Das Orakel von Delphi und die Kolonisation in archaischer Zeit


Hausarbeit, 1984
19 Seiten

Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. H.W. Parke/ D.E. Wormell: Das Orakel und die Kolonisation

3. W.G.Forrest: Welche Rolle spielte Delphi bei der Kolonisation in der Zeit von

4. J. Fontenrose: Kolonisationsorakel

5. Resümee

Anmerkungen

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Nach Christian Meier entwickelte sich das delphische Orakel, welches am südwestlichen Hang des Parnaß in der Landschaft Phokis gelegen war, in der Zeit der großen Kolonisation zu einem wichtigen „Umschlagplatz für Gedanken und Informationen".1 Die gläubigen Klienten, die das Heiligtum des Apollon aufsuchten, hofften, nicht nur einen der verworrenen Sprüche der Pythia zu erhalten, die erst von den Priestern in daktylische Hexameter oder auch in Prosa umgeformt werden mußten, sondern schätzten wohl auch den Rat des delphischen Adels.2

Meier gibt zu bedenken, daß die Zahl der Orakel, um die die Kolonisationsgründer (gr. oikistai; apoikistai; Singular: oikistēs <οἰκιστής>), möglicherweise in der archaischen Zeit in Delphi nachsuchten, „nicht gleich so viele gewesen" sein müssen3: denn die Annahme scheint berechtigt, daß Gründungsorakel erfunden wurden, nachdem eine Kolonie schon gegründet worden war. Der Grund, warum der Erfolg eines Siedlungsunternehmens möglicherweise nachträglich erfundenen Orakeln dem verehrten Gott in Delphi zugeschrieben wurden, bestand nach Meier darin, „Erfolge durch eine heilige Autorität zu bekräftigen".4

Drei Fragen scheinen mir im Rahmen des Themas interessant zu sein:

a) Sind wirklich alle uns überlieferten Gründungsorakel aus der archaischen Zeit legendäre Erfindungen post eventum oder werden nicht doch einige wenige Gründungsorakel aus jener Zeit von zeitgenössischen Historikern als möglicherweise authentisch angesehen?
b) Warum wuchs denn gerade die Autorität des delphischen Orakels in der archaischen Zeit, obwohl Ratsuchende doch auch beispielsweise die Möglichkeit hatten, das Orakel zu Dodona in Epiros, welches dem Zeus geweiht war, oder das Orakel zu Didyma in der Nähe Milets, welches auch einem Apollon geweiht war, oder das Orakel zu Ammon in der Oase Siwa in Libyen aufzusuchen?
c) Hat die Heilige Stätte zu Delphi der Kolonisation genützt oder war es eher so, daß die Verbundenheit und die Dankbarkeit der Kolonisten (gr. oi apoikizomenoi) den Wert Delphis erhöhte?

Im Nachfolgenden soll also nachgefragt werden, inwieweit Meiers Satz für unser Thema gilt: „In Delphi wurden ja nicht nur dunkle Sprüche ausgegeben, sondern dort sammelte sich zugleich sehr viel Wissen und wurde auf die Dauer eine bestimmte 'Politik' mit höchst praktischer Auswirkung im gesamten griechischen Leben getrieben."5

2. H.W. Parke/ D.E. Wormell: Das Orakel und die Kolonisation

Nach Parke/Wormell waren die griechischen Kolonien politisch unabhängig von ihren Mutterstädten; aber es bestanden „gefühlsmäßige und religiöse" Verbindungen zwischen beiden. Beispielsweise nahmen die griechischen Kolonisten eine Flamme mit auf ihre Reise, welche von der Feuerstelle genommen wurde, die im Prytaneion, im Rathaus der Mutterstadt loderte. Die Mutterstädte erwarteten auch, daß die Tochterstädte Repräsentanten (gr. oi teoroi) zu den Kultfesten schickten, die periodisch in den Heimatstädten begangen wurden. Aber die Tochterstädte blieben nicht ausschließlich den alten Kultvorstellungen verhaftet; sie errichteten neue Tempel und entwickelten nicht selten neue Kultformen.6 In diesem Zusammenhang lohnt sich m. E. die Frage, warum Pythagoras seine Schüler in Kroton und Metapont um sich sammelte und nicht auf Samos.

