Diese Arbeit beschäftigt sich speziell mit der Entwicklung und den Perspektiven des Mädchenbasketballs in Düsseldorf. Ausgehend von der Frage, wie die Entwicklung des Mädchenbasketballs allgemein ist und wie sich die Geschlechterrolle im Basketball aufteilt, sollen Fakten und Statistiken herangezogen werden.
Zunächst werden historische Grundinformationen erläutert und geschlechterspezifische Unterschiede in der Sportwelt, speziell im Basketball, vorgestellt. Konnten sich die Mädchen und Frauen im Basketball durchsetzen und auch signifikante Erfolge genießen oder ist die Sportart nach wie vor stark von einer Männerdominanz geprägt? Im Anschluss folgt die Forschung. Es wird zunächst die Entstehung der Forschungsfrage und das persönliche Interesse an der Thematik erläutert. Darauf folgt die Beschreibung des Forschungsablaufes.
Im weiteren Verlauf erfolgen die Datenerhebung und die Erklärung des Verfahrens zur Datenauswertung. Die Ergebnisse werden tabellarisch vorgestellt und anschließend im Hinblick auf die Forschungsfrage analysiert und interpretiert. Zuletzt sollte darauf hingewiesen werden, dass die vorliegende Arbeit eine explorative Studie am Beispiel der Stadt Düsseldorf ist und durch die mangelnde Literatur und Datenerfassung in Bezug auf Mädchenbasketball keine konkreten Konzepte aufweist.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Mädchen und Basketball
2.1. Basketballgeschichte
2.2. Basketball im sportpädagogischen Zusammenhang
2.3. Mädchen im Basketball
3. Mädchenbasketball in Düsseldorf
3.1. Mitgliederzahlen Düsseldorf
3.2. Mitgliederzahlen Deutschland
4. Forschung
4.1. Forschungsfrage
4.2. Aktueller Forschungsstand
4.3. Forschungsmethode
4.4. Das Leitfadeninterview als Experteninterview
4.5. Entwicklung des Interviewleitfadens
4.6. Zugang zum Forschungsfeld
5. Untersuchung des Forschungsfeldes
5.1. Datenerhebung
5.2. Transkription und Auswertung der Interviews
6. Auswertung der Ergebnisse
6.1. Interpretation der Ergebnisse aus den Interviews
6.2. Begeisterung am Mädchenbasketball
6.3. Angaben zu Trainern und dem Lehrer
6.4. Die Entwicklung und der Altersbezug
6.5. Kooperation zwischen Schulen und Vereinen
6.6. Erstkontakt zu Mädchen
6.7. Zugang zu Übungsleitern und Trainern
6.8. Unterstützungen des Deutschen Basketball Bundes (DBB)
6.9. Unterschiede zwischen weiblicher und männlicher Jugend
6.10. Perspektiven
7. Fazit und Ausblick
Zielsetzung & Themen der Bachelorarbeit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Entwicklung und die zukünftigen Perspektiven des Mädchenbasketballs in der Stadt Düsseldorf. Ziel ist es, durch die Analyse der aktuellen Situation, von Mitgliederstatistiken sowie Experteninterviews mit Trainern und einem Sportlehrer, die Faktoren zu identifizieren, die das sportliche Engagement von Mädchen in diesem Bereich fördern oder hemmen, und daraus Ansätze für eine zukunftsorientierte Vereinsarbeit abzuleiten.
- Historische Entwicklung des Basketballs und Einflüsse auf das weibliche Geschlecht
- Analyse der Mitgliederentwicklung im Mädchenbasketball auf regionaler und nationaler Ebene
- Qualitative Untersuchung der Bedingungen für Mädchen im Vereinssport mittels Experteninterviews
- Rolle von Kooperationen zwischen Schulen und Sportvereinen bei der Talentgewinnung
- Notwendigkeit von leistungsorientierten Strukturen und professioneller Vereinsführung
Auszug aus dem Buch
2.2. Basketball im sportpädagogischen Zusammenhang
Der Sportunterricht ist ein Angebot der Schule, um alle Schülerinnen und Schüler zum Bewegen anzuregen. Es liegt nicht fern, dass der Sportunterricht damit einen pädagogischen Auftrag trägt. Schülerinnen und Schüler sollen die Kultur von Bewegung, Sport und Spiel lernen und zur Teilnahme auch an außerschulischen Sportangeboten motiviert werden (Kugelmann & Zipprich 2002: 11).
