Grundlagen der Schulpädagogik im Lehramtsstudium


Zusammenfassung, 2016

13 Seiten, Note: 1,0

Chris K. (Autor)


Leseprobe

verschiedene Sinn- und Bedeutungsschichten? In welchem größeren sachlichen
Zusammenhang steht dieser Inhalt? Welche Charakteristika werden den Kindern den Zugang
zur Sache schwerer machen?
5.)
Frage nach der Zugänglichkeit bzw. Darstellbarkeit (Situation, Fallschilderungen etc.)
2.
Vorbereitungsschritt: methodische Planung
Kritik an Klafkis Überlegungen:
Bildungsbegriff nur formal jedoch nicht inhaltlich festgelegt
Zu starke Betonung der Lehrerperspektive
Methodische Fragen des Unterrichts nicht gut berücksichtigt
Weiterentwicklung: kritisch-konstruktive Didaktik
Selbstbestimmung, Mitbestimmungs- und Solidaritätsfähigkeit als Ziele
Lehren und Lernen als Interaktionsprozess
Politische Programm von Demokratisierung von Bildung und Schule
Verhältnis von Theorie und Praxis im Ansatz von Klafki
Unterrichtsplanung als Problematisierungsraster, Voraussetzung für flexibles unterrichtliches
Handeln
Der Ansatz von Heinrich Roth
Lernprozess: Übergang von einer Ausgangslage zu einer Endlage durch Lernschritte
Lernschritte bzw. Stufen: Offenes Orientierungsschema
1.
Stufe der Motivation
2.
Stufe der Schwierigkeiten
3.
Stufe der Lösung
4.
Stufe des Tuns und Ausführens
5.
Stufe des Behaltens und Einübens
6.
Stufe des Bereitstellens
Kritik
Stufenmuster ist Problemorientiert
Perspektive Lehrperson
Für konkrete Umsetzung zu unspezifisch

Zentrale bleibende Bedeutung
Lernhilfen orientieren sich an Erkenntnis- Denk und Lernvorgang
Enthaltener Spannungsbogen
Bedeutsamkeit des Übens sowie des Bereitstellens der Übertragung und Integration
Plan ist elastisch aber ist vorhanden
Unterricht aus Sicht der unterrichtsanalytischen Ansätze
Paul Heilmann Berliner Modell / Wolfgang Schulz Hamburger Modell
Anlass für die Entwicklung:
Einführung eines praktischen Halbjahres
Ziel des Aufsatzes ,,Didaktik als Theorie und Lehre" (1962):
Theoretische Grundlegung für die Lehrerausbildung: Hospitation von Unterricht, Planung von
Unterricht, Unterrichtsforschung
Strukturanalyse: Entscheidungsfelder
Intentionalität:
Kognitive Dimension
Pragmatische Dimension
Emotionale Dimension
Inhaltlichkeit:
Wissenschaften, Techniken, Pragmata
Methoden-Organisation:
Methodenkonzeptionen, Artikulationsschemata, Sozialformen, Aktionsformen, Urteilsformen
Medien-Abhängigkeit:
Polyvalente oder monovalente Medien; Abbildungen, Muster, Symbole, Gestaltungsmittel;
Lehrmittel, Lernmittel
Strukturanalyse: Bedingungsfelder
Anthropologische Determinanten: Persönlichkeitsmerkmale
Sozial-kulturelle Determinanten: Klassenzusammensetzung, Schulform, Schulordnung, Lehrplan ...
Kritik:
Postulat der wertfreien Beschreibung kann zu Ideologieanfälligkeit führen
Fragen der Unterrichtsplanung werden vernachlässigt

