Nicht Mensch, nicht Tier, nicht Sache. Zum moralischen Status fremdartiger Wesen


Hausarbeit (Hauptseminar), 2005

24 Seiten, Note: sehr gut


Leseprobe

1 Motivation

In der embrvonalethischen Diskussion ist die standige Herausforderung die Frage nach dem mor alischen Status des Embryos.

Es sei dahingestellt, ob Embryonen Menschen sind oder nicht. Dass der Em­bryo uns lebensweltlich nicht so begegnet wie geborene Menschen, ist jedoch weithin unwidersprochen, genauso auch, dass wir traditionell einen anderen Um- gang mit Embryonen als mit geborenen Menschen pflegen. Dazu gehort, dass wir die Beendigung des Lebens eines Embryos rechtlich grundsatzlich minder schwer bewerten als die dessen eines geborenen Menschen, aber auch -um ein weniger extremes Beispiel zu geben-, dass es als deutlich ungehoriger gilt, einen Embryo im Mutterleib durch Rauchen zu schadigen als sich selbst oder andere bereits geborene passive Mitraucher.

Wegen dieser anerkannten Andersartigkeit sind zahlreiche Argumente ent- wickelt worden, um den Status des Embryos zu klaren. Der Nutzwert dieser Uberlegungen ist einsichtig: Die theoretisch mehr oder weniger unreflektierten Rechtssatze, die das Verhalten unserer Gesellschaft zur Erzeugung, zur Zer- storung und zur Manipulation von Embryonen innerhalb und aufierhalb des Mutterleibes regeln, sollen auf eine saubere Basis gestellt werden.

Hier haben sich fur mich im Seminar Ankniipfungspunkte zu Uberlegungen er- geben, die ich bereits anlasslich von Prof. Dr. Manfred Kuhns Vorlesung »Kants Tugendethik« im Wintersemester 2003/2004 hatte. Wenn das Nachdenken fiber andere Arten von Wesen als die Menschen, die uns lebensweltlich begegnen, in der allgemeinen Moralphilosophie sinnvoll sein kann, dann beim Nachdenken iiber Embryonen, die selbst schon »etwas anders« sind, der Bezug zu »ganz anderen« Wesen erst recht.

Meine Arbeit bedient sich nicht nur aus philosophischen Primarquellen, son- dern auch aus dem bunten Fundus der spekulativen Fiktion. Angesichts der Tatsache, dass sich die Gedankenexperimente der analvtischen Philosophie teil- weise wie Science Fiction lesen lassen[1], und auf der anderen Seite ein renom- mierter Phantastiker wie Stanislaw Lem in einer einzigen -auch noch aufierst amusanten- Erzahlung en passant nahezu alle Grundprobleme der Biotechnik behandelt und ihre philosophischen Implikationen anschneidet[2], halte ich dies fur vollkommen gerechtfertigt.

1.1 Ansatz

Es soil also, wie im Titel schon gesagt, um den Status fremdartiger Wesen gehen.

Die besagten Wesen sollen sich -zweiter Sinn des Titels- auszeichnen dadurch, dass sie weder Mensch noch Tier noch Sache sind, eventuell obwohl sie gerade aus solchen hervorgegangen sind. Zunachst mochte ich einen Uberblick iiber das Spektrum der Konzepte von Fremdartigkeit geben, soweit es mir moglich ist, und zwar in der Reihenfolge vom »Fernen« zum »Nahen«:

-Klassische Konzepte immaterieller Wesen:

- Gotter
- Engel und Damonen

-Konzepte nicht aus dem irdischen Evolutiongang hervorgegangener, ma- terieller Wesen:

- Aufierirdisches Leben
- »Kiinstliches Leben«
- »Maschinelle Intelligenz«

-Konzepte aus dem irdischen Evolutiongang hervorgegangener Wesen:

- Nachtraglich als mehr als tierisch erkannte Tiere[3]
- Modifizierte Tiere
- Modifizierte Menschen

Anschliefiend mochte ich an Hand verschiedene Kriterien versuchen zu umrei- fien, welche Auswirkungen das Einbeziehen solcher Wesensarten in den Gesichts- kreis auf aktuelle Uberlegungen zum Zuerkennen moralischer Statuspradikate hat oder haben konnte.

