Blogs als neues Kommunikationsmedium in der Bildungswissenschaft. Beschreibung, Umsetzung und Reflexion einer eigenen Blogidee


Hausarbeit, 2014

23 Seiten, Note: 2,3


Leseprobe

- 2 -
1
Inhaltsverzeichnis
1
EINLEITUNG ... 4
2
WEBLOGS ... 5
2.1
Definition und Abgrenzung ... 5
2.2
Funktionen und Motive ... 6
2.3
Weblogs in der Bildungswissenschaft ... 6
3
INSTRUCTIONAL DESIGN ... 7
3.1
Definition ... 8
3.2
Verfahrensschritte ... 8
4
DER WEBLOG ,,NEUE MEDIEN UND METHODEN IN DER
BENACHTEILIGTENFÖRDERUNG" ... 9
4.1
Themenwahl und bildungswissenschaftlicher Bezug ... 9
4.2
Funktionen und Motive des Weblogs ... 10
4.3
Bedarfsanalyse ... 11
4.4
Planung/Konzeption ... 12
4.5
Entwicklung ... 13
4.6
Einsatz/Implementation ... 15
4.7
Evaluation ... 15
5
REFLEXION ... 17
6
ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK ... 18

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LITERATURVERZEICHNIS ... 20
ABBILDUNGSVERZEICHNIS ... 23

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1 Einleitung
Unsere Gesellschaft entwickelt sich immer mehr zu einer Wissensgesellschaft.
Die Möglichkeiten, sich in der heutigen Zeit Wissen anzueignen, sind durch In-
formations- und Kommunikationstechnologien nicht nur größer, sondern brin-
gen radikale Änderungen mit sich. Informationen können sehr schnell und in
fast unbegrenzter Menge verbreitet werden. Durch Partizipation und Interakti-
on, ist es im Internet möglich, gemeinsam mit Anderen Wissen zu erarbeiten
(Baumgartner, 2005, S. 2). Zahlreiche Online Tools wie Weblogs, Wikis und
Social Networks, ermöglichen Kollaboration durch das Teilen von Dokumen-
ten, Bildern, Podcasts und Videos. Das Web 2.0 ist ein wichtiger Teil unseres
täglichen Lebens geworden, das nicht mehr wegzudenken ist. Diese neue Art
des Lernens, erfordert von Pädagogen, im Interesse ihrer Teilnehmenden, ein
Umdenken vom traditionellen Lernen und die Bereitschaft, Web 2.0 Anwen-
dungen im Unterricht einzusetzen (Ming-tso,Chien, 2012, S. 69). Zu den be-
liebtesten Web 2.0 Tools gehören Weblogs, die durch einer Vielzahl von An-
wendungen wie Texte, Bilder, Videos und Links zu anderen Websites, eine ho-
he Interaktion ermöglichen können. (Eteokleous-Grigoriou, Nisiforou, 2013, S.
3867)
In dieser Arbeit wird die Konzeption eines Weblogs in der Bildungswissen-
schaft beschrieben, welches praktisch umgesetzt wurde. Die Arbeit ist in einem
theoretischen und einem praktischen Teil eingeteilt. Im theoretischen Teil wird
zuerst der Begriff Weblogs definiert und deren Einsatz in der Bildungswissen-
schaft erläutert. Anschließend werden Funktionen und Motive des Einsatzes
von Weblogs sowie die Verfahrensschritte des Instructional Design, welches als
Grundlage der Gestaltung angewandt wird, beschrieben. Der praktische Teil
der Arbeit orientiert sich an der theoretischen Beschreibung und beinhaltet die
Beschreibung, Umsetzung und Reflexion einer eigenen Blogidee. Im Anschluss
werden alle Ergebnisse zusammengefasst und ein Ausblick über weitere Mög-
lichkeiten zur Führung eines Weblogs im gewählten Themenbereich diskutiert.

