Amerikanisches Fernsehen: Geschichte, Gegenwart, Zukunft


Hausarbeit, 2002
15 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhalt

1. Einführung

2. Wie entstand das Fernsehen ? Die Geschichte der Fernsehentwicklung und die Rolle der Vereinigten Staaten dabei
2.1 Erste technische Erfindungen auf dem Weg zum Fernsehen
2.2 Die Idee erhält ihre Formen – das Fernsehen entsteht
2.3 Die fünfziger und was geschah danach
2.3.1 USA – Das Größte Jahr des Fernsehens - 1954
2.4 Fernsehen und seine Wirkung nach 1955
2.5 Fazit

3. Zukunft – Vision in die zukünftige Fernsehgesellschaft

Literaturliste

1. Einführung

Amerika ist eine Fernsehmacht. Das war sie vom Anfang an. Amerika ist die Wiege des Films und Fernsehens, in Amerika werden die größten und teuersten Filme gedreht, in Amerika werden alle über Nacht zu Stars, in Amerika verleiht man Oscars, in Amerika gab es James Dean, Marylin und Mickey Mouse, nach Amerika gingen Charlie Chaplin, Greta Garbo und Wim Wenders. Amerikanische Film- und Fernsehproduktion sind in der Welt heißt begehrt. Aber warum will jeder Teil dieses amerikanischen Traums werden?

In unserer Hausarbeit beschäftigen wir uns zeitlich chronologisch mit Phänomenen des amerikanischen Fernsehens. Wir versuchen festzustellen, wie dieser Phänomen entstand, ob amerikanisches Fernsehen wirklich etwas besonderes ist oder nicht und warum.

Im ersten Teil schaut sich Renata Engel die historische Entwicklung des Fernsehens von seinen Anfängen bis heute an und beobachtet dabei, welche Rolle die USA in dieser Geschichte spielte.

Im zweiten Teil der Hausarbeit befasst sich Yurda Basbolat mit der eigentlichen amerikanischen Fernsehproduktion

Letztens folgt eine Zukunftsvision in die Welt des Fernsehens, die nicht unbedingt mit der USA verbunden werden muss. Welche Rolle wird Fernsehen in der nächsten Zukunft in unseren Leben spielen, wie wird es aussehen, wird es noch überhaupt Fernsehen geben? Renata Engel versucht die Antworten auf diese Fragen zu finden.

2. Wie entstand das Fernsehen ? Die Geschichte der Fernsehentwicklung und die Rolle der Vereinigten Staaten dabei

2.1 Erste technische Erfindungen auf dem Weg zum Fernsehen

Jahrelang träumte der Mensch von einer Möglichkeit, das Bild auf die große Entfernungen zu übertragen. Sein Traum verwirklichte sich im Moment, als er die Rundfunkröhre zu beherrschen lernte. Und das geschah ganz zufällig.

Die menschliche Gesellschaft hat auf ihrem Entwicklungsweg unbekannte Gesetze entdeckt. Viel Zeit ist seitdem abgelaufen, als unsere Ahnen die ersten Nachrichten auf eine primitive Art und Weise übertrugen. Es hat lange gedauert, bis die Gesellschaft zu so einem Informationsmittel wie das Fernsehen gekommen ist. Die ersten Vorstellungen über das Fernsehen (oder besser gesagt – die Vorstellungen über die Anlage, die „ins Ferne sieht“ ) waren fantastisch. Manche Utopisten nahmen an, dass jeder blinde Mensch in ein paar Jahren sehen wird, andere behaupteten, dass keine „göttliche Macht“ die neue Technik vermeiden wird und dass wir mit ihrer Hilfe auch die Hölle und Himmel sehen werden.

In den ursprünglichen Anfängen des Fernsehens wurden mutige Versuche in den primitiven Labors durchgeführt, die die Augenfunktion nachmachten. Die Augenanatomie, seine Tätigkeit und die Art des Sehens waren schon längst bekannt. Ähnlich wie die Nerven die Lichtwahrnehmungen von der Netzhaut ins Gehirn übertragen, so sollten die elektrischen Drahten die Übertragung des Bildes vermitteln. Das übertragene Bild wäre auf die spezielle Tafel projiziert werden, die aus großer Anzahl der „Zellen“ entsteht. Diese Zellen hätten sehr empfindlich aufs Licht reagieren und je nach der Intensität der auf die Zellen gefallenen Sonnenstrahlen hätte sich die Intensität des elektrischen Stroms ändern. Von jeder dieser „empfindlichen Zellen“ hätte ein Draht zur aus der gleichen Menge von kleinen Glühbirnen entstandenen Empfangstafel führen. Die Glühbirnen hätten sich dann je nach vom elektrischen Strom übertragenen Impulsen aufleuchten.

