Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Gesundheit - Sonstiges

Christlicher Glaube und Gesundheit. Eine Betrachtung aus Public Health-Sicht

Titel: Christlicher Glaube und Gesundheit. Eine Betrachtung aus Public Health-Sicht

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2017 , 21 Seiten , Note: 1.3

Autor:in: Vladislav Seifert (Autor:in)

Gesundheit - Sonstiges
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel dieser Arbeit ist, den Zusammenhang zwischen dem christlichen Glauben und den möglichen gesundheitlichen Auswirkungen zu untersuchen. Weiterhin soll der aktuelle Forschungsstand zu dieser Thematik aufgezeigt werden. Außerdem soll die Frage beantwortet werden, ob christlicher Glaube als Gesundheitsressource dienen kann. Abschließend soll Freuds These, Religion wirke sich negativ auf die Gesundheit aus, durch die Forschungsergebnisse geprüft werden. Die Ermittlung möglicher positiver oder auch negativer Gesundheitseffekte ist relevant für Public Health. Dadurch könnten Maßnahmen abgeleitet werden die Gesundheit der Bürger zu verbessern und die Zusammenhänge in der Gesundheitsversorgung unter dem Aspekt von Diversity und Glaube besser zu verstehen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Methodik

2. Ergebnisse

2.1 Psychische Gesundheit

2.2 Physische Gesundheit

3. Diskussion

3.1 Diskussion psychische Gesundheit

3.2 Diskussion physische Gesundheit

3.3 Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen dem christlichen Glauben und den damit verbundenen gesundheitlichen Auswirkungen bei Individuen. Ziel ist es, den aktuellen Forschungsstand aufzuzeigen, die Rolle des Glaubens als Gesundheitsressource zu bewerten sowie Freuds These einer grundsätzlich negativen Wirkung von Religion auf die Gesundheit kritisch zu prüfen, um daraus Erkenntnisse für den Bereich Public Health abzuleiten.

  • Wirkungspfade des christlichen Glaubens auf die psychische Gesundheit
  • Einfluss von Religiosität und Spiritualität auf die physische Verfassung
  • Positive versus negative religiöse Bewältigungsstrategien (Coping)
  • Bedeutung von Gesundheitsverhalten und Compliance im religiösen Kontext

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

In einer säkularisierenden Welt und einem Deutschland, in dem seit Jahrzehnten eine hohe Anzahl an Kirchenaustritten zu verzeichnen ist (Klein und Albani 2007), war Religion und Glaube nahezu vollständig verdrängt aus dem Bewusstsein der denkenden rationalen Zunft der Gesundheitswissenschaften. Sigmund Freud zeichnete Anfang des vorherigen Jahrhunderts ein sehr negatives Bild des Glaubens und der Religion, die er als „kollektive Zwangsneurose“ bezeichnete (Klein und Albani 2007, Koenig 2012, Bonelli 2016). Dieses Bild schien sich in den Köpfen der Menschen und der Forscher zu festigen. Es übertrug sich auch auf die Studienergebnisse bis Ende der 60er-Jahre. Diese stellten Religiosität überwiegend in Zusammenhang mit Ängstlichkeit und Depressivität dar (Klein und Albani 2007). Schleichend entstand eine große Lücke, der einst eng miteinander verwandten Heilungen, im religiösen und im naturwissenschaftlich medizinischen Gewand (Koenig 2012, Bonelli 2016).

Religion sei die älteste Form der Medizin (Sulmasy 2009). Heilung und Gesundheit sind ein wichtiger Aspekt im jüdisch geprägten Christentum. Im Alten Testament finden sich mehrere Stellen und Geschichten die Gesundheit und Krankheit thematisieren. Gesundheit wurde schon damals in einem mehrdimensionalen Kontext gesehen. So im Buch der Sprüche: „Eines Mannes Geist erträgt seine Krankheit; aber ein zerschlagener Geist, wer richtet ihn auf?“ (Sprüche 18:14) oder „Huldvolle Worte sind eine Honigwabe, Süßes für die Seele und Gesundheit für das Gebein“ (Sprüche 16:24). Auch im Neuen Testament ist Heilung und Gesundheit ein fester Bestandteil im Wirken Jesu. Er tritt oft in der Rolle eines Arztes in Erscheinung (Weissenrieder und Etzelmüller 2007, S.2750, Klein et al. 2011, S.128): „… Die Starken bedürfen nicht eines Arztes, sondern die Kranken. Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder“ (Markus 2:17).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel verortet die historische und aktuelle Bedeutung von Religion und Gesundheit und definiert die Zielsetzung sowie den Rahmen der Untersuchung.