1.2 Sprachregelungen

Wie schon im Titel zu sehen, habe ich den moglichst weiten Ausdruck »fremd- artige Wesen« gewahlt, um einen neutralen Oberbegriff iiber die vielfaltigen Konzepte zu finden. Die Formulierung mag gespreizt wirken, schien mir aber der einzige Weg, begriffliche Fufiangeln zu umgehen, wie sie in der Verwendung von Ausdriicken wie »nichtmenschliche Intelligenz« gedroht hatte.

Immerhin schliefit der Untersuchungsgegenstand hvpothetische Produkte ei- ner Weiterentwicklung des Menschen ein, die vielleicht nicht mehr als Menschen, aber noch als zumindest teilweise menschlich bezeichnet werden konnen, so wie man den Menschen nicht unbedingt als Tier, aber doch als teilweise tierisch be- zeichnen kann. An anderen Stellen war es notig, die fast unwillkiirlich aufkom- mende Rede von der Intelligenz zu umgehen, da das Kriterium der Intelligenz zur Definition des moralischen Status auch erst hinterfragt werden muss. Diese Neutralitat ist durch sperrige Formulierungen wie »nachtraglich als mehr als tierisch erkannte Tiere« erkauft.

Fur den besonderen Status, der die Menschen in unserer Lebenswelt zu Ge- genstanden der Ethik macht, habe ich das einigermafien neutrale Wort » Person« gewahlt. Dies vermeidet den andernorts beklagten inflationaren Gebrauch des Ausdrucks » Menschen wfirde«[4] und ist griffiger als eine Abkiirzung.

2 Konzepte von Fremdartigkeit

Im folgenden Abschnitt soil zunachst ein Katalog denkbarer fremdartiger Wesen erarbeitet werden. Um Bewertungsmoglichkeiten wird es erst spater gehen.

2.1 Klassische Konzepte immaterieller Wesen

Als klassische Konzepte immaterieller Wesen bezeichne ich jene, die nicht erst auftauchen, seit der naturwissenschaftliche Fortschritt oder esoterische Gegen- bewegungen dazu das Nachdenken fiber sie hervorgebracht haben. Das heifit also, dass beispielsweise die in der Science Fiction beliebten ‘Energie wesen’ oder die in der Spiritismuswelle Ende des 19. Jahrhunderts zuhauf auftauchenden Geister nicht gemeint sind.

In erster Linie sind die klassischen immateriellen Wesenskonzepte das von Gott bzw. Gottern sowie das von Engeln und Damonen.

2.1.1 Gotter

Gotter nehmen unter den moralisch relevanten Individuen eine Sonderstellung ein. Im Besonderen gilt dies fur den theistischen Gott: Dass er »vollkommen gut fund] ein Grund fur moralische Verpflichtung«[5] ist, gehort bereits zu seiner Definition. Er ist weniger ein Subjekt der Moral als ihr Urheber oder, wenn nicht dies, ihr Garant oder wenigstens Mittler.

Fur die Uberlegungen dieser Arbeit sind Gotteskonzepte insofern wichtig, als ihr reines Vorhandensein zeigt, dass der Mensch seit jeher bereit war, die Exis- tenz fremdartiger Wesen, die denselben, wenn nicht sogar einen hoheren mora- lischen Status aufweisen wie er selbst, zu akzeptieren. Dass religiose Mvthologie seit jeher versucht, den Menschen ein besonderes Verhaltnis zu den Gottern zu attestieren, zeigt wiederum mehreres: Einmal, dass der eigene ausgezeichnete Status einer Begriindung bedarf (Schopfungsmvthen); und aufierdem, dass die Distanz zwischen den Gottern als Fremdartigen und den Menschen anscheinend einer regelmafiigen Uberbriickung bedarf, in denen die Gotter Eigenschaften zeigen, auf die Menschen sich beziehen konnen. Im Extremfall ffihrt dies zu Inkarnationsmythen, in denen Gotter zu Menschen werden.

Eine Art dauerhafte Briickenstellung nehmen Engel ein.

