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Smarte Schule, smarte Schüler? Auswirkungen von Smartphones auf kognitive Leistung und Nutzungsmöglichkeiten im Unterricht

Title: Smarte Schule, smarte Schüler? Auswirkungen von Smartphones auf kognitive Leistung und Nutzungsmöglichkeiten im Unterricht

Examination Thesis , 2017 , 85 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Miriam Konrad (Author)

Pedagogy - School Pedagogics
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit Nutzungsmöglichkeiten von Smartphones im Rahmen von Lehr- und Lernprozessen sowie Auswirkungen derartiger mobiler Technologie auf Lernoutput und kognitive Leistungsfähigkeit. Dabei werden zunächst verschiedene Arten eines Einsatzes mobiler internetfähiger Endgeräte beim eigenständigen Lernen außerhalb der Schule sowie direkt im Unterricht vorgestellt, Voraussetzungen und zu beachtende Kriterien erläutert, und auf potentielle Veränderungen bezüglich der Rolle der Lehrenden eingegangen. Im Anschluss daran werden die dargestellten Verwendungsmöglichkeiten auf ihre Kompatibilität hinsichtlich gängiger Lerntheorien geprüft. Zum Schluss wird auf mögliche Probleme und Herausforderungen, die sich durch die Etablierung von Smartphones ergeben, hingewiesen, wobei sowohl indirekte Auswirkungen als auch direkte Effekte auf den Lernprozess untersucht werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung – smarte Smombies?

2 Potential mobiler Endgeräte im Lernprozess

2.1 Neue Lerngelegenheiten außerhalb der Schule

2.1.1 Vorteile gegenüber klassischen Lernmethoden

2.1.2 Kriterien zur Auswahl geeigneter Anwendungen

2.2 Direkte Einbindung in den Unterricht – BYOD

2.2.1 Voraussetzungen

2.2.2 Gründe für den Einsatz mobiler Endgeräte im Klassenzimmer

2.2.3 Beispiele für eine Nutzung im Unterricht

2.3 Veränderte Rolle der Lehrkraft

2.3.1 Gesellschaftliche Erwartungen

2.3.2 Notwendige Unterstützung der Lehrenden

2.3.3 Skepsis gegenüber Smartphones im Unterricht

2.3.4 Wandel der typischen Tätigkeiten

2.4 Aktuelle (Forschungs)Projekte

3 Lerntheoretische Fundierung

3.1 Grundlagen: Aufbau des Gehirns

3.2 Lernformen bei Nutzung mobiler Endgeräte

3.2.1 Lernen aus Texten

3.2.2 Lernen durch Beobachtung

3.2.3 Lernen durch Bearbeiten von Aufgaben

3.3 Relevanz ausgewählter Lerntheorien

3.3.1 Selbsttätigkeit der Schülerinnen und Schüler nach Bruner

3.3.2 Aktive Rolle der Lernenden im Konstruktivismus und Motivation durch Interaktivität

3.3.3 Konnektivismus

3.3.4 Behaviorismus und Konditionierung

3.3.5 Emotionale Prozesse und Leistungsfähigkeit

4 Gefahren und Risiken

4.1 Indirekt negative Auswirkungen

4.1.1 Cybermobbing

4.1.2 Sucht

4.1.3 Digitaler Burnout

4.1.4 Schlafstörungen

4.2 Direkte negative Auswirkungen im Lernprozess

4.2.1 Zu viel und falsche Information

4.2.2 Ablenkung und Reiz zur Prokrastination

4.2.3 Verminderung der Konzentrationsfähigkeit und Aufmerksamkeitsstörung

5 Fazit und persönliche Stellungnahme

6 Anhang

6.1 Quellen der Zitate

6.2 Fragebogen zur im Rahmen dieser Arbeit durchgeführten Umfrage

6.3 Auswertung der Umfrage

7 Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Potential von Smartphones für Lehr- und Lernprozesse, analysiert deren Auswirkungen auf die kognitive Leistungsfähigkeit von Schülern und beleuchtet die veränderte Rolle der Lehrkraft sowie bestehende Risiken durch die digitale Nutzung im schulischen und privaten Kontext.

