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Jesusbilder in der Kunst

Titel: Jesusbilder in der Kunst

Hausarbeit , 2017 , 20 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Theologie - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Hausarbeit soll vor allem herauszufinden, wie Jesus war und wie er ausgesehen hat. Dazu werde ich zunächst den Bezug zu Gott herstellen und auf das Bilderverbot, sowie auf den Bilderstreit von Gottesbildern eingehen. Selbstverständlich werden dabei das Endresultat und der Lösungsweg des Verbots und des Streites vorgeführt.

Des Weiteren gehe ich darauf ein, welche Einflüsse und Faktoren dazu beitragen, warum es überhaupt verschiedene Jesusdarstellung gibt. Vorab wird besonders auf die persönliche und individuelle Ebene eingegangen. Passend dazu werden als Nächstes die Evangelien mit ihren verschiedenen Vorstellungen von Jesus hinzugefügt. Um die Einflüsse und Faktoren noch zu stärken, gehe ich auf einige Epochen mit ihren Jesusdarbietungen ein. Dazu wurden die Antike, die byzantinischen Zeit, das Mittelalter, die Karolinger Zeit, die Renaissance, der Barock, der Expressionismus und die Moderne in Betracht gezogen.
Zu guter Letzt wird die Hausarbeit mit einem abschließenden Fazit beendet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Hauptteil

Schluss

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die historisch und kulturell bedingte Vielfalt der Jesusdarstellungen in der Kunst. Dabei steht die zentrale Forschungsfrage im Fokus, wie das Bild von Jesus als göttliche und menschliche Figur konstruiert wurde, welche Rolle das christliche Bilderverbot spielte und inwieweit individuelle sowie epochenspezifische Einflüsse die visuelle Wahrnehmung von Jesus bis in die Moderne prägen.

  • Das christliche Bilderverbot und der historische Bilderstreit.
  • Die christologische Einordnung in den Evangelien.
  • Wandel der Jesusdarstellungen von der Antike bis zum Barock.
  • Einfluss von Weltanschauung und Zeitgeist auf die Ikonografie.
  • Moderne Interpretationen von Jesus als Konsum- und Leidenssymbol.

Auszug aus dem Buch

Hauptteil

Wie Jesus war und wie er ausgesehen hatte, beschäftigte die Christen zu allen Zeiten und auch heute sucht man vergebens nach einer genauen bzw. bestätigten Antwort. Dazu trägt bei, dass in der Historie eine Verwirrung durch die unterschiedlichen Jesusdarstellungen in der Kunst entstanden ist.

„Philippus sagte zu Jesus: ‚Herr, zeig uns den Vater!‘ und Jesus antwortete: ,Philippus, ich und der Vater sind eins; wer mich sieht, sieht auch den Vater.‘“ (Joh 14,8-9)

Anhand dieses Zitates aus dem Johannes Evangelium wird ein ganz kleiner Teil unserer Frage beantwortet, denn es sagt aus, dass Jesus und Gott eins sind und daher sehr oder eher genau gleich gewesen und ausgesehen haben müssen. Jesus war und sah somit aus wie der Vater. An diesem Punkt stellt man sich aber nun die Frage, ob man Jesus dann überhaupt darstellen bzw. malen dürfe und die vielen existierenden Jesusbilder rechtens sind. Denn laut dem Bilderverbot: „Du sollst dir kein Gottesbild machen und keine Darstellung von irgend etwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde. Du sollst dich nicht vor anderen Göttern niederwerfen und dich nicht verpflichten, ihnen zu dienen. Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott: Bei denen, die mir feind sind, verfolge ich die Schuld der Väter an den Söhnen, an der dritten und vierten Generation.; bei denen, die mich lieben und auf meine Gebote achten, erweise ich Tausenden meine Huld.“ (Ex 20, 4-6)

