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Verbal-Nominal-Komposita im Italienischen

Título: Verbal-Nominal-Komposita im Italienischen

Trabajo , 2016 , 16 Páginas , Calificación: 1,5

Autor:in: Victoria Leschhorn (Autor)

Didáctica - Italiano
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Ziel dieser Arbeit ist es, einen kurzen, aber möglichst detaillierten Überblick über die viel diskutierten Verb-Nomen-Komposita des Italienischen zu geben.

Die folgende Arbeit beschäftigt sich mit einem Wortbildungsprozess, der in nahezu allen Sprachen auftritt, der so genannten Verb-Nomen-Komposition. Unter einem Verb-Nomen-Kompositum (im Folgenden: VNK) versteht man eine nominale Phrase, die aus dem Zusammenschluss eines Verbs und eines Nomens besteht, wie zum Beispiel „il portalettere“ (portare + le lettere) oder „il lavamano“ (lavare + la mano).

Die Analyse der italienischen VNK soll wahrend der gesamten Arbeit durch zahlreiche Beispiele veranschaulicht werden. Zuerst soll genauer untersucht werden, worum es sich bei romanischen VNK handelt, anschließend wird auf deren mögliche Entstehung aus dem Lateinischen und deren Unterschiede zu den VNK anderer Sprachen eingegangen. Dieser Analyse folgt die Erklärung und Untersuchung von endo- sowie exozentischen Komposita und deren Vergleich mit anderen Sprachen. Daraufhin wird die Nominalkonstituente von VNK genauer untersucht, bei der insbesondere auf die Numerus- und Genusmarkierung eingegangen werden soll, gefolgt von einer Interpretation der Verbalkonstituente. Hierauf folgt der Hauptaspekt der vorliegenden Arbeit: die Frage nach der Modalität der Verbalkonstituente, bzw. die Frage, ob es sich dabei um einen Indikativ der 3. Person Singular Präsens, einen Imperativ der 2. Person Singular oder um ein Verbalthema handelt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was sind romanische VNK?

3. Entstehung romanischer VNK

4. Worin unterscheiden sich romanische Komposita von denen anderer Sprachen?

5. Endo- vs. Exozentische VNK

6. Nominalkonstituente

7. Verbalkonstituente

8. Modalität der Verbalkonstituente

a) Imperativthese

b) Indikativthese

c) Verbalthemathese

9. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den morphologischen Wortbildungsprozess der Verb-Nomen-Komposition (VNK) im Italienischen. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf der strukturellen Analyse der Konstituenten, ihrer semantischen Funktion und der wissenschaftlichen Debatte um die Modalität des verbalen Erstglieds.

  • Strukturelle Merkmale und Entstehung romanischer Verb-Nomen-Komposita
  • Abgrenzung zu rechtsköpfigen Komposita anderer Sprachfamilien
  • Morphologische Untersuchung der Nominalkonstituente (Numerus und Genus)
  • Theoretische Positionen zur Verbalkonstituente (Imperativ, Indikativ oder Verbalthema)
  • Kritische Einordnung des Wortbildungstyps in der italienischen Linguistik

Auszug aus dem Buch

8.3 Verbalthemathese:

Die Vertreter dieser These, die vor allem in der modernen Linguistik große Zustimmung findet, sehen in der Verbkonstituente von VNK einen Verbalstamm. Unter einem Verbalstamm (auch „Verbalthema“) versteht man die Wurzel eines Verbs plus dem entsprechenden Themenvokal, also den Teil eines Verbs, der nach dem Abtrennen von jeglichen Flexionsmorphemen übrigbleibt, z.B. port-a von portare.

Ein entscheidendes Argument für diese These besteht schon in der Freiheit von semantischen Zwängen. Musste bei den vorherigen zwei Thesen immer über die semantische Rolle der These nachgedacht werden, fällt dieser Nachteil hier weg, da es sich allein um einen Verbalstamm ohne semantische Bedeutung handelt.

Auch auf der formalen Ebene kann die Verbalthemathese als positiv bewertet werden, da, wie es auf der vorherigen Seite aufgelistet wurde, nur die Formen der 2. Konjugation von den Formen der verbalen Konstituenten der VNK abweichen. Darin besteht ein entscheidender Vorteil gegenüber der Indikativthese, in der es, wie bereits erwähnt, zwei Abweichungen gibt.