Der wesentliche Grundgedanke im sportpädagogischen Zusammenhang ist die Erziehung und Bildung im und durch Sport. Durch methodische und inhaltliche Unterrichtsplanung sollten angestrebte Ziele effektiv und effizient erreicht werden (Kugelmann 1996: 141f.). Jede Klasse und jede Gruppe stellt eine andere Herausforderung dar, so auch im Basketball. Es erfordert eine andere Methodik als bei rein männlichen Gruppen, jedoch heißt das nicht, dass es Mädchen schwerer haben, die Grundlagen des Basketballs zu erlernen. Die Aktualität und große Beliebtheit bei den meisten Kindern und Jugendlichen bietet eine gute Grundlage, wichtige Lernziele des Sportunterrichts im und durch Basketball zu vermitteln.
Dennoch empfinden viele Mädchen und Spielanfänger Basketball als Bedrohung (Scheffel 2001: 127). Deshalb ist es vor allem in der Einführung des Basketballs besonders wichtig, den Spielanfängern diese Angst zu nehmen. Besonders gut eignen sich dafür Passspiele ohne Dribbling und Korbwurf (Kugelmann 2005: 12ff).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Popularität des Basketballs ein, thematisiert die historische Männerdominanz im Sport und begründet die Relevanz der Untersuchung für den Mädchenbasketball in Düsseldorf.
2. Mädchen und Basketball: Dieses Kapitel behandelt die Entstehungsgeschichte des Sports, seine pädagogische Bedeutung und die spezifische Situation von Mädchen innerhalb der Basketballkultur.
3. Mädchenbasketball in Düsseldorf: Eine statistische Analyse der Mitgliederzahlen und Vereinstrukturen in Düsseldorf im Vergleich zum nationalen Trend.
4. Forschung: Hier werden die Forschungsfrage, der aktuelle Stand der Forschung sowie die angewandte Methodik der Experteninterviews dargelegt.
5. Untersuchung des Forschungsfeldes: Beschreibt das Vorgehen bei der Datenerhebung durch qualitative Experteninterviews sowie die angewandten Methoden zur Transkription und Auswertung.
6. Auswertung der Ergebnisse: Die zentralen Ergebnisse der Experteninterviews zu Themen wie Motivation, Kooperation, Training und Perspektiven werden detailliert interpretiert.
7. Fazit und Ausblick: Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse und Ableitung von Empfehlungen zur Stärkung des Mädchenbasketballs.
Schlüsselwörter
Mädchenbasketball, Düsseldorf, Sportpädagogik, Vereinsarbeit, Geschlechterrollen, Leistungssport, Breitensport, Experteninterview, Kooperation, Nachwuchsförderung, Trainer, Sponsoring, Mitgliederentwicklung, Sportunterricht, Talentförderung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und den Zukunftschancen des Mädchenbasketballs, speziell am Beispiel der Sportvereine in Düsseldorf.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die Untersuchung umfasst historische Hintergründe, aktuelle statistische Mitgliederzahlen, die Bedeutung pädagogischer Ansätze im Training sowie die Wichtigkeit von Kooperationen zwischen Schulen und Vereinen.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Das Hauptziel ist es, Gründe für die aktuelle Situation im Mädchenbasketball zu ergründen und konkrete Perspektiven für eine erfolgreichere Förderung von Mädchen und jungen Frauen im Vereinssport aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?
Es handelt sich um eine explorative, qualitative Studie, die auf Experteninterviews mit erfahrenen Trainern und einem Sportlehrer basiert.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil analysiert die Ergebnisse der Interviews, wobei Schwerpunkte auf Aspekten wie Erstkontakt, Trainer-Gewinnung, Unterstützungsleistungen und spezifischen Unterschieden zwischen Mädchen- und Jungentraining liegen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Mädchenbasketball, Düsseldorf, Geschlechterrollen, Vereinsarbeit und Nachwuchsförderung sind die zentralen Begriffe der Arbeit.
Warum ist der Erstkontakt zu Mädchen im Sport laut der Studie so wichtig?
Laut der Studie ist der Erstkontakt oft der entscheidende Punkt, um langfristiges Interesse zu wecken, wobei Schul-AGs eine zentrale Rolle spielen, um Mädchen behutsam an den Basketball heranzuführen.
Welche Rolle spielt die finanzielle Unterstützung im Mädchenbasketball?
Die Finanzierung wird als kritischer Faktor identifiziert; Experten betonen, dass ohne finanzielle Mittel die professionelle Betreuung und der Ausbau eines leistungsorientierten Angebots für Mädchen nur schwer umsetzbar sind.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2017, Entwicklung und Perspektiven des Basketballs für Mädchen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/386164