Erlebnispädagogik und Lebensweltorientierte Soziale Arbeit sind Begriffe, die einem im Studium der Sozial- und Organisationspädagogik öfters begegnen. Aber wie sind die Konzepte entstanden und wie haben sie sich weiterentwickelt? Kann man von Unterschieden und Gemeinsamkeiten sprechen? Die Soziale Arbeit hat in den letzten Jahren eine große Bedeutung erfahren. Viele Menschen nehmen Angebote und Hilfeleistungen der Sozialen Arbeit in Anspruch. Es gibt unzählige Möglichkeiten die Klienten in ihren Anliegen zu unterstützen. Häufig wird aber auf altbewährte, individuell angepasste Methoden zurückgegriffen. Erlebnispädagogik und Lebensweltorientierte Soziale Arbeit sind zwei Konzepte, deren Ursprünge schon mehrere Jahrzehnte, sogar Jahrtausende zurückliegen. Dennoch haben sie sich durchgesetzt und weiterentwickelt. In der heutigen Zeit greift die Soziale Arbeit gerne darauf zurück und hat damit große Erfolge zu verzeichnen. Im Folgenden werden die geschichtlichen Entwicklungen, mit den wichtigsten Wegbereitern, und Grundideen beider Konzepte beschrieben. Anschließend wird ein kurzer Vergleich der Erlebnispädagogik und der Lebensweltorientierten Sozialen Arbeit aufgestellt.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Geschichte der Erlebnispädagogik
- Die Vordenker
- Kurt Hahn
- Biographie
- Erlebnistherapie
- Erlebnispädagogik nach dem 2. Weltkrieg
- Moderne Erlebnispädagogik
- Kernideen und Mittel der Erlebnispädagogik
- Ausgewählte Definitionen
- Kernideen der Erlebnispädagogik
- Möglichkeiten und Ziele
- Zielgruppen
- Lebensweltorientierte Soziale Arbeit
- Hans Thiersch
- Grundidee
- Vergleich der Erlebnispädagogik und der Lebensweltorientierten Sozialen Arbeit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit analysiert die Konzepte der Erlebnispädagogik und der Lebensweltorientierten Sozialen Arbeit. Sie erforscht die historische Entwicklung beider Konzepte und untersucht deren Kernaussagen und Ziele. Der Fokus liegt auf der Erläuterung der wichtigsten Wegbereiter und der Darstellung der Gemeinsamkeiten und Unterschiede beider Ansätze.
- Historische Entwicklung der Erlebnispädagogik und der Lebensweltorientierten Sozialen Arbeit
- Kernkonzepte und Prinzipien beider Ansätze
- Ziele und Anwendungsbereiche der Erlebnispädagogik und der Lebensweltorientierten Sozialen Arbeit
- Vergleich der beiden Konzepte hinsichtlich ihrer Methodenanwendung und Zielgruppen
- Aktuelle Relevanz der beiden Konzepte in der Sozialen Arbeit
Zusammenfassung der Kapitel
- Das erste Kapitel liefert eine Einleitung in die Thematik und stellt die Bedeutung der Erlebnispädagogik und der Lebensweltorientierten Sozialen Arbeit in der Sozialen Arbeit dar.
- Kapitel 2 widmet sich der historischen Entwicklung der Erlebnispädagogik. Es werden die wichtigsten Vordenker und deren Einfluss auf die Entstehung des Konzepts beleuchtet. Ein besonderer Fokus liegt auf Kurt Hahn und seiner Rolle in der Entwicklung der Erlebnispädagogik.
- Kapitel 3 geht auf die Kernideen und Methoden der Erlebnispädagogik ein. Es werden Definitionen des Konzepts vorgestellt und die wichtigsten Prinzipien, Ziele und Zielgruppen beschrieben.
- Kapitel 4 behandelt die Lebensweltorientierte Soziale Arbeit. Hier werden die Grundidee und die wichtigsten Prinzipien des Ansatzes erläutert.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit den Konzepten der Erlebnispädagogik und der Lebensweltorientierten Sozialen Arbeit. Die wichtigsten Schlüsselbegriffe umfassen historische Entwicklung, Kurt Hahn, Erlebnistherapie, Outward Bound, Hans Thiersch, Lebenswelt, Partizipation, Empowerment und Methodenvielfalt. Diese Konzepte bilden den Rahmen für die Analyse der beiden Ansätze und ihrer Anwendung in der Sozialen Arbeit.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Ziel der Erlebnispädagogik?
Ziel ist die Persönlichkeitsentwicklung und soziale Kompetenzförderung durch physische, psychische und soziale Herausforderungen, oft in der Natur oder in der Gruppe.
Wer war Kurt Hahn und welche Rolle spielte er?
Kurt Hahn gilt als Gründervater der modernen Erlebnispädagogik. Er entwickelte die "Erlebnistherapie" und gründete Organisationen wie Outward Bound.
Was versteht man unter Lebensweltorientierter Sozialer Arbeit?
Dieses von Hans Thiersch geprägte Konzept setzt am Alltag und den subjektiven Erfahrungen der Klienten an, um sie zur Selbsthilfe und Partizipation zu befähigen.
Gibt es Gemeinsamkeiten zwischen beiden Konzepten?
Ja, beide Ansätze legen großen Wert auf Partizipation, Empowerment und die Stärkung der individuellen Handlungsfähigkeit der Klienten.
Was bedeutet "Erlebnistherapie" bei Kurt Hahn?
Es ist ein pädagogischer Ansatz zur Heilung gesellschaftlicher "Verfallserscheinungen" durch körperliches Training, Projekte, Expeditionen und den Dienst am Nächsten.
Wie aktuell sind diese Konzepte in der heutigen Sozialen Arbeit?
Beide Konzepte haben sich über Jahrzehnte bewährt und werden heute erfolgreich kombiniert, um Klienten individuell und methodenvielfältig zu unterstützen.
- Quote paper
- Anonym (Author), 2016, Vergleich der Konzepte der Erlebnispädagogik und der Lebensweltorientierten Sozialen Arbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/386652