darf man sich kein Gottesbild machen und Jesus nicht bildlich darstellen, wenn er eins mit Gott ist. Denn es hieß, es sei unmöglich ein Gottesbild zu malen, da Gott viel Größer ist als jedes gemalte Bild oder ebenso als jede geschnitzte Figur. Früher befürchteten die Menschen, sie würden Gott einengen, wenn sie sich ein Bild von ihm machen würden. Des Weiteren können die persönlichen Vorstellungen von Gott in einigen Situationen zerbrechen, welche zu schlimmen religiösen Folgen kommen kann, indem die Menschen merken, dass Gott nicht so ist, wie sie ihn sich vorgestellt haben. Dann könnten sie der Ansicht sein, dass es ihn nicht geben kann und somit würden sie zum Unglauben geführt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Arbeit thematisiert die unterschiedlichen künstlerischen Darstellungen Jesu und stellt die Frage nach der historischen Wahrhaftigkeit dieser Bilder im Kontext theologischer und persönlicher Einflüsse.

Hauptteil: Dieser Abschnitt analysiert das Spannungsfeld zwischen dem christlichen Bilderverbot und der künstlerischen Praxis, untersucht die unterschiedlichen Christusbilder in den Evangelien und verfolgt die Entwicklung von der Antike bis zur Moderne.

Schluss: Es wird resümiert, dass es kein objektives „wahres“ Jesusbild gibt, sondern die Darstellung stets eine Reflexion des individuellen und zeitgeistabhängigen Bewusstseins des Betrachters ist.

Schlüsselwörter

Jesusbilder, Kunstgeschichte, Bilderverbot, Bilderstreit, Christusdarstellungen, Ikonografie, Evangelien, Epochenwandel, Wahrnehmung, Religion, Konsumgesellschaft, Symbolik, Glaube, Identifikation, Kulturgeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit im Kern?

Die Arbeit befasst sich mit der Vielfalt der Jesusbilder in der Kunst und hinterfragt, warum Jesus über die Jahrhunderte hinweg so unterschiedlich dargestellt wurde.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf dem christlichen Bilderverbot, dem historischen Bilderstreit sowie dem Einfluss von kulturellen, politischen und sozialen Faktoren auf die christliche Ikonografie.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass es kein eindeutiges oder „wahres“ Bild Jesu gibt, sondern dass jede Darstellung ein Spiegelbild der damaligen Zeit und der individuellen Perspektive des Künstlers oder Betrachters ist.

Welche wissenschaftliche Herangehensweise wird gewählt?

Die Arbeit nutzt eine kunsthistorische und theologische Analyse, indem sie primäre biblische Quellen mit der ikonografischen Entwicklung verschiedener Epochen verknüpft.

Was deckt der Hauptteil inhaltlich ab?

Der Hauptteil analysiert die biblische Grundlage, den Streit um Gottesbilder, die Darstellung in den Evangelien sowie die chronologische Entwicklung der Jesusbilder von der Antike bis zur Postmoderne.

Welche Begriffe beschreiben die Arbeit am besten?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Ikonografie, Jesusbilder, Bilderstreit, christliche Kunst und die Wandlung der religiösen Darstellung im Zeitverlauf.

Welche Rolle spielt das biblische Bilderverbot für die Kunst?

Das Bilderverbot bildete lange Zeit einen theologischen Konfliktgrund, da die Darstellung Jesu als Gottessohn als Verletzung des Gebots angesehen wurde, bis die Kirche die Notwendigkeit der bildlichen Identifikation anerkannte.

Wie hat sich das Bild Jesu in der modernen Kunst verändert?

In der Moderne wird Jesus verstärkt im Kontext von Leiden und Tod dargestellt, wobei zeitgenössische Künstler zudem die Provokationskraft christlicher Symbole innerhalb einer materialistischen Konsumwelt nutzen.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Jesusbilder in der Kunst
Hochschule
Universität Hildesheim (Stiftung)
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
20
Katalognummer
V386576
ISBN (eBook)
9783668633759
ISBN (Buch)
9783668633766
Sprache
Deutsch
Schlagworte
jesusbilder kunst
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2017, Jesusbilder in der Kunst, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/386576
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  20  Seiten
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