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Fähigkeitsselbstkonzepte von Grundschulkindern. Welche schulischen bzw. unterrichtlichen Faktoren haben Einfluss auf die Entwicklung des Kindes und welche pädagogischen Konsequenzen ergeben sich daraus?

Título: Fähigkeitsselbstkonzepte von Grundschulkindern. Welche schulischen bzw. unterrichtlichen Faktoren haben Einfluss auf die Entwicklung des Kindes und welche pädagogischen Konsequenzen ergeben sich daraus?

Trabajo Escrito , 2016 , 21 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Kerstin Wenderholm (Autor)

Pedagogía - Psicología pedagógica
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Im Rahmen dieser Arbeit wird der Frage nachgegangen, welche pädagogischen Konsequenzen sich aus den gegenwärtigen Erkenntnissen der Selbstkonzeptforschung ergeben, um Grundschulkinder in der Entwicklung ihrer Fähigkeitsselbstkonzepte stärken zu können. Bei der Genese von Selbstkonzepten sind sowohl internale (dimensionale) als auch externale (soziale) Vergleichsprozesse bedeutsam. Hinsichtlich sozialer Vergleiche wird die besondere Rolle der Vergleichsgruppe herausgestellt. Hierbei wird gezeigt, dass die Zugehörigkeit zu einer besonders leistungsstarken Gruppe infolge sozialer Vergleiche negative Effekte auf das Selbstkonzept haben kann (big-fish-little-pond-Effekt), jedoch ebenfalls positive, wenn sich der Schüler mit dieser "privilegierten" leistungsstarken Gruppe identifiziert (basking-in-reflectedglory-Effekt).

Dargestellt wird der Einfluss schulischer Leistungen auf das Fähigkeitsselbstkonzept sowie umgekehrt die Bedeutung des Selbstkonzepts für die schulische Leistungsentwicklung. Zudem kann gezeigt werden, dass insbesondere eine soziale Bezugsnormorientierung der Lehrkraft bei Rückmeldungen und ein (damit einhergehendes) internales, stabiles Attribuieren die Entwicklung eines negativen Selbstkonzepts begünstigen kann. Die Prozesse und Einflussfaktoren, die bei der Entwicklung des Selbstkonzepts eine relevante Bedeutung haben, stellen zugleich Ansatzpunkte für Interventionen dar.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition und theoretische Grundlagen

2.1 Das hierarchische Selbstkonzeptmodell von Shavelson et al.

2.2 Revision des Shavelson-Modells

2.3 Das Internal/External-Frame-Of-Reference-Modell

3. Erfassung des kindlichen Fähigkeitsselbstkonzepts

4. Selbstkonzeptentwicklung bei Kindern im Grundschulalter

5. Einflussfaktoren auf die Entwicklung des Fähigkeitsselbstkonzepts

5.1 Der „Big-Fish-Little-Pond-Effekt”

5.2 Rückmeldungen durch die Lehrkraft

5.3 Selbstkonzept und Leistung

6. Pädagogische Konsequenzen: Lehrerverhalten und Unterrichtsgestaltung

7. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die schulischen und unterrichtlichen Faktoren, die das Fähigkeitsselbstkonzept von Grundschulkindern beeinflussen, mit dem Ziel, pädagogische Empfehlungen zur Stärkung eines positiven Selbstbildes abzuleiten.

  • Theoretische Grundlagen des Fähigkeitsselbstkonzepts
  • Methoden der Erfassung kindlicher Selbstkonzepte
  • Einfluss sozialer Vergleichsprozesse (z. B. Big-Fish-Little-Pond-Effekt)
  • Die Rolle der Lehrkraft und von Rückmeldungen
  • Zusammenhang zwischen Selbstkonzept und schulischer Leistung

Auszug aus dem Buch

5.1 Der „Big-Fish-Little-Pond-Effekt”

Das Selbstkonzept schulischer Fähigkeiten hängt unter anderem von der jeweiligen Bezugsgruppe ab, mit der sich ein Kind vergleicht. Innerhalb einer besonders leistungsstarken Klasse kann sich das einzelne Kind als wenig, innerhalb einer leistungsschwächeren Gruppe dagegen als extrem fähig wahrnehmen. Schwache Mitschüler können somit das Selbstwertgefühl stärken – ein Phänomen, das Marsh (1987, 1990) als big-fish-little-pond-effekt („Fischteicheffekt“) beschreibt: Der Schüler (big fish) in einer schwächeren Schule (little pond) hat eine höhere Selbstwahrnehmung der eigenen Fähigkeiten als ein Schüler (little fish) in einer Schule mit höherem Leistungsniveau (big pond) (vgl. Oerter & Montana 2002, S. 772).

