Weiblichkeitskonzepte der Aufklärung und deren Einfluß auf die Differenzpositionen zum Frauenbild in der Französischen Revolution


Hausarbeit, 1998
31 Seiten, Note: 2+

Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

1. Einleitung

2. Frauenbilder in der Aufklärung
2.1 Das Frauenbild bei François Poullain de la Barre
2.1. 1 Gleichheit von Mann und Frau
2.1.2 Poullains Begriff des Naturrechts
2.1.3 Bildung der Frauen
2.1.4 Familienstruktur und Mutterrolle
2.1.5 Die Rolle der Frau in der Öffentlichkeit
2.1.6 Adressaten von Poullains Frauenkonzept
2.2 Das Frauenbild bei Jean-Jacques Rousseau
2.2.1 Rousseaus Emile oder Über die Erziehung
2.2.2 Ungleichheit von Mann und Frau
2.2.3 Rousseaus Begriff des Naturrechts
2.2.4 Familienstruktur und Mutterrolle
2.2.5 Die Rolle der Frau in der Öffentlichkeit
2.2.6 Adressaten von Rousseaus Frauen- bzw. Gesellschaftskonzept
2.2.7 Fazit

3. Weiblichkeitskonzepte während der Französischen Revolution
3.1 Die Entwicklung der Rolle der Frau 1789-1799
3.2 Das egalitäre Frauenbild am Beispiel Condorcet
3.3. Das komplementäre Frauenbild
3.3.1 Amars Rede zum Verbot der Frauenclubs
3.3.2 Chaumettes Begriff des weiblichen Aufgabenbereichs

4. Schluß

5. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Das Ziel meiner Arbeit ist, zu untersuchen, auf welche Weise Frauenbilder der Aufklärung in der Französischen Revolution rezipiert wurden und welchen Einfluß diese wiederum auf das Frauenbild und die gesellschaftliche und rechtliche Rolle der Frau im revolutionären Frankreich hatten.

Der Untersuchungszeitraum soll auf die Zeitspanne vom Ausbruch der Revolution 1789 bis zur Auflösung des Direktoriums unter Napoléon Bonaparte im November 1799 begrenzt werden. Daraus ergibt sich, daß die durch den von Napoléon eingeführten Code Civil bedingten Veränderungen (Verschlechterungen) der rechtlichen Stellung der Frau nicht miteinbezogen werden können.

Als Beispiele für unterschiedliche Weiblichkeitskonzepte der Aufklärung habe ich die Schriften des heute wenig bekannten Frühaufklärers François Poullain[1] de la Barre und den der Spätaufklärung zugerechneten pädagogischen Roman Emile oder Über die Erziehung von Jean-Jacques Rousseau gewählt. Auf der Grundlage dieser doch sehr unterschiedlichen Aussagen zur Rolle der Frau sollen anschließend die Differenzpositionen zum Frauenbild in der Französischen Revolution untersucht werden. Die Namen Condorcet, Amar und Chaumette tauchen als Synonyme für das egalitäre bzw. komplementäre Frauenbild in zahlreichen Arbeiten, die sich mit der Situation der weiblichen Bevölkerung im ausgehenden 18. Jahrhundert in Frankreich beschäftigen, auf. Ich möchte versuchen zu zeigen, welche Parallelen, aber auch welche Abweichungen zwischen den Aussagen Poullains und Condorcets auf der einen Seite und Rousseaus und Amars auf der anderen Seite bestehen.

Besonders im Fall von Rousseau sind seine Thesen zum Frauenbild nur ein Teil eines umfangreichen Gesellschaftskonzepts. Bedingt durch den begrenzten Rahmen dieser Arbeit muß außer Acht gelassen werden, daß z. B. die Ablehnung des Berufs der Schauspielerin auf eine generelle Kritik am Theater zurückzuführen ist. Trotzdem bin ich der Meinung, daß es gerechtfertigt ist, sich auf einzelne Aspekte aus seinem Gesellschaftskonzept zu konzentrieren.