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2 Weblogs
In diesem Kapitel wird die technische Kennzeichnung eines Weblogs erläutert
sowie der Unterschied zwischen anderen Web 2.0 Anwendungen dargestellt.
Weiterhin werden Funktionen und Motive eines Weblogs aufgeführt und der
Einsatz im bildungswissenschaftlichen Bereich diskutiert.
2.1 Definition
und
Abgrenzung
Die Bezeichnung Weblog wurde das erste Mal von Jorn Barger im Jahr 1997
verwendet und aus den Begriffen ,,Web" und ,,Logbuch" abgeleitet und. Er de-
finierte einen Weblog als eine Website, auf der der Blogger per Link alle Inter-
netseiten einfügt, die er interessant findet. (Bastiaens, Schrader, Deimann,
2013, S. 45) Durch Weblogs entstehen Interaktionsmöglichkeiten zwischen
Blogger und Leser. So können die publizierten Einträge von den Lesern über
die Kommentarfunktion kommentiert werden. Mit der Trackback- Funktion
können sich Weblog-Autoren gegenseitig über aufeinander bezogene Beiträge
benachrichtigen. (Röll, 2005, S.3)
Im Laufe der Verbreitung von Weblogs haben sich unterschiedliche ,,Praktiken
des Bloggens"( Schmidt & Mayer, 2006) entwickelt. Hierzu zählen das Weblog
als persönliches Online-Journal, als Medium für die interne und externe Orga-
nisationskommunikation oder im Bereich des Journalismus. Dennoch haben sie
alle gemeinsam grundlegende Merkmale: Weblogs sind regelmäßig aktualisier-
te Internetseiten, deren Einträge in rückwärts chronologischer Folge angezeigt
werden. Bei den Einträgen kann es sich um Texte, Bilder oder multimediale
Inhalte handeln, die durch spezifische URLs adressiert werden und gewöhnlich
von den Lesern einzeln kommentiert werden. (ebd. 2006, S. 3) Zu den typi-
schen Merkmalen eines Weblog-Eintrags zählen der Titel des Eintrags, der Ein-
tragstext, der beliebig lang sein kann, jedoch wird bei längeren Beiträgen durch
den eingesetzten Link ,,weiterlesen" nur der Anfang des Beitrags angezeigt. Zu
den weiteren typischen Elementen zählen das Eintragsdatum, die Kategorien
und die Kommentarfunktion. Weblogs zeigen nur die aktuellsten Einträge.
Über die Archivfunktion lassen sich ältere Einträge wiederfinden (Röll, 2005,
S. 4-5). Weitere Gemeinsamkeiten aller Weblogs sind, Authentizität, da die As-

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pekte der Persönlichkeit des Autors repräsentieren und die Möglichkeit der
Kommunikation zwischen Leser und Autor (Schmidt & Mayer, 2006, S. 3). Im
Gegensatz zu Wikis, wo Beiträge immer wieder verändert werden, werden Ein-
träge in Weblogs nur bei groben Fehlern verändert. Ältere Beiträge bleiben un-
verändert bestehen und dafür neue erfasst (Röll, 2005, S. 5).
2.2 Funktionen
und
Motive
Die Nutzung von Weblogs kann sowohl persönliche als auch nicht-persönliche
Funktionen übernehmen."(Bastiaens, Schrader, Deimann, 2013, S. 48) Die
meisten Weblogs dienen vor allem bei Jugendlichen, der Selbstdarstellung und
Identitätsfindung der eigenen Person. Hier werden sie als eine Art Netztage-
buch verwendet. Sie können bei der Reflexion z.B. von Alltagsproblemen hel-
fen, tragen jedoch auch ein gewisses Risiko, da Kommentare dauerhaft gespei-
chert werden und dadurch die eigene Person schädigen können. Außer der per-
sönlichen Nutzung, werden Weblogs, immer mehr für berufliche Zwecke ver-
wendet, zum Beispiel als internes und externes Kommunikations- und Koordi-
nationsmedium sowie als Diskursmedium im journalistischen Bereich. Im bil-
dungswissenschaftlichen Bereich können Weblogs ebenfalls eine persönliche
aber auch nicht-persönliche Funktion übernehmen. (ebd. S. 49) Diese werden
im nächsten Kapitel diskutiert.
2.3
Weblogs in der Bildungswissenschaft
Der Einsatz von Social Software setzt sich immer mehr im bildungswissen-
schaftlichen Bereich durch. Internetnutzer sind nicht mehr passiv sondern ha-
ben die Möglichkeit zu kommunizieren, Inhalte selbst zu erzeugen und sie in
unterschiedliche Netzwerke zu veröffentlichen. Auch in den Hochschulen ge-
winnen neue, internetbasierte Kommunikationsmittel an Bedeutung. Somit
verändert sich die traditionelle Rolle des Lehrenden. Er ist nicht mehr aus-
schließlich der Wissensvermittler. Social Software, wie Weblogs oder E-
Portfolios lässt eine aktive Beteiligung der Lernenden zu, so dass sich die

