Wie kann Kindern, die sich in Mobbingsituationen befinden, geholfen werden?


Einsendeaufgabe, 2017

19 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhalt

Literaturverzeichnis

Einleitung

Mobbing im Allgemeinen
Wann ist von Mobbing zu reden
Welche Formen von Mobbing gibt es
Welche schlimmen Folgen können sich für Mobbing-Opfer ergeben
Kann präventiv etwas unternommen werden, um Kinder vor Mobbing zu schützen

Der akute Mobbing-Fall
Könnte es sein, dass ihr Kind gemobbt wird
Gefährliche Fehler, wenn ein Kind bereits zum Opfer wurde
Erste Schritte wenn man erfährt, dass das Kind gemobbt wird
Wie kann das Kind gestärkt werden, in der Mobbing-Situation besser zu bestehen
Welche Rolle fällt den Lehrern und Erziehern zu

Konkrete Lösungsansätze und Vorgehensweisen
Eine mögliche Vorgehensweise - Der No-Blame-Approach
Alternative Vorgehensweisen
Schulische Sanktionen
Wie kann das Opfer geschützt werden
Wenn es zu Straftaten gekommen ist

Zusammenfassung

Literaturverzeichnis

Alsaker, F. D. (2006). Psychische Folgen von Mobbing. In H. C. Steinhausen, Schule und psychische St ö rungen (S. 35-47). Stuttgart: Kohlhammer.

Alsaker, F. D. (2017). Mutig gegen Mobbing in Kindergaten und Schule. Bern: Hogrefe Verlag.

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Cook, e. a. (2010). Predictors of Bullying and Victimization in Childhood and Adolescence: A Meta- analytic Investigation. American Psychological Association.

Dr. Eckardt, J.-J. (2006). Mobbing bei Kindern: Erkennen, helfen, vorbeugen. Stuttgart: Urania.

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Olweus, D. (1997). Bully/victim problems in school: Knowledge base and an effective intervention program. Irish Journal of Psychology.

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Rostampour, P., & Melzer, W. (1999). Täter-Opfer-Typologien im schulischen Gewaltkontext. In H.

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Einleitung

Kennen Sie das auch? Ihr Kind klagt morgens über Bauch- oder Kopfweh. Es möchte nicht in die Schule oder den Kindergarten, es weint nach dem Besuch von einer dieser Einrichtungen. Es hat keine, oder wenige Freunde, wirkt verschlossen, traurig, vielleicht aber auch jähzornig und wütend. Nachmittags möchte es am liebsten in seinem Zimmer bleiben, oder aber immer in Ihrer Nähe sein.

Vielleicht stellen Sie aber auch fest, dass neue, schöne Dinge ihres Kindes nach dem Besuch von Kindergarten oder Schule beschädigt sind, oder gar ganz fehlen.

Leider können dieses Anzeichen sein, dass ihr Kind in der Schule oder dem Kindergarten Gewalt, Ausgrenzung oder Mobbing erfahren muss.

Laut Statistik wird mindestens jeder zehnte Schüler im Laufe seiner Schulzeit zum Mobbing-Opfer, und noch mehr werden selbst zum Täter (vgl. www.diplomarbeiten24.de/document/87665, Stand:

12.08.2017). Eine erschreckende Anzahl, wie ich finde. Die Kinder können sich aus der Situation oft selbst nicht herausbringen.

Als Eltern, oder auch als Pädagoge steht man dem aber nicht völlig hilflos gegenüber, denn es gibt Möglichkeiten dem Kind zu helfen, es zu stärken und auch Möglichkeiten der Prävention.

Mobbing im Allgemeinen

Wann ist von Mobbing zu reden

Erstmals wurde das Phänomen Mobbing vor 39 Jahren im Jahr 1978 von Prof. Dr. Dan Åke Olweus (*1931) erforscht.