2. Frauenbilder in der Aufklärung

2.1 Das Frauenbild bei François Poullain de la Barre

2.1.1 Gleichheit von Mann und Frau

Die Schriften des französischen Theologen François Poullain de la Barre (1647-1723) markieren ein Ende der etwa seit dem 13. Jahrhundert existierenden Querelle des Femmes, einem literarischen Genre, das durch die Verwendung von rhetorischen Mitteln und dem Rückgriff auf biblische und historische Beispiele die Überlegenheit eines der beiden Geschlechter beweisen wollte.[2] In seinen Schriften De l’égalité des deux sexes (1673, dt. Die Gleichheit der zwei Geschlechter) und De l’éducation des Dames (1674, dt. Die Erziehung der Frauen) entwickelt er ein auf Egalität zwischen Mann und Frau abzielendes Weiblichkeitskonzept. Als Anhänger des frühaufklärerischen Cartesianismus bestand Poullains Ziel darin, existierende Zustände und Traditionen in der Gesellschaft auf der Basis des Rationalismus zu untersuchen, um gegebenenfalls deren Legitimation in Frage zu stellen. Ein geeignetes Gebiet, diese Methode anzuwenden, schien ihm die „Ungleichheit der zwei Geschlechter“[3] zu sein, deren Existenz er zu widerlegen beabsichtigt.

In seinen Werken gelangt Poullain folglich zu der These, daß zwischen Männern und Frauen prinzipiell Gleichheit herrsche. Beide Geschlechter seien gleichermaßen mit Vernunft bzw., „raison“ begabt. Lediglich im physischen Bereich gäbe es Unterschiede:

Es ist unschwer festzustellen, daß der Unterschied der Geschlechter sich nur auf den Körper

bezieht [...]. [...] Wenn wir den Geist als solchen betrachten, erkennen wir, daß er bei allen Menschen gleich und von derselben Natur ist und zu allen Gedanken fähig;[...].[4]

2.1.2 Poullains Begriff des Naturrechts

Poullain geht bei seiner Forderung nach Gleichberechtigung der Frau vom Prinzip des Naturrechts aus. Dies ist, wie ich noch zeigen werde, eine Parallele zu Rousseau. Allerdings leitet letzterer diametrale Schlußfolgerungen in Bezug auf die Rolle der Frau ab. Sowohl Poullain als auch Rousseau sehen eine Art Ur-Gesesellschaftszustand als Vorläufer der Gesellschaft des Ancien Régime an. Für Poullain ist diese Gesellschaftsepoche vor allem durch ein Fehlen der Unterdrückung der Frau und der geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung charakterisiert. Das Leben war weder politisch noch religiös geregelt. Soziales Ansehen leitete sich aus persönlichem (Jagd-) Erfolg ab:

Es gab noch keine Regierung, keine Wissenschaft, keine geregelte Arbeit und keine

Staatsreligionen. [...] Männer und Frauen, [...], kümmerten sich in gleicher Weise um den

Ackerbau oder um die Jagd, [...]. Der Mann tat seine Arbeit, und die Frau tat ihre Arbeit;

wer am meisten herbeischaffte, war auch am meisten geachtet.[5]

Erst nach der Herausbildung des Rechts des Stärkeren, das auf der einen Seite die Schwachen in der Gesellschaft, auf der anderen Seite die Frauen benachteiligte, entstand die Unterdrückung der Frau: „Als die Männer bemerkt hatten, daß sie die Stärkeren waren und daß sie im Verhältnis zu den Frauen einige körperliche Vorteile aufweisen konnten, haben sie sich eingebildet, daß ihnen alles gehört.“[6] Damit einher ging der Ausschluß aus gesellschaftlichen Funktionen. Die Reduzierung der Frau auf die häusliche Sphäre wurde mit der Zeit als normal angesehen.[7] Die Unterdrückung der Frau ist daher lediglich durch Vorurteile und nicht durch die Vernunft legitimiert.[8]

Diese Argumente leiten sich aus der Meinung her, die man von der Überlegenheit unseres

Geschlechts hat und von einer falsch zurechtgezimmerten Idee von Tradition. Es reicht aus,

sie in ihrem jetzigen Zustand vorzufinden, um zu glauben, daß es damit schon seine

Richtigkeit habe.[9]

Poullains Thesen stellen hierin eine direkte Kritik am scholastischen, bzw. feudalen Frauenbild dar. Im mittelalterlichen Feudalismus wurde die Frau als „verhinderter Mann bzw. als Ergänzung des Mannes“[10] definiert. Poullains Infragestellung dieses Frauenbildes impliziert daher auch eine Kritik an der Scholastik, so daß in seinen Schriften nicht nur feministische Züge zu finden sind, sondern auch Forderungen zur Veränderung der gesamten Gesellschaft des Ancien Régime, genauer gesagt der Ständehierarchie, enthalten sind. Ebenso wie die Stellung der Frau in der Gesellschaft sei die hierarchische Aufteilung der Gesellschaft lediglich eine nicht rational legitimierte Tradition.

