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Eignung von Call- und Put-Optionsscheinen für Privatinvestoren zur Absicherung gegen Aktienkursrisikien

Titel: Eignung von Call- und Put-Optionsscheinen für Privatinvestoren zur Absicherung gegen Aktienkursrisikien

Seminararbeit , 2017 , 18 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: David Höhl (Autor:in)

BWL - Investition und Finanzierung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Wahl Donald Trumps als US-Präsident, das Erstarken von nationalen und populistischen politischen Bewegungen in Europa und die Renaissance von protektionistischer Politik führen zu politischer und ökonomischer Verunsicherung. In diesen Zeiten der Ungewissheit gewinnt ein Thema für Privatanleger an Bedeutung: Absicherung von Aktienkursrisiken.

Besonders der anhaltende Niedrigzins ist für Anleger ein Anreiz, ihr Geld nicht mehr in klassische Geldanlagen wie Spareinlagen oder Festgeld zu investieren, sondern es auf dem Kapitalmarkt anzulegen. Dies ist historisch gesehen ertragreicher, aber auch mit mehr Risiken verbunden. Um sich gegen Risiken abzusichern, aber dennoch von den Renditen des Kapitalmarktes zu profitieren, stellen Optionsscheine eine Alternative dar.

Privatinvestoren nutzen Optionsscheine häufig um sich gegen Aktienkursrisiken in Ihrem Portfolio abzusichern. Das Marktvolumen ist in Deutschland seit Dezember 2012 um über 19 Prozent gestiegen. Hierbei können sie sich mittels Put-Optionsscheinen gegen fallende Kurse und mittels Call-Optionsscheinen gegen steigende Kurse absichern. Sie gelten als spekulative Anlage und werden von risikoaffinen Investoren bevorzugt. Hierbei stellt sich die Frage, für welche Privatanleger Optionsscheine geeignet sind und was bei dem Handel mit ihnen zu berücksichtigen ist. Im Folgenden wird die Eignung von Call- und Put-Optionscheinen für Privatinvestoren thematisiert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definition Aktienkursrisiken

3 Definition Optionsschein

4 Call-Optionsschein

5 Put-Optionsschein

6 Wert eines Optionsscheins - Optionsscheinpreis

6.1 Innerer Wert

6.2 Zeitwert

7 Vor- und Nachteile von Call- und Put-Optionsscheinen für Privatinvestoren

7.1 Vorteile

7.2 Nachteile

8 Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Eignung von Call- und Put-Optionsscheinen als Instrumente für Privatinvestoren, um sich gegen Aktienkursrisiken im eigenen Portfolio abzusichern, und analysiert dabei sowohl die Funktionsweise als auch die spezifischen Chancen und Risiken dieser Derivate.

  • Grundlagen von Aktienkursrisiken
  • Struktur und Funktionsweise von Optionsscheinen
  • Analyse der Preisbildung (Innerer Wert und Zeitwert)
  • Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile für Privatanleger
  • Risikobewertung bei der Absicherung von Aktienportfolios

Auszug aus dem Buch

3 Definition Optionsschein

Der Optionsschein (engl. Warrant) ist ein börsengehandeltes Wertpapier, welches ein Optionsrecht verbrieft. Dieses Optionsrecht besteht darin, eine bestimmte Menge eines Basisguts zu kaufen oder zu verkaufen. Der Kauf bzw. Verkauf des Basisguts muss innerhalb einer vorher festgelegten Optionsfrist zu einem bestimmten Preis (Basispreis) erfolgen. Ein Optionsschein stellt also eine zeitlich begrenzte Vereinbarung dar. Aufgrund der unverbindlichen Ausübung der Option, gehören Optionsscheine zu den bedingten Termingeschäften.

Wenn der Käufer des Optionsscheins, der Inhaber genannt wird, sein Recht auf Erfüllung des Vertrages wahrnimmt, spricht man von der Ausübung der Option. Der Verkäufer der Option, der Stillhalter genannt wird, ist nun verpflichtet, die Vertragsbestandteile ordnungsgemäß zu liefern. Der Stillhalter erhält vom Inhaber hierfür eine Prämie: Den Optionspreis.

Es wird zwischen zwei Grundarten unterschieden: amerikanische und europäische Optionsscheine. Amerikanische Optionsscheine können bis zur Fälligkeit jederzeit ausgeübt werden. Europäische Optionsscheine dagegen können lediglich am Fälligkeitstag ausgeübt werden.

Beispiele für die Basiswerte von Optionsscheinen sind: Aktien, Anleihen, Indizes, Währungen, Rohstoffe und Zinsen. Aufgrund der unterschiedlichen Underlyings bietet sich eine Vielzahl von Variationsmöglichkeiten.

