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Biografiearbeit und Biografieforschung in der Sozialen Arbeit

Título: Biografiearbeit und Biografieforschung in der Sozialen Arbeit

Trabajo Escrito , 2017 , 17 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor)

Sociología - Niños y adolescentes
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Eine Geschichte zu haben, ist heutzutage von großer Bedeutung. Jede Person kann in gewissermaßen nur existieren, wenn sie ihre Vergangenheit belegen kann. Dies ist zum Beispiel von großer Bedeutung, wenn zu Beginn einer Ausbildung der Lebenslauf vorgelegt werden muss. Denn nur so kann man auf andere Mitmenschen erklärbar wirken. Was jedoch viele nicht sehen oder verstehen, ist die Lebensgeschichte der Menschen selbst. Diese Geschichte lässt sich nicht auf dem Papier nachverfolgen. Man kann sie nur durch die Personen selbst miterleben oder nachempfinden. Einige dieser Menschen haben eine schwere Geschichte hinter sich, tragen diese immer mit sich herum und verstauen sie tief in ihren hintersten Gedanken. An diesem Punkt kann die Biografiearbeit und –forschung eine große Hilfe darstellen. Sie können helfen, den betroffenen Menschen besser zu verstehen und dessen Geschichte aufzuarbeiten. Daher befasst sich die folgende Hausarbeit mit dem Thema „Biografiearbeit und Biografieforschung in der sozialen Arbeit“. Dabei soll vor allem die Frage geklärt werden: Sind die Biografiearbeit und die Biografieforschung für die soziale Arbeit geeignet? Zuerst wird der Begriff „Biografie“ definiert. Den ersten Hauptpunkt stellt die Biografiearbeit dar. Hierbei wird zu Beginn die Biografiearbeit selbst definiert. Anschließend werden die Anfänge der Biografiearbeit geschildert, wobei sich auf die Biografiearbeit mit Erwachsenen, alten und geistig behinderten Menschen und Kindern beschränkt wird. Die Kindheit und die Arbeit werden als Themen der Biografiearbeit vorgestellt. Im Nachhinein werden die Methoden „Lebensbaum, Musik und Körpergeschichte“ erklärt. Zum Schluss werden die Ziele der Biografiearbeit noch kurz aufgearbeitet. Den zweiten Hauptpunkt stellt die Biografieforschung dar, wobei diese zu Beginn ebenfalls definiert wird. Die Anfänge dieser werden im Anschluss erklärt. Die Biografieforschung enthält verschiedene theoretische Konzepte. Von diesen werden Folgende genauer vorgestellt: „Alter und Altersnorm, Generation und Kohorte“. Das „Narrative Interview“ und die „Objektive Hermeneutik“ werden als Methoden der Biografieforschung erklärt. Zum Schluss wird das Ziel der Biografieforschung noch kurz dargestellt. Den vorletzten Punkt bilden die Chancen und Grenzen der Biografiearbeit und -forschung. Das persönliche Fazit bildet den Schluss.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definition „Biografie“

3 Biografiearbeit

3.1 Definition „Biografiearbeit“

3.2 Anfänge der Biografiearbeit

3.2.1 Biografiearbeit mit Erwachsenen

3.2.2 Biografiearbeit mit alten und geistig behinderten Menschen

3.2.3 Biografiearbeit mit Kindern

3.3 Themen der Biografiearbeit

3.3.1 Kindheit

3.3.2 Arbeit

3.4 Methoden der Biografiearbeit

3.4.1 Lebensbaum

3.4.2 Musik

3.4.3 Körpergeschichte

3.5 Ziele der Biografiearbeit

4 Biografieforschung

4.1 Definition „Biografieforschung“

4.2 Anfänge der Biografieforschung

4.3 Theoretische Konzepte der Biografieforschung

4.3.1 Alter und Altersnorm

4.3.2 Generation und Kohorte

4.4 Methoden der Biografieforschung

4.4.1 Narratives Interview

4.4.2 Objektive Hermeneutik

4.5 Ziel der Biografieforschung

5 Chancen und Grenzen der Biografiearbeit und Biografieforschung

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Eignung und Bedeutung von Biografiearbeit und Biografieforschung im Kontext der sozialen Arbeit, mit dem Ziel, den Mehrwert dieser Ansätze für das Verständnis und die Aufarbeitung individueller Lebensgeschichten zu eruieren.

