Das CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz. Die zunehmende Bedeutung von unternehmerischer Nachhaltigkeit und ihr Ansatz in der Berichterstattung


Bachelorarbeit, 2017
68 Seiten, Note: 1,1
Anonym

Leseprobe

Inhalts

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 EINLEITUNG
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

2 GRUNDLAGEN UNTERNEHMERISCHER NACHHALTIGKEIT
2.1 Definition des Begriffs „Nachhaltigkeit“
2.2 Modellkonzeptionen der Nachhaltigkeit
2.2.1 Das Drei-Säulen-Modell
2.2.2 Das integrierende Nachhaltigkeitsdreieck
2.3 Abgrenzung zur unternehmerischen Nachhaltigkeit
2.3.1 Definition des Begriffs „Corporate Social Responsibility“
2.3.2 Das Vier-Stufen-Modell der unternehmerischen Nachhaltigkeit
2.3.3 Das CSR-Reifegradmodell
2.4 Notwendigkeit unternehmerischer Nachhaltigkeit

3 UNTERNEHMERISCHE NACHHALTIGKEIT IN DER BERICHTERSTATTUNG..
3.1 Definition des Begriffs „Nachhaltigkeitsberichterstattung“
3.2 Verbreitung von Nachhaltigkeitsberichten
3.3 Aktuelle Entwicklungen
3.4 Richtlinien und standardisierte Rahmenwerke
3.5 Chancen und Herausforderungen der Nachhaltigkeitsberichterstattung

4 DAS CSR-RICHTLINIE-UMSETZUNGSGESETZ
4.1 Intention und Entstehung
4.2 Anwendungsbereich und Ausgestaltung
4.3 Kritische Würdigung

5 FAZIT UND AUSBLICK

Quellenverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

ABB. 1 DAS DREI-SÄULEN-MODELL DER NACHHALTIGKEIT

ABB. 2 DAS GEWICHTETE SÄULENMODELL DER NACHHALTIGEN ENTWICKLUNG

ABB. 3 DAS INTEGRIERENDE NACHHALTIGKEITSDREIECK

ABB. 4 DAS CSR-SÄULEN-MODELL

ABB. 5 DAS VIER-STUFEN-MODELL NACH CARROLL

ABB. 6 DAS CSR-REIFEGRADMODELL NACH SCHNEIDER

ABB. 7 DIE ENTWICKLUNG DER NACHHALTIGKEITSBERICHTERSTATTUNG

ABB. 8 ABGRENZUNG VERSCHIEDENER BERICHTSARTEN ZU ASPEKTEN DER NACHHALTIGKEIT...

ABB. 9 ZIELSETZUNG UND NUTZEN DER NACHHALTIGKEITSBERICHTERSTATTUNG

ABB. 10 OPTIONEN DER BERICHTERSTATTUNG ÜBER NICHTFINANZIELLE ASPEKTE

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 EINLEITUNG

1.1 Problemstellung

Die Diskussion um Nachhaltigkeit ist ein zentrales Thema des 21. Jahrhunderts. Mit der zuneh- menden Globalisierung der Wirtschaft gehen Rohstoffknappheit, Klimawandel und die Ausbeu- tung von Arbeitskraft einher. Im Zuge dieser Debatte rückt die Verantwortung der Unternehmen für ihre Auswirkungen auf Gesellschaft und Umwelt immer stärker in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung.1

Dennoch sorgen wiederholt Verstöße gegen das Konzept der Corporate Social Responsibility in sämtlichen Wirtschaftsbranchen für Aufregung. Dabei kommt es oftmals, wie etwa im Fall des Abgasskandals von Volkswagen, zu erheblichen Reputationsschäden für die Unternehmen. Der Automobilkonzern hatte seine Dieselfahrzeuge derart manipuliert, dass sie die CO₂-Grenzwerte lediglich auf dem Prüfstand einhielten.2 Währenddessen wird dem Lebensmittelriesen Nestlé vorgeworfen, die Wasservorkommen in den Abbaugebieten bis zum Absinken des Grundwasser- spiegels auszubeuten und gleichzeitig der ansässigen Bevölkerung den Zugang zu frischem Trinkwasser zu nehmen.3

Neben der gesellschaftlichen Forderung nach einer nachhaltigen Ausrichtung der unternehmeri- schen Tätigkeit steigt auch das Verlangen nach einer Offenlegung der tatsächlich erbrachten Leistung.4 Vor diesem Hintergrund kommt der Berichterstattung über Nachhaltigkeitsthemen als Instrument zur Kommunikation mit den Stakeholdern und zur Schaffung von Transparenz eine zentrale Rolle zu, deren Wert immer mehr Unternehmen erkennen.5 Bislang fand dabei die Of- fenlegung auf freiwilliger Basis statt. Am 9. März 2017 beschloss die deutsche Bundesregierung das CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz, welches die Richtlinie 2014/95/EU in deutsches Recht implementiert und erstmalig bestimmte kapitalmarktorientierte Unternehmen zur Veröffentli- chung wesentlicher nichtfinanzieller Aspekte für die Geschäftsjahre ab 2017 verpflichtet.6

1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

Das Ziel dieser Arbeit ist die kritische Gesamtbeurteilung der Ausgestaltung des von der Bundes- regierung verabschiedeten CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetzes vor dem Hintergrund der zuneh- menden Relevanz von unternehmerischer Nachhaltigkeit und ihrer Einbeziehung in die Bericht- erstattung.

