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Die Auswirkungen der Waschmaschine auf die Hausarbeit in der deutschen Nachkriegsgesellschaft

Titel: Die Auswirkungen der Waschmaschine auf die Hausarbeit in der deutschen Nachkriegsgesellschaft

Hausarbeit , 2017 , 14 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Jonas Kürten (Autor:in)

BWL - Wirtschafts- und Sozialgeschichte
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die frühen Jahrzehnte der Bundesrepublik Deutschland waren eine Zeit voller gesellschaftlicher Veränderungen. Das Wirtschaftswachstum als Motor der im Aufschwung befindlichen Konsumgesellschaft war ein wichtiger Faktor dafür, dass immer mehr Menschen in den Genuss von Haushaltsgeräten und anderen Konsumobjekten kamen, die bislang für sie unerschwinglich waren. Vor allem durch die deutlich breitere Verfügbarkeit von Haushaltsgeräten kam es in der frühen Zeit der Bundesrepublik zu einer Veränderung des Gesellschaftsbildes. Von besonderem Interesse für diese Arbeit ist, welche Implikationen diese Maschinen und Haushaltsgeräte für ihre Benutzer hatten, beziehungsweise inwiefern sich das abstrakte, gesellschaftliche Bild von ihren Benutzern veränderte und somit auch die Rolle, die diese Benutzer in der Gesellschaft einnahmen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Rolle der Frau in der BRD der 1950er Jahre

3. Geschichte der Waschmaschine

3.1 Entwicklung

3.2 Verbreitung

4. Auswirkungen auf die Rolle der Frau

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Einfluss der zunehmenden Verbreitung von Haushaltsgeräten, speziell der Waschmaschine, auf die gesellschaftliche Rolle der Frau in der Bundesrepublik Deutschland der 1950er Jahre und analysiert dabei den Wandel von Hausfrauenbildern und Arbeitsanforderungen.

  • Geschlechterrollen und das Frauenbild in der Nachkriegsgesellschaft
  • Technische Entwicklung und Verbreitung der Waschmaschine
  • Sozioökonomische Faktoren des Konsumverhaltens in der BRD
  • Auswirkungen der Technisierung auf die tägliche Hausarbeit
  • Emanzipationsprozesse und das neue Selbstverständnis der Hausfrau

Auszug aus dem Buch

3.1 Entwicklung

Um die Geschichte der Waschmaschine nachvollziehen zu können, muss zunächst definiert werden, was eigentlich unter dem Begriff Waschmaschine zu verstehen ist. So datiert Marion Steinhart die Erfindung der ersten Waschmaschine auf das Jahr 1767. Steinhart spricht hier allerdings von einem handbetriebenen, hölzernen Waschapparat und nicht von einer Waschmaschine, wie man sie im modernen Sinne definieren würde. Jedoch ist auch bei einer Eingrenzung des Begriffes „Waschmaschine“ auf den vollständig ausgereiften Waschvollautomaten festzustellen, dass es bei der Festlegung auf ein konkretes Datum der Erfindung keinen Konsens gibt. So sagt beispielsweise Reinhold Sackmann, die Erfindung der Waschmaschine sei am Ende der 1940er Jahre erfolgt. Steinhart hingegen bezeichnet das Jahr 1956 als Datum der Erfindung des Waschvollautomaten.

Diese Diskrepanz lässt sich unter anderem dadurch erklären, dass es zur Mitte des 20. Jahrhunderts in relativ kurzer Zeit zur Entstehung einer breiten Palette von verschiedenen Waschmaschinenarten kam. Es lässt sich also feststellen, dass die Erfindung der Waschmaschine nicht an einem einzigen Datum festgemacht werden kann, sondern viel eher als ein Prozess beschrieben werden muss, dessen Ursprünge ins 18. Jahrhundert zurückreichen und der Mitte des 20. Jahrhunderts seinen Höhepunkt fand.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die gesellschaftlichen Veränderungen der frühen Bundesrepublik ein und formuliert die zentrale Fragestellung nach dem Einfluss der Waschmaschine auf die Rolle der Frau.

2. Rolle der Frau in der BRD der 1950er Jahre: Das Kapitel beleuchtet das damalige Frauenbild, das durch traditionelle Rollenverteilung und hohe gesellschaftliche Erwartungen an Hausfrauen geprägt war.

