Rechtsformen des deutschen Wirtschaftssystems im Vergleich. Einzelunternehmen, Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften


Studienarbeit, 2017

12 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

III
Inhaltsverzeichnis
INHALTSVERZEICHNIS ... III
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS ... IV
ABSTRACT ... 1
1. RECHTSFORM ALS GRUNDLAGE (ALESSANDRO MONGIARDO) ... 1
2. DAS EINZELUNTERNEHMEN ALS RECHTSFORM ... 2
2.1 Grundzüge des Einzelunternehmens ... 2
2.2 Vorzüge und Risiken im Einzelunternehmen ... 2
3. PERSONENGESELLSCHAFTEN (QENDRIMSALJI) ... 4
3.1 Charakteristikum der Rechtsform Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) ... 4
3.1.2 Nutzen und Benachteiligungen ... 4
3.2 Charakteristikum der Rechtsform einer offenen Handelsgesellschaft (OHG) ... 5
3.2.1 Nutzen und Benachteiligungen ... 5
4. KAPITALGESELLSCHAFTEN (FERDINAND MAINX) ... 6
4.1 Gesellschaft mit beschränkter Haftung ... 7
4.2 Unternehmensgesellschaft (haftungsbeschränkt) ... 7
4.3 Aktiengesellschaft ... 7
FAZIT ... 8
LITERATURVERZEICHNIS ... 9

IV
Abkürzungsverzeichnis
AG
Aktiengesellschaft
AktG
Aktiengesetz
BGB
Bürgerliches Gesetzbuch
EstG
Einkommensteuergesetz
GmbH
Gesellschaft mit beschränkter Haftung
GmbHG
Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter
Haftung
HGB
Handelsgesetzbuch
IVm
in Verbindung mit
KGaA
Kommanditgesellschaften auf Aktien
KStG
Körperschaftsteuergesetz
m.b.H.
mit beschränkter Haftung
UG (haftungsbeschränkt)
Unternehmensgesellschaft (haftungsbeschränkt)

1
Abstract
Viele Unternehmensgründer stellen sich heute die Frage, in welchem rechtlichen Mantel Sie
sich
im
Wirtschaftsleben
präsentieren
möchten.
Gerade
in
Hinblick
auf
betriebswirtschaftlichen sowie steuerrechtlichen Gesichtspunkten, ergeben sich hierbei nicht
selten langwierige Überlegungen und Reflexionen. Ein gewiss einschneidender Beweggrund
dafür, sei sicherlich das Resultieren verschiedenster Rechte und Pflichten nach erfolgter
Rechtsformwahl.
Die vorliegende Studienarbeit soll einen groben Überblick über die einzelnen Rechtsformen
des deutschen Wirtschaftssystems verschaffen. Dabei soll gezielt auf die wesentlichen drei
Grundtypen, Einzelunternehmen, Personenunternehmen sowie Kapitalgesellschaften
eingegangen werden.
Ziel der Studienarbeit soll im weiterem Sinne, das weitgehend ausführliche Darstellen
ausgewählter (gängiger) Rechtsformen sein, welche sich in den letzten Jahrzehnten im
deutschen Wirtschaftsraum stark entwickelt haben . Unter Berücksichtigung unterschiedlicher
Haftungs- als auch Steuerregelungen, sowie die aus unternehmerischen Sicht entstehenden
Vor- und Nachteile werden hierbei die Grundlagen veranschaulicht. Dabei sollen anhand
gezielter Vergleiche und Abwägungen, nicht nur die einzelnen Grundzüge erläutert, sondern
viel mehr die sich ergebenden Vorzüge sowie unentrinnbaren Kehrseiten, in Bezug auf die
Zweckdienlichkeit aufgeführt werden.
1. Rechtsform als Grundlage (Alessandro Mongiardo)
Unter dem Begriff der Rechtsform wird im weiterem Sinne der rechtliche Rahmen
verstanden, unter welchem ein Unternehmen sich aktiv am Wirtschaftsleben einbringt.
1
Dabei
orientiert sich die Wahl der Rechtsform stets an den verschiedenen unternehmerischen Zielen
und Möglichkeiten. Unter Berücksichtigung verschiedener Entscheidungskriterien, dient
dabei die strategisch gewählte Rechtsform ebenfalls zur Vereinfachung von
unternehmerischen Abläufen und der Organisation. Die Aufgaben einer Rechtsform bestehen
demnach darin, die rechtlichen und strukturellen Umrisse eines Unternehmens vorzugeben.
1
Vgl. Wöhe, G., Wöhe Einführung in die allgemeine Betriebswirtschaft, 2016, Seite 205 ff

