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Das neoklassische Wachstumsmodell von Solow

Titre: Das neoklassische Wachstumsmodell von Solow

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 1999 , 15 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Timo de Beer (Auteur)

Economie politique - Conjoncture et Croissance
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Résumé Extrait Résumé des informations

In diesem Kapitel werden zunächst die Begriffe Wirtschaftswachstum und
Wachstumsgleichgewicht erklärt und dann die Bedingungen für die Existenz eines Wachstumsgleichgewichts im neoklassischen Modell im Gegensatz zu den klassischen keynesianistischen Ansätzen abgegrenzt.
[...]

Extrait


Gliederung

1. Einleitung:

1.1 Was ist Wirtschaftswachstum? Begriff des Wachstums

1.2 Warum ein neoklassisches Wachstumsmodell?

2. Die Anfänge der neoklassischen Wachstumstheorie: Das Modell von Solow (1956)

2.1 Wer ist Robert Solow ?

2.2 Modellbeschreibung

2.2.1 Güter und Preise

2.2.2 Kreislaufbeziehungen

2.2.3 Produktionstechnik

2.2.4 Preisbildung

2.3 Modellimplikationen – Das Wachstumsgleichgewicht

3. Die Goldene Regel der Kapitalakkumulation

4. Fazit

Zielsetzung und Themenfelder

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem neoklassischen Wachstumsmodell von Robert Solow aus dem Jahr 1956, analysiert dessen theoretische Grundlagen, Herleitung des Wachstumsgleichgewichts und leitet daraus Kriterien für eine optimale Kapitalakkumulation ab.

  • Grundbegriffe des Wirtschaftswachstums und des Wachstumsgleichgewichts
  • Strukturelle Modellbeschreibung und Produktionstechnik nach Solow
  • Mechanismen zur Bestimmung des Steady State
  • Ermittlung der optimalen Sparquote (Goldene Regel der Kapitalakkumulation)
  • Kritische Einordnung des Modells im Vergleich zu postkeynesianistischen Ansätzen

Auszug aus dem Buch

2.2.4 Preisbildung

Arbeit und Kapital werden von den Haushalten preisunelastisch angeboten und sind zu jedem Zeitpunkt feste Größen. Ein gewinnmaximierendes Unternehmen wird also genau soviel Arbeit und Kapital nachfragen, bis das Grenzprodukt der Arbeit dem Reallohn und das Grenzprodukt des Kapitals dem Kapital-nutzungspreis r entspricht, da es sich sonst für das Unternehmen noch lohnen würde die Produktionsfaktoren gegeneinander weiter zu substituieren. Ein Gleichgewicht auf den drei Märkten und die Vollbeschäftigung beider Produktionsfaktoren, wird sich also einstellen, wenn sich und r so verhalten, daß

w = f(k) – f´(k)k,

r = f´(k).

Ist dies der Fall, so folgt aus der letzten Zeile von Tabelle 1 für den Gütermarkt

K = Y - C - dK,

d.h. der Kapitalbestand ist gleich dem Sozialprodukt minus Konsum und Kapitalabschreibungen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel definiert die grundlegenden Begriffe des Wirtschaftswachstums und des Wachstumsgleichgewichts und grenzt das neoklassische Modell von keynesianistischen Ansätzen ab.

2. Die Anfänge der neoklassischen Wachstumstheorie: Das Modell von Solow (1956): Hier wird Robert Solow als Person vorgestellt, die Modellannahmen präzisiert sowie die Produktions- und Preisbildungsmechanismen des Modells analysiert.

3. Die Goldene Regel der Kapitalakkumulation: Dieses Kapitel erläutert die Herleitung der optimalen Sparquote, die zur Maximierung des Pro-Kopf-Konsums im langfristigen Wachstumsgleichgewicht führt.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Bedeutung von Solows Modell als Reaktion auf die Instabilität postkeynesianistischer Ansätze zusammen und bewertet die Rolle der Faktorsubstitution.

Schlüsselwörter

Wirtschaftswachstum, Solow-Modell, neoklassische Wachstumstheorie, Wachstumsgleichgewicht, Kapitalakkumulation, Produktionsfunktion, Steady State, Goldene Regel, Sparquote, Kapitalkoeffizient, Arbeit, Kapital, Faktorsubstitution, Vollbeschäftigung, Pro-Kopf-Einkommen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das neoklassische Wachstumsmodell von Robert Solow aus dem Jahr 1956 und dessen Beitrag zum Verständnis langfristiger wirtschaftlicher Entwicklungsprozesse.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Wirtschaftswachstum, die mathematische und ökonomische Modellierung von Produktion und Preisbildung sowie die Bestimmung einer optimalen Kapitalakkumulationsrate.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel der Arbeit ist es, die Stabilitätseigenschaften des Solow-Modells durch die Annahme substituierbarer Produktionsfaktoren zu erklären und das Kriterium der "Goldenen Regel" für eine optimale Sparquote aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine theoretisch-analytische Methode verwendet, die auf mikro-ökonomischen Ansätzen und grafischen Ableitungen von Wachstumsfunktionen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Person Robert Solow, die detaillierte Modellbeschreibung (Gütermärkte, Kreisläufe, Produktionstechnik) und die Analyse von Gleichgewichtszuständen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere das neoklassische Wachstumsmodell, Steady State, die Goldene Regel der Kapitalakkumulation und die Faktorsubstitution.

Inwiefern unterscheidet sich Solows Ansatz von postkeynesianistischen Modellen?

Solow führt im Gegensatz zu den postkeynesianistischen Modellen eine Produktionsfunktion mit variabler Faktorsubstitution ein, was dazu führt, dass das Wachstumsgleichgewicht nicht mehr zufällig ist, sondern stabil erreicht werden kann.

Warum ist die "Goldene Regel" für die Volkswirtschaft von Bedeutung?

Sie dient als theoretisches Kriterium für die optimale Sparquote, bei der der langfristige Pro-Kopf-Konsum maximiert wird, ohne dabei den Kapitalstock durch zu geringe Investitionen abzubauen.

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Résumé des informations

Titre
Das neoklassische Wachstumsmodell von Solow
Université
University of Lüneburg  (Institut für Volkswirtschaftslehre)
Cours
Allokations-, Wettbewerbs- und Verteilungstheorie
Note
2,0
Auteur
Timo de Beer (Auteur)
Année de publication
1999
Pages
15
N° de catalogue
V3865
ISBN (ebook)
9783638123907
ISBN (Livre)
9783656661542
Langue
allemand
mots-clé
Allokation Wettbewerb Verteilungstheorie Solow Neoklassisches Modell Wachstumsmodell
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Timo de Beer (Auteur), 1999, Das neoklassische Wachstumsmodell von Solow, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/3865
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Extrait de  15  pages
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