3. Geschichte der Waschmaschine: Es wird der technologische Entwicklungsprozess sowie die zunehmende Verbreitung der Waschmaschine vom industriellen Gerät zum Haushaltsgegenstand skizziert.

3.1 Entwicklung: Dieser Abschnitt behandelt die Schwierigkeit einer präzisen zeitlichen Datierung der Waschmaschinenerfindung aufgrund der technologischen Vielfalt.

3.2 Verbreitung: Hier wird der Prozess der Marktdurchdringung und die anfängliche Skepsis gegenüber dem neuen Gerät analysiert.

4. Auswirkungen auf die Rolle der Frau: Das Kapitel untersucht, wie sich die Arbeitsweise im Haushalt veränderte und welche Auswirkungen die Technisierung auf das Selbstverständnis der Frau hatte.

5. Fazit: Die Arbeit fasst zusammen, dass die Technisierung die Rolle der Frau nachhaltig prägte, indem sie Rationalisierungsdruck und neue Anforderungen an Technikkompetenz schuf.

Schlüsselwörter

Waschmaschine, Hausfrau, BRD, 1950er Jahre, Technisierung, Haushaltsgeräte, Rollenbild, Konsumgesellschaft, Emanzipation, Wäschewaschen, Nachkriegsgesellschaft, Rationalisierung, Technikkompetenz, Haushaltsführung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit dem Einfluss von Haushaltsgeräten – speziell der Waschmaschine – auf die gesellschaftliche Stellung und den Alltag der Frau in den 1950er Jahren in der Bundesrepublik Deutschland.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung der Technik, der soziologischen Analyse von Geschlechterrollen sowie der Bedeutung von Konsum und Rationalisierung in der Nachkriegszeit.

Was ist die primäre Forschungsfrage der Arbeit?

Die Arbeit untersucht, welchen Einfluss die zunehmende Verbreitung von Haushaltsgeräten, insbesondere der Waschmaschine, auf die Rolle der Frau in der bundesdeutschen Gesellschaft hatte.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Untersuchung verwendet?

Es handelt sich um eine historische und sozialwissenschaftliche Analyse, die auf der Auswertung relevanter Literatur, zeitgenössischer Quellen und statistischer Daten basiert.

Welche Inhalte werden im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des historischen Frauenbildes, die technologische Geschichte und Verbreitung der Waschmaschine sowie die kritische Reflexion der Auswirkungen auf das Leben und das Selbstbild der Hausfrau.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Die wichtigsten Begriffe umfassen Hausfrau, Waschmaschine, Technisierung, 1950er Jahre, Rollenbild, Emanzipation und Konsumgesellschaft.

Warum wird die Einführung der Waschmaschine oft nicht als direkte Arbeitsentlastung für die Hausfrau gesehen?

Die Arbeit zeigt auf, dass gestiegene hygienische Standards und ein höherer Anspruch an Sauberkeit oft dazu führten, dass durch die Maschine gewonnene Zeit direkt in vermehrte Hausarbeit investiert wurde, statt in Freizeit.

Welche Rolle spielte die Technikkompetenz bei der Entwicklung des Frauenbildes?

Die Bedienung der neuartigen Haushaltsgeräte erforderte eine gewisse technische Expertise, wodurch der Rolle der Frau erstmals ein Element von Technikkompetenz beigemessen wurde, das zuvor in dieser Form nicht existierte.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Auswirkungen der Waschmaschine auf die Hausarbeit in der deutschen Nachkriegsgesellschaft
Hochschule
Universität der Bundeswehr München, Neubiberg  (Historisches Institut)
Veranstaltung
Staat, Wirtschaft und Gesellschaft im historischen Wandel
Note
1,7
Autor
Jonas Kürten (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
14
Katalognummer
V387233
ISBN (eBook)
9783668614499
ISBN (Buch)
9783668614505
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Waschmaschine Feminismus Frau Nachkriegszeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jonas Kürten (Autor:in), 2017, Die Auswirkungen der Waschmaschine auf die Hausarbeit in der deutschen Nachkriegsgesellschaft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/387233
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  14  Seiten
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