2.1.2 Engel und Damonen

Wenn es gilt, die Philosophie als einen haarspalterischen Zeitvertreib von Elfen- beinturmlern zu schildern, wird oft die sattsam bekannte Mar hervorgekramt, unter byzantinischen Theologen, in der Scholastik oder gleich bei Thomas von Aquin sei die Anzahl von Engeln, die zugleich auf einer Nadelspitze stehen (oder tanzen) konnten, ein Gegenstand philosophischer Diskussion gewesen. Dies ist zwar falsch[6], beinhaltet aber das Kornchen Wahrheit, dass Engel tatsachlich lange ein beliebtes Objekt der Philosophie gewesen sind. Fur ihre hollischen Pendants, die Damonen, gilt mehr oder minder dasselbe.

Empirisch ungreifbar, wie sie sind, selbst falls sie existieren sollten, werden En­gel und Damonen naturlich keine Rolle als realer Prufstein moralphilosophischer Uberlegungen spielen konnen. Bedeutsam ist hingegen ihre Berucksichtigung in friiheren ethischen Theorien, die zeigt, dass fur diese auch zu Zeiten, als man iiber fremde Wesen materieller Art nicht nachdachte, Geltung fur nichtmensch- liche Personen angestrebt wurde.

2.2 Konzepte materieller Wesen auRerhalb der irdischen Evolution

Die beliebteste Vorstellung fremdartiger Wesen ist zweifelsohne jene von aufier- irdischem Leben.

2.2.1 AuBerirdisches Leben

Die popkulturellen Klischees von anthropomorphen Aufierirdischen mogen dar- iiber hinwegtauschen, dass es aufierst diskutabel ist, ob und inwiefern hoheres Leben, das von einem fremden Evolutionsgang hervorgebracht wird, irgend eine Ahnlichkeit mit irdischem oder gar menschlichem Leben haben muss. Ob Leben iiberhaupt kohlenwasserstoffbasiert sein muss, ist schon Gegenstand der Dis- kussion, und selbst auf der Basis von Kohlenwasserstoffen ware ein biochemisch fundamental unterschiedliches Leben moglich, zum Beispiel mit einer anderen Feingliederung als in Zellen und einer anderen Form der Weitergabe von Erbin- formation - von einer radikal anderen Anatomie gar nicht zu reden.

Philosophisch wird dies bedeutsam, wenn wir zugestehen, dass die vielleicht vollig andere biologische Existenz fremdartiger Wesen auch vollig andere Arten der Wahrnehmung und damit vielleicht sogar der Erkenntnis bedeuten konnten. Voltaire lasst seinen Sirier Mikromegas »an die tausend Sinne« haben und ihn bedauern, dass der saturnische Akademiker nur deren zweiundsiebzig vorweisen kann. Dementsprechend sieht Mikromegas auch neununddreifiig Grundfarben, statt nur sieben wie der Saturnier, und auf dem Sirius sind der Philosophie drei- hundert essenzielle Substanzen bekannt, nicht nur dreifiig wie auf dem Saturn.[7] Kant bleibt hier etwas konservativer, vermutet aber bei den etwaigen Bewohnern der Gasriesen einen Bau »leichterer und feinerer Art« und eine grofiere »Elasti- zitat ihrer Fasern«[8] sowie eine entsprechend der schnelleren Eigenrotation ihrer Heimatplaneten andere Zeitwahrnehmung[9], was ihn insgesamt darauf schliefien lasst, dass die intellektuelle und moralische Vollkommenheit der Bewohner eines Sternensvstems von innen nach aufien zunehmen muss.

Nicht nur eine abweichende Wahrnehmung, sondern auch abweichende Fahig- keiten zum lebensweltlichen Handeln konnten entsprechende Abweichungen in den Vorstellungen hervorbringen, die zur Beherrschung dieser Lebenswelt die- nen. Dass quallenartige Wesen ohne starre Korperteile die Topologie -anders als der Mensch- vor der euklidischen Geometrie hervorbringen wiirden[10], kann noch als harmlos gelten, ist Geometrie doch in der neutralen, instrumentellen Vernunft anzusiedeln. Was aber, wenn Wesen in ihrer Welt auf eine Weise zu Hause sind, die noch starker auf gewaltsamen Eingriffen, Totung und Zersto- rung beruht als die Lebensweise des Menschen, der »-selbst mitten im Frieden- den Erdboden pfliigend auffreifit], sat und erntet, jagt und fischt, ziichtet und schlachtet«?[11]

- Da weder menschengemacht noch sonst irgendwie mit der Erde verbun- den, ist aufierirdisches Leben wohl die Quelle fur die potenziell fremdartigsten denkbaren Wesen.