Danach folgten lange Zeit keine wissenschaftlichen Arbeiten mehr dazu und das Thema wurde erst in den letzten beiden Jahrzehnten verstärkt wieder aufgenommen. Die ersten Studien erfolgten ausschließlich in Skandinavien, später wurde jedoch auch in den verschiedensten Ländern der Welt geforscht.

Durch die Vielzahl der Forschungen wurde allerdings der Begriff „Mobbing“ immer weniger differenziert definiert. Auch im Alltagssprachgebrauch wurde der Begriff „Mobbing“ seitdem immer häufiger, mittlerweile geradezu inflationär, eingesetzt. Das Wort ist mittlerweile fester Bestandteil des deutschen Vokabulars.

Aber was genau ist unter Mobbing zu verstehen? Gewalt unter Kindern hat es schon immer gegeben, jedoch ist nicht jede aggressive Handlung eines Kindes gegen ein anderes auch unter dem Begriff „Mobbing“ zu erfassen.

Françoise D. Alsaker, Professorin für Entwicklungspsychologie, erstellte dazu im Jahr 2003 eine Grafik, die den Unterschied zwischen einer Situation, in dem ein Kind durch aggressives Verhalten gegenüber verschiedenen anderen Kindern auffällig ist und einer Mobbing-Situation verdeutlicht.

Von einer Mobbingsituation spricht man nur dann, wenn ein Mobber, eventuell unterstützt durch Mittäter, wiederholt aggressiv gegen ein ausgewähltes Opfer vorgeht. Wobei es auch durchaus sein kann, dass auch ein weiteres Opfer auserkoren wird.

Während man in der ersten Konstellation „nur“ die Problematik eines einzelnen aggressiven Kindes in den Griff bekommen muss, gilt es bei der Mobbing-Situation, eine Gruppendynamik zu durchbrechen.

„Mobbing ist eine spezielle Form von Aggression in Gruppen von Personen, in diesem Fall von Kindern. Von Mobbing (auch Bullying, Schikanieren, Tyrannisieren) spricht man dann, wenn ein Kind wiederholt und systematisch den Aggressionen eines oder mehrerer Kinder ausgesetzt ist.“ (Meyrs 2014, S. 773)

Bei dem Begriff Aggression geht man dabei von einer bewussten aggressiven Handlung aus.

Unter der Systematik ist zu verstehen, dass es nicht Zufall ist, dass ein Kind immer wieder zum Opfer der Mobber wird. Möglicherweise war dieses zwar zufällig greifbar, als der Mobber ein Opfer auswählen wollte, jedoch hält der Mobber an seinem Opfer fest und sieht auch keine Notwendigkeit, nach einem anderen Opfer zu suchen. Die Gefahr die sich jedoch dabei ergibt ist, dass weitere Kinder leicht zu Mitläufern werden und auch nicht gewillt sind, dem Opfer beizustehen, da sich durch die Auswahl eines anderen Kindes als Opfer für sie selbst eine gewisse Sicherheit ergibt, nicht selber Opfer zu werden. (Alsaker 2017, S. 16)

So entsteht aus zunächst einer Handlung eines Einzelnen, ein Gruppengeschehen.

Im Gegensatz dazu steht die Ansicht, dass es nicht willkürlich ist, wer zum Mobbing-Opfer wird.

Typische Mobbing-Opfer scheinen im Wesen und Charakter genau konträr zu dem Täter zu sein, sie sind unter anderem weniger aggressiv als andere Kinder und körperlich schwächer. Sie weisen eine „ängstliche Persönlichkeitsstruktur“ auf (vgl. Lagerspetz et al. 1982, Olweus 1997). Damit sind ein geringes Selbtswertgefühl verknüpft, eine Neigung zur sozialen Isolation und erkennbare Angst sich zu wehren (Schuster 1997).

Besonders unerträglich wird Mobbing dadurch, dass es wiederholt und über einen längeren Zeitraum zu diesen aggressiven Handlungen kommt. Wenn nicht rechtzeitig interveniert wird, können sich die Situationen über mehrere Jahre ausdehnen. Das Mobbing-Opfer allein hat kaum eine Chance dieser Situation wieder zu entkommen.