Der oikist einer Kolonie wurde häufig auf einem prominenten öffentlichen Platz in der Pflanzstadt beigesetzt und zum Objekt eines Heroenkultes gemacht. Das jährliche Fest zu Ehren des Gründers der Kolonie hatte nach Parke/Wormell eine nicht zu un-terschätzende sozialintegrative Funktion.7

Nach Parke/Wormell war es innerhalb des Rahmens der religiösen Verbindungen zwi-schen der Mutterstadt und der zukünftigen Pflanzstadt und auch angesichts der unsicheren Zukunft der Tochterstadt ein „angemessener" Schritt, daß vor der Reise die Götter an einer Orakelstätte konsultiert wurden. Es schien bei den Kolonisten auch die Vorstellung vorgeherrscht zu haben, daß der zukünftigen Pflanzstadt Unglück drohte, wenn das Orakel zuvor nicht konsultiert wurde.8 Die interessantesten Fragen, die die Kolonisatoren der Pythia stellten, betrafen die Lage und die Zukunft der Kolonie.9

Die Lage des Orakels zu Delphi war recht zentral in Griechenland gelegen im Vergleich zu dem Orakel zu Dodona in Epiros, dem Orakel von Ammon in der Oase Siwa in Libyen und dem Orakel von Didyma in der Nähe von Milet in Ionien. Ungefähr seit der Mitte des 8. Jahrhunderts v. Chr. begann das Orakel zu Delphi für die Öffentlichkeit tätig zu werden. Seit jener Zeit zog das Heiligtum des Apollon langsam immer mehr Pilger aus allen Teilen Griechenlands an, bis Delphi schließlich um die Mitte des 6. Jahrhunderts den Höhepunkt seines religiösen und kulturellen Einflusses erreichte.10

Die Autoritäten in Delphi befanden sich in der günstigen Lage, beispielsweise „geographisches Wissen" aus den Berichten der Pilger zu entnehmen.11 Die Priester sammelten wohl auch in zahlreichen Gesprächen mit den Gläubigen soziale, politische und wirtschaftliche Erkenntnisse.

Vermutlich war es so, daß ernsthafte Kolonisatoren, die mit bestimmten Vorstellungen zur Heiligen Stätte pilgerten, gewollt oder ungewollt den Priestern verrieten, wo sie ihre Kolonie gründen wollten.12

Die Vorstellungen des Kolonisators hinsichtlich des Siedlungsortes mußte allerdings nicht immer mit der Politik Delphis übereinstimmen. Die Gründungsgeschichte von Tarent beispielsweise berichtet, daß die Bitte des Phalantos, zwischen Korinth und Sikyon siedeln zu dürfen, von Delphi nicht berücksichtigt werden konnte. Die Parthenier wurden nach Tarent geschickt.13

Ein legendäres Motiv in den Gründungsgeschichten der Kolonien besteht besteht nach Parke/Wormell darin, daß ein Ratsuchender nach Delphi kommt, nicht um ein Sied-lungsunternehmen absegnen zu lassen, sondern wegen einer anderen nicht bekannten Sache.

In der Gründungsgeschichte von Kyrene in der Version Theras beispielsweise wird be-richtet, daß König Grinnos von Thera eines Tages nach Delphi kommt wegen einer nicht bekannten Sache. Unverhoffter Dinge beauftragt die Pythia ihn, eine Kolonie zu gründen. König Grinnos lehnt daraufhin aus Altergründen ab, ein solches Unternehmen noch anzuführen und bittet die Pythia, einen jüngeren unter der anwesenden Gesellschaft auszusuchen. Und so zeigt die Pythia auf Aristoteles.14

Nach Parke/Wormell sind einige Gründungsgeschichten bedeutender griechischer Kolo-nien verlorengegangen. Einige Quellen deuteten auf eine Verbindung zwischen Kolonie und Delphi hin, doch verschwiegen sie den Ursprung dieser Verbindung. Existierende Gründungsgeschichten seien oftmals lediglich als Legenden einzuschätzen. Auch mögen manche uns überlieferte Gründungsgeschichten auf authentische historische Verbindun-gen mit Delphi hinweisen, obwohl sie zusätzlich mit Motiven aus volkstümlichen und mythischen Vorstellungen versetzt wurden. Zweifellos sandten manche erfolgreiche Kolonisten auch Geschenke an die Schatzhäuser von Delphi. Jedoch müßten manche Gründungsgeschichten, die die Tradition früher delphischer Sanktion mit ebenso früher Dankbarkeit der Kolonisten verbinden, nicht unbedingt als authentisch angesehen wer-den.15

Nachfolgend soll ein Beispiel eines Gründungsorakels wiedergegeben werden, welches nach Parke/Wormell als „nicht authentisch" eingeschätzt wird.16

"'Ancaeus, I bid you found Samos instead of Same, an island in the sea. It is now called Phyllas.'"

