Vietnam auf dem Weg zum Tigerstaat? Eine historisch basierte Analyse der Transformation des Wirtschaftssystems der sozialistischen Republik Vietnam


Bachelorarbeit, 2017
56 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

Tabellenverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Einführung

2. Theoretische Grundlagen
2.1 Charakteristika der Tigerstaaten
2.2 Theorie der Transformation
2.2.1 Begriffliche Definition der Transformation
2.2.2 Ursachen und Ziele der Transformation
2.2.3 Wirtschaftspolitische Elemente
2.3. Charakteristika des Landes
2.3.1 Landschaftliche Gliederung und Bevölkerung
2.3.2 Die Folgen des Vietnamkrieges - Wirtschaftliche Entwicklung nach

3. Doi-Moi - Politik
3.1 Errichtung marktwirtschaftlicher Organisationen
3.2 Makroökonomisches Gleichgewicht
3.3 Maßnahmen zur Liberalisierung
3.3.1 Preisreform
3.3.2 Reform der Außenwirtschaft
3.3.3 Reform des Finanzmarktsektors
3.3.4 Privatisierung der Staatsunternehmen

4. Diskussion der Erkenntnisse
4.1 Günstige Rahmenbedingungen durch die Doi-Moi Reform
4.2 Investition in Bildungssysteme
4.3 Ausbau produzierender Unternehmen
4.4 Umfrage

5. Zusammenfassende Bewertung

Anhang V

Literaturverzeichnis

TABELLENVERZEICHNIS

Tabelle 1: Zweiter Fünfjahresplan - Erwartungen und Resultate der jährlichen Wachstums- raten

Tabelle 2: Zweiter Fünfjahresplan - Volkseinkommensanteile der Industrie und Landwirt- schaft

Tabelle 3: Dritter Fünfjahresplan (1980- 1985) -Bruttoproduktion der Landwirtschaft und Industrie

Tabelle 4: Öffentliche Haushalte in Vietnam 1986-1988

Tabelle 5: Produktion und Beschäftigung im industriellen Bereich 1989-1991

Tabelle 6: Lebenserwartung, Geburtenrate, Anteil Bevölkerung (15-64), Ausgaben für Bildung Stand 2014

Tabelle 7: Daten zum Außenhandel in Vietnam 2000-2014

ABBILDUNGSVERZEICHNIS

Abbildung 1: Importe und Exporte in Vietnam 1986- 1992

Abbildung 2: Exporte und Importe Vietnams 2005 - 2015

Abbildung 3: Ausgewählte Exporte nach Produktart 1987- 2004

Abbildung 4: Beantwortungsergebnis - Herausforderungen VN für eine positive Entwick- lung, Eigene Darstellung

ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einführung

"Asien ist eine Erfolgsgeschichte.“

- Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller1

Hongkong, Singapur, Taiwan, Südkorea - fremdartig, fern, aber dennoch in unserem Alltagsleben durch eine Vielzahl von Produkten und Begriffen allgegenwärtig. Dies sind die Länder, die sich bereits mit dem Etikett eines Tigerstaates schmücken dürfen. Die Dynamik, mit der sie sich von Agrarstaaten zu wettbewerbsfähigen Industrieländern entwickelt haben, erinnern an die kraftvolle Energie eines Tigers, der zum Sprung ansetzt. Die industrielle Entwicklung dieser Staaten gleicht einem asiatischen Wirtschaftswunder und erregte Ende der 90er Neid in aller Welt. Doch auch als Vorbilder konnten sie dienen. Der Absprung dieser Staaten war geschafft, doch wie schreibt sich die asiatische Erfolgsgeschichte weiter und gibt es neue Tiger auf dem Sprung?

Ziel dieser Arbeit ist die bisher wenig beachtete Thematik, die SR Vietnam als potenziellen Tigerstaat zu hinterfragen. Den meisten Menschen ist Vietnam im Gedächtnis geblieben aufgrund drei Jahrzehnte langem Krieg mit gravierenden Folgen. Trotz dieser Ausgangsla- ge zeigte das Land seit Beginn der Doi-Moi Reformpolitik 1986 eine beeindruckende Entwicklung und liegt heute bereits auf dem fünften Platz der wachstumsstärksten Länder der Welt.

Die eingeführte Doi-Moi Reformpolitik beinhaltete eine Umgestaltung der Wirtschaftsordnung von einer Planwirtschaft hin zu einer Marktwirtschaft. Fraglich ist demnach, wie Vietnam es schaffen konnte den Prozess so erfolgreich zu gestalten und ob die Transformation den Agrarstaat in einen Industriestaat katapultieren konnte.