  • Definition und theoretische Grundlagen von Biografie und Biografiearbeit.
  • Historische Entwicklung und spezifische Anwendungsbereiche (Kinder, Erwachsene, alte Menschen).
  • Methodische Instrumente wie Lebensbaum, Musikarbeit und Körpergeschichte.
  • Theoretische Konzepte der Biografieforschung (Altersnormen, Generationentheorie).
  • Kritische Reflexion der Chancen, Grenzen und Risiken (z.B. Retraumatisierung).

Auszug aus dem Buch

3.4.1 Lebensbaum

Bei der Methode „Lebensbaum“ müssen sich die Teilnehmenden mit dem Zeitverlauf ihres Lebens auseinandersetzen. Das Leben der Personen soll mit der Metapher des Baumes dargestellt und geschildert werden (vgl. Ruhe 2014: S.146 f.).

Der Leiter weist die Gruppe an: „Stellen Sie sich vor, ihr Leben sei ein Baum. Er besteht aus Wurzeln, Stamm, Ästen, Zweigen, Blättern und der Krone. Er wächst auf unterschiedlichen Böden, enthält Wasser, ist Umwelteinflüssen ausgesetzt. Bitte malen Sie Ihre Baum und bezeichnen Sie dessen Teile mit Ihren Lebensereignissen: Was sin Ihre Wurzeln, Ihr Stamm, Ihre Zweige, Ihre Blätter?“ (Ruhe 2014: S.146)

Anschließend werden an die Teilnehmer ausreichend unterschiedliche Buntstifte und große Blätter Papier ausgeteilt. Nach einer gewissen Zeit können sich die Teilnehmer über ihre Bilder unterhalten und klären, wofür die Farben, Formen und Symbole gewählt wurden. Hierbei soll allerdings keinerlei Wertung stattfinden. Die gemalten Bilder werden in dem Arbeitsraum an die Wand oder ähnliches gehangen (vgl. ebd.).

Als Abschluss eignet sich zum Beispiel ein Baum – Gedicht: „Zu leben, allein und frei wie der Baum, brüderlich unter den Bäumen des Waldes, das ist unser Traum“ (Ruhe 2014: S.146)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Hinführung zur Bedeutung der eigenen Lebensgeschichte und Fragestellung nach der Eignung der Biografiearbeit für die soziale Arbeit.

2 Definition „Biografie“: Theoretische Bestimmung des Begriffs als Lebensgeschichte unter Berücksichtigung von Vergangenheit und aktueller Lebenssituation.

3 Biografiearbeit: Auseinandersetzung mit der methodischen Erinnerungsarbeit, deren historische Wurzeln, Zielgruppen und spezifischen Themen wie Kindheit und Arbeit.

3.1 Definition „Biografiearbeit“: Klärung des Begriffs als strukturierte Methode der pädagogischen und psychosozialen Unterstützung zur Bewältigung von Lebenserfahrungen.

3.2 Anfänge der Biografiearbeit: Rückblick auf die Ursprünge der Arbeit mit Erwachsenen, alten Menschen und Kindern.

3.2.1 Biografiearbeit mit Erwachsenen: Fokus auf das „biografische Lernen“ in der Erwachsenenpädagogik zur persönlichen Umorientierung.

3.2.2 Biografiearbeit mit alten und geistig behinderten Menschen: Darstellung des „Life Review“-Konzepts und der Bedeutung von Erinnerungsgruppen.

3.2.3 Biografiearbeit mit Kindern: Erläuterung des Lebensbuch-Konzepts bei familiären Umbrüchen und Adoptionsverfahren.

3.3 Themen der Biografiearbeit: Betrachtung zentraler Lebensbereiche, die als Grundlage für die Reflexion dienen können.

3.3.1 Kindheit: Analyse der prägenden Wirkung früher Bindungserfahrungen und deren Relevanz für die spätere Identitätsentwicklung.

3.3.2 Arbeit: Untersuchung der Bedeutung beruflicher Tätigkeiten als Statusmerkmal, Sinnerfüllung und deren heutige Problematiken.

3.4 Methoden der Biografiearbeit: Vorstellung praktischer Instrumente zur aktiven Gestaltung des Biografieprozesses.

3.4.1 Lebensbaum: Anwendung der Baum-Metapher zur Visualisierung und Strukturierung des persönlichen Zeitverlaufs.

3.4.2 Musik: Nutzung von akustischen Reizen als Auslöser für Erinnerungen und emotionale Verknüpfungen.

3.4.3 Körpergeschichte: Methode zur Rekonstruktion körperbezogener Ereignisse und zur bewussten Auseinandersetzung mit dem Körpergedächtnis.

3.5 Ziele der Biografiearbeit: Zusammenfassung der angestrebten Effekte wie Identitätsfestigung und Annahme der eigenen Vergangenheit.

4 Biografieforschung: Wissenschaftlicher Rahmen zur qualitativen Erhebung und Analyse von lebensgeschichtlichen Daten.

4.1 Definition „Biografieforschung“: Einordnung als qualitative Sozialforschung zur Erfassung individueller Deutungsmuster.

4.2 Anfänge der Biografieforschung: Historische Entwicklung von der Analyse berühmter Autobiografien hin zur Erforschung alltäglicher Lebensläufe.

4.3 Theoretische Konzepte der Biografieforschung: Einführung soziologischer Modelle zur Analyse gesellschaftlicher Einflüsse.

4.3.1 Alter und Altersnorm: Diskussion des sozialen Alters und gesellschaftlicher Erwartungshaltungen an Lebensabschnitte.

4.3.2 Generation und Kohorte: Erläuterung der Generationentheorie nach Mannheim und deren Einfluss auf den sozialen Wandel.

4.4 Methoden der Biografieforschung: Vorstellung qualitativer Interpretationsverfahren.

4.4.1 Narratives Interview: Beschreibung der Erhebungstechnik zur Ermöglichung offener Erzählungen des Interviewten.

4.4.2 Objektive Hermeneutik: Erläuterung des Interpretationsverfahrens zur systematischen Sinndeutung von Textmaterialien.

4.5 Ziel der Biografieforschung: Fokus auf die Erschließung lebensgeschichtlicher Dokumente zur Erforschung von Verarbeitungsstrukturen.

5 Chancen und Grenzen der Biografiearbeit und Biografieforschung: Reflexion über das Spannungsfeld zwischen individuellem Subjekt und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen.

6 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Praxistauglichkeit unter Berücksichtigung von Risiken wie Retraumatisierung.

Schlüsselwörter

Biografiearbeit, Biografieforschung, Soziale Arbeit, Identitätsfindung, Lebensgeschichte, Narratives Interview, Objektive Hermeneutik, Lebensbaum, Generationentheorie, Erinnerungsarbeit, Biografie, Qualitative Sozialforschung, Altersnorm, Lebenslauf, Reflexion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beleuchtet die Konzepte, Methoden und Ziele der Biografiearbeit sowie der Biografieforschung und untersucht deren Eignung und Chancen für die praktische soziale Arbeit.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die theoretische Einbettung von Biografie-Konzepten, die Anwendung spezifischer Methoden in unterschiedlichen Altersgruppen und die kritische Auseinandersetzung mit dem Nutzen für die pädagogische Praxis.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist es zu klären, ob und inwieweit die Instrumente der Biografiearbeit und -forschung zur Unterstützung von Menschen in sozialen Notlagen oder schwierigen Lebensphasen beitragen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der systematischen Aufarbeitung theoretischer Grundlagen der qualitativen Biografieforschung und gängiger Methoden der Biografiearbeit.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Definition von Biografie, die Darstellung spezifischer Arbeitstechniken (wie Lebensbaum oder Musik), theoretische Modelle (Altersnormen, Generationentheorie) sowie die Methoden der qualitativen Forschung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Biografiearbeit, Identitätsfestigung, Lebensgeschichte, qualitatives Interview, Sozialarbeit und Reflexion definiert.

Warum ist eine fachliche Anleitung bei der Biografiearbeit so wichtig?

Fachliche Anleitung ist essenziell, da die Konfrontation mit der eigenen Lebensgeschichte belastende Erinnerungen hervorrufen kann, die professionell aufgefangen werden müssen, um eine Retraumatisierung zu verhindern.

Welche Gefahr besteht bei der Biografiearbeit?

Eine zentrale Gefahr ist die sogenannte Retraumatisierung, bei der die Betroffenen durch die Aufarbeitung ihrer Vergangenheit erneut mit verdrängten, traumatischen Erlebnissen konfrontiert werden, ohne dass eine Verbesserung erzielt wird.

Final del extracto de 17 páginas  - subir

Detalles

Título
Biografiearbeit und Biografieforschung in der Sozialen Arbeit
Universidad
Fachhochschule des Mittelstands Campus Bamberg
Calificación
1,0
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
17
No. de catálogo
V387797
ISBN (Ebook)
9783668621244
ISBN (Libro)
9783668621251
Idioma
Alemán
Etiqueta
Biografiearbeit Biografieforschung Soziale Arbeit
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2017, Biografiearbeit und Biografieforschung in der Sozialen Arbeit, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/387797
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