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Vergleich der Schöpfungsberichte und Jenseitsvorstellungen im Christentum, Judentum und im Islam

Woher kommen wir? Wohin gehen wir?

Titel: Vergleich der Schöpfungsberichte und Jenseitsvorstellungen im Christentum, Judentum und im Islam

Facharbeit (Schule) , 2016 , 14 Seiten , Note: 11

Autor:in: Martin de Germareskauuensis (Autor:in)

Theologie - Vergleichende Religionswissenschaft
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit werden die Schöpfungs- und Jenseitsvorstellungen der drei monotheistischen Weltreligionen Christentum, Judentum und Islam näher beleuchtet.

„Woher kommen wir?“, „Wohin gehen wir?“ Diese Fragen haben seit jeher die Menschheit beschäftigt. Es gibt verschiedene Ansätze wie Menschen durch die Jahrtausende und Jahrmillionen menschlicher Existenz versucht haben eine eindeutige Antwort auf diese Fragen zu finden.

Zum einen gibt es da natürlich die Wissenschaft, die anhand von nachweisbaren Fakten und Theorien wie der Evolutionstheorie oder der Theorie vom Urknall ganz rational auf das „Woher“ und „Wohin“ des Menschen antwortet. Auf der anderen Seite steht allerdings der Glaube und die Religion, die davon ausgeht, dass die menschliche Existenz und die Welt nicht nur eine zufällige Konvergenz von Materie, Atomen und Molekülen und alles unweigerlich ins große Nichts führt sondern, dass die Welt auf der wir leben und unsere Existenz durch eine übergeordnete Macht, ein höheres Wesen erschaffen wurde und dass das Leben des Menschen nicht ins Nichts läuft sondern ein bestimmtes Ziel hat und dass der Tod nicht das Ende der menschlichen Existenz ist sondern dass es danach irgendwie weitergeht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Schöpfungserzählungen der drei monotheistischen Weltreligionen

2.1 Vorstellung des Judentums

2.2 Schöpfungserzählung im Christentum

2.3 Schöpfung aus der Sicht des Islam

3. Jenseitsvorstellungen

3.1 Jenseitsvorstellungen im Judentum

3.2 Christliche Jenseitsvorstellungen

3.3 Jenseitsvorstellungen im Islam

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die unterschiedlichen Vorstellungen zu den Grundfragen der menschlichen Existenz, konkret zum „Woher“ und „Wohin“, in den drei großen monotheistischen Weltreligionen. Ziel ist es, die spezifischen Schöpfungserzählungen und Jenseitskonzepte von Judentum, Christentum und Islam im Vergleich gegenüberzustellen und theologische sowie traditionelle Differenzen herauszuarbeiten.

  • Vergleichende Analyse der Schöpfungsberichte in Judentum, Christentum und Islam.
  • Untersuchung des christlichen Verständnisses von Schöpfung und Sünde anhand des Katechismus.
  • Darstellung jüdischer Vorstellungen von Tod, Scheol und Auferstehung.
  • Analyse der christlichen Eschatologie (Himmel, Fegfeuer, Hölle).
  • Detailbetrachtung islamischer Jenseitskonzepte sowie Paradies- und Höllenvorstellungen.

Auszug aus dem Buch

Jenseitsvorstellungen im Judentum

Im Judentum wir der Tod vor allem als eine Art von Beziehungslosigkeit und somit als Trennung von Gott betrachtet. So wird nicht nur der Tod des Körpers an sich, sondern bereits alle schlimmen Ereignisse im Leben in Beziehung wie beispielsweise Krankheit oder auch Gefangenschaft als eine Erscheinung des Todes gesehen. Der Tod selbst ist eine natürliche Folge des Lebens im Weltgefüge. Manche Juden sehen den Tod auch als eine Folge von Sünde, wie ja der biblischen Erzählung vom Sündenfall zu entnehmen ist. Ijob 19, 25 – 27 ist ein wunderbarer Beleg für den Jenseitsglauben im Alten Testament: „Doch ich, ich weiß: mein Erlöser lebt, als Letzter erhebt er sich über dem Staub. Ohne meine Haut, die so zerfetzte, und ohne mein Fleisch werde ich Gott schauen. Ihn selber werde ich dann für mich schauen; meine Augen werden ihn sehen, nicht mehr fremd. / Danach sehnt sich mein Herz in meiner Brust.“