Die Legende will es so, daß dieses Gründungsorakel von Samos an Ancaeus, einem Sohn des Zeus, der auf der ionischen Insel Kephallenia beheimat gewesen sein soll, adressiert wurde.

Das folgende Gründungsorakel mag nach Parke/Wormell vielleicht als echt angesehen werden. Es wurde angeblich Telesicles, dem Vater des Archilochos, verkündet. Tele-sicles wurde nachträglich nach Delphi geschickt, um die Absegnung des Siedlungs-unternehmens, welches von den Pariern um 680 v. Chr. auf der waldreichen Insel Thasos vor der thrakischen Küste durchgeführt wurde, zu erlangen. Archilochos soll die ca. 1000 Kolonisten das 'Elend von ganz Griechenland' genannt haben.17

Dem Telesicles soll von der Pythia folgendes Orakel verkündet worden sein:

"'Announce to the Parians, Telesicles, that I bid you found a conspicuous city in the island of Eeria.'"18

Die Lage Delphis am Korinthischen Golf machte das Orakel insbesondere attraktiv für diejenigen Mutterstädte, die Kolonien nach Westen sandten. Korinth und die achäischen Städte gehörten zu Delphis frühesten Klienten.

Nach Parke/Wormell scheinen zwischen Delphi und der ersten auf Sizilien gegründeten chalkidischen Pflanzstadt besondere Verbindungen bestanden zu haben. Zwar sei für Naxos (gegründet etwa 735 v. Chr.) kein Gründungsorakel erhalten; doch außerhalb dieser Stadt habe ein Altar gestanden, welcher dem Apollon Archegetes geweiht worden war.19 Spätestens im 5. Jhdt. v. Chr. wurde es üblich, daß Mitglieder von religiösen Gesandtschaften, die von Sizilien nach Griechenland übersetzen wollten, zuvor dieses Heiligtum besuchten und Opfer darbrachten.20

Mit der folgenden hübschen Gründungslegende von Syrakus bezaubert noch heute Pausanias (5.7.2, 2-3) seine Leser, auch wenn sie nur die englische Übersetzung verstehen können.

"...The source of the Alpheius itself is in Arcadia, and not in Elis. There is another legend about the Alpheius. They say that there was a hunter called Alpheius, who fell in love with Arethusa, who was herself a huntress. Arethusa, unwilling to marry, crossed, they say, to the island opposite Syracuse called Ortygia, and there turned from a woman to a spring. Alpheius too was changed by his love into the river. This account of Alpheius...to Ortygia.1 But that the Alpheius passes through the sea und mingles his waters with the spring at this place I cannot disbelieve, as I know that the god at Delphi confirms the story. For when he dispatched Archias the Corinthian to found Syracuse he uttered this oracle:

An island, Ortygia, lies on the misty ocean Over against Trinacria, where the mouth of Alpheius bubbles Mingling with the springs of broad Arethusa.

For this reason, therefore, because the water of the Alpheius mingles with the Arethusa,

I am convinced that the legend arose of the river‘s love-affair.

1) This sentence, obviously corrupt, seems to show a lacuna after Alpheios. The meaning would probably be to the effect that the story was an invention, to account for the disappearence of the Alpheius in the sea and its reappearence at Ortygia."21

Parke/Wormell vertreten die Meinung, daß dieses Orakel, das Archias von Korinth verkündet worden sein soll, „Anspruch auf Authentizität" habe.22 Delphi sei wahrscheinlich vor der Gründung von Syrakus um Rat gefragt worden. Die Legende um Alpheius könnte nach Parke/Wormell vor der Gründung von Syrakus erfunden worden sein oder etwa gleichzeitig mit der Gründung.23

Ein Beispiel für ein etymologisches Gründungsorakel ist uns für Gela überliefert. Die Kolonie an der Südküste von Sizilien wurde um 688 v. Chr. von Kretern und Rhodiern gegründet. Eine Gründungslegende versucht, den merkwürdigen, nichthellenischen Namen der Kolonie von dem griechischen Wort für das Lachen 'gelos' herzuleiten. Die Legende, die uns Aristainetos überliefert, berichtet, daß zwei Brüder, Antiphemus und Lacius, eines Tages in Delphi um einen Rat nachsuchen. Unverhoffter Dinge befiehlt die Pythia dem Lacius, dem Sonnenaufgang entgegen zu segeln.