Welche Formen von Mobbing gibt es

Alle Formen aggressiven Verhaltens können zu Mobbing Zwecken angewendet werden. Beispielsweise sowohl körperliche, als auch verbale Handlungen, Drohungen und Erpressung, Zerstörung oder Diebstahl von Eigentum und beleidigende Gesten. Aber auch indirekte unterschwellige Handlungen, nonverbale Handlungen.

Auch soziale Ausgrenzung, das in die Welt setzen von Gerüchten und das Ignorieren gehören dazu. Nicht vergessen werden darf auch das Feld der umdeutbaren Handlungen. Aggressives Verhalten wird so ausgeführt, dass sich der oder die Täter der Täterrolle entziehen können. Zum Beispiel: Das Opfer ist gefallen, weil man es versehentlich angestoßen hat. Oder die verbalen Angriffe waren gar nicht so gemeint, wie das Opfer sie aufgefasst hat.

Im Zeitalter von Facebook, Instagram und Co. findet ein großer Teil von Mobbing auch als sogenanntes Cyber-Mobbing statt. Da sich die Täter dabei besonders leicht in der Anonymität verbergen können, stellt es ein ganz besonderes Problem dar, da dabei das Opfer in sehr kurzer Zeit von einem sehr großen Publikum bloßgestellt werden kann.

Während die körperlichen Aggressionen mit zunehmendem Alter abnehmen, nehmen die verbalen Attacken zu.

Welche schlimmen Folgen können sich für Mobbing-Opfer ergeben Einige Studien zeigen auf, dass Mobbing über einen längeren Zeitraum häufig zu Depressionen mit allen daraus möglichen Folgen, auch Suizid, führen kann. Auch ein mangelndes Selbstwertgefühl kann daraus resultieren. (vgl. Cook et al. 2010, Alsaker 2006)

Nicht selten wird durch das Umfeld des Opfers die Situation bagatellisiert oder gar erwartet, dass sie sich selbst aus dieser Situation befreien, zum Beispiel durch aktives Wehren oder einem angepassteren Verhalten. Es ist für das Opfer jedoch meist ausweglos. Sie können versuchen was sie wollen, einmal zum Opfer auserkoren, werden sie der Spirale allein nicht entkommen können.

Eine Studie hat zeigen können, dass die Minderung des Selbstwertes selbst im Erwachsenenalter anhalten kann, auch wenn die Mobbing-Erfahrung lange Zeit zurück liegt (vgl. Olweus 1993)

Angst vor weiteren Mobbing-Attacken kann auch dazu führen, dass die Schule geschwänzt wird, oder es gar zum Schulabbruch kommt.

Mobbing führt außerdem nicht selten zu körperlichen Beschwerden wie beispielsweise Kopf- oder Bauchschmerzen. Aber auch Schlafprobleme und Müdigkeit oder auch Bettnässen können Auswirkungen sein.

„Fehlende Unterstützung, Ausschluss und Ausnutzung sind Gift für jeden Menschen und können zu extremen selbstschädigenden Handlungen führen“ (Alsaker 2017, S. 135)

Dr. Jo-Jacqueline Eckhardt (Dr. Eckardt 2006, S. 25/26) beschreibt sehr passend, dass auch das Umfeld, sprich die gesamte Klasse unter der Mobbing-Situation leidet. Denn selbst nicht betroffene Kinder leben mit der Angst auch zu Opfern werden zu können. Eine Atmosphäre der Gewalt und Angst bewirkt, dass die übrigen Schüler ihr Verhalten anpassen und der Unterricht beeinflusst wird.

Es ist daher nicht nur für die Eltern betroffener Kinder, sondern in besonderem Maße auch für die Pädagogen wichtig, Mobbing-Situationen zu erkennen und mit geeigneten Mitteln dagegen zu wirken.