Wie wir Christen, so glaubt auch das Judentum an die Auferstehung der Toten. Beim Tod eines Menschen nimmt, dem jüdischen Glauben zufolge, der Todesengel die Seele aus dem Körper und geht damit fort. Allerdings sucht man in den grundlegenden Schriften des Judentums wie der Thora oder dem Talmud vergeblich nach einer einheitlichen Konzeption der Existenz nach dem Tod bzw. der Vorstellung von Himmel und Hölle. Der Himmel wird primär als Wohnstatt Gottes betrachtet. Im späteren Judentum entstand auch die Vorstellung, dass die Gerechten im Himmel leben werden, dieser Ort aber nicht zwingend mit dem Wohnort Gottes übereinstimmen muss. Darüber hinaus gibt es im Judentum noch die Vorstellung von Scheol. Scheol bezeichnet laut Bibel den Ort aller Toten (Gen 37,35 oder auch Jes 38,10) bzw. die Unterwelt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die existenziellen Fragen nach dem „Woher“ und „Wohin“ der Menschheit ein und stellt den Kontrast zwischen wissenschaftlichen und religiösen Erklärungsansätzen dar.

2. Schöpfungserzählungen der drei monotheistischen Weltreligionen: Dieses Kapitel vergleicht die biblischen Schöpfungsberichte mit islamischen Erzählungen und beleuchtet die theologische Bedeutung von Gottes Rolle als Schöpfer.

3. Jenseitsvorstellungen: Das Hauptkapitel analysiert die spezifischen Lehren über das Leben nach dem Tod, inklusive der Konzepte von Auferstehung, Himmel, Hölle und Purgatorium in den drei Weltreligionen.

Schlüsselwörter

Schöpfung, Genesis, Judentum, Christentum, Islam, Tod, Auferstehung, Himmel, Hölle, Fegfeuer, Katechismus, Koran, Scheol, Seelenheil, Barzach.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die religiösen Deutungen des menschlichen Ursprungs und des Lebens nach dem Tod in den drei monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen die Schöpfungsberichte, die Sündenlehre, die Jenseitserwartungen sowie die spezifischen Vorstellungen von Himmel und Hölle in den jeweiligen Religionen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist ein strukturierter Vergleich der theologischen Konzepte dieser drei Religionen hinsichtlich ihrer Antworten auf die existenziellen Fragen nach der Herkunft und dem Ziel des Menschen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine vergleichende, textanalytische Methode angewandt, die primär auf religiöse Quellentexte wie die Bibel, den Koran und den Katechismus der Katholischen Kirche zurückgreift.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Schöpfungsberichte und eine detaillierte Ausarbeitung der verschiedenen Jenseitskonzepte, unterteilt nach den einzelnen Weltreligionen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Schöpfung, Auferstehung, Jenseits, Sünde und Erlösung charakterisiert.

Wie unterscheidet sich die islamische Sicht der Hölle von der christlichen?

Die Arbeit zeigt auf, dass der Islam die Hölle sehr detailliert und physisch beschreibt, während das Christentum den Fokus stärker auf das Getrenntsein von Gott als essenziellen Aspekt der Hölle legt.

Welche Rolle spielt das Fegfeuer im katholischen Glauben laut der Arbeit?

Das Fegfeuer dient als Ort der Läuterung für diejenigen, die in der Gnade Gottes sterben, aber noch nicht zur unmittelbaren Gottesschau bereit sind, wobei sich das Verständnis hierzu historisch gewandelt hat.

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Details

Titel
Vergleich der Schöpfungsberichte und Jenseitsvorstellungen im Christentum, Judentum und im Islam
Untertitel
Woher kommen wir? Wohin gehen wir?
Note
11
Autor
Martin de Germareskauuensis (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
14
Katalognummer
V385660
ISBN (eBook)
9783668621220
ISBN (Buch)
9783668621237
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Katholische Religion Jenseitsvorstellungen Schöfpungsberichte Schöfpungsvorstellungen Schöpfung Jenseits Leben nach dem Tod Christentum Judentum Islam Katholische Theologie Glaube Religion Himmel Hölle Fegfeuer Paradies
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Martin de Germareskauuensis (Autor:in), 2016, Vergleich der Schöpfungsberichte und Jenseitsvorstellungen im Christentum, Judentum und im Islam, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/385660
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Leseprobe aus  14  Seiten
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