Die Forschungsfrage dieser Arbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung, inwieweit die Wissensteilung in Teams, in Verbindung mit einem kooperativen Unternehmens- oder Teamführungsstil, die Teamkreativität in asiatischen Lebensräumen beeinflusst.
Im zweiten Kapitel werden die für diese Seminararbeit relevanten Variablen definiert und erläutert. Des Weiteren wird ein Teamkreativitätsmodell aus dem Jahr 2017 vorgestellt und ein erster möglicher Zusammenhang zwischen diesen relevanten Variablen dargestellt. Das dritte Kapitel besteht aus den folgenden fünf Gliederungspunkten: Zu Beginn die Recherchestrategie, die für die Suche und Eingrenzung passender empirischer Studien für die Beantwortung der Forschungsfrage dieser Arbeit verwendet wurde. Daraufhin folgt eine kurze Vorstellung der für diese Seminararbeit ausgewählten Studien. Der dritte und vierte Punkt beinhalten das inhaltliche und methodische Analysekonzept, anhand welchem die ausgewählten Studien bewertet und die Forschungsfrage dieser Arbeit beantwortet und diskutiert wird. Der letzte Punkt beinhaltet Limitationen des eigenen Vorgehens hinsichtlich der Studienrecherche und der Aufstellung der Forschungsfrage dieser Seminararbeit. Kapitel 4 fasst diese Seminararbeit mit Hilfe eines Fazits zusammen und gibt einen kurzen Forschungsausblick hinsichtlich der Kreativitätsforschung.
Inhaltsverzeichnis
1. Einführung
2. Begriffliche und konzeptionelle Grundlagen
2.1. Wissensteilung in Teams
2.2. Teamkreativität
2.3. Teamkreativitätsmodell nach Triparna de Vreede et al.
3. Empirie und Methodologie
3.1. Recherchestrategie
3.2. Vorstellung der ausgewählten Studien
3.3. Inhaltliches und methodisches Analysekonzept
3.4. Inhaltliche und methodische Studiendiskussion
3.5. Limitationen
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Wissensteilung innerhalb von Teams und der daraus resultierenden Kreativität der Mitarbeiter, wobei ein besonderer Fokus auf dem Einfluss unterschiedlicher kooperativer Führungsstile in asiatischen Lebensräumen liegt.
- Analyse des Einflusses der Wissensteilung auf die Teamkreativität.
- Untersuchung der Rolle verschiedener kooperativer Führungsstile.
- Vergleich empirischer Studien mittels definierter Modellgütekriterien.
- Betrachtung der kulturellen Besonderheiten (asiatischer Lebensraum).
- Diskussion von Limitationen in der aktuellen Kreativitätsforschung.
Auszug aus dem Buch
3.4. Inhaltliche und methodische Studiendiskussion
(1) Ein Autor dieser Studie besuchte acht High-Tech Unternehmen im Nordwesten Chinas und verteilte in separaten Umschlägen schriftliche strukturierte Fragebögen an Probanden. Die Probanden bestanden aus einzelnen, im Unternehmen angestellten, Teammitgliedern und den Teamleiter der einzelnen Teams. Diese Fragebögen wurden zuvor aus dem Englischen ins Chinesische übersetzt. Jeder einzelne Proband hatte lediglich einen Einblick in seinen eigenen Fragebogen, sodass stark auf die persönliche Anonymität der bewertenden Probanden geachtet wurde.
Demografische Informationen, eine Verhaltensbeurteilung des Teamleiters und eine Beurteilung bzgl. des Wissensaustauschs innerhalb des eigenen Teams wurde von jedem einzelnen Teammitglied abgegeben. Die Teamleiter der jeweiligen F&E-Teams beurteilten jedes einzelne Teammitglied bzgl. seines Arbeitsverhaltens und seiner Kreativitätsentwicklung. Des Weiteren haben die Teamleiter in einer separaten Umfrage die Teamkreativität beurteilt. Jede einzelne Beurteilung wurde anhand einer 7-Punkte-Likert-Skala abgegeben.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einführung: Die Arbeit leitet in die Relevanz von Wissen und Wissensmanagement für die heutige Unternehmenswelt ein und formuliert die Forschungsfrage zum Einfluss der Wissensteilung auf die Teamkreativität.
2. Begriffliche und konzeptionelle Grundlagen: Hier werden die zentralen Begriffe Wissensteilung und Teamkreativität definiert und ein theoretisches Modell zur kausalen Verkettung dieser Variablen vorgestellt.
3. Empirie und Methodologie: Dieser Teil beschreibt die systematische Auswahl und wissenschaftliche Analyse von drei empirischen Studien unter Berücksichtigung von Gütekriterien wie Reliabilität und Validität.
4. Fazit und Forschungsausblick: Die Arbeit fasst die Ergebnisse zusammen, bestätigt den positiven Zusammenhang zwischen Wissensteilung und Kreativität in kooperativ geführten Teams und gibt Anregungen für zukünftige Forschungsansätze.
Schlüsselwörter
Wissensteilung, Teamkreativität, Wissensmanagement, Kooperative Führung, Empirische Analyse, Innovationsförderung, High-Tech Unternehmen, Asiatischer Lebensraum, Modellgüte, Wissensaustausch, Forschungsfrage, Mitarbeiterkreativität, Regressionsanalyse, Studienvergleich, Führungskultur.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht den wissenschaftlich belegten Zusammenhang, wie der Austausch von Wissen innerhalb von Teams die kreative Leistung dieser Teams beeinflusst.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind Wissensmanagement, Teamkreativität, kooperative Führungsstile und die Analyse empirischer Daten aus asiatischen Unternehmenskontexten.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, die Forschungsfrage zu beantworten, inwieweit Wissensteilung in Teams in Verbindung mit kooperativer Führung die Teamkreativität in asiatischen Lebensräumen beeinflusst.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Es wurde eine systematische Literaturrecherche kombiniert mit einer inhaltlichen und methodischen Analyse sowie einem Vergleich ausgewählter empirischer Studien durchgeführt.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die Beschreibung der methodischen Recherchestrategie, die Vorstellung ausgewählter Studien und eine kritische Diskussion der Ergebnisse anhand von Gütekriterien.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Wissensteilung, Teamkreativität, Wissensmanagement und kooperative Führung.
Warum wurde der Fokus auf den asiatischen Lebensraum gelegt?
Der asiatische Lebensraum wurde gewählt, da hier aufgrund einer kollektivistischen Prägung eine höhere Mitarbeiterloyalität angenommen wird, was eine präzisere Einschätzung durch Teamleiter begünstigen kann.
Welche Rolle spielt die Modellgüte in der Analyse?
Die Modellgütekriterien wie Reliabilität und Validität dienen als wissenschaftlicher Maßstab, um die Aussagekraft der untersuchten empirischen Studien objektiv zu bewerten.
- Arbeit zitieren
- Karina Sanevich (Autor:in), 2017, Der Zusammenhang zwischen der Wissensteilung in Teams und der Kreativität von Mitarbeitern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/387423