Hamburger Modell
Ziel: Emanzipation, Forderung: Beteiligung aller betroffenen an der Unterrichtsplanung
Viel Phasen der Unterrichtsplanung:
Perspektivplanung für einen längeren Zeitraum
Umrissplanung einer Unterrichtseinheit
Prozessplanung des Unterrichts und Planungskorrektur
Laufende Planungskorrektur
Inklusion
Vier Dimensionen der Heterogenität
1.
Verschiedenheit nicht Hierarchie
2.
Vielschichtigkeit nicht Einheitlichkeit
3.
Veränderlichkeit Identitäten sind prozesshaft
4.
Unbestimmtheit Kein Schubladendenken
Situation in Bayern
Bei Bedarf kann in Grund-, Mittel oder Berufsschule nach individuellen Lernzielen unterrichtet
werden. In den anderen Schulen müssen die Lernziele erreicht werden.
Situation in NRW
Schüler mit und ohne Behinderung werden gemeinsam unterrichtet
Differenzierter Abschluss für Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf
Es besteht Anspruch auf den Besuch einer bestimmten von den Eltern gewünschten Schulform
Vergleich: Bayern- NRW
Bayern: Inklusion als Aufgabe der Mittelschule
NRW: Inklusion an speziellen Schulen, die zieldifferenziertes Lernen anbieten
In beiden Bundesländern steigende Integrationsquoten aber in Bezug auf Deutschland in der
Abstiegszone
KMK-Verlautbarung zur Inklusion
Kennen der Bergriffe Heterogenität und die verschiedenen Kooperationspartner
Organisatorische Bedingungen an Schulen sowie Kooperationsstrukturen
Ziele Methoden Rahmenbedingungen der Schulentwicklung
Europäische Ebene: Inklusionsorientierte Lehrerbildung

Reform der Gesellschaft, lebenslanges Lernen von Lehrkräften, flexiblere Zugangsweisen in den
Lehrerberuf
Inklusion für alle Lehramtsstudierenden, Gemeinsame Univeranstaltungen für alle
Lehrämter..
Formen kooperativen Lernens in Bayern: Kooperationsklassen, Partnerklassen, offene Klassen
(Inklusion von ohne Handicap in Handicapklassen) an Förderschule
Formen der inklusiven Schule
Einzelintegration, Schulen mit dem Schulprofil ,,Inklusion"
Konsequenzen für den Unterricht
In heterogenen Lerngruppen/ inklusiven Settings muss nach Leistungsfähigkeit Vorkenntnissen und
Interessen differenziert werden
Bei Gemeinsamen Unterricht wird dies durch Binnendifferenzierung erreicht
Binnendifferenzierung: thematische Differenzierung, methodische Differenzierung, Differenzierung
des Medienangebotes
Handlungsorientierte Ansätze
Besondere Orientierung am Handeln der Lernenden
Beispiel Handlungs- und Entwicklungsorientierte Didaktik nach Gerhard Tulodziecki
Ziele: allgemeine Normvorstellungen der Gesellschaft, Richtlinien der Bundesländer,
bildungstheoretische Überlegungen sollen führen zu sachgerechtes, selbstbestimmtes, kreatives
und sozialverantwortliches Handeln
Grundlagen: Lernprozessanregende Aufgaben
Aufgabentypen: Es sollen komplexe Probleme gelöst werden => Problemlösekompetenz
Abgrenzung von anderen Aufgabentypen, Heraushebung der didaktischen Spezifika
Förderung der Entscheidungskompetenz
Förderung von Gestaltungskompetenz
Förderung von Beurteilungskompetenz
Planung einer handlungsorientierten Unterrichtseinheit Beispiel:
Aufgabenstellung und spontane Lösungsvorschläge
Zielvereinbarung und Bedeutsamkeit
Verständigung über das Vorgehen
Erarbeitung von Grundlagen für die Aufgabenlösung
Aufgabenlösung
Vergleich und Zusammenfassung
Ende der Leseprobe aus 13 Seiten

Details

Titel
Grundlagen der Schulpädagogik im Lehramtsstudium
Hochschule
Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Note
1,0
Autor
Jahr
2016
Seiten
13
Katalognummer
V385890
ISBN (eBook)
9783668618299
Dateigröße
887 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
grundlagen, schulpädagogik, Lehramt, Schule, Unterricht, Zusammenfassung, Lehre, Studium, Vorlesung, Klausur, Gymnasium, Gesamtschule, Universität, gute Note, bestehen, lernen, EWS, Erziehungswissenschaften, Medien, Klafki, Inklusion, Integration, erfolgreiche Klausur, Lehren, Psychologie, Note, Pädagogik, Erziehung, Erziehungswissenachaften, Grundschule, Seminar, Skript
Arbeit zitieren
Chris K. (Autor), 2016, Grundlagen der Schulpädagogik im Lehramtsstudium, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/385890

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