Im Anschluss an die Einleitung soll im zweiten von fünf Kapiteln zunächst eine Grundlage für das Verständnis von unternehmerischer Nachhaltigkeit geschaffen werden. Hierzu wird der Begriff „Nachhaltigkeit“ zuerst definiert und anschließend anhand zweier Modellkonzeptionen veranschaulicht. Es folgt die Abgrenzung zur Nachhaltigkeit im unternehmerischen Sinne. Zu diesem Zweck findet zunächst eine Definition des Begriffs „Corporate Social Responsibility“, gefolgt von der Einbettung in das Vier-Stufen-Modell nach Carroll sowie das CSR-Reifegradmodell nach Schneider statt. Im nächsten Schritt werden die Ursachen für die Notwendigkeit von unternehmerischer Nachhaltigkeit herausgearbeitet.

Kapitel drei soll einen Überblick bezüglich des Ansatzes von unternehmerischer Nachhaltigkeit in der Berichterstattung verschaffen. Dazu wird der Begriff „Nachhaltigkeitsberichterstattung“ zunächst definiert. Es folgen eine Betrachtung der gegenwärtigen Verbreitung von Nachhaltig- keitsberichten sowie eine Untersuchung aktueller Entwicklungen im Zusammenhang mit der Einbindung der Nachhaltigkeitsthematik in die Berichterstattung. Anschließend werden zentrale Richtlinien und standardisierte Rahmenwerke zur Unterstützung bei der Erstellung von Nachhal- tigkeitsberichten vorgestellt und letztlich mögliche Chancen und Herausforderungen der Nach- haltigkeitsberichterstattung diskutiert.

Das vierte Kapitel widmet sich dem CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz. Hier wird zunächst Be- zug auf die Intention hinter dem Gesetz und seine Entstehungsgeschichte genommen. Danach findet eine detaillierte Beschreibung der Ausgestaltung des CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetzes statt. Schließlich folgt eine kritische Würdigung unter Einbeziehung relevanter Stellungnahmen.

Das fünfte und letzte Kapitel beinhaltet die Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse die- ser Arbeit, beantwortet die Frage nach der Beurteilung der Ausgestaltung des CSR-Richtlinie- Umsetzungsgesetzes und gibt Ausblick auf die Zukunft der Nachhaltigkeitsberichterstattung.

2 GRUNDLAGEN UNTERNEHMERISCHER NACHHALTIGKEIT

2.1 Definition des Begriffs „Nachhaltigkeit“

Kaum ein anderer Begriff war in den vergangenen Jahren einer solch inflationären Verwendung ausgesetzt wie der Begriff der Nachhaltigkeit. Inzwischen kennt die Literatur eine Vielzahl unterschiedlicher interessengeleiteter Definitionen zu diesem Ausdruck. Es entsteht der Eindruck, er könne alles und nichts meinen oder sei gar undefinierbar. Dabei ist die Bedeutung von Nachhaltigkeit keinesfalls willkürlich.7 Auf gemeinsprachlicher Ebene meint der Begriff „ nachhaltig “ zunächst „ nachdr ü cklich “ oder „ dauerhaft “. Folglich könnten selbst die Abholzung der Wälder oder die Ausrottung der Arten als nachhaltig bezeichnet werden.8 Daneben existiert jedoch eine weitere, umfassendere Bedeutung, die es in diesem Kapitel zu erläutern gilt.

Seinen Ursprung hat der Nachhaltigkeitsbegriff in der sächsischen Forstwirtschaft und entstand somit entgegen vieler Erwartungen nicht aus der reinen Übersetzung für „ sustainable “ im Zuge der internationalen Nachhaltigkeitsdiskussion der 80er Jahre. Bereits im frühen 18. Jahrhundert kritisiert Oberberghauptmann Carl von Carlowitz den Kahlschlag der Wälder. In seinem 1713 veröffentlichten Werk Sylvicultura Oeconomica warnt er vor einer aus unverhältnismäßiger Ro- dung resultierenden Holzknappheit und plädiert für eine nachhaltende Nutzung, bei der lediglich so viel Holz abgebaut wird, wie im gleichen Zeitraum nachwächst.9 Im Bereich der Wirtschafts- wissenschaften gilt Robert Malthus’ 1798 erschienener Essay über das Missverhältnis zwischen der verfügbaren Ressourcenmenge und des seit der industriellen Revolution starken Bevölke- rungswachstums als Vorreiter der Abhandlungen über Wachstumsgrenzen und damit eine der frühesten Quellen der Nachhaltigkeitsdebatte.10