2.2.2 »Kiinstliches Leben«

Die Einordnung von sogenanntem kiinstlichem Leben in meinem Schema ist etwas unklar, unter anderem deswegen, weil unter dieser Bezeichnung die ver- schiedensten Konzepte gehandelt werden. Informatiker bezeichnen simple Algo- rithmen als »artificial life«, wenn sie Verhaltensweisen an den Tag legen, die einen irgendwie ‘naturlichen’ Eindruck machen. Die Biotechnik diskutiert zur Zeit als Schaffung » kunstlichen Lebens« den Zusammenbau eines Bakteriums aus svnthetischen Molekulen, das annahernd genauso funktionieren soil wie ein evolutionar entstandenes. Auf der Mikroebene soil sich gewissermafien das alte Klischee der Schaffung von Frankensteins Monster aus zusammengestuckelten Teilen vollziehen. Auch wird davon gesprochen, dass die Nanotechnik bei wei- teren Fortschritten Zfige kunstlichen Lebens tragen konnte; obwohl mit dem forcierten Einsatz biogener Bauteile in zukunftigen Nanomechanismen zu rech- nen ist, handelt es sich dabei um etwas grundlegend anderes als den Nachbau von bestehendem Leben.

Die Entwicklungsaussichten in diesem Grenzbereich von Technik haben das Potenzial, bereits gangige Definitionen von Leben uberhaupt an ihre Grenzen zu ffihren. Ansonsten bewegen sich die hvpothetischen Produkte der Erschaffung »kunstlichen Lebens« im Schnittbereich zwischen aufierirdischem Leben und maschineller Intelligenz.

2.2.3 »Maschinelle lntelligenz«

So fliefiend wie die Abgrenzung von »kiinstlichem« und natiirlichem Leben ist auch die von beidem zu dem, was normalerweise als »Kiinstliche Intelligenz« gehandelt wird. Man konnte hier, laienhaft vereinfacht, sagen, dass das Unter- nehmen der kiinstlichen Intelligenz ist, etwas zu schaffen, was Personenmerk- male tragt, ohne ein Lebewesen zu sein. Ublicherweise wird dabei an Software gedacht, die den Turing-Test oder andere Tests gleicher Zielsetzung besteht. Es empfiehlt sich, von maschineller statt kiinstlicher Intelligenz reden, um die Abgrenzung zum »kiinstlichen Leben« etwas klarer zu machen.

Die informatische Forschung ist fiber all die Jahrzehnte dem Ziel, ein Be- wusstsein in einer Maschine zu schaffen, nicht nennenswert naher geriickt. Die theoretische Moglichkeit wird jedoch selten rundweg abgestritten.

2.3 Konzepte fremdartiger Wesen aus dem irdischen Evolutionsgang

Nicht nur eine hvpothetische Welt jenseits des Materiellen, feme Gestirne oder die Produkte der Technik sind als Herkunftsorte fur fremde Wesen diskutiert worden. Auch hier auf der Erde konnte die Moglichkeit bestehen, dass wir Frem­de auffinden - oder, vielleicht noch wahrscheinlicher, hervorbringen.

2.3.1 Nachtraglich als mehr als tierisch erkannte Tiere

Der Gedanke, dass einige Tiere einen gegeniiber anderen ausgezeichneten mo- ralischen Status verdienen mogen, vielleicht sogar einen dem des Menschen ver- gleichbaren, ist nicht neu. Tvpischerweise wird dabei fiber Tiere diskutiert, die mehrere fiir spezihsch menschliche gehaltene Verhaltensweisen zeigen, so dass sich in der Summe ein quasimenschlicher Eindruck ergibt.

Konkret wird meistens fiber Menschenaffen oder Wale (meist Zahnwale, dar- unter besonders die Delphine) diskutiert. Es lassen sich bei beiden Verhal­tensweisen beobachten, die zumindest oberflachlich wie Lernen durch Einsicht, Werkzeuggebrauch, Spieltrieb, soziale Organisation, Hilfsbereitschaft etc. aus- sehen. Bei Menschenaffen wird die Fahigkeit, eine Zeichen- oder Gebardenspra- che zu einem gewissen Grade zu erlernen (inwieweit, ist stark umstritten), als Sprachfahigkeit gedeutet; bei Walen bzw. Delphinen wird unterstellt, ihre hoch- komplexen akustischen Aufierungssvsteme seien Sprache.[12]

[...]


