Die Thematik der Hausarbeit bezieht sich auf einen Einschnitt in die Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika und behandelt hauptsächlich die Kraft des Ghost Dance, der amerikanischen Ureinwohner und ihrer Beziehung gegenüber der US-Kavallerie während den Zeiten des Wounded Knee Massakers um 1890. Unter Anbetracht dieser Thematik wurde folgende Fragestellung aufgegriffen: War der Ghost Dance Akt eine Widerstandsmethode dem Genozid Vergehen entgegenzusetzen?
Die Entstehung der Fragestellung entstand durch die erheblichen Schwierigkeiten, welche die native americans in der damaligen Epoche durchlebten aber vor allem trotz dieser Resignation weiterhin nicht der Glaube verloren wurde an höhere Kräfte und ihrer eigenen Kultur. Die Fragestellung bezieht sich ebenso auf die kritische Auseinandersetzung mit einem möglichen Genozid Vergehen der US-Kavallerie in Bezug auf das Wounded Knee Massaker, wodurch die native americans ihre Identität bis heute in der US-Amerikanischen Gesellschaft suchen müssen.
Der Hauptteil dieser Arbeit beinhaltet den Ghost Dance Akt, die Entstehung sowie die Charakteristik und behandelt die Fragestellung inwiefern dieser als eine Art von Widerstand gegen das spätere Vergehen der US-Kavallerie war.
Aus diesem Grund ist der Fokus dieser Hausarbeit auf den tribe der Sioux gelegt worden, mit dem Ziel den Ghost Dance Akt ausführlich zu beschreiben, als auch zu untersuchen, aber vor allem auf das Wounded Knee Massaker einzugehen. Zudem wird ein Ausblick gegeben, ob der Sioux tribe Opfer eines Genozids war und welche Auswirkungen das Massaker bis heute für den tribe darstellt.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
1. Erklärung Ghost Dance und Wounded Knee Massaker
1.1. Definition Sioux und Dakota
1.2. Definition Wounded Knee Massaker
1.3. Auswirkungen des Wounded Knee Massakers
1.4. Definition Ghost Dance
2. Hauptteil: Der Ghost Dance Akt
2.1. Charakteristik des Ghost Dance
2.2. Entwicklung des Widerstandsgeist
2.3. Auswirkungen und Folgen des Ghost Dance
3. Fazit
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Diese Hausarbeit untersucht, ob der „Ghost Dance“-Akt der Sioux eine bewusste Widerstandsmethode gegen das gewaltsame Vorgehen der US-Kavallerie darstellte. Dabei wird der historische Kontext des Wounded Knee Massakers von 1890 kritisch analysiert, um die soziokulturellen Auswirkungen auf die Native Americans und ihre Identitätssuche innerhalb der US-amerikanischen Gesellschaft zu beleuchten.
- Historische Einordnung des Ghost Dance in den Lakota-Stämmen
- Analyse des Wounded Knee Massakers als Kulminationspunkt des Konflikts
- Untersuchung der religiösen und spirituellen Dimensionen des Tanzes
- Bewertung der Frage nach einem kulturellen Genozid durch die US-Politik
- Reflexion über die langfristigen Folgen für die Sioux-Identität
Auszug aus dem Buch
2.1. Charakteristik des Ghost Dance
Der Tanz etablierte sich zu einer Art von religiösem Widerstands Akt: „Among the Lakotas the dance had become a religion of resistance. Many dancers wore „ghost shirts,“ which they believed rendered them bulletproof. The religious excitement frightened local whites and drew the attention of the military.” Nicht nur der Glaube an die spirituelle Religion, sondern auch der Gedanke Schutzsicherer Klamotten, gaben den native americans einen spirituellen Glaube an Hoffnung ihrer eigenen Stärke.
Die erste Überlieferung einer Nachricht über den Ghost Dance kam zu Beginn des Jahres von 1889 im Lakota Lager in Pine Ridge an. „The news was mainly received through letters written in English by Shoshone and Arapaho Indians. William T. Selwyn, a full-blood Yankton Sioux who worked as a postmaster on Pine Ridge Reservation, translated these letters for the Oglalas. According to these first letters the Son of God had come upon earth somewhere to the west of the lands of the Shoshones and the Arapahos. Hier wird deutlich, dass die Gerüchte sich mehr und mehr bestätigten über diesen Akt der amerikanischen Ureinwohner und dies progressiv bis nahezu unausweichlich auf die weißen Amerikaner zuging, welche Neugierig wurden.
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema des Ghost Dance und dessen historische Bedeutung für die Sioux im Kontext des Wounded Knee Massakers ein und formuliert die zentrale Fragestellung der Arbeit.
1. Erklärung Ghost Dance und Wounded Knee Massaker: Dieses Kapitel definiert die grundlegenden Begriffe wie Sioux, Dakota und Ghost Dance und beschreibt die Ereignisse rund um das Massaker am Wounded Knee.
2. Hauptteil: Der Ghost Dance Akt: Hier wird der Ghost Dance detailliert analysiert, seine spirituelle Charakteristik sowie seine Bedeutung als Ausdruck eines Widerstandsgeistes gegen die Unterdrückung durch die US-Kavallerie untersucht.
3. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Untersuchung zusammen und bewertet die traumatischen Ereignisse des Wounded Knee Massakers im Lichte der Frage nach einem kulturellen Genozid.
Schlüsselwörter
Ghost Dance, Sioux, Wounded Knee, Native Americans, Widerstand, US-Kavallerie, Lakota, Genozid, Identität, Religion, Christianisierung, Kolonialismus, Spiritualität, Unterdrückung, Widerstandsgeist.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht das Verhältnis zwischen dem Ghost Dance der Sioux und der US-Kavallerie, insbesondere im Kontext der Ereignisse um das Wounded Knee Massaker von 1890.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Die Arbeit fokussiert sich auf die kulturelle Identität der Sioux, die spirituellen Aspekte des Ghost Dance als friedliche Bewegung und die Eskalation des Konflikts durch staatliche Repressionen.
Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsfrage?
Das Ziel ist es zu klären, ob der Ghost Dance lediglich als religiöses Ritual oder bereits als organisierte Widerstandsmethode gegen den drohenden Genozid an den Native Americans verstanden werden kann.
Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?
Es handelt sich um eine historische Hausarbeit, die auf einer umfassenden Literaturrecherche basiert und Primärquellen sowie historische Analysen zur Deutung der Ereignisse heranzieht.
Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil wird die Charakteristik des Ghost Dance untersucht, die Entwicklung des Widerstandsgeistes unter den Stämmen beleuchtet und die negativen Auswirkungen des Massakers auf die Lakota-Stämme detailliert dargestellt.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?
Wichtige Begriffe sind unter anderem Ghost Dance, Sioux, Wounded Knee, Widerstand, Genozid und Native Americans.
Warum sahen die US-Missionare den Ghost Dance als Bedrohung an?
Die Missionare betrachteten den Tanz als Rückkehr zum Heidentum und als Hindernis für die angestrebte Christianisierung und Zivilisierung der Ureinwohner.
Welche Rolle spielten die sogenannten „Ghost Shirts“ für die Tänzer?
Die Tänzer glaubten, dass diese speziellen Hemden sie im Kampf gegen die US-Soldaten kugelsicher machen würden, was den spirituellen Hoffnungsschimmer der Bewegung verstärkte.
- Arbeit zitieren
- Manar-Marc Soukar (Autor:in), 2017, War der Ghost Dance Akt des Sioux tribes eine Widerstandsmethode dem Genozid Vergehen der US-Kavallerie entgegenzuwirken?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/387930