Das "Multiplikator-Akzelerator-Konzept". Zur theoretischen Begründung von Staatsausgaben


Ausarbeitung, 2012

14 Seiten, Note: 1,0

Jeanette Dahlman (Autor)


Leseprobe

II
Inhaltsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
III
Abbildungsverzeichnis
III
Vorwort
IV
1
Einführung
1
1.1
Hintergrund
1
1.2
Keynes
1
2
Multiplikator
2
2.1
Theorie
2
2.2
Praktisches Beispiel
4
3
Akzelerator
5
4
Wechselseitige Beeinflussung
7
4.1
Theorie
7
4.2
Praktisches Beispiel
7
5
Fazit
9
Literaturverzeichnis
10

III
Abkürzungsverzeichnis
BIP
Bruttoinlandsprodukt
o. J.
ohne Jahresangabe
o. S.
ohne Seite
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Der elementare Einkommensmultiplikator im Einkommen-Ausgaben-Modell 3
Abb. 2: Die Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage und Produktion bei
einer dauerhaften Erhöhung der Staatsnachfrage
4
Abb. 3: Multiplikator-Akzelerator-Effekt
8

IV
Vorwort
Im Rahmen des vierten Semesters, im Modul Ö 2.7 ,,Wirtschaftspolitik", ist die Leis-
tungsbeurteilung in Form einer Präsentation vorgenommen worden. Die Verfasserin
dieser schriftlichen Ausarbeitung hat sich mit dem Thema: ,,Theoretische Begründung
von Staatsausgaben: Das Multiplikator-Akzelerator-Konzept" beschäftigt.
Ziel der Präsentation ist es den Zusammenhang zwischen Multiplikator- und
Akzeleratoreffekten aufzuzeigen und vor dem Hintergrund der Staatsausgaben deuten
zu können. Dazu wird am Anfang eine kurze Einführung gegeben. Zum besseren Ver-
ständnis der wechselseitigen Beeinflussung von Multiplikator- und Akzeleratoreffekten
werden zunächst beide Effekte einzeln erläutert und anschließend gemeinsam betrach-
tet. Die theoretischen Ausführungen werden anhand von mathematischen Formeln
veranschaulicht und um praktische Beispiele ergänzt. Abschließend wird ein Fazit ge-
zogen.

1
1
Einführung
1.1
Hintergrund
Das Multiplikator-Akzelerator-Modell ist in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts
von Paul Anthony Samuelson und John Richard Hicks entwickelt worden. Es handelt
sich dabei um eine dynamische Version des Einkommen-Ausgaben-Modells und baut
auf der Theorie von Keynes auf. Das Modell versucht Konjunkturschwankungen zu
erklären, indem es Wirkungszusammenhänge analysiert. Das Prinzip dient für fast alle
neueren Konjunkturtheorien als Grundlage. Sie unterscheiden sich lediglich in Annah-
men über bestimmte Verhaltensweisen der Wirtschaftssubjekte und in der Art der
,,Schocks", die zu Konjunkturschwankungen führen.
1
1.2
Keynesianische Theorie
Wie bereits erwähnt ist das Modell an die keynesianische Theorie angelehnt. Kenn-
zeichnend für diese sind Überlegungen gewesen, die auf der Nachfragesteuerung auf-
bauen und dem Staat eine zentrale Rolle für die gesamtwirtschaftliche Güternachfrage
und das gesamtwirtschaftliche Gleichgewicht übertragen.
Betrachten wir die entscheidende Bestimmungsgröße ,,Nachfrage". Sie setzt sich in
einer ,,geschlossenen Volkswirtschaft mit Staat" folgendermaßen zusammen:
=
+
+
= + +
Im nächsten Schritt hat Keynes angenommen, dass die Konsumnachfrage vom ver-
fügbaren Einkommen abhängig ist. D. h. je höher das verfügbare Einkommen, desto
höher der Konsum und umgekehrt. Ausgedrückt als Konsumfunktion:
=
+
=
+
Zur Vereinfachung wird das verfügbare Einkommen gleich dem Nationaleinkommen
2
gesetzt. Die marginale Konsumquote ,,
0 1" gibt hierbei an, um wie viel der Kon-
sum steigt, wenn das Einkommen um eine Einheit zunimmt.
Durch Einsetzen der Variablen in die Gleichung ergibt sich für die gesamtwirtschaftli-
che Güternachfrage folgende Formel:
=
+ + +
Auf diesen Erkenntnissen baut der Multiplikatorprozess, der im nächsten Abschnitt
erläutert wird, auf.
3
1
Vgl. Universität Siegen Ehlgen (Hrsg.) (2004), S. 4.
2
Keine Steuern und Transfers an die Haushalte.
3
Vgl. Baßeler/Heinrich/Utecht (2010), S. 324.
Ende der Leseprobe aus 14 Seiten

Details

Titel
Das "Multiplikator-Akzelerator-Konzept". Zur theoretischen Begründung von Staatsausgaben
Hochschule
Hessische Hochschule für Polizei und Verwaltung; ehem. VFH Wiesbaden
Note
1,0
Autor
Jahr
2012
Seiten
14
Katalognummer
V388060
ISBN (eBook)
9783668620018
ISBN (Buch)
9783668620025
Dateigröße
926 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Einnahmen-Ausgaben-Modell, keynesianische Theorie, wechselseitige Beeinflussung, praktische Beispiele, Staatsausgaben, Multiplikator-Akzelerator-Konzept, Multiplikatoreffekt, Akzeleratoreffekt, Präsentation
Arbeit zitieren
Jeanette Dahlman (Autor), 2012, Das "Multiplikator-Akzelerator-Konzept". Zur theoretischen Begründung von Staatsausgaben, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/388060

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