Mein persönliches Interesse an Vietnam und auch der entscheidende Anstoß zu meiner Themenwahl begann mit der Realisierung des Entwicklungsprozesses des Landes während meiner persönlichen Reisen in das Land. Einige Berichte von Augenzeugen haben mir bereits die Geschichte Vietnams nähergebracht und Impulse für die Konzeption meiner Bachelorarbeit gegeben.

Vorgehensweise

Um sich dieser Thematik anzunähern, werden zunächst im zweiten Kapitel die theoreti- schen Grundlagen angeführt. Beginnend mit den historischen Ausführungen der Charakte- ristika bezüglich der Entwicklungspfade ursprünglicher Tigerstaaten, welche von Bedeu- tung sind für die vergleichende Gegenüberstellung in Kapitel 4. Zudem wird ein Verständnis geliefert, wie die Entwicklung der erfolgreichen Staaten ablief und bietet somit ein geeignetes Hintergrundwissen für nachfolgende Ausführungen. Zusätzlich ist auch eine Darlegung der verschiedenen Elemente des ökonomischen Transformationspro- zesses notwendig, um die Umgestaltung von Wirtschaftsordnungen zu erklären. Schließ- lich schaffen die Ausführungen über die Charakteristika Vietnams eine Übersicht über die relevantesten Informationen des Landes. Dieses Kapitel basiert auf einen „ Länderbericht Vietnam 1993 “ vom Statistischen Bundesamt, um die zu der Zeit aktuellsten Daten einzu- beziehen.

Auf der Grundlage dieses Wissens setzt die historische Analyse der Transformation des Wirtschaftssystems mit dem Ende des Vietnams Krieges 1975 ein. Im dritten Kapitel stehen zunächst die Fragen im Mittelpunkt, wie der vietnamesische Transformationspro- zess, der durch die Doi-Moi Politik eingeleitet wurde, abgelaufen ist und was die aus- schlaggebenden Faktoren für den Erfolg der Transformation in Richtung Marktwirtschaft waren. Die Hauptwerke, auf die dieses Kapitel fußt sind zum einen „ Systemtransformation in Vietnam: Industrieller Strukturwandel und regionalwirtschaftliche Auswirkungen “ von J. Revilla Diez und zum anderen „ Systemtransformationen in Vietnam: Liberalisierungser- folge- Stabilisierungsprobleme “ von M. Diehl. Zudem kommt das „ General Statistics Office of Vietnam “ und die „ The World Bank “ für die Befüllung mit statistischen Zahlen und Fakten.

Das vierte Kapitel bietet zunächst eine vergleichende Gegenüberstellung der Erkenntnisse des dritten Kapitels mit Faktoren der ursprünglichen Tigerstaaten. Untersuchungsgegen- stand ist hierbei hauptsächlich der Vergleich der parallelen Prozessabläufe, die sich bei allen Tigerstaaten erkennen lassen, mit der Entwicklung Vietnams. Die Einbeziehung von aktuellen Daten und Fakten bietet die Grundlage für eine Bewertung der gegenwärtigen, sowie zukünftigen Entwicklung Vietnams. Dieses Kapitel beinhaltet neben den vietname- sischen Statistiken eine Reihe von Daten der Tigerstaaten. Diese Daten basieren hauptsäch- lich auf Länderprofile (HK, Singapur, Taiwan, Südkorea) des Statistischen Bundesamtes, sowie auf Statistiken der „ The World Bank “ . Zudem wurde im Rahmen dieser Arbeit eine kurze Umfrage mit Vietnam-Interessierten Personen durchgeführt, die beruflich mit VN in Kontakt stehen oder sich in der Freizeit mit wirtschaftlichen Aspekten des Landes beschäftigen. Die Ergebnisse dieser Umfrage werden analysiert und dienen zur Unterstützung der resultierenden Erkenntnisse.

Auf der Grundlage dieser Resultate wird abschließend eine Bewertung erfolgen, inwieweit VN als Tigerstaat anzusehen ist oder wie die Chancen des Landes sind, sich als zukunftsfähiger Industriestandort zu etablieren.

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Charakteristika der Tigerstaaten

Der Begriff „Tigerstaat“ ist auf die 80er- Jahre des 20.Jahrhunderts zurückzuführen2 und wird verwendet für die Bezeichnung der vier Staaten Südkorea, Taiwan, Singapur und HK, die sich durch ein dynamisches Wirtschaftswachstum auszeichneten.3 Bezüglich der Wachstums-und Entwicklungsprozesse resultieren die folgenden grundlegenden Charakte- ristika, basierend auf einer historischen Analyse „ Der Aufstieg der Tigerstaaten im 20.Jahrhundert “, von Dennis Kirchberg.

