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Auswirkungen des Bestellerprinzips im Vermietungsbereich. Analyse und Reaktionen des Marktes

Titel: Auswirkungen des Bestellerprinzips im Vermietungsbereich. Analyse und Reaktionen des Marktes

Studienarbeit , 2017 , 55 Seiten , Note: 3,0

Autor:in: Mirijam Kronwitter (Autor:in)

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Zusammenfassung Leseprobe Details

Aufgabe dieser Studienarbeit ist es, die bisherigen Auswirkungen (z.B. Umsatzentwicklung der Makler oder die Änderung der Mietpreise seit der Gesetzesänderung usw.) durch die Einführung des Bestellerprinzips (BSP) im Vermietungsbereich zu beleuchten und zu analysieren. Dabei soll auf mögliche Auswirkungen für Makler und Mieter eingegangen werden.

In dieser Betrachtung fließt auch eine von Engel&Völers bundesweit durchgeführte Studie mit ein, im Zuge derer Immobilienmakler zum BSP befragt wurden. Aufbauend auf dieser Analyse und den bisherigen Folgen der Umsetzung des BSP im Vermietungsbereich, werden anschließend mögliche Veränderungen für den Immobilienmarkt und die Käufer, durch die Ausweitung dieses Prinzips auf den Immobilienverkauf, betrachtet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Einführung in das Bestellerprinzip

2.1. Funktionsweise des Bestellerprinzips

2.2. Kritik am Bestellerprinzip und Befürworter der Rechtsänderung

3. Gesetzgebungsprozess

3.1. Rechtslage vor dem Bestellerprinzip

3.2. Gesetzentwurf

3.3. Gesetzestext nach Verabschiedung des BSP

4. Reaktion des Marktes

4.1. Die theoretischen Aspekte einer Befragung

4.1.1. Der Standardisierte Fragebogen

4.1.2. Praktische Auswertung des Fragebogens

4.2. Tatsächliche Auswirkungen auf den Immobilienmarkt

5. Gründe zur Ausweitung des BSP auf den Verkauf

5.1. Käuferentlastung und Steigerung der Wohneigentumsbildung

5.2. Stärkung des Wettbewerbs

5.3. Professionalisierung der Makler

5.4. Voraussetzungen für die Maklertätigkeit in anderen Ländern

6. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert die Auswirkungen des sogenannten Bestellerprinzips (BSP) auf den deutschen Immobilienmarkt seit dessen Einführung im Jahr 2015. Im Zentrum steht dabei die Untersuchung, wie sich diese gesetzliche Neuregelung auf die Provisionszahlungen, das Tätigkeitsfeld von Immobilienmaklern sowie die Entlastung von Mietern ausgewirkt hat und ob eine Ausweitung des Prinzips auf den Immobilienverkauf sinnvoll wäre.

  • Grundlagen und Funktionsweise des Bestellerprinzips
  • Gesetzgeberischer Hintergrund und Entstehungsprozess
  • Empirische Analyse der Marktreaktion mittels einer Umfrage
  • Auswirkungen auf Maklergeschäft und Immobilienmarkt
  • Diskussion über eine mögliche Ausweitung auf den Verkauf von Immobilien

Auszug aus dem Buch

2.1. Funktionsweise des Bestellerprinzips

Das BSP sagt vereinfacht, dass derjenige, der den Immobilienmakler beauftragt auch seine Dienstleistung zu zahlen hat. Bevor dieses Gesetz in Kraft getreten ist, wurde der Makler in der Regel vom Vermieter beauftragt die Immobilie zu vermitteln, was aber keine Pflicht der Provisionszahlung voraussetzt. Denn nicht der Vermieter hat diese gezahlt, sondern der zukünftige Mieter Immobilie. Die Zahlung über den Mieter konnte aber nur durch einen Vertrag zwischen diesem und dem Makler realisiert werden. Meist waren die Wohnungsuchenden gezwungen diesen abzuschließen, wenn sie weiterhin eine Chance auf einen Mietvertrag haben wollten. Diese Praxis wurde nun von dem Gesetzgeber unterbunden. Wie schon vor dem BSP wurde der Immobilienmakler vom Eigentümer und Vermieter der Wohnung beauftragt und wird in deren Interesse tätig, weshalb auch dieser die Dienstleistung bezahlen soll. Ganz nach dem Motto der damaligen politischen Diskussion „wer anschafft bezahlt“. Der Wohnungsuchende hat den Makler in der Regel nicht beauftragt und soll daher auch nicht dafür bezahlen müssen. Vereinbarungen, die Provisionszahlung auf den Mieter abzuwälzen sind unwirksam und werden bei Verstoß mit Bußgeldern in Höhe von ca. EUR 25.000,- geahndet. Makleraufträge vom Wohnungsuchenden mit einer Zahlungsverpflichtung bei erfolgreichem Abschluss sind nach wie vor möglich, diese sind allerdings an strenge Voraussetzungen gebunden und in der Praxis schwer umzusetzen. Das BSP gilt ohne zeitliche Beschränkung seit seinem Inkrafttreten am 01.06.2015 unbeschränkt in ganz Deutschland und ist nicht wie zum Beispiel die Mietpreisbremse auf die angespannten Wohnungsmärkte begrenzt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung erläutert die Ausgangssituation bei der Wohnungsvermittlung vor und nach Einführung des Bestellerprinzips sowie die Zielsetzung und Vorgehensweise der Studienarbeit.

