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Bridget Jones's Diary als Echo von Pride and Prejudice

Title: Bridget Jones's Diary als Echo von Pride and Prejudice

Term Paper , 2005 , 15 Pages , Grade: 2

Autor:in: Julia Korthus (Author)

English Language and Literature Studies - Literature
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Wenn man an einen in Tagebuchform geschriebenen Roman über eine allein stehende, männerbesessene Mittdreißigerin aus London gerät, denkt man nicht wirklich als Erstes an Jane Austen. Vermutlich gehen die ersten Gedanken, die sich mit der Frage beschäftigen, wo man so etwas Ähnliches vielleicht schon einmal gehört hat, eher in die Richtung Ally McBeal oder Sex and the City. Doch auf den zweiten Blick zeigt sich, dass diese Londoner Mittdreißigerin, diese Bridget Jones, tatsächlich Züge von Austen'schen Heldinnen hat. Und wenn man dann auch noch nach einiger Recherche herausfindet, dass die Autorin des Romans, Helen Fielding, in einem Internet-Chat ganz offen zugibt, den Plot ihrer Geschichte dem Austen'schen Meisterwerk Pride and Prejudice nachempfunden zu haben (s. Internet-Quelle), werden sich auch altmodische Austen-Anhänger an den Gedanken gewöhnen müssen, dass Bridget Jones eine moderne Version von Elizabeth Bennet ist. In dieser Hausarbeit möchte ich untersuchen, was genau die Ähnlichkeit, aber auch die Unterschiede zwischen den beiden Romanen Pride and Prejudice und Bridget Jones's Diary ausmacht, und wie die beiden Protagonistinnen in Licht e ihrer jeweiligen Zeit zu sehen sind. Beginnen werde ich mit einem allgemeinen Überblick über die Ähnlichkeiten der Romane. Danach werde ich anhand einer genaueren Untersuchung der beiden Titelfiguren ihre Ähnlichkeiten und Unterschiede herausarbeiten. Schließlich folgt ein Abschnitt über die Protagonistinnen und ihre Zeit, und zum Schluss mein Fazit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Parallelen zwischen "Bridget Jones's Diary" und "Pride and Prejudice"

3. Vergleich: Bridget Jones vs. Elizabeth Bennet

4. Die Heldinnen im Lichte ihrer Zeit

5. Fazit

6. Bibliografie

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit untersucht die strukturellen und charakterlichen Parallelen zwischen Jane Austens "Pride and Prejudice" und Helen Fieldings "Bridget Jones's Diary", um aufzuzeigen, wie die Protagonistinnen in ihrem jeweiligen gesellschaftlichen Kontext verortet sind und warum sie trotz ihrer Unvollkommenheiten als Identifikationsfiguren fungieren.

  • Literarische Analyse von Parallelen in Plot und Charakterkonstellationen.
  • Gegenüberstellung der Protagonistinnen Elizabeth Bennet und Bridget Jones.
  • Untersuchung der Bedeutung von Bildung, Intelligenz und Temperament.
  • Vergleich der zeitgenössischen Frauenbilder des 19. und 20. Jahrhunderts.
  • Analyse der Anziehungskraft der Protagonistinnen auf ihre jeweiligen Partner.

Auszug aus dem Buch

3. Vergleich: Bridget Jones vs. Elizabeth Bennet

Zunächst möchte ich damit beginnen, die beiden Hauptthemen von Jane Austens Roman – Stolz und Vorurteil – als Maßstab für den Charakter der beiden Protagonistinnen Bridget und Elizabeth anzuwenden.

Als Elizabeth Mr. Darcy bei der Tanzgesellschaft in Meryton kennen lernt, ist es das erste Mal, dass sie von ihm hört. Anfänglich wird Mr. Darcy noch von allen Anwesenden positiv wahrgenommen, was nicht zuletzt an der Höhe seines Vermögens liegt. Jedoch, als sein Verhalten seinen Charakter offenbart, wendet sich die Bewunderung der Tanzgäste, einschließlich Elizabeths, schnell in Ablehnung und Verachtung: "[…] Mr. Darcy soon drew the attention of the room by his fine, tall person, handsome features, noble mein; and the report which was in general circulation within five minutes after his entrance, of his having ten thousand a year. The gentlemen pronounced him to be a fine figure of a man, the ladies declared he was much handsomer than Mr. Bingley, and he was looked at with great admiration for about half the evening, till his manners gave a disgust which turned the tide of his popularity […]" (Austen 1996: 12)

Bridget hingegen kennt Mark Darcy schon seit Kindertagen – ihre Mutter erinnert sie regelmäßig daran, dass sie als Kind mit Mark im "' […] paddling pool'" (Fielding 1996: 12) gespielt hat. Durch die wiederholten, unwillkommenen Versuche ihrer Mutter, Bridget und Mark zusammen zu bringen, ist Bridget schon von vornherein nicht gut auf Mark zu sprechen, und als er zum Turkey Curry Buffet auch noch – ihrer Meinung nach – furchtbar gekleidet erscheint und auch nicht an ihrer Telefonnummer interessiert ist, wird ihr negativer Eindruck weiter bestärkt. Sein Desinteresse an ihrer Person verletzt Bridgets Stolz und ihre Vorurteile gegenüber Mark mehren sich.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die These auf, dass Bridget Jones eine moderne Entsprechung von Elizabeth Bennet ist und erläutert die Absicht, die Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen beiden Romanen zu untersuchen.