2.1.3 Bildung der Frauen

Einen Grund für die existierende Ungleichheit zwischen Männern und Frauen sieht Poullain in den unterschiedlichen Bildungsmöglichkeiten. Während männlichen Kindern (zumindest der gesellschaftlichen Oberschichten) die Wege zu Bildung relativ offen stehen, werden Mädchen zur Unselbständigkeit und zur Selbstdefinition über äußerliche Werte, d.h. Schönheit erzogen. Weibliche Bildung beinhalte nicht die Aneignung von intellektuellen Fähigkeiten, sondern reduziere sich auf Handarbeiten. Diesen Sachverhalt will Poullain ändern, da beide Geschlechter „sowohl für die Wissenschaften selbst als auch bezüglich des Organs, durch das man sie aufnimmt, [...] gleichermaßen begabt [sind]. Wir alle, Männer und Frauen, haben wirklich das gleiche Recht auf Wahrheit, [...].“[11] Erziehung und Bildung sollten nicht geschlechtsspezifisch sein, da „die Werke, die für Männer verfaßt worden sind, auch den Frauen dienen -, gibt es doch für beide nur eine einzige Unterrichtsmethode, weil Mann und Frau ja auch von der gleichen Art sind.“[12]

2.1.4 Familienstruktur und Mutterolle

Verbunden mit der Forderung nach Bildungsgleichheit der Geschlechter ist bei Poullain eine Abkehr von der traditionellen Familienstruktur wie sie auch bei Rousseau zu finden ist. Poullain wendet sich gegen das Modell der patriarchalisch strukturierten Familie. Die Frau soll nicht auf die Mutterolle beschränkt sein, sondern die gleichen Berufe ergreifen können wie ein Mann:

Wenn die Frauen in der Lage sind, mit Bravour die ganze öffentliche Macht inne zu haben,

dann sind sie umso geeigneter für Ministerämter, als Vizeköniginnen, Herrscherinnen,

Staatssekretärinnen, Staatsrätinnen und Finanzpräsidentinnen.[13]

Allerdings ist kritisch anzumerken, daß er sein Alternativmodell nur unvollständig zu skizzieren vermag. Er fordert zwar, daß die Beschränkung der Frau auf die häusliche Sphäre aufgegeben werden soll, macht aber keine Aussagen darüber, welche Aufgaben und Pflichten dem Mann im Haushalt zukommen sollen. Falls es sich nicht um Angehörige der gehobenen sozialen Schichten handelt, die über für den Haushalt und die Kindererziehung verantwortliche Bedienstete verfügten, dürften sich aus der Forderung, daß beide Partner sich in der öffentlichen Sphäre betätigen, gewisse Probleme ergeben haben. Auf die Problematik, daß sich Poullains Theorien nur auf bestimmte Gesellschaftsschichten anwenden lassen, soll später noch genauer eingegangen werden.

2.1.5 Die Rolle der Frau in der Öffentlichkeit

Eine Möglichkeit für Frauen, einen ersten Schritt in die Öffentlichkeit zu tun, sah Poullain in den Salons, die von Angehörigen des Adels und des Bürgertums als Ort der Kommunikation über Theorien der Aufklärung, sowie über neue wissenschaftliche Kenntnisse genutzt wurden. Inge Baxmann beschreibt die Funktion der weiblichen Mitglieder eines Salons folgendermaßen:

Der Frau kommt innerhalb seiner [Poullains] Konzeption eine besondere, eigenständige

Rolle für die Verbreitung der aufklärerischen Philosophie zu, für die sie über ihre Funktion

als Maîtresse eines Salons und durch spezifische Fähigkeiten wie ihre sprachliche

Gewandtheit qualifiziert ist.[14]

