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Interkulturelle Trainings. Möglichkeiten und Grenzen

Title: Interkulturelle Trainings. Möglichkeiten und Grenzen

Term Paper , 2015 , 28 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: B.A. Dennis Weishaar (Author)

Sociology - Work, Education, Organisation
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Mit Blick auf die fortschreitende Globalisierung stellt man sich innerhalb der Führungskreise von Unternehmen immer öfter die Frage, wie zu entsendende Mitarbeiter auf einen Auslandsaufenthalt vorbereiten werden sollen. Eine mögliche Maßnahme findet sich in interkulturellen Trainings. Diese Arbeit setzt sich mit der Frage auseinander, wie gut interkulturelle Trainings (inklusive typischer Lehrmethoden) zur Schulung interkultureller Kompetenz geeignet sind.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen

3. Interkulturelles Training

3.1 Was heißt „Interkulturelles Training“

3.2 Die Typologie interkultureller Trainings

4. Kritische Überlegungen

4.1 Vor- und Nachteile didaktischer Trainingsmethoden

4.2 Vor- und Nachteile erfahrungsorientierter Trainingsmethoden

4.3 Empirische Ergebnisse zur Effektivität der verschiedenen Trainingstypen

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Effektivität von interkulturellen Trainings und deren Lehrmethoden bei der Vermittlung interkultureller Kompetenz, insbesondere im Kontext der Vorbereitung von Expatriates auf Auslandsaufenthalte. Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Wie gut sind interkulturelle Trainings und ihre Lehrmethoden zur Schulung interkultureller Kompetenz geeignet?“

  • Grundlagen der Begriffe Kultur, interkulturelle Kompetenz und interkulturelles Lernen.
  • Differenzierung der Typologie interkultureller Trainings.
  • Kritische Analyse didaktischer versus erfahrungsorientierter Trainingsmethoden.
  • Empirische Untersuchung der Wirksamkeit verschiedener Trainingstypen auf die Anpassungsfähigkeit von Expatriates.

Auszug aus dem Buch

4.1 Vor- und Nachteile didaktischer Trainingsmethoden

Im Rahmen dieser Ausarbeitung werden nur einige zentrale Lehrmethoden analysiert. Eine detaillierte Übersicht über weitere gängige Praktiken findet sich im Anhang (Abbildung 4). Zu Beginn der Analyse werden die Spezifika des Culture-Assimilators vorgestellt, da dieser in beiden didaktisch geprägten Trainingstypen vorkommt. Die Arbeitsgrundlage sowohl des Culture-General-Assimilators, der bei kulturübergreifend-didaktischen Trainings verwendet wird, als auch die des Culture-Specific-Assimilators besteht in Critical Incidents, also kritischen Fallbeispielen; letzterer kommt bei der kulturspezifischen Variante zum Einsatz. In diesen Fällen geht es um die Darstellung einer interkulturellen Interaktionssituation in Textform, wobei die Trainingsteilnehmer das Verhalten der agierenden Personen erklären sollen. Hierfür können sie sich auf eine von mehreren vordefinierten Lösungsmöglichkeiten berufen. Der kritische Aspekt solcher Fallbeispiele ist auf die eigenkulturelle Prägung der Trainingsteilnehmer zurückführen, durch welche das Verhalten in den vorgegebenen Kommunikationen leicht fehlinterpretierbar ist, womit letztlich die Gefahr der Angabe einer falschen Lösung besteht. Nebenbei sei noch erwähnt, dass zu jeder Erklärungsoption eine Beschreibung vorliegt, warum diese richtig oder falsch ist, damit auch ein Lerneffekt erzielt werden kann.