  • Einsatzmöglichkeiten mobiler Endgeräte im Unterricht (BYOD) und außerhalb der Schule.
  • Lerntheoretische Fundierung des mobilen Lernens (Konstruktivismus, Behaviorismus, Konnektivismus).
  • Chancen der Digitalisierung durch Personalisierung, Gamification und Inklusion.
  • Risiken und Gefahren wie Suchtpotenzial, Cybermobbing, Schlafstörungen und Konzentrationsverlust.
  • Empirische Untersuchung der Einstellung von Lehramtsstudierenden zur Smartphone-Nutzung.

Auszug aus dem Buch

2.1.1.3 Personalisierte Lernerfahrungen

Mit die wichtigsten positiven Aspekte der Smartphone-Technologie in Bezug auf das Lernen sind aber die Möglichkeit, die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv werden zu lassen, sowie die Option einer Abstimmung auf die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Lernenden.

Auf Verbreitungskanälen wie YouTube ist es ein Leichtes, selbstgedrehte Videos direkt online zu stellen. Mittlerweile finden sich auf diesen Plattformen auch viele Lernkanäle und Online-Tutorials, in denen Schüler oder Studenten ihren Mitschülern und Kommilitonen in kurzen Videoclips fachliche Inhalte vermitteln. Hat ein Schüler also beispielsweise die Vorgehensweise zur Bestimmung einer Parabelgleichung im Unterricht nicht verstanden und kommt deswegen bei den Hausaufgaben nicht weiter, genügen wenige Wischer auf dem sowieso fast immer in der Nähe liegenden Smartphone und eine erneute Erklärung kann abgespielt werden. Dies ist für viele nicht nur bequemer als sich selbst nochmal durch die Texte im Schulbuch zu arbeiten, sondern vielleicht auch gerade deswegen zielführend, weil es der jeweilige YouTuber in anderen Worten als der Lehrer erklärt und in vielen Fällen auch in Bezug auf das Alter weniger Abstand zum Schüler/ zur Schülerin hat. Für die Schülerinnen und Schüler, die selbst solche Videos produzieren und ins Netz stellen, ergibt sich durch die erneute, intensive Beschäftigung mit den Inhalten ebenfalls ein Vorteil. Lernen durch Lehren ist längst nicht mehr auf klassische Referate beschränkt. Besitzen Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, selbst Lernumgebungen zu schaffen, werden sie engagierter und neugieriger.

Durch die schier unendlich große Zahl an zur Verfügung stehenden Applikationen im Bereich Lernen kann jeder Schüler seinen Interessen und Vorlieben entsprechend Anwendungen auswählen. Dies ermutigt, sich über den im Lehrplan vorgegebenen und damit fremdbestimmten Schulstoff hinaus Wissen anzueignen. Werden die Lerninhalte von den Jugendlichen selbst bestimmt, geht damit eine höhere Motivation sowie ein „strong sense of ownership“ in Bezug auf das neu erworbene Wissen Hand in Hand.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung – smarte Smombies?: Die Einleitung beleuchtet die Allgegenwart von Smartphones bei Jugendlichen und führt in die Fragestellung ein, wie sich deren Nutzung auf den Lehr-Lernprozess sowie die kognitive Leistung auswirkt.

2 Potential mobiler Endgeräte im Lernprozess: Dieses Kapitel erörtert die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Smartphones, einschließlich informellen Lernens, BYOD-Konzepten im Unterricht und der veränderten Rolle der Lehrkraft als Mentor.

3 Lerntheoretische Fundierung: Hier werden die theoretischen Grundlagen des mobilen Lernens beleuchtet, indem die Nutzung von Endgeräten mit kognitionspsychologischen Erkenntnissen sowie Lerntheorien wie Konstruktivismus und Behaviorismus verknüpft wird.