Zunächst blicken alle Länder auf eine koloniale Vergangenheit zurück, die tiefe Spuren im wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Bereich hinterlassen haben. Doch galten zu Beginn nicht bei allen dieselben Voraussetzungen. Singapur und HK waren bereits vor dem Ausbau einer exportierten Fertigungsindustrie Handelsstützpunkte des Britischen Kolonialreichs und somit in ein weltweites Netz von Waren- und Dienstleis- tungsströmen eingebunden. Taiwan und Südkorea dagegen waren eher agrarisch geprägt.4 Unter ökonomischer Betrachtung ist die Kolonialherrschaft für den Wachstums- und Ent- wicklungsprozess bis zum 2.Weltkrieg als positiv zu beurteilen. Nach dem Krieg hingegen war die wirtschaftliche Lage eher miserabel, da keine dieser ehemaligen Kolonien die angestrebte Unabhängigkeit erlangen konnte. Zudem wurden starke sozialistische Organi- sationen und Gewerkschaften auf Grund der sozialen Not der Bevölkerung gebildet. Dem- nach waren die Staaten auf einen erfolgreichen Wachstums-und Entwicklungsprozess angewiesen, um sich mit den steigenden Schwierigkeiten der sozialistischen Ströme ausei- nanderzusetzen.

Grundsätzlich steht der rasante Wirtschaftsaufschwung eng mit der zunehmenden Industri- alisierung in Verbindung.5 Somit wendeten sich diese Staaten in den 60er und 70er Jahren der Leichtindustrie zu, um nicht mehr von den Importen abhängig zu sein.6 Die niedrigen Lohnkosten sind die primäre Erklärung für dieses erfolgreiche Aufblühen des Industrie- zweigs. Weiterer relevanter Erfolgsfaktor, den die Länder aufweisen, ist die Orientierung ihrer Volkswirtschaften nach außen hin. Die untersuchten Staaten setzten bei der Industria- lisierung folglich auf eine exportorientierte Wirtschaftspolitik.7 Diese wurde durch multi- nationale Unternehmen aus Japan, den USA und Westeuropa unterstützt, mittels einer Verlagerung von arbeitsintensiven Produktionskapazitäten. Somit gelang es den Staaten das Exportvolumen von 1980 bis 1994 auf das Sechsfache zu steigern.8

Schließlich ist der Erfolg der ursprünglichen Tigerstaaten durch eine klug durchgesetzte Entwicklungspolitik im marktwirtschaftlichen Rahmen, die durch konfuzianische Lehren über Gehorsam gegenüber Obrigkeiten, hohes Bildungs- und Leistungsbewusstsein, Spar- samkeit und Disziplin, begünstigt worden ist, zu erklären.9 Dennoch ist anzumerken, dass trotz der genannten gemeinsamen Charakteristika, jeder Staat einen individuellen Entwick- lungsprozess, inklusive zusätzlicher Erfolgsfaktoren, durchlebt hat. Die Ausarbeitung der gemeinsamen Merkmale dient als grobe Richtlinie für Erfolgsfaktoren, die trotz eines individuellen historischen Entwicklungsprozesses in VN wiederzufinden sein sollten.

2.2 Theorie der Transformation

2.2.1 Begriffliche Definition der Transformation

Der leitende Begriff „Transformation“ gilt erst dann als geeignet für die inhaltliche Analy- se des Wirtschaftssystems in VN, wenn dieser inhaltlich bestimmt und konkretisiert wird.

Generell bezeichnet eine Transformation einen „Übergang zu marktwirtschaftlichen Ge- sellschaften“ oder einen „Wandel politischer Systeme“.10 Übertragen auf die Wirtschafts- wissenschaften, bedeutet der Transformationsprozess einen vollständigen Wandel der Wirtschaftsordnung. Dies beinhaltet Modernisierungsprozesse, die auf die Auflösung des bestehenden Systems der zentralen Wirtschaftsplanung und des Aufbaus von neuen sys- temkonstituierenden Elementen der Wirtschaftsordnung abzielt. Dabei zu unterscheiden sind zum einen die Elemente eines sozialistischen Wirtschaftssystems, gekennzeichnet durch den Führungsanspruch der kommunistischen Partei über Staat, Wirtschaft, Gesell- schaft, Staateigentum und der Zentralplan, der als volkwirtschaftliches Lenkungsinstru- ment dient. Zum anderen die Wirtschaftsordnung des Kapitalismus, welche von Demokra- tie, Marktmechanismen und Privateigentum dominiert wird.