Diese Antwort findet der Bruder des Lacius, Antiphemus, so komisch, daß er in ein Lachen ausbricht. Die Legende will es so, daß Lacius aus dem rhodischen Lindos auf diese Weise dazu veranlaßt wurde, im Jahre 690 v. Chr. Phaselis an der Küste von Lykien zu gründen, während Antiphemos nach Westen segelte, um Gela zu gründen.24

Nach Parke/Wormell scheint uns seltsamerweise das historische Gründungsorakel von Gela ebenso erhalten zu sein. Bei Diodor (8.23.1) lesen wir folgende Geschichte:

"Antiphemus and Entimus, who founded Gela, made inquiry of the Pythian priestess, who gave them the following answer:

Entimus and thou, illustrious Craton‘s son Sagacious, fare ye two forth to Sicelê,

On her fair soil to dwell, where ye shall build A city, home for men of Crete and Rhodes,

E‘ven Gela, at that sacred river‘s mouth Whose name it too shall bear."25

Parke/Wormell sind geneigt, das Orakel, welches schlicht ist und keine besonderen Andeutungen aufweist, als authentisch anzusehen.26

Thukydides berichtet auch über die Gründung von Gela, ohne allerdings ein pythisches Gründungsorakel zu erwähnen (6.4., 3-4):

"In the forty-fifth year after the settlement of Syracuse Gela (689 B.C.) was founded by Antiphemus from Rhodes and Entimus from Crete, who together led out the colony. The city got its name from the river Gela, but the place where the acropolis now is and which was the first to be fortified is called Lindii (from Lindos in Rhodes). The institutions given it were Dorian. Just about one hundred and eight years after their own foundation, the Geloans colonized Acragas, making Aristonous and Pystelus founders, and giving it the institutions of the Geloans."27

Nach Parke/Wormell sind uns über die Gründung von Taras zwei legendäre Grün-dungsorakel erhalten. Nachfolgend soll auf dasjenige eingegangen werden, welches Parke/Wormell als "plausibler" einschätzen.28 Bei Diodor (8.21.3) lesen wir:

"The Epennaectae sent envoys to Delphi and inquired of the god if he would give them the territory of Sicyon. And the priestess replied:

Fair is the plain 'twixt Corinth and Sicyon;

But not a home for thee, though thou wert clad Throughout in bronze. Mark thou Satyrion And Taras‘ gleaming flood, the harbour on The left, and where the goat catches with joy The smell of the sea, wetting the tip Of his grey beard. There build thou Taras firm Within Satyrion‘s land. When they heard this reply they could not understand it;

whereupon the priestess spoke more plainly:

Satyrion is my gift to thee wherein To dwell, and the flat land of Taras too,

A bane to be to the Japygian folk."29

Parke/Wormell vertreten die Ansicht, daß die Geschichte zumindest sehr alt und nicht unbedingt als "unhistorisch" einzuschätzen sei.30 Überflüssig sei nur, daß in der Gründungsgeschichte zwei Prophezeiungen der Pythia erwähnt werden. Das zweite Orakel unterscheide sich vom ersten dadurch, daß die Anspielung auf die Japygier hinzugefügt wurde; außerdem fehle im zweiten Orakel das Wortspiel mit dem Zie-genbock.

Vielleicht ist an beiden Orakeln bemerkenswert, wie geringschätzig die delphischen Autoritäten die Parthenier abfertigen. Im ersten Orakel heißt es „not even if you were all of bronze". Im zweiten Orakel wird den Partheniern die Aufgabe versprochen, den Japygiern eine Plage zu werden.

Dionysos von Halikarnassos schildert die Gründungsgeschichte von Taras in seiner „Römischen Urgeschichte" (19,1) so:

"Croton is a city in Italy; likewise Sybaris, so named from the river which flows past it. When the Lacedaemonians were warring against Messenê and Sparta was stripped of men, the women and especially the maidens who were of marriagable age begged them not to allow them to go unwed and childless. Accordingly, young men were constantly sent from the camp in rotation to have intercourse with the women and they consorted with the first women they met. From these promiscuous unions were born boys whom, when they had grown to man‘s estate, the Lacedaemonians called Partheniae (‚sons of virgins‘) among other taunts that they hurled at them.

