Vollständiges Konzept zur Durchführung einer Unterweisung im Rahmen der praktischen Abschlussprüfung für den Ausbilderschein.
Inhaltsverzeichnis
1. Kurzanalyse des Auszubildenden
2. Einordnung der Stoffauswahl
2.1 Thema der letzten Unterweisung:
2.2 Thema der Unterweisung:
2.3 Thema der nachfolgenden Unterweisung:
3. Handlungskompetenz der Unterweisung
3.1 Fachkompetenz
3.2 Methodenkompetenz
3.3 Sozialkompetenz
3.4 Persönlichkeitskompetenz
4. Methodenauswahl
5. Motivation / Problembewusstsein
6. Planungsskizze
Zielsetzung & Themen
Ziel dieser Unterweisung ist es, dem Auszubildenden die sachliche Prüfung einer Auftragsbestätigung zu vermitteln, um die Prozesssicherheit bei der Bestellabwicklung zu erhöhen und das Verständnis für kaufmännische Zusammenhänge zu vertiefen.
- Methodik der fachgerechten Auftragsprüfung
- Anwendung von Prüfkriterien bei Eingangsbelegen
- Erkennen von Konsequenzen bei fehlerhafter Bearbeitung
- Stärkung der Selbstständigkeit und Eigenverantwortung
- Verknüpfung von Berufsschulwissen mit betrieblicher Praxis
Auszug aus dem Buch
3. Handlungskompetenz der Unterweisung
3.1 Fachkompetenz
Der Auszubildende ist in der Lage, Auftragsbestätigungen selbstständig zu kontrollieren. Er kann die Bedeutung aller Felder einer Auftragsbestätigung sachlich korrekt erklären.
3.2 Methodenkompetenz
Der Auszubildende kann die notwendigen Informationen zur Überprüfung einer Auftragsbestätigung eigenständig einholen. Er kann mit Hilfe dieser Informationen anhand einer festgelegten Struktur die Auftragsbestätigungen abarbeiten und sinngemäß kontrollieren. Abweichungen und deren Folgen kann er richtig interpretieren. Dies verbessert seine Problemlösefähigkeit und erarbeitet sich neue Lern- und Arbeitstechniken wie z.B. die eigenständige Erarbeitung von Prüfkriterien.
3.3 Sozialkompetenz
Indem der Auszubildende während der Unterweisung Kriterien selbstständig in ständiger Interaktion mit dem Ausbilder erarbeitet sowie ein laufendes Gespräch stattfindet und er in diesem selbstständig auf verschiedene Themenfragen reagieren muss, wird seine Kommunikationsfähigkeit gesteigert.
3.4 Persönlichkeitskompetenz
Durch Lob und Anerkennung des Ausbilders während und nach der Unterweisung für gut geleistete Mitarbeit wird das Selbstbewusstsein des Auszubildenden nachhaltig gestärkt.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Kurzanalyse des Auszubildenden: Darstellung des aktuellen Ausbildungsstands, bisheriger Stationen und der individuellen Lernvoraussetzungen des Auszubildenden.
2. Einordnung der Stoffauswahl: Einbettung der Unterweisung in den zeitlichen Kontext vorangegangener und nachfolgender Ausbildungsschritte.
3. Handlungskompetenz der Unterweisung: Detaillierte Definition der angestrebten Lernziele in den Bereichen Fach-, Methoden-, Sozial- und Persönlichkeitskompetenz.
4. Methodenauswahl: Beschreibung der eingesetzten didaktischen Vorgehensweisen, bestehend aus Erfahrungsaustausch, Lehrgespräch und praktischer Erarbeitung.
5. Motivation / Problembewusstsein: Erläuterung der Strategien zur Aktivierung von Vorwissen und zur Förderung des Bewusstseins für die Relevanz des Themas im betrieblichen Alltag.
6. Planungsskizze: Tabellarische Übersicht des zeitlichen Ablaufs und der methodischen Gestaltung der Unterweisungseinheit.
Schlüsselwörter
Auftragsbestätigung, Industriekaufmann, Unterweisung, Bestellabwicklung, Handlungskompetenz, Fachkompetenz, Methodik, Lehrgespräch, Fehlerkontrolle, Prozesssicherheit, Ausbildung, Kaufmännische Praxis, Lernziel, Prüfkriterien, Berufsschule
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit einem Unterweisungsentwurf für Auszubildende zum Industriekaufmann zum Thema "Sachliche Prüfung einer Auftragsbestätigung".
Was sind die zentralen Themenfelder der Unterweisung?
Die Schwerpunkte liegen auf der fachlich korrekten Prüfung von Auftragsbestätigungen, der kritischen Reflexion von Arbeitsergebnissen und der Verknüpfung theoretischer Kenntnisse aus der Berufsschule mit praktischen betrieblichen Abläufen.
Welches Ziel verfolgt die Unterweisung?
Das primäre Ziel ist es, den Auszubildenden zu befähigen, Auftragsbestätigungen selbstständig zu prüfen und die Konsequenzen möglicher Fehler bei der Bearbeitung zu verstehen.
Welche Lehrmethoden kommen zum Einsatz?
Der Ausbilder setzt einen Methodenmix ein, der aus Erfahrungsaustausch, einem instruktiven Lehrgespräch und der eigenständigen Erarbeitung einer Prüftabelle besteht.
Was wird im Hauptteil der Unterweisung behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine Einstiegs-, Erarbeitungs- und Abschlussphase, in denen schrittweise Wissen abgefragt, vertieft und durch praktische Übungen gefestigt wird.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Inhalt charakterisieren?
Kernbegriffe sind Auftragsbestätigung, Handlungskompetenz, Fehlerkontrolle und kaufmännische Ausbildung.
Wie wird die Verbindung zur Berufsschule hergestellt?
Die Unterweisung knüpft direkt an die in der Berufsschule behandelten Inhalte zum Thema Bestellabwicklung an, um das bereits vorhandene Wissen zu aktivieren und in die Praxis zu transferieren.
Warum ist das Thema "Sachliche Prüfung" für Industriekaufleute wichtig?
Da fehlerhafte Auftragsbestätigungen zu erheblichen betrieblichen Problemen führen können, ist das Verständnis für die sachliche Richtigkeit und die Konsequenzen bei Unachtsamkeit essenziell für die Prozesssicherheit.
- Arbeit zitieren
- Oliver Höhne (Autor:in), 2017, Sachliche Prüfung einer Auftragsbestätigung im Rahmen der Ausbildereignungsprüfung (Unterweisung Industriekaufmann/-frau), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/385094