Poullain ermutigt ausdrücklich die Frauen, sich in Salons zu äußern und zu bilden, und fordert darüber hinaus ein Institutionalisierung solcher Zirkel: „Wenn die kleinen Unterhaltungszirkel in Akademien umbenannt würden, könnten die Gespräche dort an Gründlichkeit, Nutzen und Tiefe gewinnen.“[15]

2.1.6 Adressaten von Poullains Frauenkonzept

Die Tatsache, daß Poullain die Bedeutung der Salons für sein Frauenkonzept so betont, veranschaulicht deutlich den Adressatenkreis seiner Theorien. Obwohl er seine Theorien mit dem Anspruch formuliert, für den gesamten Dritten Stand gültig zu sein, bezieht sich realistisch gesehen vor allem seine Bildungs-

konzeption lediglich auf Frauen der höheren sozialen Schichten. Er beachtet nicht, daß der Dritte Stand in sich stark differenziert ist, indem er Bürger, Handwerker und Bauern zusammenfaßt. Besonders Frauen, die Teil einer Familienwirtschaft waren, hatten oft gar keine Möglichkeit, sich zu bilden. In diesem Zusammenhang weist Irmgard Hierdeis darauf hin, daß zu Poullains Zeit „nur die Damen des Adels und des gehobenen Bürgertums überhaupt lesen konnten [...]“.[16]

Zusammenfassend kann man sagen, daß Poullain in seinem Frauenbild die prinzipielle Gleichberechtigung von Männern und Frauen aller Gesellschaftsschichten fordert, es sich aber eher um ein Elitekonzept für eine kleine soziale Gruppe von Frauen innerhalb der Salons handelt. Somit ist die Forderung nach Gleichheit nur für elitäre Gesellschaftsschichten realisierbar.

2.2 Das Frauenbild bei Jean-Jacques Rousseau

2.2.1 Rousseaus Emile oder Über die Erziehung

Jean-Jacques Rousseau (1712-1778) wird im Gegensatz zu Poullain de la Barre der Epoche der Spätaufklärung zugeordnet. Anders als Poullain hat Rousseau seinem Weiblichkeitskonzept kein eigenständiges Werk gewidmet, sondern sein Frauenkonzept u.a. in einem Kapitel des Erziehungsromans Emile ou De l’éducation (dt. Emile oder Über die Erziehung) erläutert. Der Text , der eigentlich eine Mischform zwischen Roman und pädagogisch-philosophischen Traktat ist, erschien 1762. Rousseaus Motivation zu diesem Werk war seine Unzufriedenheit mit den bestehenden Erziehungsmodellen. Sein Emile sollte zu einer Reform der Pädagogik beitragen. In dem Werk erläutert Rousseau seine pädagogischen Vorstellungen anhand eines erdachten Schülers, Emile, von dessen Geburt bis zur Heirat mit Sophie. Der Text ist in fünf Bücher unterteilt, die den verschiedenen Entwicklungsstadien des Kindes entsprechen. Das 5. Buch behandelt die Begegnung zwischen Emile und Sophie und deren Heirat.[17] Anhand der Figur der Sophie veranschaulicht Rousseau seine Positionen zur Rolle der Frau. Im folgenden soll versucht werden, Rousseaus theoretisches Frauenkonzept darzustellen. Zitate aus Emile sollen hierbei seine Theorien illustrieren.

2.2.2 Ungleichheit von Mann und Frau

Im Gegensatz zu Poullain liegt bei Rousseau kein egalitäres, sondern ein komplementäres Frauenbild vor.[18] Männer und Frauen haben weder die gleichen Rechte, noch die gleichen Pflichten. Während Poullain von der Existenz der Vernunft bei beiden Geschlechtern ausgeht, differenziert Rousseau bei den intellektuellen Fähigkeiten von Mann und Frau. Der Mann verfüge über „genie“ im Sinne von kreativer Intelligenz. Die Frau sei lediglich mit „esprit“ begabt, also intellektuell minderwertig. Ebenso haben Männer und Frauen unterschiedliche Pflichten zu erfüllen:

In bezug auf die Folgen der geschlechtlichen Beziehungen gibt es zwischen den beiden Geschlechtern keine Gleichheit. [...] Die Pflichten, die beiden Geschlechtern zufallen, sind nicht gleich zwingend und können es auch nicht sein. [...] Diese Ungleichheit ist keine menschliche Einrichtung, zum mindesten nicht das Werk eines Vorurteils, sondern das der Vernunft.[19]