Erst 1980 fällt der Terminus „ Sustainable Development “ angesichts der zunehmenden Aufmerk- samkeit für die Nachhaltigkeitsthematik erstmalig in der World Conservation Strategy der Inter- national Union for the Conservation of Nature.11 Im Jahr 1987 veröffentlicht die Brundtland- Kommission unter Vorsitz des norwegischen Ministerpräsidenten Gro Harlem Brundtland als Ergebnis weltweit stattfindender Konferenzen der World Commission on Environment and Deve- lopment den Brundtland-Bericht mit dem Titel Our Common Future.12 Zielsetzung der Konfe- renzen ist die Schaffung eines einheitlichen Verständnisses über den Nachhaltigkeitsbegriff so- wie die Entwicklung eines gemeinsamen Leitfadens für politische, wirtschaftliche und gesell- schaftliche Nachhaltigkeitsentscheidungen. Die Brundtland-Definition gilt trotz ihres hohen Abs- traktionsniveaus bis heute als die wohl bekannteste Definition für nachhaltige Entwicklung:

Sustainable Development is development that meets the needs of the present without compromising the ability of future generations to meet their own needs.“

Im Zentrum steht die Schaffung und Bewahrung von Intra- und Intergenerationengerechtigkeit. Intragenerationengerechtigkeit bezieht sich dabei auf die Gerechtigkeit zwischen Ländern und Menschen innerhalb einer Generation. Intergenerationengerechtigkeit hingegen meint die Bewah- rung der Möglichkeit zukünftiger Generationen, ihre Bedürfnisse uneingeschränkt durch die Le- bensweise vorheriger Generationen befriedigen zu können und orientiert sich daher stark am ur- sprünglichen Nachhaltigkeitsverständnis der Forstwirtschaft.13 In diesem Zusammenhang kann zudem zwischen schwacher und starker Nachhaltigkeit unterschieden werden. Dabei geht das Konzept der schwachen Nachhaltigkeit von der Substituierbarkeit natürlicher Ressourcen durch künstliches Kapital aus und legitimiert so den Verbrauch des natürlichen Kapitalstocks, während das Prinzip der starken Nachhaltigkeit im Rahmen der Intergenerationengerechtigkeit die Nicht- Austauschbarkeit natürlicher Ressourcen annimmt.14

Seit Mitte der 90er Jahre setzt sich die mit einer inhaltlichen Konkretisierung einhergehende Differenzierung des Nachhaltigkeitsbegriffs in drei Dimensionen durch.15 So existiert neben der Nachhaltigkeit im engeren Sinne, welche gemäß der Ursprungsdefinition vorrangig ökologische Konflikte wie den Raubbau an natürlichen Ressourcen umfasst, noch eine Nachhaltigkeit im weiteren Sinne, die ökonomische und soziale Belange in das Gerechtigkeitsverständnis miteinbezieht.16 Nachfolgend soll das Zusammenspiel der drei Nachhaltigkeitsdimensionen Ökologie, Ökonomie und Soziales anhand zweier Modellkonzeptionen erläutert werden.

2.2 Modellkonzeptionen der Nachhaltigkeit

2.2.1 Das Drei-Säulen-Modell

Nachhaltige Entwicklung betrifft nach dem heutigen Verständnis ein breites Spektrum von Di- mensionen. Bereits 1994 prägt der britische Stratege und Schriftsteller John Elkington in diesem Zusammenhang den Begriff der Triple Bottom Line der Nachhaltigkeit, welche sich aus den drei Komponenten People, Planet und Profits (3P) zusammensetzt.17 Mit dem Bericht der Enquete- Kommission Schutz des Menschen und der Umwelt des Deutschen Bundestages von 1998 findet das Drei-Säulen-Modell, welches die Dimensionen Ökologie, Ökonomie und Soziales als eigen- ständige und gleichrangige Säulen unter dem Dach der Nachhaltigkeit vereint, Einzug in die deutsche Nachhaltigkeitstheorie.18 Es wird vorausgesetzt, dass Gerechtigkeit nur inmitten dieses Dreiklangs realisierbar ist. Dementsprechend kann ökonomischer Erfolg langfristig nur innerhalb eines intakten Ökosystems und einer stabilen Sozialstruktur gewährleistet sein. Zweck des Mo- dells ist der Wandel vom abstrakten Begriff zu einem operationalisierbaren System.

ABB. 1 DAS DREI-SÄULEN-MODELL DER NACHHALTIGKEIT

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Eigene Darstellung

Die ökologische Sichtweise der Nachhaltigkeit bezieht sich dabei auf den schonenden Umgang mit dem Ökosystem, der zur Bewahrung des Produktivpotentials eine sparsame Verwendung natürlicher Ressourcen sowie die Drosselung von Umweltbelastungen durch Emissionen voraus- setzt.19 Die ökonomische Nachhaltigkeit umfasst vor allem materielle Lebensgrundlagen. Sie zielt auf die Aufrechterhaltung und ständige Verbesserung der Lebensqualität durch wirtschaftliches Wachstum ab.20 Die soziale Dimension der Nachhaltigkeit meint die Wechselwirkungen eines haltigkeit stellen somit die Sicherung des sozialen Zusammenhalts heute und in Zukunft sowie die Schaffung einer gerechten Verteilungspolitik dar.21