[1] Wgl. Parfit, Derek, Reasons and Persons. Oxford University Press, 1984, passim.

[2] Vgl. Lem, Stanislaw, Einundzwanzigste Reise. In: Sterntagebiicher. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1978, S. 212-274.

[3] Zu dieser Formulierung siehe Abschnitt 1.2.

[4] Vgl. Damschen, Gregor und Dieter Schonecker, Argumente und Probleme in der Embryonendebatte - ein Uberblick. In: Dies. (Hrsg.), Der moralische Status menschlicher Embryonen: pro und contra Spezies-, Kontinuums-, Identitats- und Potentialitatsargu- ment. Berlin/New York: de Gruyter, 2003, Fufinote 2 auf S. 1.

[5] Vgl. Swinburne, Richard, The Coherence of Theism. Oxford, 1977, S. 2, zitiert in Ma- ckie, John Leslie, Das Wunder des Theismus. Stuttgart: Reclam, 1985, S. 9.

[6] Die tanzenden Engel tauchen Anfang des 18. Jahrhunderts in den fiktiven Memoiren des von einer illustren Gruppe britischer Satiriker um Alexander Pope erfundenen Gelehrten Martinus Scriblerus erstmals auf. Dessen Abhandlungen parodieren Thomas, der sich unter anderem mit der Frage beschaftigt hatte, ob sich zwei Engel gleichzeitig am selben Ort aufhalten konnen.

[7] Voltaire, Mikromegas. Eine philosophische Geschichte. In: Justus Fetscher und Ro­bert Stockhammer (Hrsg.), Marsmenschen. Wie die Aufierirdischen gesucht und erfun- den wurden. Leipzig: Reclam, 1997, S. 188-190.

[8] Kant, Immanuel, Von den Bewohnern der Gestirne. In: Justus Fetscher und Robert Stockhammer (Hrsg.), Marsmenschen. Wie die Aufierirdischen gesucht und erfunden wur­den. Leipzig: Reclam, 1997, S. 38.

[9] Vgl. ebd., S. 41f.

[10] Laut miindlicher Mitteilung durch P. Janich ist dies ein Gedanke Hugo Dinglers.

[11] Gerhardt, Volker, Geworden oder gemacht? Jurgen Habermas und die Gentechnologie. In: Matthias Kettner (Hrsg.), Biomedizin und Menschenwiirde. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2004, S. 285.

[12] Vgl. Singer, Peter, Praktische Ethik. Stuttgart: Reclam, 1989, S. 89.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten

Details

Titel
Nicht Mensch, nicht Tier, nicht Sache. Zum moralischen Status fremdartiger Wesen
Hochschule
Philipps-Universität Marburg  (Institut für Philosophie)
Veranstaltung
Hauptseminar "Jürgen Habermas, 'Die Zukunft der menschlichen Natur'", WS 2004/2005
Note
sehr gut
Autor
Jahr
2005
Seiten
24
Katalognummer
V38752
ISBN (eBook)
9783638377287
ISBN (Buch)
9783638724098
Dateigröße
616 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Inspiriert durch Gedankenexperimente, die im Seminar als Hilfsüberlegungen zur Klärung des moralischen Status menschlicher Embryonen angestellt worden waren, untersucht diese Arbeit, den moralischen Status gänzlich fremdartiger Wesen. Sie gibt einen Überblick über hypothetische Arten solcher Wesen und versucht an Hand verschiedener Argumente, darunter der vier Standardargumente der Embryonalethik, zu ergründen, auf welche Weise ihr Status eruiert werden kann.
Schlagworte
Mensch, Tier, Habermas, Embryonalethik, nichtmenschliche Wesen, Personalität, Personalitätskriterien, Diskursfähigkeit
Arbeit zitieren
Matthias Warkus (Autor), 2005, Nicht Mensch, nicht Tier, nicht Sache. Zum moralischen Status fremdartiger Wesen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/38752

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