Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Psychologie - Sonstiges

Arten des Suizids und Wahrnehmungen des Todes von Kindern und Jugendlichen

Titel: Arten des Suizids und Wahrnehmungen des Todes von Kindern und Jugendlichen

Hausarbeit , 2017 , 30 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Stefan Schade (Autor:in)

Psychologie - Sonstiges
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Es hat den Anschein, als habe durch das moderne Leben die Selbstmordrate von Kindern und Jugendlichen zugenommen. Jedes Jahr nehmen sich in Deutschland ungefähr 10.000 Menschen das Leben. "In der Altersgruppe der 15- bis 19jährigen ist der Suizid in der Bundesrepublik die zweithäufigste Todesursache." Die Tagespresse schreibt, wie aussichtslos es ohne Perspektive im Leben der Jugendlichen sei und die Schlagzeilen drängen auf die Häufigkeit der Zukunftsangst. Hat sich die schnelle Entwicklung der Kinder und Jugendlichen dazu entwickelt dass sich das Selbstmordproblem vom Erwachsenenalter zu den Kindern verlagert hat?

Das Ziel dieser Hausarbeit ist es, folgende Fragen zu beantworten: "Haben sich die Methoden des Suizides und die Wahrnehmungen zu Sterben bei Kindern und Jugendlichen im Wandel der Zeit verändert, sind die Zahlen der Suizide rückläufig?"

Zu Beginn werden einzelne Begriffe dargestellt und ein Einblick in die Geschichte des Suizids gegeben. Im Weiteren wird unter anderem über die Wahrnehmung und das Verständnis zu sterben, bei Kindern und Jugendlichen berichtet. Zahlen und grafische Darstellungen verdeutlichen, die Entwicklung und den aktuellen Stand. Nachdem letztlich einige Ursachen für suizidales Verhalten und Risikofaktoren erörtert wurden, schließt die Arbeit mit einem überraschenden Fazit ab.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemdarstellung und Ziel der Arbeit

1.2 Methodisches Vorgehen

2. Theoretischer Hintergrund

2.1 Begriffsbestimmungen und Definitionen

2.2 Epidemiologie zur Suizidalität

2.3 Der Begriff Suizid im Wandel der Zeit

3. Suizid und Suizidversuche

3.1 Wahrnehmungen des Todes

3.2 Häufige Suizidmethoden

3.3 Erfassung vom Suizid, Statistik und Fakten

3.4 Sterbefälle durch Selbstmord und Selbstschädigung

3.5 Ursachen suizidaler Handlungen

4. Wichtige Risikofaktoren

4.1 Familie

4.1 Depressionen bei den Eltern

4.1 Schule

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Entwicklung und Wahrnehmung von Suizidmethoden sowie das Todesverständnis bei Kindern und Jugendlichen im Wandel der Zeit und analysiert, ob die Suizidraten in diesen Altersgruppen tatsächlich rückläufig sind.

  • Wahrnehmung von Leben und Tod bei Kindern und Jugendlichen
  • Statistische Erfassung und Klassifikation von Suizidraten
  • Einfluss von Risikofaktoren wie Familie, Depressionen bei Eltern und schulischer Druck
  • Vergleich historischer und aktueller Suizidmethoden
  • Bedeutung der Früherkennung für präventive Ansätze

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Es ist früh am Morgen an einem kalten verregneten Novembertag auf einer Rettungswache. Die Alarmsirene schrillt und eine Durchsage erfolgt: „Ein sechsjähriges Kind hat sich im Badezimmer mit einer Wäscheleine versucht zu strangulieren.“. Die Rettungswagenbesatzung begibt sich schnellstens zum Einsatzfahrzeug und fährt mit Blaulicht und Martinshorn dem Unglücksort entgegen.