Kritisiert wird das Drei-Säulen-Modell vor allem aufgrund seiner isolierten Betrachtungsweise der Dimensionen. Häufig kommt es zwischen den einzelnen Säulen zu Zielkonflikten. In diesem Fall kann die unterstellte Gleichrangigkeit der drei Säulen nur durch einen alle Zielkomponenten gleichermaßen benachteiligenden Kompromiss gewährleistet werden. Ansonsten ist bei gegenläu- figen Effekten eine Prioritätensetzung zugunsten der im Konfliktfall vorrangig zu behandelnden Dimension erforderlich.22 Das Drei-Säulen-Modell kann also häufig selbst seinen Anspruch an die Gleichrangigkeit der einzelnen Säulen nicht einhalten, da ihre Ziele nicht unabhängig vonei- nander realisierbar sind. Demnach stellen sowohl das Gewichtungsproblem als auch die fehlende Integration der verschiedenen Ziele und Interdependenzen systematische Defizite dar.23

Die Debatte um die Gleichrangigkeit der Nachhaltigkeitsdimensionen führt auch zur Entstehung von Ein- oder eine bestimmte Dimension priorisierenden Mehr-Säulen-Modellen.24 So zeigt bei- spielsweise das gewichtete Säulenmodell der nachhaltigen Entwicklung den ökologischen Be- reich als Fundament für die Säulen der Ökonomie, Kultur und Soziales und verweist somit auf seine Unabdingbarkeit für die Verwirklichung der Ziele in den übrigen Dimensionen. 25 Dabei vernachlässigt es jedoch ebenso die Integration der dimensionsübergreifenden Ziele.

ABB. 2 DAS GEWICHTETE SÄULENMODELL DER NACHHALTIGEN ENTWICKLUNG

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Eigene Darstellung nach Volker, Stahlmann (2008): S. 61

Einen Ansatz zur Auflösung der viel kritisierten Isolation der einzelnen Nachhaltigkeitsdimensi- onen der Säulen-Modelle bietet das integrierende Nachhaltigkeitsdreieck. Durch das Ausfüllen seines Innenraums als Kontinuum lassen sich die Bereiche Ökologie, Ökonomie und Soziales im Gegensatz zur Darstellung des Drei-Säulen-Modells zusammenführen und werden so der Anfor- derung nach Integration gerecht.26 Die verschiedenen Bereiche des integrierenden Nachhaltig- keitsdreiecks zeigen Mischformen aus den einzelnen Nachhaltigkeitsdimensionen auf und lassen sich anschließend in konkrete Handlungsfelder untergliedern. Im zentralen Feld fließen alle Di- mensionen gleichermaßen stark ein. Das Ziel ist die Schaffung einer übersichtlichen und operati- onalisierbaren Struktur zur Unterstützung bei der Umsetzung einer nachhaltigen Entwicklung, welche auch die Berührungspunkte und Interdependenzen der einzelnen Dimensionen abbildet.27

ABB. 3 DAS INTEGRIERENDE NACHHALTIGKEITSDREIECK

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: eigene Darstellung nach von Hauff, Michael (2014): S. 170

2.3 Abgrenzung zur unternehmerischen Nachhaltigkeit

Nachdem der Nachhaltigkeitsbegriff nun definiert ist, gilt es ihn in diesem Kapitel von der Nachhaltigkeit im unternehmerischen Sinne abzugrenzen. Hierzu wird zunächst ein Einblick in die Entstehungsgeschichte des unternehmerischen Nachhaltigkeitsverständnisses gewährt.

Ihre Wurzeln hat die unternehmerische Nachhaltigkeit im jahrtausendealten Leitbild Ehrbarer Kaufleute. Bereits 300 v. Chr. stellt ein Schüler des Aristoteles in seinem Werk Oikonomika eine systematische Verknüpfung zwischen kaufmännischen Fähigkeiten und Tugendhaftigkeit als Grundlage des wirtschaftlichen Erfolgs fest.28 Eine Fortsetzung dieses Gedankens folgt im 12. Jahrhundert in Italien sowie im norddeutschen Städtebund der Hanse, wo das Leitbild des Ehrba- ren Kaufmannes erstmalig Einzug in die Kaufmannslehrbücher findet.29 Allerdings ist das dama- lige Ehrverständnis mitunter stark durch die Beziehung zu Gott geprägt, welche jedoch im Laufe der Frühen Neuzeit durch die Beziehung der Kaufleute zur Gesellschaft ersetzt wird.

Als Meilenstein für das Leitbild Ehrbarer Kaufleute gilt Oswald Bauers Werk Der ehrbare Kaufmann und sein Ansehen aus dem Jahr 1906. Nach Bauers Verständnis wird aus einem tüchti- gen Kaufmann ein ehrbarer, wenn er sich vorbildlich gegenüber Mitarbeitern, Kunden und Liefe- ranten verhält und über gute Charakterzüge verfügt, welche ihn eines langfristigen Denkens be- fähigen. Damit bezieht er erstmalig den Aspekt der Nachhaltigkeit in das Leitbild Ehrbarer Kauf- leute mit ein.30 Im Zuge des Nationalsozialismus gerät das Leitbild in Vergessenheit. Jedoch kann ihm vor dem Hintergrund der Diskussion um Corporate Social Responsibility eine gewisse Re- naissance zugesprochen werden.31 Mit der Entstehung großer Konzerne und der damit einherge- henden Konzentrierung von Macht steigt der Druck auf Unternehmen, sich ihrer gesellschaftli- chen Verantwortung im Rahmen eines nachhaltigen Wirtschaftens zu stellen.32

Im Folgenden wird der im Zusammenhang mit unternehmerischer Nachhaltigkeit häufig verwendete Begriff „ Corporate Social Responsibility “ zunächst definiert und anschließend in das VierStufen-Modell nach Carroll sowie das Reifegradmodell nach Schneider eingebettet.