2
2. Das Einzelunternehmen als Rechtsform
2.1 Grundzüge des Einzelunternehmens
Das Einzelunternehmen ist mitunter, in Hinsicht auf Struktur und Formalitäten, als einfachste
aller Rechtsformen zu sehen. Als Rechtsgrundlage eines jeden Einzelunternehmens gelten
hierbei die §§ 1-104a HGB.
2
"Als Einzelunternehmen gilt jeder Gewerbebetrieb, der von einer einzelnen natürlich Person
betrieben wird".
3
Diese natürliche Person fungiert dabei als alleiniger Eigentümer des
Unternehmens, welche, aus Privatvermögen, das gesamte Eigenkapital des Unternehmens
aufbringt und somit ebenfalls das gesamte Risiko im wirtschaftlichen Verlauf trägt. Er haftet
für die, durch den Gewerbebetrieb entstehenden Verbindlichkeiten, in voller Höhe seines
gesamten Vermögens.
4
Betrachtet man die steuerlichen Aspekte der Einzelunternehmung,
wird deutlich, dass "der Einzelunternehmer und sein Unternehmen als Einheit betrachtet"
5
werden. Dadurch erhält in diesem Zusammenhang keinen Lohn sondern bezieht sein
Einkommen in Form von Gewinnentnahmen, womit er dazu verpflichtet ist seinen erzielten
Gewinn, im Rahmen seiner Einkommenssteuererklärung, zu versteuern.
6
Eine weitere, mit der Rechtswahl des Einzelunternehmens verbundene Pflicht, stellt die
Buchführung sowie der daraus resultierende handelsrechtliche Jahresabschluss dar.
7
Betrachten wir die Möglichkeiten der Finanzierung eines Einzelunternehmers, stellen wir fest,
dass diese weitgehend begrenzt sind. Während die Erweiterung des Eigenkapitals dabei in
erster Linie durch die Thesaurierung erzielter Gewinne und/oder des Privatvermögens erfolgt,
stellen Bankdarlehen gewöhnliche Methoden einer Fremdfinanzierung dar.
8
2.2 Vorzüge und Risiken im Einzelunternehmen
"Von der Anzahl der Unternehmen her bilden Einzelunternehmen mit einem Anteil von knapp
70% an der Gesamtzahl der erfassten Betriebe die stärkste Gruppe."
9
2
Vgl.Kußmaul, H., Betriebswirtschaftslehre: eine Einführung für Einsteiger und Existenzgründer, 2016, Seite
102
3
Wöhe ,G., Wöhe Einführung in die allgemeine Betriebswirtschaft, 2016, Seite 212
4
Vgl. Kaminski, B., Strunk, G., Besteuerung unternehmerischer Tätigkeiten, 2007, Seite 20
5
Kußmaul, H., Betriebswirtschaftslehre: eine Einführung für Einsteiger und Existenzgründer, 2016, Seite 127
6
S. § 2 Abs. 1 Nr.2 EStG
7
Vgl. Kessler, W., Rechtsformwahl Rechtsformoptimierung, 2002, Seite 48
8
Vgl. Heideman, O., Rechtsformwahl für ein Ein-Mann-Unternehmen,1992, Seite 211
9
Wöhe , G., Wöhe Einführung in die allgemeine Betriebswirtschaft, 2016, Seite 210
Ende der Leseprobe aus 12 Seiten

Details

Titel
Rechtsformen des deutschen Wirtschaftssystems im Vergleich. Einzelunternehmen, Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften
Hochschule
Hochschule für Technik Stuttgart
Note
1,0
Autoren
Jahr
2017
Seiten
12
Katalognummer
V388003
ISBN (eBook)
9783668622920
ISBN (Buch)
9783668622937
Dateigröße
528 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Einzelunternehmen, Personengesellschaften, Kapitalgesellschaften, Rechtsform
Arbeit zitieren
Alessandro Mongiardo (Autor)Qendrim Salji (Autor)Ferdinand Mainx (Autor), 2017, Rechtsformen des deutschen Wirtschaftssystems im Vergleich. Einzelunternehmen, Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/388003

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