Beide Transformationsrichtungen sind möglich. In der vorliegenden Arbeit wird die Aufmerksamkeit nur, wie es in VN der Fall war, auf den Übergang von einer sozialistischen Planwirtschaft hin zu einer Marktwirtschaft liegen.11

2.2.2 Ursachen und Ziele der Transformation

Der Übergang von einem sozialistisch-planwirtschaftlichen System zu einer Marktwirt- schaft ist historisch und auch in Bezug auf die daraus ergebenden Neugestaltungaufgaben der Volkswirtschaften ein singulärer Prozess, bei dem sich die Wirkungen erst mit der Zeit ergeben.12 Zentrale Ursachen für den Einsturz eines planwirtschaftlichen Systems sind nach Peters die vermehrten Funktionsschwächen eines zentral verwalteten Wirtschaftssys- tems. Die wesentlichen Defizite, die dabei benannt werden, sind zum einen die mangeln- den Anreizsysteme, die notwendig sind um eine Leistungsmotivation zu generieren und zum anderen die Ungenauigkeit bei der Planung.13 Folglich resultiert daraus eine unzu- reichende Versorgung mit Konsumgütern und Produktionsengpässen.14 Dies kann hinsicht- lich der asiatischen Länder durch das sozialistische Rahmenkonzept erklärt werden, bei denen produzierte Güter Staatseigentum sind und die wirtschaftliche als auch politische Macht durch die Kommunistische Partei geprägt wurde.15 Da sich in diesen Fällen die Wandlungsprozesse lediglich auf ökonomische Bereiche beziehen, wird der Transformati- onsausdruck erweitert auf eine Wirtschaftstransformation. Diese zielt grundsätzlich darauf ab die kritisierenden Zustände der Planwirtschaft durch neue marktwirtschaftliche Ord- nungen aufzubessern.16

2.2.3 Wirtschaftspolitische Elemente

Um einen möglichst effektiven Transformationsprozess zu gewährleisten, ist es notwendig die grundlegenden Prinzipien herauszuarbeiten und somit ein Leitfaden für die Etablierung einer marktwirtschaftlichen Ordnung darzulegen. Da es in der Wirtschaftswissenschaft keine grundverschiedenen Meinungen bezüglich der erforderlichen Elemente einer Sys- temtransformation gibt17, lehnt sich die folgende Ausführung an einen Maßnahmenkatalog, zusammengestellt von Apolte und Cassel, der die relevantesten Schritte aufgreift.18 Dabei werden zunächst drei Reformansätze betrachtet: die Umgestaltung des Rechts-und Verwal- tungssystems, die Reform des Geld- und Kreditsystems, sowie die Neuregelung der Eigen- tumsrechte und des Unternehmens.

Umgestaltung des Rechts-und Verwaltungssystems Da das Rechtssystem nicht mehr wie bei einer sozialistischen Wirtschaft als Kontrol- linstrument dient, beinhaltet die Umgestaltung eine Neuregelung aller vorhandenen Rechtsnormen.19 Zugehörig sind dabei das wirtschaftliche Privatrecht, sowie das wirt- schaftliche Verwaltungsrecht. Demnach erfordert die Reform eine Neubestimmung aller rechtlichen Verhältnisse, auf die die Wirtschaft basiert. Die bedeutsamen Funktionen des Wirtschaftsrechts umfassen die Definierung, sowie die Erhaltung der Verfügungsrechte, eine Ausgestaltung von Regelungen für Ein-und Austritt aus Produktionstätigkeiten, sowie eine Gewährleistung des Wettbewerbs. Die Verwaltungsreform daneben erfordert eine Auflösung der bürokratischen Machtstrukturen und die Errichtung einer neuen öffentlichen Verwaltung. Beispielsweise beinhaltet das wirtschaftliche Privatrecht das Arbeitsrecht, sowie den gewerblichen Rechtsschutz. Das Wirtschaftsverwaltungsrecht beispielsweise die Beeinflussung der öffentlichen Verwaltung auf die Betriebe.

Das Dilemma, das bei diesem Reformprozess erkennbar ist, zeigt sich zum einen durch erforderliche starke Macht des Staates, um die Reform erfolgreich durchzusetzen. Zum anderen durch die Beschränkung dieser Macht, sodass der Bevölkerung vermehrt Freiheitsrechte zugestanden werden können.