2.3.1 Definition des Begriffs „Corporate Social Responsibility“

Ähnlich wie im Fall des Nachhaltigkeitsterminus existiert zunächst auch für „ Corporate Social Responsibility “ keine einheitliche Begriffsdefinition. Eine Analyse der zwischen 1980 und 2003 am häufigsten verwendeten Definitionen zur CSR-Thematik grenzt den Begriff jedoch auf fünf zumeist kongruente Kernbereiche ein:

- die ökologische Dimension,
- die soziale Dimension,
- die ökonomische Dimension,
- die Dimension der Stakeholder,
- und die Dimension der Freiwilligkeit.33

Die Europäischen Kommission veröffentlicht 2001 in ihrem EU-Grünbuch eine der weltweit bekanntesten Begriffsbestimmungen. Sie definiert CSR als ein „ Konzept, das den Unternehmen als Grundlage dient, auf freiwilliger Basis soziale Belange und Umweltbelange in ihre Unterneh menst ä tigkeit und in die Wechselbeziehungen mit den Stakeholdern zu integrieren “.34

Umfassender ist die Definition der Wirtschaftsexperten Meffert und Münstermann, welche auch die ökonomische Dimension in das CSR-Konzept miteinbezieht:

Corporate Social Responsibility bezeichnet ein integrierendes Unternehmenskonzept, das ausgehend vom Wertger ü st und den Zielen des Unternehmens dessen Rolle in der Gesellschaft und der damit einhergehenden Verantwortung konkretisiert. Es umfasst die Gesamtheit aller sozialen , ö kologischen und ö konomischen Beitr ä ge eines Unternehmens zur freiwilligen Ü bernahme ge sellschaftlicher Verantwortung, die ü ber die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen hinausgehen. Die Integration dieses Engagements in inhaltlicher, zeitlicher und kommunikativer Hinsicht und die strukturell-prozessuale Implementierung in die Unternehmenst ä tigkeit sowie die Sicherstel lung langfristiger Wechselbeziehungen mit den relevanten Anspruchsgruppen (Stakeholdern) sind zentrale Bestandteile des CSR-Konzepts.35

Der englische Terminus „ social “ ist also keinesfalls einfach mit „ sozial “ zu übersetzen. 36 Viel- mehr umfasst Corporate Social Responsibility als gesellschaftliche Unternehmensverantwortung soziale und ökologische Herausforderungen in gleichem Umfang.37 Die Erweiterung des Fokus um ökologische Belange verdeutlicht die Verwandtschaft mit dem dreidimensionalen Nachhal- tigkeitsbegriff.38

Gemäß dem Stakeholder-Ansatz ist die Übernahme von unternehmerischer Verantwortung dabei sowohl gegenüber internen als auch externen Anspruchsgruppen zu gewährleisten. Hierzu gehö- ren alle Akteure, die von der Geschäftstätigkeit des Unternehmens betroffen sind oder diese be- einflussen.39 Zu den internen Stakeholdern zählen die Eigentümer, das Management und die Mit- arbeiter eines Unternehmens, während Fremdkapitalgeber, Lieferanten, Kunden, Konkurrenzun- ternehmen, der Staat und die Gesellschaft Teil der externen Anspruchsgruppe sind.40

Dementsprechend könnte eine Überführung des Kontextes von Corporate Social Responsibility in das Drei-Säulen-Modell der Nachhaltigkeit wie folgt aussehen:

ABB. 4 DAS CSR-SÄULEN-MODELL

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Eigene Darstellung nach Sigler, Constanze (2010): S. 14

Das bisher häufig betonte Schlüsselcharakteristikum der Freiwilligkeit erfährt in jüngster Zeit allerdings zumindest insofern eine Relativierung, als dass die Übernahme von unternehmerischer Verantwortung seitens der Öffentlichkeit vermehrt als zwingende Selbstverständlichkeit betrachtet und Verstöße gegen das CSR-Konzept schwerer von der Politik geahndet werden.41

Eingeleitet wird dieser Paradigmenwechsel mitunter durch die Revidierung des CSR-Verständ- nisses der Europäischen Kommission.42 Seit 2011 verzichtet sie auf das Element der Freiwillig- keit und definiert CSR als „ die Verantwortung von Unternehmen f ü r ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft “. In ihrer Mitteilung Eine neue EU-Strategie (2011-2014) f ü r die soziale Verantwor- tung der Unternehmen (CSR) legt sie fest, dass unternehmerische Verantwortung mindestens die Bereiche „ Menschenrechte, Arbeits- und Besch ä ftigungspraktiken (z.B. Aus- und Fortbildung, Diversit ä t, Gleichstellung von Frauen und M ä nnern, Gesundheit der Arbeitnehmer und Wohlbefinden) und Ö kologie (z.B. Artenvielfalt, Klimawandel, Ressourceneffizienz, Lebenszyklusanalyse und Pr ä - vention von Umweltverschmutzung) sowie Bek ä mpfung von Bestechung und Korruption “ umfasse. Darüber hinaus betont sie die Rolle von CSR bei der Integration von Menschen mit Behinderung, dem Schutz von Verbraucherinteressen, der Förderung sozialer und ökologischer Verantwortung entlang der Lieferkette sowie der Offenlegung nichtfinanzieller Informationen.43 Dementsprechend reihen sich auch Diversity-Belange in die Bandbreite von CSR ein.44

Dieser jüngeren Auffassung von Corporate Social Responsibility wird in der vorliegenden Arbeit gefolgt.