Der Culture-General-Assimilator und der Culture-Specific-Assimilator unterscheiden sich nun dahingehend, dass im erstgenannten Ansatz Interaktionsaktionen aus vielen unterschiedlichen Kulturen zur Anwendung kommen, während bei der anderen Methode nur die jeweilige Heimat- und Zielkultur thematisiert werden. Da bei beiden Assimilatoren der Fokus auf der Auseinandersetzung mit einem gegebenen Text liegt, ist eine Förderung kognitiver Kompetenzaspekte gut möglich, da bspw. kulturelle Standards aufgezeigt werden können. Des Weiteren kann auch die affektive Dimension interkultureller Kompetenz trainiert werden, da die zu den wählbaren Lösungen beigefügten Erläuterungen zu verstehen geben, warum manche Optionen richtig und manche falsch sind. Der Zweck liegt darin, dass den Teilnehmern bei einer falschen Beantwortung bewusst werden soll, warum ihr kulturell geprägtes Denken sie zu dieser Entscheidung veranlasst hat. Verhaltensbezogene Aspekte werden prinzipiell nicht tangiert, da die Anwendung des Culture-Assimilators keine interaktive Übung darstellt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Forschungsinteresse an der Effektivität interkultureller Trainings zur Vorbereitung von Expatriates und legt den methodischen Rahmen der Analyse fest.

2. Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die zentralen Begrifflichkeiten wie Kultur, interkulturelle Kompetenz und interkulturelles Lernen als Basis für die weitere Untersuchung.

3. Interkulturelles Training: Es wird der Zweck von interkulturellen Trainings definiert und eine Typologie vorgestellt, die zwischen didaktischen und erfahrungsorientierten Ansätzen sowie kulturübergreifenden und kulturspezifischen Zielen unterscheidet.

4. Kritische Überlegungen: Die Vor- und Nachteile verschiedener Trainingsmethoden werden detailliert analysiert und durch eine empirische Studie zur Anpassungsfähigkeit von Expatriates ergänzt.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Eignung der untersuchten Trainingstypen für die Entwicklung der verschiedenen Dimensionen interkultureller Kompetenz.

Schlüsselwörter

Interkulturelle Trainings, interkulturelle Kompetenz, Expatriates, Kultur, interkulturelles Lernen, Didaktische Trainingsmethoden, Erfahrungsorientierte Trainingsmethoden, Culture-Assimilator, Critical Incidents, Rollenspiele, Simulationen, Anpassungsfähigkeit, Kognitive Dimension, Affektive Dimension, Verhaltensbezogene Dimension.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Wirksamkeit und den methodischen Ansätzen von interkulturellen Trainings zur Schulung interkultureller Kompetenz bei Mitarbeitern im Auslandseinsatz.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Feldern gehören die Begriffsdefinitionen interkultureller Kompetenz, die Typologie von Trainingsansätzen sowie der Vergleich zwischen didaktischen und erfahrungsorientierten Lehrmethoden.

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage untersucht, inwieweit interkulturelle Trainings und deren spezifische Lehrmethoden zur effektiven Vermittlung interkultureller Kompetenz geeignet sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die durch die Analyse von Fachliteratur gestützt wird und zudem eine empirische Studie zur Wirksamkeit dieser Trainings bei Expatriates auswertet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Vor- und Nachteile didaktischer Methoden (z.B. Culture-Assimilator) und erfahrungsorientierter Methoden (z.B. Simulationen, Rollenspiele) sowie deren Einfluss auf die drei Dimensionen interkultureller Kompetenz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Interkulturelle Trainings, Expatriates, interkulturelle Kompetenz, Didaktik, Erfahrungsorientierung und Anpassungsfähigkeit.

Welche Rolle spielt die affektive Dimension in den Trainings?

Die Arbeit zeigt, dass didaktische Trainings primär die kognitive Dimension schulen, während erfahrungsorientierte Ansätze eine stärkere Wirkung auf die affektive und verhaltensbezogene Dimension haben.

Was ergab die Analyse der Expatriate-Studie?

Die Studie ergab, dass Expatriates, die an einem vorbereitenden Training teilnahmen, signifikant bessere Anpassungswerte in der fremden Kultur aufwiesen als nicht trainierte Mitarbeiter, wobei erfahrungsorientierte Trainings besonders positive Ergebnisse lieferten.

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Details

Title
Interkulturelle Trainings. Möglichkeiten und Grenzen
College
University of Trier
Grade
2,3
Author
B.A. Dennis Weishaar (Author)
Publication Year
2015
Pages
28
Catalog Number
V387453
ISBN (eBook)
9783668614819
ISBN (Book)
9783668614826
Language
German
Tags
interkulturelle trainings möglichkeiten grenzen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
B.A. Dennis Weishaar (Author), 2015, Interkulturelle Trainings. Möglichkeiten und Grenzen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/387453
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