Die Reform des Geld- und Kreditsystems Die Neuerung des monetären Sektors enthält drei weitere wichtige Kernelemente, die im Rahmen einer Systemtransformation notwendig sind. Um einen funktionsfähigen Preisme- chanismus zu gewährleisten, muss das Geld wieder eine aktive Rolle im Marktgeschehen einnehmen.20 Dies wird durch die Auflösung der staatlichen Verwaltung der Preis-und Lohnbildung generiert, da Preise demnach die Informationsfunktion zurückerhalten.21 Darüber hinaus ist eine Reform des Bankensystems vorausgesetzt. Das für die sozialisti- schen Planwirtschaften charakteristische Monobankensystem umfasst die Funktion der Zentral-und Geschäftsbanken, demnach ist es in der Vergabe von Krediten eingeschränkt. Die Auflösung dieses Monobankensystems und die Etablierung eines zweitstufigen Ban- kensystems waren erforderlich zur Sicherstellung der Geldwertstabilität. Die Kontrolle der Geldmenge, des Kreditvolumens, der Liquidität der Geschäftsbanken und der Zinssätze erhielt die Zentralbank. Dagegen war die Kreditvergabe Aufgabe der Geschäftsbanken.22

Die Neuregelung der Eigentumsrechte und des Unternehmens Charakteristisch für eine Planwirtschaft ist zudem die oftmals mangelhafte wirtschaftliche Situation der Staatsbetriebe. Dies liegt hauptsächlich an fehlenden privaten Eigentumsrech- ten und einem nicht existierenden Wettbewerb. Für eine intakte Marktwirtschaft wird vorausgesetzt, dass Anreize geschaffen werden sollen, um eine Kostenreduzierung und Umsatzsteigerung optimal zu gestalten. Diese Anreize werden durch private Eigentums- rechte, sowie Interessen am resultierenden Gewinn geboten.23 Demnach erklärt das Fehlen des privaten Eigentums ungenügende Leistungen der sozialistischen Wirtschaftsordnung, da Unternehmer nicht mit persönlichen Gewinnen und Verlusten rechnen müssen und somit nicht optimal wirtschaften. Notwendige Schritte zur Marktwirtschaft umfassen eine Überleitung der vorhandenen Betriebe in privatrechtliche Organisationsformen und eine ermöglichte Privatisierung durch den Verkauf, zum Beispiel von Aktien oder die unent- geltliche Abgabe von Anteilen an die Bevölkerung.24

Zweite zentrale Ursache einer mangelhaften wirtschaftlichen Situation der Staatsbetriebe ist der nicht vorhandene Wettbewerb. Die Reformschritte müssen diesbezüglich weitere Anreize schaffen für einen wirtschaftlichen Handel. Dies bedeutet zunächst einen Markt mit Konkurrenten zu erschaffen durch die Auflösung von Monopolen, die der Effizienz des Unternehmens entgegenwirken. Demzufolge kann ein Wettbewerb erzeugt werden mittels Güter-und Kapitalimport, womit eine Liberalisierung des Außenhandels einhergeht.25 Durch das verbesserte Außenhandelssystem wird dem Unternehmen eine Orientierung an den Weltmarktpreisen und eine optimalere Produktionsausrichtung geboten.26

2.3. Charakteristika des Landes

2.3.1 Landschaftliche Gliederung und Bevölkerung

Die sozialistische Republik VN erstreckt sich über 331.041 km², wobei das Land geographisch in drei zentrale Regionen unterteilt werden kann: die bergige Nordregion (Tonking), die langgestreckte Landesmitte, sowie die flache Südregion (Nam Bo). Nördlich grenzt das Land an die VR China, im Süden und Osten ist es vom Südchinesisches Meer umgeben und westlich grenzt es an Kambodscha.27

Zum Jahresanfang 2017 hatte VN 92 Millionen Einwohner, davon waren rund 10 Millio- nen Angehörige von Minderheiten.28 Demnach errechnet sich eine Bevölkerungsdichte von ca. 277,911 Einwohner/km² und gehört damit zu den am dichtesten besiedelten Regionen der Erde.29

