Die folgende Hausarbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung „Was ist Motivation“, welche Theorien gibt es zur Motivation und welche Relevanz haben diese für die heutige Zeit. Zunächst soll eine Definition des Wortes Motivation erarbeitet werden. Als Grundlage dafür werden die Ansichten des griechischen Philosophen Epikur herangezogen. Diese Ansichten werden im Weiteren in den Motivationstheorien von Sigmund Freud und Clark Hull vertieft. Ziel dieser wissenschaftlichen Arbeit ist es, die Relevanz dieser Theorien für die heutige Zeit festzustellen.
Abbildungsverzeichnis
1. Einleitung
2. Definition Motivation nach Epikur
3. Die Motivationstheorie Freuds
3.1. Das Triebkonzept
3.2. Das Persönlichkeitsmodell
3.2.1. Das „Es“
3.2.2. Das „Ich“
3.2.3. Das „Überich“
3.3. Denk- und Handlungsmodelle
3.4. Empirische Belege für Freuds Theorien
4. Hulls Behavioristische Theorie der Motivation
4.1. Das Triebkonzept
4.2. Gewohnheitsstärke
4.3. Sekundärtriebe
4.3.1. „Millers Shuttle-Box“
4.3.1.1. Erste Versuchsphase
4.3.1.2. Zweite Versuchsphase
5. Die Problematik beider Theorien
5.1. Freuds Theorie
5.2. Hulls Theorie
6. Zusammenfassung
Literatur- und Quellenverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Definition Motivation nach Epikur
3. Die Motivationstheorie Freuds
3.1. Das Triebkonzept
3.2. Das Persönlichkeitsmodell
3.2.1. Das „Es“
3.2.2. Das „Ich“
3.2.3. Das „Überich“
3.3. Denk- und Handlungsmodelle
3.4. Empirische Belege für Freuds Theorien
4. Hulls Behavioristische Theorie der Motivation
4.1. Das Triebkonzept
4.2. Gewohnheitsstärke
4.3. Sekundärtriebe
4.3.1. „Millers Shuttle-Box“
4.3.1.1. Erste Versuchsphase
4.3.1.2. Zweite Versuchsphase
5. Die Problematik beider Theorien
5.1. Freuds Theorie
5.2. Hulls Theorie
6. Zusammenfassung
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit untersucht den Begriff der Motivation und analysiert die theoretischen Ansätze von Sigmund Freud und Clark Hull, um deren heutige Relevanz und wissenschaftliche Validität kritisch zu hinterfragen.
- Grundlagen der Motivationspsychologie nach Epikur
- Das psychologische Triebkonzept von Sigmund Freud
- Behavioristische Motivationstheorie nach Clark Hull
- Kritische Analyse der theoretischen Modelle
- Diskussion über die wissenschaftliche Falsifizierbarkeit
Auszug aus dem Buch
3.1. Das Triebkonzept:
Nach Freud sind Triebe eine interne Energiequelle des Menschen. Diese Triebe lassen sind weiter unterscheiden in Triebquellen, Triebobjekte und Triebziele. An dem Beispiel des Hungergefühls lassen sich diese sehr anschaulich erklären. Interne Reize, Triebquellen, veranlassen uns dazu, ein Hungergefühl zu empfinden. Wenn wir dann geeignete Nahrungsmittel, Triebobjekte, zu uns nehmen, wird das entstandene Hungergefühl befriedigt. Das Triebziel wird erreicht.
Triebe sind daher ein Grund dafür, uns zu einer Handlung zu motivieren. Nach Freuds Auffassung lösen jedoch nicht alle Triebe eine motivierte Handlung aus, sondern sind zunächst nur als Wunsch in uns präsent, bewusst oder unbewusst. Daher ist es wichtig zu unterscheiden welche Art von Trieben es gibt. Freud erarbeitet deswegen den Begriff des Triebdualismus heraus, der besagt, dass unser Verhalten auf zwei Grundtriebe zurückzuführen ist. Den Aggressions- und den Sexualtrieb.
Der Aggressionstrieb dient einzig und allein der Selbsterhaltung des Menschen. Der Sexualtrieb zielt auf die Erhaltung der Art, wobei hier Einflüsse Darwins zu erkennen sind.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Fragestellung der Arbeit ein und umreißt die theoretische Basis der Motivationspsychologie.
2. Definition Motivation nach Epikur: Hier wird der Grundstein durch das Lust-Unlust-Prinzip gelegt, um den Begriff Motivation herleitbar zu machen.
3. Die Motivationstheorie Freuds: Das Kapitel beleuchtet das Triebkonzept, das Persönlichkeitsmodell mit seinen drei Instanzen sowie die Denk- und Handlungsmodelle der Psychoanalyse.
4. Hulls Behavioristische Theorie der Motivation: Es wird die behavioristische Perspektive dargestellt, die Motivation durch experimentelle Daten, Gewohnheitsstärken und Sekundärtriebe zu erklären versucht.
5. Die Problematik beider Theorien: Eine kritische Auseinandersetzung mit der mangelnden Falsifizierbarkeit bei Freud und den empirischen Grenzen bei Hull.
6. Zusammenfassung: Dieses Kapitel zieht ein Fazit über die bisherigen Ergebnisse und fordert den Einbezug neuerer Studien zur abschließenden Beantwortung der Forschungsfrage.
Schlüsselwörter
Motivation, Psychologie, Sigmund Freud, Clark Hull, Triebkonzept, Hedonismus, Lust-Unlust-Prinzip, Behaviorismus, Sekundärtriebe, Psychoanalyse, Persönlichkeitsmodell, Falsifizierbarkeit, Verhaltensforschung, Triebdualismus, Gewohnheitsstärke
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Hausarbeit?
Die Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen der Motivation anhand der Konzepte von Epikur, Sigmund Freud und Clark Hull.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die zentralen Themen sind das Triebkonzept, das Persönlichkeitsmodell, behavioristische Motivationstheorien sowie die kritische Reflexion dieser Modelle.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, die Relevanz der historischen Motivationstheorien von Freud und Hull für die heutige Zeit zu bestimmen und deren wissenschaftliche Aussagekraft zu prüfen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Autorin oder der Autor verwendet eine Literaturanalyse, die sowohl klinische Fallstudien (Freud) als auch experimentelle verhaltenswissenschaftliche Untersuchungen (Hull) einbezieht.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der psychoanalytischen Theorie Freuds und der behavioristischen Theorie Hulls, inklusive einer detaillierten Erläuterung ihrer zentralen Konzepte.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Charakterisierende Begriffe sind Motivation, Triebkonzept, Psychoanalyse, Behaviorismus und Falsifizierbarkeit.
Wie unterscheidet Freud zwischen den drei Instanzen der Persönlichkeit?
Freud differenziert zwischen dem „Es“ (Triebimpulse), dem „Ich“ (Vernunft und Vermittlung) sowie dem „Überich“ (gesellschaftliche Ideale und Normen).
Was besagt die Kritik an Hulls „Millers Shuttle-Box“?
Die Kritik basiert darauf, dass die empirischen Befunde keine klaren Hinweise auf sekundär erlernte Triebe liefern und die psychologischen Furchtsymptome nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden konnten.
Warum wird Freuds Theorie in der Arbeit als problematisch eingestuft?
Die Arbeit kritisiert, dass viele Annahmen Freuds nicht falsifizierbar sind, was bedeutet, dass sie sich wissenschaftlich nicht widerlegen lassen.
- Quote paper
- Philipp Immel (Author), 2017, Was ist Motivation? Welche Theorien gibt es und welche Relevanz haben diese für die heutige Zeit?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/386831