2.3.2 Das Vier-Stufen-Modell der unternehmerischen Nachhaltigkeit

Die Debatte um CSR führt zu einer Vielzahl von Modellen zur Darstellung der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen. Eines der wohl bekanntesten ist das Vier-Stufen-Modell nach Carroll von 1991, welches auch als CSR-Pyramide bezeichnet wird.45

ABB. 5 DAS VIER-STUFEN-MODELL NACH CARROLL

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Eigene Darstellung nach Carroll, Archie B. (1991): S. 42

Mithilfe der Pyramidenmetapher unterteilt Carroll die Gesamtheit von CSR in vier Komponen- ten: ökonomische, gesetzliche, ethische und philanthropische Verantwortung.46 Dabei bildet die ökonomische Verantwortung, welche in der Bereitstellung von Gütern und Dienstleistungen zur Gewinnerwirtschaftung besteht, die Existenzbasis des Unternehmens. Die gesetzliche Verantwor- tung basiert auf der Einhaltung von Gesetzen und wird ebenso wie die ökonomische von der Ge- sellschaft verlangt.47 Unter ethischer Verantwortung versteht Carroll den Schutz nicht gesetzlich verankerter Stakeholderinteressen durch faires, moralisches und nachhaltiges Handeln. Die ethi- sche Verantwortung unterscheidet sich also insofern von den ersten beiden, als dass sie über rechtliche Bestimmungen hinausgeht und von der Gesellschaft erwartet wird. Die philanthropische Verantwortung hingegen umfasst freiwilliges Engagement für Zwecke des Gemeinwohls und wird von der Gesellschaft lediglich erwünscht, nicht aber verlangt oder erwartet.48

Trotz der zu Beginn breiten Akzeptanz wird Carrolls Pyramidenmodell vor allem für die separier- te Darstellung der Verantwortungsbereiche kritisiert. Obgleich ihre Trennung dies suggeriert, kann auf der Mikroebene in konkreten Entscheidungssituationen nicht zwangsläufig zwischen ökonomischer, gesetzlicher, ethischer und philanthropischer Verantwortung unterschieden wer- den.49

Zudem kann die Darstellung in Form einer Pyramide leicht als hierarchischer Aufbau missverstanden werden, der die philanthropische Verantwortung zum obersten Ziel erklärt, während die ökonomische Verantwortung am Fuß der Pyramide steht. Dies ist jedoch nicht die Intention des Modells. Vielmehr soll die Pyramide in ihrer CSR ergebenden Gesamtheit betrachtet und die Verwirklichung von Zielen auf allen Ebenen angestrebt werden, wobei die ökonomische sowie die gesetzliche Verantwortung eine unverzichtbare Basis darstellen.50

Schließlich bemängeln einige Positionen, dass philanthropisches Handeln nicht in den Verantwortungsbereich der Unternehmen gehöre und somit auch keine eigene Modellkomponente darstellen sollte. Carroll hält dieser Kritik im Jahr 2003 entgegen, dass die philanthropische Ebene aufgrund der gestiegenen Erwartungen der Gesellschaft an das gemeinnützige Engagement von Unternehmen zumeist unvermeidlich in die übrigen Komponenten miteinfließe.51

2.3.3 Das CSR-Reifegradmodell

Einen aktuelleren Ansatz zur Kategorisierung verschiedener Ebenen von CSR bietet das Reifegradmodell nach Schneider, welches CSR-Stufen anhand der Reichweite der getroffenen Maßnahmen sowie der dahinterstehenden unternehmerischen Motivation unterscheidet.

ABB. 6 D AS CSR-REIFEGRADMODELL NACH SCHNEIDER

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Eigene Darstellung nach Schneider, Andreas (2012): S. 29 Je höher die Stufe, der das unternehmerische Engagement in der nach oben offenen Skala zuzu- ordnen ist, desto größer ist das Potenzial zur Schaffung eines Mehrwertes für Umwelt, Gesell- schaft und das Unternehmen selbst. CSR 0.0 stellt dabei den niedrigsten Reifegrad dar. Streng genommen handelt es sich hierbei nicht um CSR im eigentlichen Sinne, da das gesellschaftliche Engagement auf dieser Stufe entweder per se durch die Bereitstellung von Gütern und Dienstleis- tungen oder durch Zufall und somit weder systematisch noch bewusst erfolgt. CSR 0.0 erschöpft sich also in der bloßen Einhaltung von Gesetzen und der rein ökonomischen Funktion eines Un- ternehmens für die Gesellschaft.52