Abhängig davon, wie leistungsstark die Vergleichsgruppe ist, können also zwei Schüler gleicher Leistungsstärke unterschiedliche Fähigkeitsselbstkonzepte entwickeln und sich entweder ähnlich einem großen Fisch in einem kleinen Teich als vergleichsweise leistungsstark empfinden oder aber wie ein kleiner Fisch in einem großen Teich vergleichsweise leistungsschwach.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Beobachtung negativer Selbstbilder bei legasthenen Kindern und definiert die Fragestellung nach Einflussfaktoren auf das Fähigkeitsselbstkonzept.

2. Definition und theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert das hierarchische Selbstkonzeptmodell von Shavelson et al. sowie dessen Revision und das Internal/External-Frame-Of-Reference-Modell.

3. Erfassung des kindlichen Fähigkeitsselbstkonzepts: Es werden Instrumente zur Erfassung des Selbstkonzepts diskutiert sowie die Problematik des Alters, ab dem Kinder valide Selbstauskünfte geben können.

4. Selbstkonzeptentwicklung bei Kindern im Grundschulalter: Hier wird der Prozess der zunehmenden Differenzierung und Realitätsnähe des Selbstkonzepts im Laufe der Grundschulzeit beschrieben.

5. Einflussfaktoren auf die Entwicklung des Fähigkeitsselbstkonzepts: Das Kapitel behandelt den Big-Fish-Little-Pond-Effekt, die Bedeutung von Lehrer-Rückmeldungen sowie den Zusammenhang zwischen Selbstkonzept und Leistung.

6. Pädagogische Konsequenzen: Lehrerverhalten und Unterrichtsgestaltung: Es werden Strategien wie die individuelle Bezugsnormorientierung und Attributionstrainings zur Förderung eines positiven Selbstkonzepts vorgestellt.

7. Fazit und Ausblick: Das Fazit unterstreicht die Bedeutung eines positiven Selbstkonzepts für die psychische Gesundheit und den Lernerfolg im schulischen Kontext.

Schlüsselwörter

Fähigkeitsselbstkonzept, Grundschulkinder, Selbstkonzeptentwicklung, Big-Fish-Little-Pond-Effekt, soziale Bezugsnorm, individuelle Bezugsnorm, Leistungsfeedback, Attributionstraining, Selbstwirksamkeit, schulische Leistung, Shavelson-Modell, Internal/External-Frame-Of-Reference-Modell, Lehrkraftverhalten, pädagogische Intervention, Motivation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Faktoren, die das Fähigkeitsselbstkonzept von Kindern im Grundschulalter prägen, und untersucht, wie Lehrkräfte diese Entwicklung positiv unterstützen können.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf theoretischen Modellen des Selbstkonzepts, der Rolle von Leistungsvergleichen, dem Einfluss von Lehrerrückmeldungen und dem kausalen Zusammenhang zwischen Selbstkonzept und schulischer Leistung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu klären, welche schulischen Faktoren das Fähigkeitsselbstkonzept beeinflussen und welche pädagogischen Konsequenzen daraus für eine stärkende Unterrichtsgestaltung abgeleitet werden können.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf Basis aktueller pädagogisch-psychologischer Forschungsergebnisse und Studien, wie etwa der LOGIK- oder KILIA-Studie, theoretische Zusammenhänge fundiert darstellt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die Erfassungsinstrumente, die entwicklungsspezifischen Veränderungen bei Grundschulkindern sowie die Einflussfaktoren wie Leistungsvergleiche und Lehrerinteraktion.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Fähigkeitsselbstkonzept, soziale Bezugsnorm, Big-Fish-Little-Pond-Effekt, Leistungsfeedback und Selbstkonzeptentwicklung definiert.

Was ist der Big-Fish-Little-Pond-Effekt?

Dieser Effekt beschreibt, dass sich Schüler in einer leistungsschwächeren Klasse eher als fähig wahrnehmen, während sie sich in einer leistungsstarken Gruppe bei gleicher eigener Leistung oft als weniger kompetent empfinden.

Warum ist die Wahl der Bezugsnorm durch die Lehrkraft so entscheidend?

Eine soziale Bezugsnorm kann bei schwächeren Schülern zu einem sinkenden Selbstkonzept führen, während eine individuelle Bezugsnorm Fortschritte hervorhebt und so die Lernmotivation sowie das Selbstwertgefühl stärkt.

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Detalles

Título
Fähigkeitsselbstkonzepte von Grundschulkindern. Welche schulischen bzw. unterrichtlichen Faktoren haben Einfluss auf die Entwicklung des Kindes und welche pädagogischen Konsequenzen ergeben sich daraus?
Universidad
University of Kaiserslautern
Calificación
1,3
Autor
Kerstin Wenderholm (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
21
No. de catálogo
V386022
ISBN (Ebook)
9783668601888
ISBN (Libro)
9783668601895
Idioma
Alemán
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Kerstin Wenderholm (Autor), 2016, Fähigkeitsselbstkonzepte von Grundschulkindern. Welche schulischen bzw. unterrichtlichen Faktoren haben Einfluss auf die Entwicklung des Kindes und welche pädagogischen Konsequenzen ergeben sich daraus?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/386022
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