1.1 Methodik: Hier wird der systematische Ansatz der Literaturrecherche über Datenbanken wie PubMed sowie die Auswahlkriterien für die einbezogenen Quellen dargelegt.

2. Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die Studienergebnisse zur Rolle von Spiritualität und Glaube für die Gesundheit, differenziert nach psychischen und physischen Aspekten.

2.1 Psychische Gesundheit: Der Abschnitt analysiert den Zusammenhang zwischen Religiosität und psychischem Wohlbefinden unter Berücksichtigung von Coping-Mechanismen.

2.2 Physische Gesundheit: Hier werden die indirekten Wirkungspfade von Glaube auf körperliche Krankheitsrisiken und das Gesundheitsverhalten untersucht.

3. Diskussion: Das Kapitel reflektiert die erhobenen Daten, hinterfragt Kausalitäten und setzt die Ergebnisse in den Kontext wissenschaftlicher Evidenz.

3.1 Diskussion psychische Gesundheit: Eine kritische Auseinandersetzung mit der Rolle von Glauben als psychodynamische Ressource im Gegensatz zu Freuds negativer Hypothese.

3.2 Diskussion physische Gesundheit: Dieser Teil erörtert, wie verhaltensbedingte und psychosoziale Pfade des Glaubens das körperliche Wohlergehen indirekt beeinflussen.

3.3 Schlussfolgerung: Das Fazit fasst die Relevanz für Public Health zusammen und plädiert für eine Sensibilisierung medizinischen Personals hinsichtlich religiöser Ressourcen und Risiken.

Schlüsselwörter

Christlicher Glaube, Gesundheit, Spiritualität, Religiosität, Public Health, psychische Gesundheit, physische Gesundheit, Coping, Krankheitsbewältigung, Gesundheitsverhalten, Compliance, Salutogenese, Religion, Wohlbefinden, Ressourcenanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beleuchtet den Zusammenhang zwischen christlicher Religiosität bzw. Spiritualität und der physischen sowie psychischen Gesundheit eines Individuums.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den Kernbereichen gehören religiöses Coping (Bewältigung), der Einfluss des Glaubens auf Lebensstil und Risikoverhalten sowie die Bedeutung von Glaubensfragen in der medizinischen Versorgung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu klären, ob christlicher Glaube eine gesundheitsfördernde Ressource darstellt und inwieweit bisherige Annahmen über eine rein negative Wirkung von Religion wissenschaftlich haltbar sind.

Welche wissenschaftliche Methode wurde zur Erstellung der Arbeit verwendet?

Der Autor führte eine systematische Literaturrecherche durch, ergänzt durch eine Schlüsselwortsuche und eine „Closed-circle“-Recherche in Fachdatenbanken und Bibliotheken.

Welche Aspekte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in Ergebnisse zur psychischen und physischen Ebene, wobei Mechanismen wie Stressbewältigung, Suizidprävention und der Einfluss auf das Gesundheitsverhalten detailliert betrachtet werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Spiritualität, religiöses Coping, Salutogenese, psychische Gesundheit und Compliance aus.

Inwiefern kann der Glaube die Compliance in der medizinischen Behandlung beeinflussen?

Religiöse Überzeugungen können sowohl als Kooperationshilfe als auch als Hürde wirken, beispielsweise wenn eine medizinische Behandlung aufgrund des Glaubens an Wunderheilungen abgelehnt wird.

Was versteht man in der Arbeit unter dem Konzept der „Religiositätslücke“?

Die „Religiositätslücke“ beschreibt die Diskrepanz zwischen den persönlichen Glaubensvorstellungen von Patienten und der oft säkularen Haltung von Behandlern, die eine effiziente Gesundheitsversorgung erschweren kann.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Christlicher Glaube und Gesundheit. Eine Betrachtung aus Public Health-Sicht
Veranstaltung
Theorien und Konzepte von Diversity
Note
1.3
Autor
Vladislav Seifert (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
21
Katalognummer
V384962
ISBN (eBook)
9783668604308
ISBN (Buch)
9783668604315
Sprache
Deutsch
Schlagworte
christlicher Glaube Religion Spiritualität Gesundheit Coping Public Health Gesundheitsförderung Diversity Ressource Vielfalt Gesundheitswissenschaft Krankheit Sigmund Freud Christentum Empowerment Salutogenese Psychologie Biologie Soziologie Depression Kirche Gott Jesus Jesus Christus Bewältigungsstrategie PRC NRC positives religiöses Coping negatives religiöses Coping Selbstmordprävention Suizidalität Suizid
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Vladislav Seifert (Autor:in), 2017, Christlicher Glaube und Gesundheit. Eine Betrachtung aus Public Health-Sicht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/384962
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  21  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum