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Open Innovation im Bankensektor. Instrumente des Innovationsmanagements in Kreditinstituten

Titel: Open Innovation im Bankensektor. Instrumente des Innovationsmanagements in Kreditinstituten

Masterarbeit , 2017 , 152 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Maksim Hrupin (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Traditionelle Kreditinstitute stehen unter Druck. Veränderungen der Gesetzgebung, Konkurrenz durch FinTechs und große Technologiekonzerne und der Zwang, mit einem immer schneller werdenden Tempo des technologischen Fortschritts mitzuhalten – um die Vielzahl der Herausforderungen meistern zu können, reichen Effizienzsteigerungs- und Kostensenkungsprogramme nicht mehr aus.

Banken müssen sich den neuen Begebenheiten anpassen und ihre Geschäftsmodelle entsprechend neu aufstellen. Innovationen können in diesem Veränderungsprozess ein entscheidender Erfolgsfaktor sein, weil sie unkonventionelle Lösungen liefern und zur Transformation des Geschäftsmodells abseits bereits ausgetretener Pfade beitragen.

Maksim Hrupin spürt in dieser Publikation Faktoren und Instrumente auf, die zu einem erfolgreichen Innovationsmanagement in Banken beitragen. Mit dem Ergebnis dieser Untersuchung analysiert der Autor anschließend verschiedene Maßnahmen der einzelnen Bankengruppen anhand von veröffentlichten Daten.

Aus dem Inhalt:

- Innovation;
- Innovationsmanagement;
- Digitalisierung;
- Kreditinstitute;
- Open Innovation

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Ausgangssituation und Problemstellung

1.2 Forschungsfrage und Ziel

1.3 Gang der Untersuchung

2 Begriffliche Abgrenzung und theoretische Grundlagen

2.1 Grundbegriffe

2.2 Innovationsprozess und Innovationsmanagement

2.3 Open Innovation als Treiber für Innovationen im digitalen Zeitalter

2.4 Innovationen im Hinblick auf das Bezugsobjekt Bank

3 Innovationsmanagement: Einordnung der Gestaltungsparameter in einen Innovationsprozess

3.1 Screening und Trendanalyse

3.1.1 Megatrends als Impuls für Innovationen

3.1.2 Strategic Foresight aus der Innovationsperspektive

3.2 Ideenfindungund Genese

3.2.1 Innovationsevents

3.2.2 Der Design-Thinking Ansatz

3.2.3 Customer Co-Creation

3.3 Ideenauswahl und Bewertung

3.3.1 Strategische Ausrichtung in Bezug auf den Kunden

3.3.2 Strategische Ausrichtung in Bezug auf eine innovationsfördernde Unternehmenskultur

3.3.3 Strategische Ausrichtung in Bezug auf Organisationsmodelle

3.4 Ideenrealisierung und Umsetzung

3.4.1 Agilität in der Ablauforganisation als Innovationstreiber

3.4.2 Innovationen im Umgang mit FinTechs

3.4.3 Innovation Labs als innovationsfördernde Struktur

4 Strategische Maßnahmen verschiedener Bankengruppen zur Förderung von Innovationen

4.1 Private Großbanken: Deutsche Bank

4.2 Private Großbanken: Commerzbank

4.3 Sparkassen-Finanzgruppe

4.4 Genossenschaftliche Gruppe: DZ-Bank

4.5 Direktbanken: ING-DiBa

5 Beurteilung des Innovationsmanagements der verschiedenen Bankengruppen

6 Fazit

6.1 Zusammenfassende Würdigung

6.2 Ausblick

6.3 Limitationen und weiteres Forschungsinteresse

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, Innovationen im bankspezifischen Kontext einzuordnen und Faktoren sowie Instrumente zu identifizieren, die ein erfolgreiches Innovationsmanagement in Kreditinstituten ermöglichen. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, wie Banken ein effektives Innovationsmanagement bei gleichzeitiger Sicherstellung der Effizienz im Tagesgeschäft in ihr Geschäftsmodell integrieren können, wobei ein besonderer Fokus auf dem Ansatz von Open Innovation in digitalen Ökosystemen liegt.

  • Grundlagen des Innovationsmanagements und des Innovationsprozesses
  • Methoden und Instrumente des Innovationsmanagements in Banken
  • Analyse strategischer Maßnahmen zur Innovationsförderung in unterschiedlichen Bankengruppen
  • Herausforderungen der Ambidextrie im Bankensektor
  • Integration von FinTechs und Kooperationsmodelle
  • Die Rolle der Unternehmenskultur für Innovationen

Auszug aus dem Buch

3.4.1 Agilität in der Ablauforganisation als Innovationstreiber

„Agilität wird heute allgemein verstanden als die höchste Form der Anpassungsfähigkeit einer Organisation. Die Reaktion auf externe Entwicklungen und die anschließende schnelle Aktion innerhalb interner Prozesse und Produktportfolios sind die Voraussetzung dafür, um in einem sich kontinuierlich wandelnden Marktumfeld zu bestehen.“189 Diese Definition von Olbert ist ein Grund, weshalb die Erhöhung der Agilität insbesondere für Banken, die in einem von Veränderung geprägten Umfeld mit disruptiven Entwicklungen agieren, besonders bedeutend ist.

Meyer sieht in unflexiblen Arbeitsprozessen, die geprägt sind von starren Hierarchien, langen Entscheidungswegen und einer veralteten IT-Infrastruktur, die größte Hürde für Innovationen. Unternehmensabläufe effizienter zu gestalten ist wichtig, damit Mitarbeiter mehr Zeit für andere Aufgaben, zum Beispiel kreative Tätigkeiten, haben. Nach Meyer ist Zeitdruck einer der größten Hemmnisfaktoren für Innovationen oder die Durchsetzung neuer Geschäftsmodelle. Ein Mitarbeiter, der unter Zeitdruck arbeitet und in seinem Aufgabengebiet überfordert ist, ist kaum in der Lage Arbeitsprozesse zu hinterfragen und Veränderungen zu gestalten. Diese notwendigen Innovationen scheitern nur selten an Geldmangel. Die größte Hürde liegt vielmehr bei Arbeitsprozessen, die nicht flexibel genug sind für diese schnelllebige Zeit und von festen Hierarchien sowie langen Abstimmungsprozessen geprägt sind. 190

Dabei bildet Innovation einer der wichtigsten Faktoren für die Agilität eines Unternehmens. Agilität ist ein weit umspannender Begriff, welcher über reine Prozesse und die Ablauforganisation hinausgeht. Hierzu sei als Beispiel auf die Darstellung von Obmann verwiesen, welcher vier Stellschrauben der Agilität definiert:

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt das herausfordernde Umfeld der Finanzindustrie durch Niedrigzinsphase und Digitalisierung sowie das Ziel der Arbeit, Instrumente für ein effektives Innovationsmanagement in Banken aufzuzeigen.

2 Begriffliche Abgrenzung und theoretische Grundlagen: Erarbeitet ein grundlegendes Verständnis von Innovation und dem Innovationsprozess sowie dem Konzept der Ambidextrie als Herausforderung für das Bankmanagement.

3 Innovationsmanagement: Einordnung der Gestaltungsparameter in einen Innovationsprozess: Analysiert praxisrelevante Methoden und Instrumente über vier Phasen hinweg, von der Trendanalyse bis zur Realisierung.

4 Strategische Maßnahmen verschiedener Bankengruppen zur Förderung von Innovationen: Untersucht anhand von Daten und Kooperationen, wie verschiedene Bankengruppen ihre Innovationsstrategien umsetzen.

5 Beurteilung des Innovationsmanagements der verschiedenen Bankengruppen: Diskutiert und bewertet die verschiedenen Ansätze und Organisationsstrukturen der analysierten Bankengruppen.

6 Fazit: Würdigt die Ergebnisse, fasst die Bedeutung von Innovationsmanagement und Open Innovation zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Bankensektors.

Schlüsselwörter

Open Innovation, Innovationsmanagement, Bankensektor, Innovationsprozess, Ambidextrie, FinTech, Digitalisierung, Geschäftsmodellinnovation, Customer Co-Creation, Design Thinking, Innovation Lab, Agilität, Strategische Ausrichtung, Innovationsfähigkeit, Bankenregulierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Kreditinstitute in einem herausfordernden Marktumfeld durch ein systematisches Innovationsmanagement ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern und innovative Geschäftsmodelle entwickeln können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen den Innovationsprozess in Banken, die methodische Einordnung von Innovationen, die Rolle der Unternehmenskultur sowie die Zusammenarbeit mit FinTechs.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es, Instrumente und Faktoren zu identifizieren, die ein effektives Innovationsmanagement in Banken ermöglichen, ohne dabei die Effizienz im Tagesgeschäft zu gefährden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und einer qualitativen Untersuchung von Geschäftsberichten sowie Internetauftritten verschiedener Bankengruppen, ergänzt durch eine eigene Erhebung von FinTech-Kooperationen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl theoretische Grundlagen (wie Ambidextrie) als auch praktische Instrumente (wie Design Thinking, Innovation Labs und Hackathons) analysiert und die Vorgehensweisen von fünf verschiedenen Bankengruppen detailliert verglichen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Open Innovation, Digitalisierung, Ambidextrie, FinTechs, Innovationsmanagement und Kundenzentrierung.

Wie gehen Banken mit der Ambidextrie-Herausforderung um?

Banken begegnen der Ambidextrie meist durch unterschiedliche Organisationsmodelle, wie integrierte, kooperative oder autonome Einheiten, um das effiziente Kerngeschäft von explorativen Innovationsaktivitäten zu trennen.

Was ist die Rolle von Innovation Labs in Banken?

Innovation Labs dienen als geschützte Räume innerhalb oder außerhalb der Bankstruktur, um agile Methoden anzuwenden, neue Technologien zu erproben und durch externe Kooperationen (z.B. mit FinTechs) Impulse für das Kerngeschäft zu gewinnen.

Ende der Leseprobe aus 152 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Open Innovation im Bankensektor. Instrumente des Innovationsmanagements in Kreditinstituten
Hochschule
Leuphana Universität Lüneburg  (Institut für Bank, Finanz- und Rechnungswesen)
Note
1,3
Autor
Maksim Hrupin (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
152
Katalognummer
V385491
ISBN (eBook)
9783960952305
ISBN (Buch)
9783960952312
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Innovation Design Thinking Strategie Open Innovation Innovationsinkubator FinTech Digitalisierung Geschäftsmodell Sparkassen Genossenschafte Deutsche Bank Commerzbank Disruptive Innovationen Start Up Customer Co-Creation Ambidextrie Innovationsmanagement Innovationsprozess Kundenbedürfnisse Bank Bankinnovation Geschäftsmodellinnovation Kreditinstitute Innovation Bank
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Maksim Hrupin (Autor:in), 2017, Open Innovation im Bankensektor. Instrumente des Innovationsmanagements in Kreditinstituten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/385491
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