4 Gefahren und Risiken: Das Kapitel analysiert die negativen Aspekte der Smartphone-Nutzung, insbesondere Cybermobbing, Suchtgefahr, digitalen Burnout und Schlafstörungen sowie direkte negative Effekte auf die Konzentrationsfähigkeit im Unterricht.

5 Fazit und persönliche Stellungnahme: Der Autor zieht ein kritisch-abwägendes Resümee und plädiert für die Stärkung kommunikativer Kompetenzen im Realen, um Schüler vor der bloßen Vereinnahmung durch die digitale Technik zu bewahren.

6 Anhang: Der Anhang dokumentiert die im Rahmen der Arbeit durchgeführte Umfrage unter Lehramtsstudierenden sowie die verwendeten Quellennachweise.

7 Literaturverzeichnis: Umfassende Auflistung der für die Arbeit herangezogenen wissenschaftlichen Quellen und Literatur.

Schlüsselwörter

Smartphone, Mobile Learning, Unterricht, Digitalisierung, Gamification, Lernmotivation, Konzentrationsfähigkeit, Cybermobbing, Medienkompetenz, Inklusion, Konstruktivismus, Behaviorismus, BYOD, Lehrkraftrolle, Digitaler Burnout

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die ambivalenten Auswirkungen der Smartphone-Nutzung auf den schulischen Lernprozess, wobei sowohl die didaktischen Potenziale als auch die erheblichen gesundheitlichen und kognitiven Risiken analysiert werden.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die Integration mobiler Geräte in den Unterricht (BYOD), personalisiertes Lernen durch Apps, die Anwendung lerntheoretischer Konzepte wie Gamification sowie die Problematiken von Suchtverhalten und Aufmerksamkeitsdefiziten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, ob Smartphones im Unterricht eine sinnvolle Ergänzung darstellen oder durch Ablenkung und Suchtgefahr den Lernerfolg nachhaltig gefährden, und wie Lehrkräfte in dieser Situation agieren können.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer umfassenden Literaturanalyse aktueller Bildungs- und Medienforschung sowie einer eigenen empirischen Umfrage unter 34 Studierenden des Lehramts an der Universität Passau.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Darstellung der Potenziale für personalisiertes Lernen, eine lerntheoretische Einordnung der digitalen Technologie sowie eine ausführliche Analyse der Gefahren, wie etwa Cybermobbing oder Digitaler Burnout.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Mobile Learning, Gamification, kognitive Leistungsfähigkeit, Medienkompetenz und die Rolle der Lehrkraft als Netzwerk-Mentor geprägt.

Inwieweit können Smartphones beim Nachteilsausgleich helfen?

Das Dokument erläutert, dass mobile Endgeräte durch Funktionen wie Vorlese-Apps, vergrößerte Textdarstellungen und Echtzeit-Kommunikation bei körperlichen Beeinträchtigungen oder Legasthenie signifikant zur Inklusion beitragen können.

Wie bewerten die befragten Lehramtsstudierenden die Smartphone-Nutzung?

Die Umfrage zeigt eine kritische Haltung: 100 % der Befragten befürchten negative Auswirkungen auf die Lernleistung, obwohl sie gleichzeitig das Potenzial für Rechercheaufgaben anerkennen.

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Details

Title
Smarte Schule, smarte Schüler? Auswirkungen von Smartphones auf kognitive Leistung und Nutzungsmöglichkeiten im Unterricht
College
University of Passau  (Lehrstuhl für Schulpädagogik)
Grade
1,0
Author
Miriam Konrad (Author)
Publication Year
2017
Pages
85
Catalog Number
V385702
ISBN (eBook)
9783668608283
ISBN (Book)
9783668608290
Language
German
Tags
Smartphones mobile learning Schule mobile Endgeräte online learning selbst-gesteuertes Lernen Lernen per App App BYOD Interaktivität Digitalisierung mobile Lerntechnologie Gamification
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Miriam Konrad (Author), 2017, Smarte Schule, smarte Schüler? Auswirkungen von Smartphones auf kognitive Leistung und Nutzungsmöglichkeiten im Unterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/385702
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