Wie wahrscheinlich die Klassifizierung der Verbalkonstituente als Verbalthema ist, soll am Ende des nächsten Kapitels abschließend dargestellt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert den Gegenstand der Untersuchung, die Verb-Nomen-Komposition, und skizziert den methodischen Aufbau der Arbeit sowie die zentrale Fragestellung bezüglich der Modalität der Verbalkonstituente.

2. Was sind romanische VNK?: Dieses Kapitel erläutert den Begriff der Komposition im linguistischen Kontext und stellt anhand italienischer Beispiele die verschiedenen Kategorien von Verb-Nomen-Komposita vor.

3. Entstehung romanischer VNK: Es wird die historische Entwicklung der VNK vom Lateinischen zum Romanischen beleuchtet und als innovativer Wortbildungsprozess eingeordnet.

4. Worin unterscheiden sich romanische Komposita von denen anderer Sprachen?: Das Kapitel kontrastiert die italienische Sprachstruktur mit germanischen Sprachen, insbesondere im Hinblick auf die Linksköpfigkeit und die Satzgliedabfolge.

5. Endo- vs. Exozentische VNK: Hier werden die morphologischen Kriterien für endozentrische und exozentrische Strukturen definiert und auf das Beispiel "portalettere" angewandt.

6. Nominalkonstituente: Dieser Abschnitt analysiert die Pluralbildung und die Genuszuweisung innerhalb der nominalen Basis von VNK.

7. Verbalkonstituente: Es wird untersucht, welche Rolle transitive Verben als Erstglied spielen und wie sie das Nomen semantisch bestimmen.

8. Modalität der Verbalkonstituente: Dieses Kapitel bildet den Hauptteil der Arbeit und diskutiert die drei konkurrierenden linguistischen Thesen zur Herkunft des verbalen Elements.

9. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Ergebnisse und einer abschließenden Einschätzung der Plausibilität der diskutierten Thesen.

Schlüsselwörter

Verb-Nomen-Komposita, Italienisch, Wortbildung, Morphologie, Verbalthema, Indikativ, Imperativ, Sprachwissenschaft, Linguistik, Transitivität, Exozentrizität, Linksköpfigkeit, Konjugation, Flexion, Syntax

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht den morphologischen Prozess der Verb-Nomen-Komposition in der italienischen Sprache.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Schwerpunkte sind die strukturelle Analyse von Wortbildungen, die historische Entwicklung sowie die morphosyntaktische Untersuchung der verbalen und nominalen Bestandteile.

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Die Arbeit geht der Frage nach, ob die Verbalkonstituente in italienischen Verb-Nomen-Komposita als Indikativ, Imperativ oder als reines Verbalthema zu deuten ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine strukturlinguistische Analyse, die verschiedene linguistische Thesen (Imperativthese, Indikativthese, Verbalthemathese) anhand von formalen und semantischen Kriterien vergleicht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Definition von VNK, der Abgrenzung zu anderen Sprachen, der Analyse der Nomina und der ausführlichen Debatte um die Modalität der Verben.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Verb-Nomen-Komposita, Morphologie, Linksköpfigkeit und Verbalthema.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen endo- und exozentisch eine Rolle?

Sie ist essenziell für das Verständnis, warum italienische VNK häufig keine morphologischen Merkmale auf das Gesamtkompositum übertragen.

Welche Rolle spielt die a-Konjugation bei italienischen Komposita?

Die Mehrheit der untersuchten Verben stammt aus der a-Konjugation, was die formale Bestimmung der Verbalkonstituente erschwert, da der Stamm mit der 3. Person Singular Indikativ und dem Imperativ zusammenfällt.

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Detalles

Título
Verbal-Nominal-Komposita im Italienischen
Universidad
University of Frankfurt (Main)
Calificación
1,5
Autor
Victoria Leschhorn (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
16
No. de catálogo
V386849
ISBN (Ebook)
9783668609662
ISBN (Libro)
9783668609679
Idioma
Alemán
Etiqueta
verbal-nominal-komposita italienischen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Victoria Leschhorn (Autor), 2016, Verbal-Nominal-Komposita im Italienischen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/386849
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