Im Lehrplan der Fachschulen für Sozialpädagogik werden im sozialpädagogischen Handlungsfeld: Bildung und Entwicklung fördern I, Lernfeld 7, theoretische Grundlagen zum Thema - Emotionale, soziale und kognitive Lern- und Bildungsprozesse planen, eröffnen und begleiten - vermittelt. Die kognitive Entwicklung von Kindern soll beispielsweise durch Projektarbeit, Gesprächskreise oder durch Philosophieren mit Kindern gefördert und angeregt werden. Bei meinem heutigen Angebot möchte ich eine dieser Möglichkeiten aufgreifen und werde mit den ausgewählten Kindern über den Begriff Traum philosophieren. „Was ist ein Traum? Wann träumt man? Wieso kann man einen Traum nicht sehen oder kann man ihn vielleicht doch sehen? Kann man ihn festhalten?“ oder ähnliche Fragen werden mithilfe des Buches: „Was ist ein Traum? fragte Jonas“ und einer Maulwurfhandpuppe aufgegriffen. Ich werde versuchen, die Kinder anzuregen und einzuladen, ihre Vorstellungen, Gedanken, Ideen und auch Erfahrungen zum Begriff Traum mitzuteilen und in der Gruppe auszutauschen. Sie dürfen in entspannter, einladender Atmosphäre über die Frage, was ein Traum sein könnte, nachdenken, Hypothesen aufstellen, Gedanken „weiterdenken“, kurzum, sie dürfen philosophieren.
Inhaltsverzeichnis
1. Die Situationsanalyse
1.1. Die SPA
1.2. Erkenntnisse im Hinblick auf einzelne Kinder oder die Gruppe
1.3. Bezug des Themas zum Rahmenplan der Einrichtung
1.4. Bezug des Themas zum Bildungsplan
1.5. Zielgruppe
2. Die Sachanalyse
2.1. Didaktische Analyse
2.1.1.Allgemeiner Didaktischer Schwerpunkt und Bedeutung für die Zielgruppe
2.1.2.Ausgewählte didaktische Elemente und Bedeutung für die Zielgruppe
2.2. Methodische Analyse
3. Zielsetzung
4. Planung und Durchführung
4.1. Material- und Medienauswahl
4.2. Raumplanung
5. Literatur
6. Verlaufsplan
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Diese Arbeit widmet sich der Durchführung eines philosophischen Angebots in einer Kindertagesstätte mit dem Ziel, die kognitive Entwicklung der Kinder durch einen strukturierten, aber offenen Dialog über existenzielle Fragen anzuregen. Die Forschungsfrage untersucht dabei, wie eine pädagogische Fachkraft durch gezielte Impulsfragen und ein geeignetes Setting einen Raum schaffen kann, in dem Kinder ihre eigenen Theorien zur Welt entwickeln, ihre Meinung respektvoll austauschen und ihre Selbstwirksamkeit stärken können.
- Methodik des Philosophierens mit Kindern im Kita-Alltag
- Verknüpfung von philosophischen Impulsen mit dem Orientierungsplan für Bildung und Erziehung
- Bedeutung von Ritualen und einer vorbereiteten Umgebung für Lernprozesse
- Umgang mit Heterogenität in der Kindergruppe bei kognitiv anspruchsvollen Themen
- Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen und kommunikativer Fähigkeiten
Auszug aus dem Buch
1.1. Die SPA
Im Lehrplan der Fachschulen für Sozialpädagogik werden im sozialpädagogischen Handlungsfeld: Bildung und Entwicklung fördern I, Lernfeld 7, theoretische Grundlagen zum Thema - Emotionale, soziale und kognitive Lern- und Bildungsprozesse planen, eröffnen und begleiten - vermittelt. Die kognitive Entwicklung von Kindern soll beispielsweise durch Projektarbeit, Gesprächskreise oder durch Philosophieren mit Kindern gefördert und angeregt werden. Bei meinem heutigen Angebot möchte ich eine dieser Möglichkeiten aufgreifen und werde mit den ausgewählten Kindern über den Begriff Traum philosophieren. „Was ist ein Traum? Wann träumt man? Wieso kann man einen Traum nicht sehen oder kann man ihn vielleicht doch sehen? Kann man ihn festhalten?“ oder ähnliche Fragen werden mithilfe des Buches: „Was ist ein Traum? fragte Jonas“ und einer Maulwurfhandpuppe aufgegriffen. Ich werde versuchen, die Kinder anzuregen und einzuladen, ihre Vorstellungen, Gedanken, Ideen und auch Erfahrungen zum Begriff Traum mitzuteilen und in der Gruppe auszutauschen. Sie dürfen in entspannter, einladender Atmosphäre über die Frage, was ein Traum sein könnte, nachdenken, Hypothesen aufstellen, Gedanken „weiterdenken“, kurzum, sie dürfen philosophieren. An einem separat vorbereiteten Maltisch können sie abschließend ihren Vorstellungen einen bildnerischen Ausdruck verleihen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Die Situationsanalyse: Dieses Kapitel begründet die Auswahl des Themas Philosophieren mit Kindern basierend auf dem Lehrplan sowie den individuellen Beobachtungen der Gruppenzusammensetzung und deren Interessen.