Trotz der hohen Bevölkerungsdichte gab es zudem eine hohe Abwanderungsrate. Einige politische und kriegerische Auseinandersetzungen führten in früheren Jahren zur Massen- flucht und Menschenvertreibung. Beginnend mit der Flüchtlingsbewegung im Jahre 1954 nach der Teilung des Landes in die Republik VN im Süden und die Demokratische Repub- lik im Norden. Die Einwohner wurden vor die Entscheidung gestellt innerhalb von 300 Tagen zu wählen, in welchem Gebiet sie leben wollen. Dies ergab eine Umsiedlung von ca. 900.000 Vietnamesen vom Norden ins südliche Gebiet. Folglich resultierten weitere Flüchtlingsbewegungen durch die amerikanische Kriegsführung. Demnach mussten nördli- che Einwohner wegen Bombardierungen der Städte flüchten und Vietnamesen im Süden kurz vor dem Ende des Vietnam-Krieges von den Amerikanern evakuiert werden.30

Nach Kriegsende ergab sich eine größere Flüchtlingsbewegung über die Grenzen des Landes hinaus. Rund 277.000 Einwohner flüchteten aus VN in Fischerbooten, sogenannte „Boat-People“, in benachbarte Staaten. Zudem gab es eine Abwanderung von etwa zwei Drittel der im Norden lebenden Chinesen in die Volksrepublik China, nachdem China im Jahr 1978 die Entwicklungshilfe für VN einstellte.31

2.3.2 Die Folgen des Vietnamkrieges - Wirtschaftliche Entwicklung nach 1976

Die Ausgangslage um 1975

Eine Wiedervereinigung der beiden Gebiete entstand mit der Gründung der sozialistischen Republik VN am 02.Juli.1976 durch den Sieg der nordvietnamesischen Truppen über Südvietnam.32

Die zentrale Herausforderung dabei zeigte sich in der Vereinigung der beiden Staaten, die jeweils unterschiedlichen Wirtschaftssystemen folgten. Nordvietnam zeigte eine sozialistische Wirtschaftsentwicklung nach der Unabhängigkeitserklärung des Südens auf. Wirtschaftshilfe an dem Staatshaushalt erhielten sie dabei von China, sowie von der Sowjetunion. Im Gegensatz dazu folgte der südliche Staat einer marktwirtschaftlichen Ordnung mit finanzieller Unterstützung der Vereinigten Staaten. Beiden Staaten war es jedoch nicht mehr möglich eine optimale Versorgung sicher zu stellen, wegen des rasanten Bevölkerungszuwachses und Migrationsströmen der Nachkriegszeit.33

Resultierend ergab sich der Entschluss der Kommunistischen Partei, dass der Süden Vietnams in die sozialistische Wirtschaftsordnung integriert werden muss.

Reformansätze des zweiten Fünfjahresplans

Die Einführung des zweiten Fünfjahresplans (1976-1980) sollte eine Grundlage für den sozialistischen Transformationsprozess bieten. Dabei waren die Hauptziele auf die landwirtschaftliche Förderung, die Förderung der Schwerindustrie und die Exportförderung gerichtet.34 Die hervorgehenden Produktionserträge der fünf Jahre lagen jedoch weit hinter den geplanten Erwartungen (siehe Tabelle 1).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 1: Zweiter Fünfjahresplan - Erwartungen und Resultate der jährlichen Wachstumsraten, Eigene Dar stellung in Anlehnung an Revilla, D. (1995, S.57).

Auf der Basis dieser Ergebnisse ergab sich ein gescheiterter Entwicklungsplan der vietnamesischen Wirtschaftsplaner bezüglich einer schnellen Industrialisierung. Gleiches Resultat zeigt sich nach Betrachtung der Beschäftigten in Industrie und Landwirtschaft (siehe Tabelle 2). Zunächst ist zu nennen, dass der Anteil der Industriebeschäftigten innerhalb der fünf Jahre einheitlich geblieben ist, bei genau 12,1% aller Beschäftigter in Vietnam. Für den industriellen Sektor wirkte sich der Plan einkommenssenkend aus, dagegen stieg der Anteil des Volkseinkommens in der Landwirtschaft um 6,1 %.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 2: Zweiter Fünfjahresplan - Volkseinkommensanteile der Industrie und Landwirtschaft, Eigene Darstellung in Anlehnung an Revilla D. (1995, S.58).

Schlussfolgernd für den zweiten Fünfjahresplan erwiesen sich die folgenden Vorkehrungen als nicht förderlich für eine wirtschaftliche Verbesserung des Landes. Erstens die Übertra- gung des zentralverwaltungswirtschaftlichen Systems des Nordens auf Südvietnam, da die entsprechenden Anordnungen sich gegen die gesamten privaten Händler und Industriebe- triebe richteten. Die Wegnahme der existenziellen Grundlage führte dazu, dass bereits mehrere Hunderttausend in den ersten drei Jahren auswanderten. Zweitens die Agrarpoli- tik, die schlechte Konsequenzen für die Lebensmittelversorgung der Bevölkerung hatte.