Welche Gedanken dem Rettungsdienstmittarbeiter durch den Kopf gehen, sind kaum zu beschreiben. Warum ist das Kind leblos, ist es vielleicht psychisch krank gewesen oder ist es einfach nur verunfallt? Warum machen Kinder so etwas, was verbirgt sich hinter solch einer Tat, wie werden die Eltern darauf reagieren. Der Rettungsdienst ist ein sehr komplexer Bereich, verschiedensten Einsatzbereichen und Szenarien. Es gibt nur seltenst Einsatzsituationen, in denen Kinder betroffen sind und noch seltener ist es, dass Kinder nicht mehr bereit sind zu leben. Johann Wolfgang von Goethe, einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung schrieb,

„Der Selbstmord ist ein Ereignis der menschlichen Natur, welches, mag auch darüber schon so viel gesprochen und gehandelt worden sein als da will, doch einen jeden Menschen zur Teilnahme fordert, in jeder Zeitepoche wieder einmal verhandelt werden muss.“ (Vibha, 2002, S. 219)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Suizidalität bei Kindern und Jugendlichen ein und stellt die Forschungsfrage sowie das methodische Vorgehen vor.

2. Theoretischer Hintergrund: Hier werden zentrale Begriffe definiert, die epidemiologische Einordnung vorgenommen und der historische Wandel der Suizidwahrnehmung beleuchtet.

3. Suizid und Suizidversuche: Dieses Kapitel behandelt das kindliche Todesverständnis, gängige Suizidmethoden, statistische Erfassungsmethoden sowie Ursachen suizidaler Handlungen.

4. Wichtige Risikofaktoren: Es werden belastende Lebensbereiche wie familiäre Bedingungen, elterliche Depressionen und schulischer Leistungsdruck als Risikofaktoren identifiziert.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit weiterer Forschung sowie präventiver Maßnahmen.

Schlüsselwörter

Suizidalität, Kinder, Jugendliche, Todesverständnis, Suizidmethoden, Statistik, Prävention, Risikofaktoren, Depression, Familie, Schule, Rettungsdienst, ICD-10, Krisenintervention, psychische Gesundheit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert die Wahrnehmung des Todes bei Kindern und Jugendlichen sowie die Arten der Suizidmethoden und deren Entwicklung im zeitlichen Verlauf.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit konzentriert sich auf die theoretische Einordnung, die Analyse von Risikofaktoren (Familie, Eltern, Schule) sowie die statistische Entwicklung der Suizidzahlen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist zu klären, ob sich Suizidmethoden und das Todesverständnis bei Kindern und Jugendlichen verändert haben und ob die Suizidraten tatsächlich sinken.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Der Autor nutzte eine Literaturrecherche und eine Analyse statistischer Daten, ergänzt durch eine kritische Problembetrachtung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Definition von Suizid, der Epidemiologie, den Wahrnehmungsunterschieden, den Risikofaktoren und einer Datenanalyse von Suizidstatistiken.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Suizidalität, Prävention, Risikofaktoren, Kindesalter und Todesverständnis geprägt.

Welche Rolle spielen Depressionen bei Eltern für das Risiko der Kinder?

Die Arbeit zeigt eine Übertragung suizidaler Verhaltensweisen von einer Generation auf die nächste auf, wobei elterliche Depressionen Schuldgefühle beim Kind auslösen können.

Wie hat sich die Wahrnehmung des Todes bei Kindern in den letzten 50 Jahren verändert?

Die Analyse der Daten (Gesell vs. Löbel) kommt zu dem Ergebnis, dass sich die Wahrnehmung und das Todesverständnis in diesem Zeitraum kaum verändert haben.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Arten des Suizids und Wahrnehmungen des Todes von Kindern und Jugendlichen
Hochschule
Akkon-Hochschule für Humanwissenschaften
Note
1,3
Autor
Stefan Schade (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
30
Katalognummer
V385107
ISBN (eBook)
9783668599178
ISBN (Buch)
9783668599185
Sprache
Deutsch
Schlagworte
arten suizids wahrnehmungen todes kindern jugendlichen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stefan Schade (Autor:in), 2017, Arten des Suizids und Wahrnehmungen des Todes von Kindern und Jugendlichen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/385107
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  30  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum