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Historische Entwicklung der Textlinguistik und der textlinguistischen Textualitätskriterien

Title: Historische Entwicklung der Textlinguistik und der textlinguistischen Textualitätskriterien

Term Paper , 2017 , 19 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anika Marie Bittner (Author)

German Studies - Linguistics
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Die folgende Hausarbeit befasst sich mit der historischen Entwicklung der textlinguistischen Textualitätskriterien. In der Textlinguistik wurden in der Vergangenheit unterschiedliche Kriterien und Definitionen erarbeitet, um zu beschreiben, wann ein Text als solcher wirklich gilt. Um jedoch die Ansätze zu
verstehen, muss dargestellt werden was Textlinguistik überhaupt ist und mit welchen Fragestellungen sie sich beschäftigt. Auf diese Thematik wird im zweitem Kapitel näher eingegangen. Außerdem werden die Vorläufer der Textlinguistik dargestellt und die drei historischen Hauptphasen erläutert.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Textlinguistik – Was ist das?

2.1. Die Vorläufer der Textlinguistik

2.2. Die Hauptphasen der textlinguistischen Anfänge

2.2.1. Der transphrastische Ansatz

2.2.2. Der kommunikativ-pragmatische Ansatz

2.2.3. Der kognitivistische Ansatz

3. Entwicklung des Textbegriffes

3.1. Medialität als Kriterium des linguistischen Textbegriffes

3.2. Kriterium des minimalen und maximalen Umfangs von Texten

3.3. Klassischen Textualitätskriterien

4. Zusammenfassung und Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung der historischen Entwicklung der Textlinguistik und der damit verbundenen Textualitätskriterien. Dabei wird analysiert, wie sich der Textbegriff im Laufe der Zeit gewandelt hat und welche wissenschaftlichen Ansätze dazu beigetragen haben, Texte als eigenständiges Forschungsgebiet zu etablieren.

  • Historische Herleitung der Textlinguistik (Rhetorik, Stilistik, Strukturalismus)
  • Differenzierung der drei Hauptphasen (transphrastisch, kommunikativ-pragmatisch, kognitivistisch)
  • Debatten um den Textbegriff (Medialität, Abgeschlossenheit, Umfang)
  • Analyse der klassischen sieben Textualitätskriterien nach Beaugrande und Dressler

Auszug aus dem Buch

3.3. Klassischen Textualitätskriterien

In der Textlinguistik werden Texte hinsichtlich bestimmter Kriterien analysiert, denn es soll festgestellt werden, was einen Text ausmacht. Es stellt sich die Frage, welche Bedingungen gegeben sein müssen oder welche Kriterien erfüllt sein müssen, damit ein Text als Text bezeichnet werden kann. Die Textualitätskriterien nach Beaugrande und Dressler haben sich als die populärsten und einflussreichsten in der Textlinguistik etabliert. Es handelt sich dabei um ein einschlägiges Modell, das im Jahr 1981 entwickelt worden ist und bisher wenig systematisch überarbeitet worden ist. (vgl. Hausendorf, 2009). Noch heute ist dieses Modell wichtiger Ausgangspunkt von Auseinandersetzungen mit dem Textbegriff. Es wurde zuerst als ausschließliches Kriterium genutzt und gilt heute jedoch mehr als Beschreibungsdimension.

Beaugrande und Dressler „definieren einen TEXT als eine KOMMUNIKATIVE OKKURENZ (engl. 'occurence'), die sieben Kriterien der TEXTUALITÄT erfüllt. Wenn irgendeines dieser Kriterien als nicht erfüllt betrachtet wird, so gilt der Text nicht als kommunikativ. Daher werden nicht-kommunikative Texte als Nicht- Texte behandelt." (Beaugrande & Dressler, 1981:3). Die sieben Kriterien sind Kohäsion, Kohärenz, Intentionalität, Akzeptabilität, Informativität, Situationalität und Intertextualität.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der historischen Entwicklung textlinguistischer Kriterien ein und erläutert die Motivation sowie den Aufbau der Hausarbeit.