When a sedition occurred and the Parthenians were defeated, they voluntarily withdrew from the city; and sending to Delphi, they received an oracle bidding them sail to Italy and after finding a town in Japygia called Satyrium and a river called Taras, to establish their abode where they could see a goat dipping his beard in the sea. Having made the voyage they found the river and observed a wild fig-tree growing near the sea and overspread with vine, one of whose tendrils hung down and touched the sea. Assuming this to be the goat which the god had foretold them they would see dipping his beard in the sea, they remained there and made war upon the Japygians; and they founded the city which they named for the river Taras."31

[...]


1 Meier, C., Die Entstehung des Politischen bei den Griechen. Frankfurt a.M. (Suhrkamp Verlag) 1980; B, b Die Sozialgeschichte als treibende Kraft der Transformation. S. 73.

2 Vgl. ibid., S. 73.

3 ibid., S. 73, Fußnote 40.

4 ibid., S. 73, Fußnote 40.

5 ibid., S. 73.

6 Parke, H.W.; Wormell, D.E.W., The Delphic Oracle. Volume I: The History. Oxford (Basil Blackwell) MCMLVI. Book II, Chapter I, p. 49.

7 ibid., S. 49.

8 ibid., S. 50.

9 ibid., S. 49.

10 Vgl. Defradas, J., Les Thèmes de la Propagande Delphique. Paris (Société d‘Édition „Les Belles Lettres“) 1972, Troisième Partie, p. 231.

11 Vgl. Parke; Wormell, S. 50; Pease, A.S., Notes on the Delphic Oracle and the Greek Colonization, in: Classical Philology, Vol. XII (January 1917) Nr.1, S. 15-17.

12 Vgl. Parke; Wormell, S. 49.

13 Vgl. Forrest, W.G., Colonization and the Rise of Delphi, in: Historia VI (1957), S. 172.

14 Vgl. Faure, P., Die griechische Welt im Zeitalter der Kolonisation. Stuttgart (Reclam) 1981, Kap. 3, S. 164.

15 Vgl. Parke; Wormell, S. 51.

16 Parke; Wormell, S. 66.

17 Bengtson, H., Griechische Geschichte. Von den Anfängen bis in die Römische Kaiserzeit. München (C.H.Beck) 1976, Zweiter Abschnitt, 2., S. 74f.

18 zit. nach Parke; Wormell, S. 66.

19 Vgl. ibid., S. 67; dagegen aber Defradas, S. 234, n. 2.

20 Vgl. Parke; Wormell, S. 67.

21 Pausanias. Description of Greece. Übers. v. W.H.S. Jones u. H.A. Ormerod. London (W. Heinemann Ltd.); Cambridge, Mass. (Harvard University Press) 1966, Vol. II, S. 413-415.

22 Parke; Wormell, S. 67.

23 Vgl. ibid., S. 68.

24 Vgl. ibid., S. 64f.

25 Diodorus of Sicily. Übers. v. C.H. Oldfather. London (W. Heinemann Ltd.); Cambridge, Mass. (Harvard University Press) 1961, Vol. III, S. 415.

26 Vgl. Parke/Wormell, S. 67.

27 Thucydides. Übers. v. C. Forster Smith. London (W. Heinemann Ltd.); Cambridge Mass. (Harvard University Press) 1966, Vol. III, S. 189.

28 Parke/Wormell, S. 72.

29 Diodorus of Sicily, op. cit., Vol. III, S. 413-415.

30 Parke/Wormell, S. 73.

31 Dionysius of Halicarnassus. The Roman Antiqities. Übers. v. E. Cary. London (W. Heinemann Ltd.); Cambridge, Mass. (Harv. Univ. Press) 1963, Vol. VII, S. 341-343.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Das Orakel von Delphi und die Kolonisation in archaischer Zeit
Hochschule
Universität Bielefeld  (Fakultät für Geschichte und Philosophie)
Veranstaltung
Seminar: Politisches Denken in der Antike
Autor
Jahr
1984
Seiten
19
Katalognummer
V385656
ISBN (eBook)
9783668603455
ISBN (Buch)
9783668603462
Dateigröße
504 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Orakelstätte zu Delphi, Apollon-Heiligtum, Große Kolonisation, Gründungsorakel, Authentizität umstritten, Legitimation der Gründungsgeschichten und der oikistai, religiöse Bindungen zwischen Kolonien und Heimat
Arbeit zitieren
Volker Beckmann (Autor), 1984, Das Orakel von Delphi und die Kolonisation in archaischer Zeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/385656

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Das Orakel von Delphi und die Kolonisation in archaischer Zeit


Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden