Das Thema Energie wird in der heutigen Zeit immer zentraler und tritt immer mehr in den Vordergrund, auch bei politischen und wirtschaftlichen Diskussionen. Dabei setzt man sich über die noch vorhandenen Ressourcen und Reserven auseinander.
In dieser Ausführung über den Zusammenhang zwischen Ressource, Reserven und Energie wird im Vordergrund das Reserve- Produktionsverhältnis und das McKeley-Diagramm besprochen. Das McKelvey-Diagramm gibt dabei die Rohstoff-Ressourcen an, die zum Angebot stehen, in Abhängigkeit geologischer Sicherheit und Wirtschaftlichkeit. Zum besseren Verständnis werden die Begriffe Ressourcen, erschöpfbare natürliche Ressourcen und Reserven zu Beginn besprochen und definiert.
Inhaltsverzeichnis
I. Einleitung:
II. Begriffserläuterungen:
1. Ressourcen:
2. Erschöpfbare natürliche Ressourcen:
3. Reserven:
III. Das Reserve-Produktionsverhältnis:
IV. Das McKelvey-Diagramm:
V. Lagerstätten:
1. Vorratskategorien:
VI. Fazit:
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen der Ressourcenökonomik mit einem Fokus auf die Verfügbarkeit von Energierohstoffen. Dabei wird analysiert, wie sich das Reserve-Produktionsverhältnis und das McKelvey-Diagramm zur Bewertung von Rohstoffvorkommen in Abhängigkeit von geologischer Sicherheit und Wirtschaftlichkeit einsetzen lassen.
- Definition und Abgrenzung von Ressourcen und Reserven
- Berechnung und Aussagekraft des Reserve-Produktionsverhältnisses
- Systematische Einordnung von Lagerstätten mittels des McKelvey-Diagramms
- Klassifizierung von Vorratskategorien nach Fehlergrenze und Aussagesicherheit
- Bedeutung ökonomischer Randbedingungen für die Rohstoffgewinnung
Auszug aus dem Buch
Das McKelvey-Diagramm:
Das McKeley-Diagramm gibt jeweils die Rohstoff-Reserven an, die zum Angebot stehen. Es „...skizziert die Einordnung von Reserven und Ressourcen.“1 Dadurch lassen sich Reserven und Ressourcen noch weiter unterteilen. Dabei wird die Wahrscheinlichkeit eines Vorkommens gegen dessen Grad an geologischer Sicherheit gemessen.
Das McKelvey-Diagramm unterteilt Reserven und Ressourcen noch exakter (siehe Abb. 2 im Anhang):
1. Identifiziertes bzw. bekanntes Vorkommen:
Dieser Punkt wird weiter unterteilt in:
a) Nachgewiesen:
Hierzu zählen die durch Probeschließungen gemessenen und durch Explorationsbohrungen indizierten Reserven
b) Geschlussfolgert:
„...Vorkommen, die aufgrund geologischen Wissens in noch nicht erforschten Gebieten geschlussfolgert werden können...“2
Zusammen bilden sie das identifizierte bzw. bekannte Vorkommen und bilden die Reserven bzw. die Grenzreserven, auf die weiter unten in der Ausführung eingegangen wird.
2. Unentdecktes Vorkommen:
Weitere Unterteilung in:
a) Hypothetisch:
Aufgrund geologischen Wissens in bereits erforschten Gebieten
b) Spekulativ:
Aufgrund geologischen Wissen in noch unerforschten Gebieten vermutet
Zusammenfassung der Kapitel
I. Einleitung: Diese Einleitung führt in die wachsende Bedeutung des Themas Energie ein und erläutert die Relevanz der Begriffe Ressourcen und Reserven.
II. Begriffserläuterungen: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen gelegt, indem die Begriffe Ressourcen, erschöpfbare natürliche Ressourcen und Reserven präzise definiert werden.
III. Das Reserve-Produktionsverhältnis: Hier wird das Reserve-Produktionsverhältnis als Indikator für die Ressourcenverfügbarkeit analysiert, inklusive einer kritischen Betrachtung der statischen Reichweite.
IV. Das McKelvey-Diagramm: Dieses Kapitel erläutert die Systematik des McKelvey-Diagramms, welches Rohstoffvorkommen nach geologischer Sicherheit und Wirtschaftlichkeit kategorisiert.
V. Lagerstätten: Es wird die geologische und marktwirtschaftliche Definition von Lagerstätten untersucht sowie die Rolle der Vorratskategorien für deren Beurteilung.
VI. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und hebt hervor, warum eine isolierte Betrachtung der statischen Reichweite für eine langfristige Versorgungsaussage nicht ausreichend ist.
Schlüsselwörter
Energiegeographie, Ressourcen, Reserven, McKelvey-Diagramm, Reserve-Produktionsverhältnis, statische Reichweite, Lagerstätten, Vorratskategorien, Rohstoffvorkommen, Geologie, Wirtschaftlichkeit, Exploration, Energierohstoffe, Nachhaltigkeit, Erschöpfbarkeit.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit den ökonomischen und geologischen Grundlagen zur Bestimmung von Energierohstoffvorkommen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder umfassen die Definition von Ressourcen und Reserven, die Reichweitenberechnung von Rohstoffen sowie deren Kategorisierung in Lagerstätten.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, die Funktionsweise und Grenzen von Indikatoren wie dem McKelvey-Diagramm und dem Reserve-Produktionsverhältnis aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse und methodische Einordnung geographischer und ökonomischer Konzepte zur Ressourcenbewertung.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffserläuterung, die kritische Analyse des Reserve-Produktionsverhältnisses, die Erklärung des McKelvey-Diagramms sowie die Klassifizierung von Lagerstätten.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Energiegeographie, Ressourcen, Reserven, McKelvey-Diagramm, Reichweite und Vorratskategorien.
Wie unterscheidet das McKelvey-Diagramm zwischen Reserven und Ressourcen?
Die Unterscheidung erfolgt auf Basis des Grads der geologischen Sicherheit sowie der wirtschaftlichen Gewinnbarkeit zu heutigen technischen und preislichen Bedingungen.
Warum ist die statische Reichweite nur bedingt aussagekräftig?
Da sie ökonomische Randbedingungen wie Preisänderungen, technologischen Fortschritt und Nachfrageschwankungen nicht berücksichtigt, stellt sie lediglich eine hypothetische Kenngröße dar.
- Arbeit zitieren
- Anna-Lena Diez (Autor:in), 2014, Energie und Ressourcen. Das McKelvey-Diagramm, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/387615