CSR 1.0 hingegen umfasst bewusst getroffene Maßnahmen außerhalb des Kerngeschäfts wie Spenden, die sich kaum oder nur indirekt auf die Geschäftstätigkeit auswirken. Während phi- lanthropisches Engagement in Carrolls Modell die „ Kirsche auf der Torte “ darstellt, versteht Schneider hierunter lediglich einen Einstieg in die CSR-Thematik, hinter dem oftmals eine extro- vertierte Strategie zur Verbesserung des Unternehmensimages steht. Sowohl der gesellschaftliche als auch der unternehmerische Nutzen dieses Reifegrades sind also beschränkt, weshalb CSR 1.0 als austauschbare Add-On-CSR zu verstehen ist, der es an Tiefe und Bezug zum Kerngeschäft mangelt.53

Mit CSR 2.0 wird unternehmerische Verantwortung Teil des Managementkonzepts. Im engen und kontinuierlichen Dialog mit den Anspruchsgruppen findet eine systematische Integration von CSR-Maßnahmen in das Kerngeschäft, beispielsweise in Form von Produkt- und Prozessinnova- tionen, statt, die alle strategischen und operativen Tätigkeiten mit der Verantwortungswahrneh- mung verknüpft.54 Das Ziel von CSR 2.0 ist die Schaffung eines wechselseitigen Nutzens für Umwelt, Gesellschaft und Unternehmen durch das Verständnis von CSR als mitunter ökono- misch profitabler Business Case.55

Als Erweiterung auf Basis von CSR 2.0 versteht CSR 3.0 Unternehmen als wirtschafts-, gesell- schafts- und umweltpolitische Gestalter, die im Rahmen ihrer Einflussmöglichkeiten Anspruch auf eine nachhaltige Veränderung der Rahmenbedingungen über die eigene Wertschöpfungskette hinaus erheben. Neben der Einbindung von CSR in das Kerngeschäft umfasst CSR 3.0 auch nicht unmittelbar die Geschäftstätigkeit betreffende umwelt- und gesellschaftsrelevante Themen, wenn staatliche Maßnahmen fehlen oder zu kurz greifen.56 Ein Beispiel ist die Schaffung von Soft Law, das Setzen von Standards durch den Zusammenschluss von Unternehmen zu quasi-staatlichen Selbstregulierungen in den Bereichen Menschenrechte oder Korruptionsbekämpfung.57

Schneiders Reifegradmodell ist als Unterstützung für Stakeholder bei der Bewertung von CSR- Maßnahmen sowie auch für Unternehmen bei der Beurteilung der eigenen Leistung und als Mo- tivation für mehr Engagement in einem kontinuierlichen Entwicklungsprozess zu verstehen.58

2.4 Notwendigkeit unternehmerischer Nachhaltigkeit

Die Notwendigkeit der Implementierung von CSR-Maßnahmen ergibt sich in erster Linie aus den gestiegenen Erwartungen der Gesellschaft an Unternehmen als moralische Akteure. Aufgrund der mit der Globalisierung einhergehenden Ausweitung des Blickwinkels für unternehmerische Ver- antwortung auf die weltweite Wertschöpfungskette werden Glaubwürdigkeit und Reputation von Unternehmen zunehmend auch von ihrem sozialen und ökologischen Engagement abhängig ge- macht.59 Neue Medien ermöglichen es der interessierten Öffentlichkeit, schnell und bequem an Informationen zu gelangen und machen Produktionsprozesse auf diese Weise transparent. Zudem bieten soziale Netzwerke Verbrauchern die Möglichkeit, öffentlich und organisiert Druck auf die Unternehmen auszuüben.60

Dem heutigen Bewusstsein über die sozialen und ökologischen Auswirkungen unternehmerischer Entscheidungen kommt insbesondere vor dem Hintergrund sogenannter Megatrends eine elemen- tare Bedeutung zu. Während die Weltbevölkerung stetig anwächst, sind wichtige Rohstoffe zu- nehmend von Knappheit bedroht. Gleichzeitig schreitet der Klimawandel durch hohe Treibhaus- gasemissionen, Wasserverschmutzung, Waldrodung und toxische Abfälle voran.61 Unternehmen beeinflussen als Hersteller von Gütern und Dienstleistungen mit investitions- produkt- und pro- duktionsprozessbezogenen Entscheidungen sowie der Durchführung oder dem Unterlassen von Forschung, Aus- und Weiterbildung direkt die Entwicklung von Ressourcenverbrauch und Um- weltbelastungen sowie Art und Umfang des Einsatzes von Kapital, Arbeit und Wissen. Zudem wirken sie indirekt durch die Beeinflussung von Konsum- und Lebensstilen mittels Werbung oder gar politischen Entscheidungen durch Gremien- und Lobbyarbeit weit über ihre ökonomi- sche Rolle hinaus. Dies gilt sowohl für global agierende Konzerne als auch für klein- und mittel- ständische Unternehmen.62

Demnach stellt die erfolgreiche Implementierung von CSR im Kerngeschäft mit dem Zweck einer nachhaltigen Unternehmensausrichtung entlang der gesamten Wertschöpfungs- und Zuliefererkette heute ein wesentliches Kriterium der Wettbewerbsfähigkeit dar.63

[...]