2. Einführung in das Bestellerprinzip: Dieses Kapitel vermittelt die rechtlichen Grundlagen des Bestellerprinzips und beleuchtet die kritischen Standpunkte sowie die Positionen der Befürworter.

3. Gesetzgebungsprozess: Hier wird der Entstehungsprozess des Gesetzes nachvollzogen, inklusive der ursprünglichen Rechtslage und des konkreten Gesetzentwurfs.

4. Reaktion des Marktes: Dieses Kapitel befasst sich mit der empirischen Auswertung einer Branchenbefragung zur Akzeptanz und den Auswirkungen des BSP sowie mit weiteren Marktdaten.

5. Gründe zur Ausweitung des BSP auf den Verkauf: Dieser Abschnitt erörtert die potenziellen Vorteile und Herausforderungen, die eine Übertragung des Bestellerprinzips auf den Immobilienverkauf mit sich bringen könnte.

6. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und bewertet die Auswirkungen des BSP auf Immobilienmarkt und Maklerberuf.

Schlüsselwörter

Bestellerprinzip, Immobilienmarkt, Makler, Wohnungsvermittlung, Provision, Mietvertrag, Gesetzgebung, Immobilienverkauf, Wohnungsmarkt, Maklergebühren, Markttransparenz, Wohneigentumsbildung, Gesetz, Provisionszahlung, Vermieter

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das im Juni 2015 in Deutschland eingeführte Bestellerprinzip bei der Vermittlung von Mietwohnungen und dessen Einfluss auf den Immobilienmarkt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die Funktionsweise des Prinzips, die Reaktion der Maklerbranche durch empirische Umfragen sowie eine Diskussion über die potenzielle Ausweitung des Prinzips auf den Immobilienverkauf.

Was ist die zentrale Forschungsfrage der Arbeit?

Die Arbeit untersucht, welche Auswirkungen die gesetzliche Neuregelung auf das Maklergeschäft hat und ob die Einführung des Bestellerprinzips die erhoffte Entlastung für Mieter gebracht hat.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin kombiniert eine theoretische Literaturanalyse mit der Auswertung einer empirischen Umfrage, die unter Mitarbeitern eines großen Immobilienunternehmens durchgeführt wurde.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der gesetzlichen Grundlagen, die Analyse der Marktreaktion mittels einer Befragung sowie eine Diskussion über die Professionalisierung des Maklerberufs durch das Bestellerprinzip.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Bestellerprinzip, Provision, Immobilienmakler, Wohnungsvermittlung und Markttransparenz beschreiben.

Wird durch das Bestellerprinzip der Maklerberuf langfristig gefährdet?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass zwar kurzfristig Anpassungsschwierigkeiten auftreten, sich die Branche jedoch durch eine stärkere Professionalisierung und Qualitätsfokussierung nachhaltig behaupten kann.

Welche Rolle spielt die Ausbildung der Makler in diesem Kontext?

Die Autorin weist darauf hin, dass im Vergleich zum europäischen Ausland in Deutschland geringere formale Qualifikationsanforderungen an Makler gestellt werden, was durch das Bestellerprinzip langfristig geändert werden könnte.

Ende der Leseprobe aus 55 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Auswirkungen des Bestellerprinzips im Vermietungsbereich. Analyse und Reaktionen des Marktes
Note
3,0
Autor
Mirijam Kronwitter (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
55
Katalognummer
V385034
ISBN (eBook)
9783668599895
ISBN (Buch)
9783668599901
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bestellerprinzip Immobilien Immobilienwirtschaft Mietpreisbremse Vermietung Verkauf
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Mirijam Kronwitter (Autor:in), 2017, Auswirkungen des Bestellerprinzips im Vermietungsbereich. Analyse und Reaktionen des Marktes, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/385034
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Leseprobe aus  55  Seiten
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