Die Hebelwirkung stellt ein wesentliches Merkmal von Optionsscheinen dar. Anleger können so überproportional an Kursverläufen des Underlyings partizipieren. Dabei ist ihr Kapitaleinsatz geringer als bei einem Direktinvestment.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung der Absicherung von Aktienkursrisiken aufgrund politischer und ökonomischer Verunsicherungen und definiert das Ziel der Arbeit.

2 Definition Aktienkursrisiken: Dieses Kapitel erörtert verschiedene wissenschaftliche Ansätze zur Definition von Risiko und Aktienkursrisiko im Kontext von Renditeschwankungen und Zielverfehlungen.

3 Definition Optionsschein: Es werden die begrifflichen Grundlagen, die Arten von Optionsscheinen (amerikanisch/europäisch) sowie die wesentlichen Merkmale wie die Hebelwirkung erläutert.

4 Call-Optionsschein: Dieses Kapitel beschreibt die Funktionsweise von Kaufoptionen, ihre Ausübungsvoraussetzungen und veranschaulicht das Gewinn- und Verlustprofil anhand eines Beispiels.

5 Put-Optionsschein: Analog zum Call wird hier das Verkaufsrecht erläutert, welches es Anlegern ermöglicht, von fallenden Kursen zu profitieren oder ihr Portfolio abzusichern.

6 Wert eines Optionsscheins - Optionsscheinpreis: Hier erfolgt eine detaillierte Analyse der Preiskomponenten, bestehend aus dem inneren Wert und dem Zeitwert sowie deren Abhängigkeiten.

7 Vor- und Nachteile von Call- und Put-Optionsscheinen für Privatinvestoren: Eine umfassende Abwägung der Chancen wie der Hebelwirkung und Absicherungsfunktion gegenüber Risiken wie Emittentenrisiko und Komplexität.

8 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Bewertung der Eignung von Optionsscheinen, die für risikoaffine Investoren eine sinnvolle Alternative zur Absicherung darstellen, jedoch ein hohes Maß an Fachwissen erfordern.

Schlüsselwörter

Aktienkursrisiko, Optionsschein, Call-Optionsschein, Put-Optionsschein, Hebeleffekt, Absicherung, Privatinvestoren, Derivate, Innerer Wert, Zeitwert, Emittentenrisiko, Volatilität, Termingeschäft, Risikomanagement, Basispreis

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die Eignung von Optionsscheinen als Instrument für Privatanleger, um ihre Aktienportfolios gegen Kursrisiken abzusichern.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Risiken, der technischen Funktionsweise von Call- und Put-Optionsscheinen sowie der Analyse ihrer Vor- und Nachteile.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu klären, für welche Privatanleger diese Produkte geeignet sind und worauf beim Handel aufgrund der Komplexität geachtet werden muss.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und der Anwendung finanzmathematischer Konzepte zur Erläuterung der Preisbildung und Hebelwirkung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Neben der Definition der Instrumente werden der innere Wert, der Zeitwert sowie die strategischen Vor- und Nachteile des Einsatzes von Derivaten detailliert dargelegt.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Inhalt charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Aktienkursrisiko, Hebeleffekt, Absicherung (Hedging) und Privatinvestoren definieren.

Warum ist das Emittentenrisiko bei Optionsscheinen relevant?

Da Optionsscheine Inhaberschuldverschreibungen sind, besteht im Falle einer Insolvenz des Emittenten das Risiko eines Totalverlusts für den Anleger.

Welchen Einfluss hat die Volatilität auf den Preis eines Optionsscheins?

Eine höhere Volatilität erhöht in der Regel die Wahrscheinlichkeit für Kursausschläge, was sich positiv auf den Zeitwert und damit den Preis des Optionsscheins auswirken kann.

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Details

Titel
Eignung von Call- und Put-Optionsscheinen für Privatinvestoren zur Absicherung gegen Aktienkursrisikien
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Düsseldorf früher Fachhochschule
Note
1,0
Autor
David Höhl (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
18
Katalognummer
V384954
ISBN (eBook)
9783668597396
ISBN (Buch)
9783668597402
Sprache
Deutsch
Schlagworte
eignung call- put-optionsscheinen privatinvestoren absicherung aktienkursrisikien
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
David Höhl (Autor:in), 2017, Eignung von Call- und Put-Optionsscheinen für Privatinvestoren zur Absicherung gegen Aktienkursrisikien, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/384954
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Leseprobe aus  18  Seiten
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