Unabhängig davon, dass für die Verwirklichung dieses Entwurfs es noch keine empfindliche Fotoelemente zu der Zeit gab, schien es klar zu sein, dass keine technische Neuheit oder Entdeckung sich nicht mit der Empfindlichkeit und Perfektion des menschlichen Auges vergleichen kann. (Kocian, 1972 :7)

Die ersten Erfolge wurden durch die telegraphische Bildübertragung erreicht. Auf der Sendestation wurde das Bild Zeile nach der Zeile aufgenommen und auf der Empfangsstation wieder Zeile nach der Zeile aufgezeichnet. In diesem Falle handelt es sich nur um die Übertragung von einem elektrischen Impuls. Die praktischen Versuche mit der Bildübertragung begannen in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Paul Nipkow erhielt 1884 den Patent für den elektrischen Teleskop. Die Patentformulierung lautete: „Der hier zu beschreibende Apparat hat den Zweck, ein am Orte A befindliches Objekt an einem beliebigen anderen Orte B sichtbar zu machen.“ Wahrscheinlich ist dies die einfachste und klarste Definition des Fernsehens. (Kocian, 1972: 11)

Obwohl die ersten Versuche, das Bild zu übertragen, schon am Ende des 19. Jahrhunderts stattfanden, kann man vom „wirklichen“ Fernsehen erst im 20. Jahrhundert sprechen.

Die Erfindung des Fernsehens kann keinem einzigen Land zugeschrieben werden. An dessen Entdeckung nahmen vom Anfang an Facharbeiter und Wissenschaftler von verschiedenen Ländern teil und auch eine Menge von Leuten in vielen elektronischen Laboratorien auf der ganzen Welt arbeitete daran.

Es ist auch schwierig, ein genaues Datum der Fernsehentstehung festzulegen, weil mehrere Persönlichkeiten an dem Entwicklungsprozess beteiligt waren. Die Grundkonzeption des Fernsehens wurde anfangs der 20-er Jahre gestaltet.

2.2 Die Idee erhält ihre Formen – das Fernsehen entsteht

Einen großen Anteil an der Entstehung des neuen Mediums trägt der Amerikaner russischer Herkunft Wladimir Zworikyn. Er entwickelte ein Gerät, das es ermöglichte, Licht in elektrische Wellen zu übertragen. Der Amerikaner Philo Farnsworth beschrieb im Jahre 1924 die Funktion des Fernsehempfängers. Seine Idee ließ er 1927 patentieren und in den nächsten Jahren wurden nach dieser Konzeption die erste Fernsehkamera und das erste Fernsehgerät entwickelt. Beide Erfindungen wurden auf der Weltausstellung in New York der ganzen Welt im Jahr 1928 vorgestellt.

(http://www.dvb.org/dvb_articles/dvb_tv-history.htm; 28.11.01)

Inzwischen wurden in den USA zwei Firmen gegründet NBC (National Broadcasting Corporation – 1926) und CBS (Columbia Broadcasting System- 1927) , aus denen sich später die größten amerikanischen Sender entwickelten.

Auf der 5. Großen Deutschen Rundfunkausstellung in Berlin wurde erstmals öffentlich das Fernsehen vorgeführt.

Der schottische Physiker John Logie Baird übertrug 1928 erste Fernsehbilder über den Atlantik – von London nach New York. Einige Monate später entwickelte er ein 30zeiliges Farbfernsehbild mit Hilfe einer rot, grün und blau gefilterten Lochreihe. In den USA wurden die Szenen eines Fernsehspiels „Der Bote des Königs“ aus verschiedenen Perspektiven aufgenommen und auch übertragen. In der gleichen Zeit führten die Bell-Laboratorien erste Farbfernseh-Experimente durch. Ein Jahr später eröffnete die NBC Gesellschaft einen ersten Fernsehversuchssender in New York. Auch die British Broadcasting Corporation (BBC) führte die Bild- und Ton-Versuchssendungen aus dem Londoner Studio Long Acre durch und in Frankreich geschah das gleiche dank dem französischen Physiker René Barthélemy, der vor 3000 Zuschauern die erste öffentliche Fernsehübertragung mit Ton unternahm.

[...]

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten

Details

Titel
Amerikanisches Fernsehen: Geschichte, Gegenwart, Zukunft
Hochschule
Universität der Künste Berlin  (Institut für Theorie und Praxis der Kommunikation)
Veranstaltung
Facetten gegenwärtiger Fernsehkultur
Note
1,3
Autoren
Jahr
2002
Seiten
15
Katalognummer
V3852
ISBN (eBook)
9783638123808
Dateigröße
725 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Amerikanisches, Fernsehen, Geschichte, Gegenwart, Zukunft, Facetten, Fernsehkultur
Arbeit zitieren
Renata Jaffé (Autor)Yurda Basbolat (Autor), 2002, Amerikanisches Fernsehen: Geschichte, Gegenwart, Zukunft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/3852

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