1 Vgl. Franz, Peter (2010): S. 156

2 Vgl. Verführth, Nora (2016): S. 23

3 Vgl. Handelsblatt (2013)

4 Vgl. Labbé, Marcus und Stein, Hans-Jürgen (2007): S. 2661

5 Vgl. Hardtke, Arnd (2010): S. 41

6 Vgl. Deutscher Bundestag (2017)

7 Vgl. Ott, Konrad und Döring, Ralf (2004): S. 17

8 Vgl. Grober, Ulrich (2010): S. 17

9 Vgl. Tremmel, Jörg (2003): S. 97-98

10 Vgl. Grunwald, Armin und Kopfmüller, Jürgen (2012): S. 19-20

11 Ebd., S. 21

12 Vgl. von Hauff, Michael und Jörg, Andrea (2013): S. 4

13 Vgl. Weber, Jürgen (2012): S. 14-15

14 Vgl. Grunwald, Armin und Kopfmüller, Jürgen (2012): S. 65

15 Vgl. von Hauff, Michael und Jörg, Andrea (2013): S. 7

16 Vgl. Zinser, Thomas und Bartuschka, Wolfram (2016): S. 61

17 Vgl. Elkington, John (2004): S. 1-2

18 Vgl. Ott, Konrad und Döring, Ralf (2004): S. 34-35

19 Vgl. Ebd., S. 7-8

20 Vgl. Corsten, Hans und Roth, Stefan (2012): S. 4 Individuums oder einer Gruppe mit der sozialen Umwelt. Die obersten Ziele der sozialen Nach-

21 Vgl. Dubielzig, Frank (2009): S. 1

22 Vgl. Grunwald, Armin und Kopfmüller, Jürgen (2012): S. 59-60

23 Vgl. Ott, Konrad und Döring, Ralf (2004): S. 36

24 Vgl. Tremmel, Jörg (2003): S. 118-119

25 Vgl. Stahlmann, Volker (2008): S. 61 2.2.2 Das integrierende Nachhaltigkeitsdreieck

26 Vgl. von Hauff, Michael (2014): S. 169-170

27 Ebd., S. 171-172

28 Vgl. Schwalbach, Joachim (2016): S. 218-220

29 Vgl. Hardtke, Arnd (2010): S. 23

30 Vgl. Schwalbach, Joachim (2016): S. 223-224

31 Ebd., S. 217-218

32 Vgl. Loew, Thomas u.a. (2004): S. 18-19

33 Vgl. Dahlsrud, Alexander (2006): S. 3-4

34 Vgl. Europäische Kommission (2001): S. 7

35 Vgl. Meffert, Heribert und Münstermann, Matthias (2005): S. 22

36 Vgl. Loew, Thomas u.a. (2004): S. 25-26

37 Vgl. Kirchhoff, Klaus Reiner u.a. (2006): S. 17

38 Vgl. Sigler, Constanze (2010): S. 11

39 Vgl. Freeman, Edward (1984): S. 46

40 Vgl. Ulrich, Peter und Fluri, Edgar (1992): S. 79

41 Vgl. Verführth, Nora (2016): S. 25

42 Vgl. Europäische Kommission (2017)

43 Vgl. Europäische Kommission (2011): S. 7-8

44 Vgl. Hansen, Katrin (2014): S. 7

45 Vgl. Verführth, Nora (2016): S. 32

46 Vgl. Carroll, Archie B. (1991): S. 40

47 Vgl. Carroll, Archie B. (1979): S. 500

48 Vgl. Carroll, Archie B. (1991): S. 41

49 Vgl. Neuhäuser, Christian (2011): S. 157

50 Vgl. Carroll, Archie B. und Schwartz, Mark S. (2003): S. 505

51 Ebd., S. 506-507

52 Vgl. Schneider, Andreas (2012): S. 28-29

53 Ebd., S. 30-31

54 Ebd., S. 32

55 Vgl. Schreck, Philipp (2012): S. 67

56 Vgl. Schneider, Andreas (2012): S. 34-35

57 Vgl. Peters, Anna (2009): S. 12

58 Vgl. Schneider, Andreas (2012): S. 37

59 Vgl. Aigner, Ilse (2010): S. 181

60 Vgl. Verfürth, Nora (2016): S. 25

61 Vgl. Franz, Peter (2010): S. 158-159

62 Vgl. Grunwald, Armin und Kopfmüller, Jürgen (2012): S. 182-183

63 Vgl. Martinuzzi, André (2012): S. 630

Ende der Leseprobe aus 68 Seiten

Details

Titel
Das CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz. Die zunehmende Bedeutung von unternehmerischer Nachhaltigkeit und ihr Ansatz in der Berichterstattung
Hochschule
Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
Note
1,1
Jahr
2017
Seiten
68
Katalognummer
V387289
ISBN (eBook)
9783668630970
ISBN (Buch)
9783668630987
Dateigröße
1014 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
CSR, Richtlinie, Umsetzungsgesetz, nichtfinanzielle, Berichterstattung, Corporate, Social, Responsibility, unternehmerische, Nachhaltigkeit, Global, Reporting, Initiative, Deutscher, Nachhaltigkeitskodex, Triple, Bottom, Line, Nachhaltigkeitsbericht, Nachhaltigkeitsberichterstattung, Lagebericht, Konzernbericht, CSR-RUG, CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz
Arbeit zitieren
Anonym, 2017, Das CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz. Die zunehmende Bedeutung von unternehmerischer Nachhaltigkeit und ihr Ansatz in der Berichterstattung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/387289

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