2. Die Sachanalyse: Hier erfolgt eine didaktische und methodische Fundierung, die aufzeigt, warum philosophische Gespräche für die kindliche Entwicklung und die Erfüllung des Bildungsauftrags essenziell sind.
3. Zielsetzung: Das Kapitel definiert allgemeine Kompetenzbereiche sowie spezifische Grob- und Feinziele, die das Philosophieren über den Begriff „Traum“ bei den Kindern fördern soll.
4. Planung und Durchführung: Dieser Teil beschreibt die konkrete Vorbereitung des Angebots, einschließlich der Materialwahl und der Gestaltung des Raums als förderlichen „Wohlfühlraum“.
5. Literatur: Auflistung der verwendeten fachwissenschaftlichen Quellen und Bildquellen.
6. Verlaufsplan: Ein detaillierter Ablaufplan der pädagogischen Aktivität, der das methodische Vorgehen und die zugehörigen Lernprinzipien in tabellarischer Form darstellt.
Schlüsselwörter
Philosophieren mit Kindern, Situationsanalyse, Bildungsplan, Kognitive Entwicklung, Impulsfragen, Partizipation, Philosophische Bildung, Sozialkompetenz, Kindperspektive, Didaktik, Methodik, Lernprozesse, Traum, Ethik, Kindergarten.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und Durchführung eines philosophischen Angebots für Kinder in einem Regelkindergarten, um deren Denkprozesse aktiv anzuregen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die zentralen Themen sind das Philosophieren mit Kindern, die Professionalisierung pädagogischen Handelns, die Umsetzung von Bildungsplänen sowie die Förderung kindlicher Neugier und Ausdrucksfähigkeit.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist es, den Kindern einen Raum zu bieten, in dem sie philosophische Fragen stellen, Hypothesen entwickeln und ihre Ansichten in einer wertschätzenden Gemeinschaft austauschen können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird die Methode des Philosophierens nach kindgerechten Prinzipien angewandt, gestützt durch dialogische Bilderbuchbetrachtung und den Einsatz einer Handpuppe als Impulsgeber.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte Sachanalyse (didaktische und methodische Analyse), die Festlegung von Lernzielen sowie die konkrete Vorbereitung und Planung der praktischen Durchführung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Philosophieren mit Kindern, Bildungsplan, Partizipation, kognitive Entwicklung und sozialpädagogische Praxis charakterisiert.
Wie gehen die Kinder mit dem Begriff "Traum" um?
Die Kinder sollen durch das Angebot motiviert werden, eigene Hypothesen darüber aufzustellen, was ein Traum ist, ihre persönlichen Erfahrungen zu teilen und die Vielfalt der Antworten als Bereicherung zu erkennen.
Warum ist das "Ritual" in der Arbeit so wichtig?
Rituale geben den Kindern Sicherheit, markieren klare Übergänge im Tagesablauf und schaffen eine Atmosphäre der Konzentration, die für den kognitiv anspruchsvollen "Nachdenkprozess" unerlässlich ist.
Welche Rolle spielt die pädagogische Fachkraft?
Die Fachkraft agiert als Moderatorin, die sich zurückhält, um die Eigenständigkeit der Kinder zu fördern, und durch gezielte Impulsfragen Denkprozesse unterstützt, statt eigene Antworten vorzugeben.
- Quote paper
- Anette Henrich (Author), 2017, Philosophieren mit Kindern. Was ist ein Traum? Ein sozialpädagogisches Angebot für die Kita, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/386921