Durch den Versuch der verbesserten planwirtschaftlichen Landwirtschaft im Norden wur- den Kleinbetriebe aufgelöst und zu Großproduktionsbetrieben umgewandelt. Die Arbeiter waren demnach nur noch in Teilfertigungsbereichen tätig. Der fehlende direkte Kontakt zum fertigen Produkt führte zu einer Qualitätssenkung und Verringerung der Produktivitätsleistung. Gleiche Auswirkungen zeigten sich auch in Südvietnam durch die starke Abnahme der Produktion in der Landwirtschaft.35

Reformansätze des dritten Fünfjahresplans Der dritte Fünfjahresplan folgte, um die vorherige Wirtschaftspolitik um 1980 zu korrigie- ren. Der Fokus dieses Plans lag auf einer dezentralisierten Organisation der Verwaltung, verstärkte materielle Anreize für eine effektivere Produktivität und eine wiedergenehmigte Marktproduktion.36 Für die landwirtschaftlichen Betriebe gab es eine Veränderung hin- sichtlich des Vertragsschlusses. Anstatt mit den Arbeitsgruppen wurde folglich ein Vertrag mit den einzelnen Bauern geschlossen. Dies hatte den Vorteil, dass die Menge, die über der Sollmenge hinaus produziert wurde, frei vom Bauern vermarktet werden durfte. Hinsicht- lich des industriellen Sektors bekamen die Betriebe mehr finanzielle Autonomie, vermehr- te Entscheidungserlaubnis und einen Akkordlohn bezüglich der Stückzahlen, wodurch die Arbeitsproduktivität wieder verbessert werden sollte.37 Zudem wurden die staatlich festge- legten Preise korrigiert, sowie die Preise der relevantesten landwirtschaftlichen Produkte angehoben.38

In den fünf Jahren von 1980- 1985 ergab sich mit der Einführung des zweiten Fünfjahres- plans eine deutliche Produktivitätssteigerung. In der Landwirtschaft konnte die Bruttopro- duktion um circa 30% erhöht werden und in der Industrie sogar um über 50% (siehe Tabel- le 3).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 3: Dritter Fünfjahresplan -Bruttoproduktion der Landwirtschaft und Industrie, Eigene Darstellung in Anlehnung an Revilla, D. (1995, S.62).

Dieser Erfolg erklärte sich in erster Linie durch die Einführung von privaten Wirtschaftsanteilen. Dies wurde darauffolgend von konservativen politischen Kräften sofort aufgehoben und planwirtschaftliche Elemente wieder eingefordert. Folglich geriet VN in die nächste Wirtschaftskrise mit einer Senkung des durchschnittlichen jährlichen Volkseinkommens, eine Inflationsratensteigerung von 44% innerhalb von zwei Jahren, sowie einer Auslandsverschuldung von 5,1 Mrd. US$.39

Angesichts dieser gravierenden Wirtschaftslage um 1986 wurde am Parteitag beschlossen den Umwandlungsprozess der sozialistischen Republik VN in ein planwirtschaftliches Wirtschaftssystem einzuleiten.

3. Doi-Moi - Politik

Die Anfänge des Erneuerungsprozesses „Doi-Moi“ ließen auf tiefe Spuren des dreißigjäh- rigen Krieges bis 1975 blicken. Der Krieg hinterließ rund eine Million gefallene Soldaten, zwei Millionen tote Zivilisten, sowie zwei Millionen durch Kriegsfolgen verstümmelte Menschen.40 Zudem folgten 21 Jahre Kriegswirtschaft, die wie zuvor beschrieben in einer gravierenden Wirtschaftslage endeten. Die ersten Züge einer Erneuerungspolitik zeigten sich bereits 1978 in der VR China, als ein Reformprozess eingeleitet worden ist, dessen Richtlinien auf Vorgaben der „vier kleinen Tiger“ (HK, Singapur, Südkorea und Taiwan) basierten. Sieben Jahre später setzte dann auch in der Sowjetunion ein derartiger Prozess ein und damit einhergehend wirkten sich diese Erneuerungsströme auf VN aus, da die Sowjetunion als Hauptverbündeter galt.41 Erst 1986 wurden dann die Erneuerungsmaß- nahmen, namentlich „Doi-Moi“, eingeleitet. Der Prozess der Liberalisierung erfolgte in VN schrittweise. Vorrangig dabei war die Richtigstellung der mikroökonomischen materi- ellen, sowie immateriellen Anreize. Die Privatisierung der Staatsunternehmen, sowie die Erneuerung des Finanzmarktsektors folgten erst in einer späteren Prozessphase.42