Kann präventiv etwas unternommen werden, um Kinder vor Mobbing zu schützen

Ausgehend von der Annahme, dass Mobbing-Opfer eine „ängstliche Persönlichkeitsstruktur“ aufweisen und damit ein geringeres Selbstwertgefühl verknüpft ist (Schuster 1997), kann durch eine liebevolle Erziehung, wodurch Kinder Unterstützung, Geborgenheit und Wertschätzung erfahren schon einiges dazu beigetragen werden, die Kinder zu sicheren, empathiefähigen Menschen heranwachsen zu lassen. Eine Setzung klarer Grenzen hat bei aller Liebe positive Auswirkungen. Diese sollten zwar bestimmt und konsequent, aber ohne Aggressionen gesetzt werden.

Es ist förderlich den Kindern die Möglichkeit zu lassen Selbstbestimmungskompetenzen zu entwickeln. Diese Möglichkeit würde eingeschränkt, wenn zu viel Kontrolle ausgeübt wird. Die Kinder sollten in Konflikten mit anderen Kindern lernen dürfen, sich selbst in der Peer-Gruppe zu behaupten. Kinder sollten ihre eigene Kompetenzen und ihren eigenen Wert regelmäßig erfahren können.

Lob und Unterstützung ermöglicht es ein positives und sicheres Selbstwertgefühl aufzubauen. Ungünstig kann es sich auswirken, wenn Kinder von ihren Eltern kaum emotionale Sicherheit erfahren und eventuell sogar Zurückweisung erleben. Die Gefahr besteht, dass diese Kinder wenig Interesse an anderen zeigen können, sich unsicher verhalten und sich inkompetent fühlen. Dieses macht sie möglicherweise zur Zielscheibe für Mobber.

Studien zeigten, dass in den Familien von aggressiven Mobbing-Opfern weniger auf die Probleme der Kinder eingegangen wurde und die Kinder sich weniger ernst genommen fühlten. ( vgl. Rostampour, Melzer 1999)

„Eine gute, sensible und sichere Beziehung ist ein sehr guter Start im Leben und bietet den Kindern Rückhalt in schwierigen Situationen. Auch wenn sie keinen Schutz vor allen Gefahren bietet, senkt sie das Risiko für Probleme in der Peer-Gruppe.

Kinder die in Familien mit Gewalt konfrontiert werden, haben ein höheres Risiko als andere, selber aggressiv gegenüber ihren Peers zu sein und eventuell auch selber Opfer von Mobbing zu werden.“ (Alsaker 2014, S.96/97)

In der Praxis ist es zur Stärkung des Selbstbewusstseins von Vorteil das Kind über seine Rechte aufzuklären. Zum Beispiel : „Du darfst entscheiden, wer dich anfassen darf !“ Oder dem Kind Erfolgserlebnisse ermöglichen, es an bereits errungene Erfolge erinnern, ihnen Verantwortung geben und ihnen etwas zuzutrauen, ihnen Zeit, Liebe und Aufmerksamkeit schenken, eventuell auch das Kind einen Selbstverteidigungskurs besuchen zu lassen. (Dr. Eckhardt 2006, S. 70/71)

Auch in der Schule, oder dem Kindergarten lässt sich durch die Pädagogen Prävention gegen Mobbing betreiben. Es kann klar Stellung bezogen werden, dass Mobbing nicht geduldet wird. „Es ist für die nachhaltige Prävention von Mobbing wichtig, dass die Lehrperson eine zentrale Rolle im Umgang mit allfälligen Mobbing-Problemen einnimmt.“ (Dr. Alsaker 2014, S. 142)

Eine Zusammenarbeit von Eltern und Lehrperson spielt bei der Prävention eine entscheidende Rolle. Niederschwellige Kommunikationsmöglichkeiten erleichtern die Zusammenarbeit auch unabhängig von auftretenden Problemen. So ist ein Austausch über die Entwicklung und das Befinden des Kindes gegeben.