2. Parallelen zwischen "Bridget Jones's Diary" und "Pride and Prejudice": Dieses Kapitel arbeitet Gemeinsamkeiten in der Handlung heraus, darunter die Namensgleichheit der männlichen Hauptfiguren, die problematischen ersten Begegnungen sowie die Rolle der Mütter als Heiratsvermittler.

3. Vergleich: Bridget Jones vs. Elizabeth Bennet: Hier werden die Protagonistinnen anhand ihrer Charaktereigenschaften, ihres Umgangs mit Stolz und Vorurteilen, ihrer Bildung sowie ihres Temperaments intensiv gegenübergestellt.

4. Die Heldinnen im Lichte ihrer Zeit: Dieses Kapitel kontextualisiert die Frauenbilder des 19. und 20. Jahrhunderts und analysiert, wie Elizabeth und Bridget jeweils von den gesellschaftlichen Normen ihrer Epoche abweichen.

5. Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass beide Autorinnen unvollkommene, authentische Heldinnen geschaffen haben, die durch ihre Abweichung vom jeweiligen Idealbild überzeugen.

6. Bibliografie: Auflistung der verwendeten Literatur und Quellen für die Untersuchung.

Schlüsselwörter

Jane Austen, Helen Fielding, Pride and Prejudice, Bridget Jones's Diary, Literaturvergleich, Frauenbild, Elizabeth Bennet, Bridget Jones, Mark Darcy, Fitzwilliam Darcy, Stolz, Vorurteil, Romananalyse, Protagonistinnen, Identifikation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die inhaltliche und charakterliche Verbindung zwischen dem klassischen Roman "Pride and Prejudice" von Jane Austen und dem modernen Roman "Bridget Jones's Diary" von Helen Fielding.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind der Vergleich der Protagonistinnen, die Analyse der männlichen Hauptfiguren (Mr. Darcy) sowie die Einbettung der Frauenrollen in den sozialen Kontext des 19. und 20. Jahrhunderts.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Helen Fielding ihre moderne Protagonistin nach dem Vorbild von Jane Austens Elizabeth Bennet gestaltet hat, um ein realistisches, unvollkommenes Bild der Frau zu zeichnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine vergleichende literaturwissenschaftliche Analyse, die Textstellen aus beiden Romanen heranzieht, um Charakterzüge und Handlungsverläufe gegenüberzustellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Handlungsparallelen, einen detaillierten Vergleich der Protagonistinnen in Bezug auf Intelligenz und Temperament sowie eine Einordnung der Figuren in ihre jeweilige Zeit.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Identifikation, Authentizität, gesellschaftliche Normen, literarisches Schema und Charakterentwicklung geprägt.

Warum spielt das Thema "Stolz und Vorurteil" eine so große Rolle?

Stolz und Vorurteil fungieren als Maßstab für die Entwicklung der Protagonistinnen, da sie bei beiden Frauen zu Fehleinschätzungen führen, die im Laufe der Romane abgebaut werden müssen.

Wie unterscheidet sich die Bildung der Protagonistinnen?

Während Elizabeth Bennet als geistreich und intelligent wahrgenommen wird, wird Bridget Jones eher als bildungsfern dargestellt, wobei beide durch ihre Unvollkommenheit als glaubwürdige Charaktere fungieren.

Was verdeutlicht das Fazit der Autorin?

Das Fazit schlussfolgert, dass die Ähnlichkeit zwischen Bridget Jones und Elizabeth Bennet darin liegt, dass beide bewusst vom idealisierten Frauenbild ihrer Zeit abweichen.

Excerpt out of 15 pages  - scroll top

Details

Title
Bridget Jones's Diary als Echo von Pride and Prejudice
College
University of Mannheim
Grade
2
Author
Julia Korthus (Author)
Publication Year
2005
Pages
15
Catalog Number
V38701
ISBN (eBook)
9783638376914
ISBN (Book)
9783656754190
Language
German
Tags
Echo Bridget Jones Pride and Prejudice Bridget Jones' Diary Elizabeth Bennet
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Julia Korthus (Author), 2005, Bridget Jones's Diary als Echo von Pride and Prejudice, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/38701
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