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Säuglingsforschung

Title: Säuglingsforschung

Term Paper , 2005 , 11 Pages , Grade: 2

Autor:in: Saskia Schumann (Author)

Social Work
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Summary Excerpt Details

Jeder von uns hat sicherlich schon einmal von seinen Eltern gehört: „Kind, wenn du volljährig bist oder einen Beruf ausübst, dann beginnt der Ernst des Lebens!“
Dem ist nicht ganz so, denn eigentlich beginnt der Spaß und der Ernst des Lebens schon gleich nach der Geburt.
Ab diesem Zeitpunkt erlebt der Säugling sich und seine Umwelt ganz bewusst und anders als in Mamas Bauch. Da ein Neugeborenes zwar über verschieden Reflexe verfügt, aber sich ansonsten noch nicht alleine versorgen kann, ist es rund um die Uhr auf eine Bezugsperson angewiesen. Diese ist nun dafür verantwortlich diesem kleinen wehrlosen Geschöpf, die nötige Sicherheit, Pflege, Liebe und Förderung zuteil werden zu lassen, die es zum Leben und Wachsen braucht.
Hilfreich ist hierbei, wenn man weiß, wie man sein Kind schon in den ersten Monaten fördern kann, bzw. wenn man lernt seine Bedürfnisse zu verstehen.
Mit diesem Thema beschäftigen sich schon seit vielen Jahren verschieden Forscher und Analytiker. Zu welchen Erkenntnissen sie gekommen sind und wie das neue Säuglingsbild heute aussieht wird in diesem Buch näher erläutert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Ansätze der Säuglingsforschung

Der beobachtete Säugling

Der klinisch rekonstruierte Säugling

3. Das alte Säuglingsbild

4. Das neue Bild des „kompetente“ Säuglings

5. Fazit

6. Literatur

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die wissenschaftliche Entwicklung des Verständnisses über die Fähigkeiten und das Erleben von Säuglingen, mit dem Ziel, die Abkehr von einem passiven Säuglingsbild hin zur Anerkennung des kompetenten, beziehungsfähigen Neugeborenen aufzuzeigen.

  • Historische Betrachtungsweisen der Säuglingsforschung
  • Gegenüberstellung von Beobachtung und klinischer Rekonstruktion
  • Überwindung des „alten“ passiven Säuglingsbildes
  • Empirische Nachweise frühkindlicher Kompetenzen
  • Bedeutung der frühen Interaktion und Förderung

Auszug aus dem Buch

Das neue Bild des „kompetente“ Säuglings

Dieses neue Bild enthüllte Erstaunliches über diese kleinen Wesen. So wurde durch die neue Forschung bekannt, dass Säuglinge Empfindungen wie z.B. Freude, Ärger, Überraschung, Ekel, Schmerz, Interesse, Trauer, Angst und Neugier auf bestimmte Art und Weise ausdrücken können. Außerdem erkennen Neugeborene ihre Mütter am Geruch.

Auf empirischem Weg hat die Forschung gelernt Entscheidungen und Gefühle des Säuglings zu beschreiben und zu messen.

Mit Hilfe von Direkt- und Videobeobachtungen und von faszinierenden Experimenten in der natürlichen Umgebung des Neugeborenen wurde das Säuglingsbild revolutioniert. Somit ist heute klar, dass wir uns von Anfang an einem beziehungsfähigen, initiativen, differenzierten jungen Wesen gegenüber stehen, welches bereits mit verschiedensten Gefühlen ausgestattet ist und seine Entwicklung aktiv mitgestaltet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung der ersten Lebensmonate für die Entwicklung und führt in die Thematik der wissenschaftlichen Erforschung kindlicher Bedürfnisse ein.

2. Ansätze der Säuglingsforschung: Dieses Kapitel vergleicht die Methoden der direkten Verhaltensbeobachtung mit der psychoanalytischen klinischen Rekonstruktion als Zugänge zum frühkindlichen Erleben.

3. Das alte Säuglingsbild: Hier wird die historische Sichtweise auf den Säugling als passives, triebgesteuertes und weitgehend unfähiges Wesen kritisch hinterfragt.

4. Das neue Bild des „kompetente“ Säuglings: Das Kapitel präsentiert empirische Erkenntnisse und Experimente, die die komplexen Wahrnehmungs-, Unterscheidungs- und Ausdrucksfähigkeiten von Neugeborenen belegen.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Transformation des Säuglingsbildes zusammen und betont die Notwendigkeit, das Kind als aktives, kompetentes Individuum von Beginn an zu fördern.

6. Literatur: Das Verzeichnis listet die verwendeten Quellen und wissenschaftlichen Werke auf.

Schlüsselwörter

Säuglingsforschung, Neugeborene, Kompetenz, Entwicklung, Wahrnehmung, Interaktion, Bindung, Beobachtung, Psychoanalyse, Säuglingsbild, Früherkennung, Förderung, Erleben, Empfindungen, Frühkindliche Entwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den historischen und wissenschaftlichen Wandel in der Wahrnehmung der Fähigkeiten von Säuglingen, weg von einem Bild der Hilflosigkeit hin zu einem Verständnis des Säuglings als kompetentes Wesen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Methoden der Säuglingsforschung, die historischen Sichtweisen, die empirische Evidenz frühkindlicher Kompetenzen und die Relevanz der frühen Eltern-Kind-Interaktion.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die wissenschaftliche Entwicklung aufzuzeigen, die zu einem modernen und differenzierten Bild des Säuglings geführt hat, um Eltern und Fachpersonen für eine positive frühe Förderung zu sensibilisieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse, die verschiedene Ansätze der Entwicklungspsychologie und Psychoanalyse gegenüberstellt und aktuelle empirische Forschungsergebnisse diskutiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Methoden der Beobachtung und klinischen Rekonstruktion, die veralteten Annahmen über Säuglinge sowie moderne experimentelle Belege für die Fähigkeiten von Neugeborenen erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Säuglingsforschung, kompetenter Säugling, empirische Beobachtung, frühkindliche Entwicklung, Wahrnehmung und Interaktion sind die zentralen Begriffe.

Wie unterscheiden sich das „alte“ und „neue“ Säuglingsbild?

Das alte Bild sah den Säugling als passiv, taub, blind und triebgesteuert an, während das neue Bild ihn als aktives, beziehungsfähiges und differenziert wahrnehmendes Wesen beschreibt.

Welche Rolle spielen Experimente wie das Präferenzparadigma?

Diese Experimente dienen dazu, empirisch nachzuweisen, dass Säuglinge in der Lage sind, zwischen verschiedenen Reizen zu unterscheiden und bestimmte Präferenzen zu zeigen, was ihre kognitive Kompetenz unterstreicht.

Warum ist die „kreuzmodale Wahrnehmung“ so bedeutend?

Sie beweist, dass Säuglinge verschiedene Sinneswahrnehmungen (z.B. Tastsinn und Sehen) miteinander verknüpfen können, was ein hohes Maß an neuronaler und psychischer Organisation voraussetzt.

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Details

Title
Säuglingsforschung
College
University of Kassel
Grade
2
Author
Saskia Schumann (Author)
Publication Year
2005
Pages
11
Catalog Number
V38632
ISBN (eBook)
9783638376389
ISBN (Book)
9783638935739
Language
German
Tags
Säuglingsforschung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Saskia Schumann (Author), 2005, Säuglingsforschung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/38632
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