielt zum Einsatz kommen kann, wenn beispielsweise eine Tätigkeit oder Aufgabe seitens des Mitarbeiters als belanglos eingestuft wird. Eine Möglichkeit um die Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern wären monetäre Anreize. Allerdings wird die eigentliche Ursache (mehr Interesse für die Tätigkeit) langfristig nicht gelöst (Edelmann, 1986).

Die intrinsische Motivation kann als interessenbestimmte Verhaltensweise beschrieben werden (Bühner, 2005, S. 263ff.). Dabei erfolgen keine externen Hoffnungen oder Anstöße. Intrinsische Motivation findet ihre Erfüllung in der Tätigkeit selbst. Charakteristisch steht die intrinsische Motivation für Interesse, Spontanität und Neugier. Darüber hinaus wird die intrinsische Motivation auch als primär Motivation beschrieben. Ein Beispiel könnte sein: Ein Forscher ist enthusiastisch gestimmt bezogen auf ein Entwicklungsprojekt und wendet sich der Forschung aus eigenem Antrieb und eigenem Interesse zu, ohne eine finanzielle Entlohnung oder Anerkennung zu erwarten (Edelmann, 1986).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den zunehmenden Fachkräftemangel und die Notwendigkeit für Unternehmen, Mitarbeitermotivation als Kernaufgabe der Führung zu begreifen.

2 Begriffliche Abgrenzung: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Motivation, Führung und Arbeitszufriedenheit, um ein theoretisches Fundament für die weitere Untersuchung zu legen.

3 Funktionalität von Management und Führung: Hier werden systemische Methoden den traditionellen Führungstheorien gegenübergestellt, wobei der Fokus auf der Beobachtung der System/Umwelt-Grenze liegt.

4 Anwendung des systemischen Führungsverständnisses: Das Kapitel erläutert, wie sich systemische Ansätze von rein mechanistischen oder tayloristischen Führungsprinzipien abgrenzen.

5 Menschenbilder als Führungsgrundlage: Es wird diskutiert, wie die Wahrnehmung des Menschen durch die Führungskraft das Arbeitsklima beeinflusst und warum ein zeitgemäßes Menschenbild essentiell für die Förderung von Motivation ist.

6 Grundmodell des Motivationsprozesses: Dieses Kapitel erläutert die psychologischen Grundlagen der Motivation durch die Gegenüberstellung von Inhalts- und Prozesstheorien.

7 Gestaltung einer motivierenden Umgebung für den Mitarbeiter: Es werden praktische Faktoren wie Arbeitsplatzgestaltung, Handlungsspielraum und Anerkennung analysiert, die zur Steigerung der Arbeitszufriedenheit beitragen.

8 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass eine systemische Führung, die Rahmenbedingungen schafft und das Individuum fördert, der Schlüssel zur Bindung und Motivation von Mitarbeitern ist.

Schlüsselwörter

Systemisches Management, Mitarbeitermotivation, Führungskultur, extrinsische Motivation, intrinsische Motivation, Arbeitszufriedenheit, Führungsinstrumente, Systemtheorie, Leistungsorientierung, Personalmanagement, Motivationsprozess, Menschenbilder, Organisationsentwicklung, soziale Kompetenz, Handlungskompetenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung der Mitarbeitermotivation aus systemischer Perspektive und untersucht, wie Führungskräfte durch gezielte Instrumente die Leistungsbereitschaft im Unternehmen fördern können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Abgrenzung von Motivationsformen, die systemische Führung, das Verständnis von Motivationsprozessen sowie die Gestaltung einer motivierenden Arbeitsumgebung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie Unternehmen und Führungskräfte durch ein systemisches Verständnis die Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Mitarbeitermotivation schaffen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse, in der aktuelle Management- und Führungstheorien sowie psychologische Motivationsmodelle ausgewertet und auf ihre praktische Anwendbarkeit hin geprüft werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Motivation und Führung, eine soziologische Betrachtung von Managementfunktionen sowie die praktische Anwendung systemischer Führungsansätze und Motivationsmodelle.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Systemische Führung, Mitarbeitermotivation, Arbeitszufriedenheit und Personalmanagement-Instrumente.

Warum unterscheidet die Autorin explizit zwischen Führung durch Strukturen und Führung durch Personen?

Die Unterscheidung ist notwendig, um aufzuzeigen, dass neben den organisatorischen Rahmenbedingungen (Strukturen) die individuelle soziale Interaktion der Führungskraft (Personen) einen entscheidenden, eigenständigen Einfluss auf die Motivation hat.

Welche Rolle spielt die "Autopoiesis" im Kontext der systemischen Führung?

Der Begriff der Autopoiesis verdeutlicht, dass soziale Systeme wie Unternehmen in gewisser Weise operativ geschlossen sind und sich durch ihre eigenen internen Prozesse erhalten, was die Möglichkeiten der Fremdsteuerung durch eine Führungskraft in ein neues Licht rückt.

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Details

Title
Wie können Führungskräfte die Motivation ihrer Mitarbeiter beeinflussen? Die Rolle der (Leistungs-) Motivation in der systemischen Führung
College
AKAD University of Applied Sciences Stuttgart
Grade
1,7
Author
Tina Oechsler (Author)
Publication Year
2017
Pages
17
Catalog Number
V384948
ISBN (eBook)
9783668597983
ISBN (Book)
9783668597990
Language
German
Tags
Motivation Führung Systemische Führung Arbeitszufriedenheit Menschenbilder
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tina Oechsler (Author), 2017, Wie können Führungskräfte die Motivation ihrer Mitarbeiter beeinflussen? Die Rolle der (Leistungs-) Motivation in der systemischen Führung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/384948
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