2. Textlinguistik – Was ist das?: Dieses Kapitel definiert die Textlinguistik als junge Teildisziplin, beleuchtet ihre Vorläufer und unterscheidet die drei Hauptphasen ihrer wissenschaftlichen Anfänge.

3. Entwicklung des Textbegriffes: Hier werden die zentralen Streitpunkte bei der Definition eines Textes, wie Medialität und Umfang, diskutiert und die klassischen Textualitätskriterien vorgestellt.

4. Zusammenfassung und Schlussfolgerung: Das abschließende Kapitel fasst die Bedeutung der Textlinguistik zusammen und reflektiert die Komplexität der Textdefinition.

Schlüsselwörter

Textlinguistik, Textualität, Kohäsion, Kohärenz, Transphrastik, kommunikativ-pragmatischer Ansatz, kognitivistischer Ansatz, Textbegriff, Medialität, Intentionalität, Akzeptabilität, Informativität, Situationalität, Intertextualität, Sprachwissenschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der historischen Entwicklung der Textlinguistik und untersucht, welche Kriterien bestimmen, ob ein sprachliches Gebilde als Text gilt.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen umfassen die Geschichte der Textlinguistik, verschiedene wissenschaftliche Forschungsansätze und die Klassifizierung von Texten anhand von Textualitätskriterien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Entwicklung des Textbegriffs nachzuvollziehen und aufzuzeigen, wie sich verschiedene theoretische Ansätze zur Beschreibung von Texten ergänzen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse, bei der zentrale Begriffe und Modelle maßgeblicher Sprachwissenschaftler wie Beaugrande, Dressler und Brinker gegenübergestellt werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Vorläufer der Disziplin, die Erläuterung der drei Hauptphasen der textlinguistischen Forschung sowie eine tiefergehende Auseinandersetzung mit der Definition des Textbegriffs.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit beschreiben?

Zu den Kernbegriffen zählen Textlinguistik, Textualitätskriterien, Kohäsion, Kohärenz und die verschiedenen theoretischen Forschungsansätze der Disziplin.

Was versteht man unter dem transphrastischen Ansatz?

Dieser Ansatz konzentriert sich auf die satzübergreifenden sprachlichen Mittel, die notwendig sind, um einzelne Sätze zu einer kohärenten Einheit zu verbinden.

Warum sind kleine Texte wie Warnschilder problematisch für die Textdefinition?

Sie stellen Randerscheinungen dar, da sie oft nicht dem klassischen Verständnis eines durch pronominale Verkettung zusammenhängenden Textes entsprechen, sondern stark situativ geprägt sind.

Welche Rolle spielt die Intertextualität in der Texttheorie?

Intertextualität beschreibt die Abhängigkeit eines Textes von anderen, bereits bekannten Texten, was maßgeblich zur Entwicklung von Textsorten beiträgt.

Was ist der Unterschied zwischen Kohäsion und Kohärenz?

Während Kohäsion die oberflächliche, grammatische Verknüpfung von Textelementen bezeichnet, bezieht sich Kohärenz auf den tieferliegenden Sinnzusammenhang, der meist durch kognitive Prozesse der Rezipienten entsteht.

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Details

Title
Historische Entwicklung der Textlinguistik und der textlinguistischen Textualitätskriterien
College
Bielefeld University
Course
Grundlagen der Kommunikationsanalyse
Grade
1,3
Author
Anika Marie Bittner (Author)
Publication Year
2017
Pages
19
Catalog Number
V388148
ISBN (eBook)
9783668622982
ISBN (Book)
9783668622999
Language
German
Tags
Kommunikationsanalyse Textlinguistik Linguistik Textualitätskriterien Germanistik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anika Marie Bittner (Author), 2017, Historische Entwicklung der Textlinguistik und der textlinguistischen Textualitätskriterien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/388148
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