Insbesondere ist das Be-Prox, Berner Präventionsprogramm gegen Gewalt (nach Alsaker) zu benennen.

Mit Hilfe dieses Programmes sollen insbesondere Lehrpersonen auf Mobbing-Prävention in Kindergärten und Schulen vorbereitet werden. Das Programm geht auf die individuellen Bedürfnisse, Ressourcen und Limits der Pädagogen ein.

Als Grundlagen werden die Definition von Mobbing, die Rollen aller und Eigenheiten der Gruppendynamik geklärt.

Dazu werden folgende Themen angesprochen und umgesetzt:

- Hinschauen lernen
– Mobbing in der Klasse/Gruppe thematisieren
– Absprachen und Verträge mit den Kindern diskutieren, einführen und durchsetzen
- Zivilcourage üben
– Stopp sagen lernen und Hilfe holen
– positive und interessante Aktivitäten für alle einführen
- Kontakt mit den Eltern halten und pflegen.

Als zentrale Kerninhalte sind

- Respekt und Akzeptanz
– klare und offene Kommunikation
– Zivilcourage und Körperbewusstsein zu nennen.

Es gibt eine Reihe von Kinderspielen die präventiv eingesetzt werden könne, wobei die Empathiefähigkeit gesteigert werden kann. Ein sehr schönes Spiel „So wie du bist“ lässt die Kinder zu Musik kreuz und quer durch den Raum laufen. Sobald die Musik stoppt bleiben die Kinder stehen und wenden sich dem Kind, dem sie am nächsten stehen zu und sagen ihm eine Eigenschaft die sie an ihm erkennen. Gefolgt von dem Satz : „Deshalb mag ich dich, so wie du bist.“ Sobald die Musik wieder einsetzt bewegen sich die Kinder weiter. (Rossa 2016, S.10)

Der akute Mobbing-Fall

Könnte es sein, dass ihr Kind gemobbt wird Verhält sich ein Kind neuerdings anders, als zuvor und es steht zu befürchten, dass es gemobbt wird, sollte in einem Gespräch geklärt werden, welche Ursachen dieser Veränderung zu Grunde liegen und ob eventuell eine Mobbing-Situation vorliegt.

Dabei könnte das Thema Mobbing direkt angesprochen werden, oder aber auch mit behutsamen Fragen versucht werden sich einen Eindruck davon zu vermitteln, wie die Situation für das Kind in der Schule ist. Zur Klärung helfen Fragen nach bestehenden Freundschaften, Gruppenbildungen, Vertrauensverhältnissen, erlittenen Angriffen, Gerechtigkeit, schlimme Situationen, Gerede über einzelne Kinder und auch, ob sich das Kind jemandem anvertrauen würde, wenn es Probleme in der Schule hätte.

Selbst wenn sich der Eindruck von einer Mobbing-Situation nicht verfestigt, ist es sicher trotzdem eine gute Gelegenheit mit dem Kind über Mobbing zu reden

Sollte sich die Befürchtung bewahrheiten, ist es ganz wichtig das Kind aufzufangen und ein behutsames Gespräch mit ihm zu führen. Es ist dabei von Bedeutung keine Vorwürfe zu formulieren im Sinne von: „Warum hast du dir das gefallen lassen?“ Aber auch schnelle Ratschläge und Verurteilungen sollten nicht geäußert werden.

[...]

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Wie kann Kindern, die sich in Mobbingsituationen befinden, geholfen werden?
Hochschule
Impulse e.V. - Schule für freie Gesundheitsberufe
Note
1,0
Autor
Jahr
2017
Seiten
19
Katalognummer
V387150
ISBN (eBook)
9783668629349
ISBN (Buch)
9783668629356
Dateigröße
562 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kindern, mobbingsituationen
Arbeit zitieren
Sabine Scheffer (Autor), 2017, Wie kann Kindern, die sich in Mobbingsituationen befinden, geholfen werden?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/387150

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