Joan B. Landes zweifelt zwar die These von der Ungleichheit der Geschlechter in Rousseau Gesellschaftskonzept nicht an, bewertet jedoch einzelne Aspekte in seinem Frauenbild durchaus positiv. Sie verweist auf die Möglichkeiten, die sich den Frauen trotz aller Restriktionen bieten:

Also, although he denied women a formal public position, he anticipated that they would continue to be active and, in their own sphere, powerful. Indeed, he offered them the opportunity to perform a crucial cultural role on which depended the moral health of the entire polity.[20]

[...]


[1] In der Sekundärliteratur taucht sowohl die Schreibweise „Poulain“ als auch „Poullain“ auf. Mein Eindruck ist, daß die letztere Variante häufiger zu finden ist, sodaß ich mich in meinem Text für diese entschieden habe.

[2] Vgl. The New Oxford Companion to Literature in French, hrsg. von Peter France, Oxford 1995, S. 659.

[3] François Poullain de la Barre, Die Gleichheit der zwei Geschlechter, in: Irmgard Hierdeis, ‘Die Gleichheit der Geschlechter’ und ‘Die Erziehung der Frauen’ bei Poullain de la Barre (1647-1723). Zur Modernität eines Vergessenen, Frankfurt am Main 1993, S. 89.

[4] Ebenda, S. 124.

[5] Ebenda, S. 97.

[6] Ebenda.

[7] Vgl. Inge Baxmann, „Von der Egalité im Salon zur Citoyenne - einige Aspekte der Genese des Bürgerlichen Frauenbildes“, in: Frauen in der Geschichte III, hrsg. von Annette Kuhn und Jörn Rüsen, Düsseldorf 1983, S.114.

[8] Poullain, Gleichheit, Vorwort, S. 89.

[9] Ebenda, S. 95.

[10] Baxmann, Egalité, S. 113.

[11] Poullain, Gleichheit, S. 134.

[12] Ebenda, S. 169.

[13] Ebenda, S. 142.

[14] Baxmann, Egalité, S. 118.

[15] Poullain, Gleichheit, S. 143-144.

[16] Hierdeis, Modernität eines Vergessenen, S. 69.

[17] Vgl. Kindlers Neues Literatur Lexikon, hrsg. von Walter Jens, Band 14, München 1991, S. 390.

[18] „Komplementär“ bedeutet, daß die Frau als Ergänzung des Mannes definiert wird. Zur Problematik dieses zumindest auf den ersten Blick nicht negativ erscheinenden Ergänzungskonzepts vgl. Christine Garbe, „Sophie oder die heimliche Macht der Frauen. Zur Konzeption des Weiblichen bei J.-J. Rousseau., in: Frauen in der Geschichte IV ., hrsg. von Ilse Brehmer u.a., 1. Aufl., Düsseldorf 1983, S. 65.

[19] Jean-Jacques Rousseau, Emil oder Über die Erziehung, vollst. Ausg., 5. unveränderte Aufl., Paderborn 1981, S. 389-390.

[20] Joan B. Landes, Women and the Public Sphere in the Age of the French Revolution, Ithaca 1988, S. 67.

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Details

Titel
Weiblichkeitskonzepte der Aufklärung und deren Einfluß auf die Differenzpositionen zum Frauenbild in der Französischen Revolution
Hochschule
Universität Bielefeld  (Fakultät für Geschichtswissenschaft und Philosophie)
Veranstaltung
Die Französische Revolution und die Frauen
Note
2+
Autor
Jahr
1998
Seiten
31
Katalognummer
V38796
ISBN (eBook)
9783638377614
ISBN (Buch)
9783638705721
Dateigröße
594 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Weiblichkeitskonzepte, Aufklärung, Einfluß, Differenzpositionen, Frauenbild, Französischen, Revolution, Französische, Frauen
Arbeit zitieren
M.A. Anke Grundmann (Autor), 1998, Weiblichkeitskonzepte der Aufklärung und deren Einfluß auf die Differenzpositionen zum Frauenbild in der Französischen Revolution, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/38796

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