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Lerngewohnheiten verändern und eine neue Medienkompetenz erforderlich
wird. (Bastiaens, Schrader, Deimann, 2013, S. 45)
Im Rahmen der Wissensarbeit können Weblogs in formellen sowie informellen
Lernsituationen vorkommen. Hier dienen Weblogs als Instrument des persönli-
chen Wissensmanagement, als Lern - und Forschungsjournal und ebenso der
Kommunikation in Weblognetzwerken. ( Pullich, 2007, S. 8) Im pädagogischen
Bereich können Weblogs als Web Content Management System eingesetzt
werden, in denen unregelmäßige Informationen zu Lehrveranstaltungen ein-
gepflegt werden, als ein regelmäßig geführtes Blog mit Informationen Kom-
mentare und Links zu einer Lehrveranstaltung oder als ergänzendes Kommuni-
kationsmedium einer Lehrveranstaltung, in dem kleine Aufgaben bearbeitet
werden. Diese Nutzung bleibt jedoch eher lehrerzentriert. Um die Perspektive
der Lerner zu berücksichtigen, wird empfohlen im Rahmen des Unterrichts,
Weblogs als Projekt- oder Gruppen-Weblog einzusetzen, die zu einer umfang-
reicheren Aufgabenstellung führt. Hier kann ein Weblog als Prozessportfolio
oder als Kommunikations - und Kooperationsmedium dienen. Maßgebend sind
die jeweiligen Rahmenbedingungen und Zielsetzungen des jeweiligen Web-
logs. So kann beispielsweise ein Weblog in formellen Lernsituationen als digi-
tales Hausaufgabenheft genutzt werden oder als Werkzeug um den Lernprozess
anzuregen. Um den informellen Lernprozess zu fördern können die erzeugten
Artefakte über Communities reflektiert werden. (ebd. S. 16) Informelles Ler-
nen wird immer bedeutender. Elektronisch unterstütztes Lernen ist ein wichti-
ger Prozess der Wissensarbeiter, der in der täglichen Arbeit integriert sein soll-
te. So erlernen Mitarbeiter zu ca. 80 Prozent informell und nur zu 20 Prozent in
formellen Situationen. Jeder Wissensarbeiter ist an jedem Arbeitstag ein ,,Ler-
nender", der sich auf unterschiedliche Weise, Wissen aneignet. Weblogs kön-
nen hier als geeignetes Werkzeug dienen um Lernprozesse zu fördern. (Röll,
2005, S. 14)
3 Instructional Design
In diesem Kapitel wird der Begriff ,,Instructional Design" definiert sowie die
Verfahrensschritte näher erläutert.
Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Blogs als neues Kommunikationsmedium in der Bildungswissenschaft. Beschreibung, Umsetzung und Reflexion einer eigenen Blogidee
Hochschule
FernUniversität Hagen
Note
2,3
Autor
Jahr
2014
Seiten
23
Katalognummer
V387371
ISBN (eBook)
9783668616172
ISBN (Buch)
9783668616189
Dateigröße
640 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Medienpädagogik, Mediendidaktik, Erziehungswissenschaft, Pädagogik
Arbeit zitieren
Konstantina Roussi (Autor), 2014, Blogs als neues Kommunikationsmedium in der Bildungswissenschaft. Beschreibung, Umsetzung und Reflexion einer eigenen Blogidee, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/387371

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