Folglich werden detailliert die Doi-Moi Reformmaßnahmen analysiert und deren Erfolgs- auswirkungen diskutiert. Zudem werden bereits Erfolgsfaktoren der Tigerstaaten als Ver- gleichselemente einbezogen. Beginnend sollte verdeutlicht werden, dass die vier Tigerstaa- ten nicht die gleichen Anfangsvoraussetzungen hatten, jedoch alle einen ähnlichen Entwicklungspfad aufwiesen. Während HK und Singapur früher bereits Großbritannien als Handelsstützpunkte dienten43 und somit bereits in ein weltweites Handels- und Dienstleis- tungsnetz eingebunden waren, lebten Südkorea und Taiwan nahezu ausschließlich von der Landwirtschaft und Rohstoffförderung.

[...]


1 Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. (Hg.), Asien prägt die Zukunft des Planeten (2017), online verfügbar: http://www.kas.de/wf/de/33.48509/ , abgerufen am 18.09.2017.

2 Vgl. Müller, Leon, Crashkurs Emerging Markets. Was sind Emerging Markets, wie kann man dort anlegen, welche Chancen gibt es und wo lauern Risiken?, Kulmbach 2010, Kapitel 3, o.S.

3 Vgl. Kirchberg, Dennis, Der Aufstieg der Tigerstaaten im 20. Jahrhundert. Eine historische Analyse, Saarbrücken 2007, S.1.

4 Vgl. Lachmann, Werner, Volkswirtschaftslehre 2, 2. Aufl.,München 2004, S.136.

5 Vgl. Haywood, John, Historischer Weltatlas. Von der Antike bis zur Gegenwart, München 2002, S.278.

6 Vgl. Sklenar, Ana, Die Ökonomien der Tigerstaaten seit 1997, Norderstedt 2009, S.8.

7 Vgl. Obstfeld, Maurice/ Krugman, Paul, Internationale Wirtschaft. Theorie und Politik der Außenwirtschaft, 8. Aufl., München 2009, S.355.

8 Vgl. Sklenar, Ökonomien, S.10.

9 Vgl. Kirchberg, Aufstieg, S.89ff.

10 Vgl. Reißig, Rolf, Gesellschafts-Transformation im 21. Jahrhundert.Ein neues Konzept sozialen Wandels, 1. Aufl.,Wiesbaden 2009, S.34.

11 Vgl. Rosemann, Sabine, Transformation sozialistischer Wirtschaftssysteme - dargestellt am Beispiel Vietnam, in: Schumacher, Hans (Hg.), Internationale Wirtschaftspolitik (Bd.9), Bochum 2006, S.1.

12 Vgl. Holzkämpfer, Hendrik, Management von Singularitäten und Chaos. Außergewöhnliche Ereignisse und Strukturen in industriellen Unternehmen, Wiesbaden 1996, S.109.

13 Vgl. Peters, Hans R., Einführung in die Theorie der Wirtschaftssysteme. 2.Aufl. Oldenbourg 1983, S.384f.

14 Vgl. Schmidt, Uwe, Wirtschaftstransformation und Außenhandel in Vietnam. Erschließung von Exportmärkten für Primärenergieträger, in: Gocht, Werner/ Kasperk Garnet (Hg.), Internationale Kooperation (Bd. 48), Baden-Baden 1999, S. 35.

15 Vgl. Leipold, Helmut, Institutioneller Wandel und Systemtransformation: Ökonomische Erklärungsansätze und ordnungspolitische Folgerungen. Anpassung durch Wandel-Evolution und Transformation von Wirtschaftssystemen, Berlin 1991, S. 30 f.

16 Vgl. Schmidt Wirtschaftstransformation, S. 37.

17 Vgl. Diez, Javier R., Systemtransformation in Vietnam. Industrieller Strukturwandel und regionalwirtschaftliche Auswirkungen, in: Hannoversche Geographische Arbeiten (Bd. 51), Münster 1995, S.19.

18 Vgl. Apolte, Thomas/ Cassel, Dieter, Osteuropa: Probleme und Perspektiven der Transformation sozialisti- scher Wirtschaftssysteme., in: List Forum für Wirtschafts- und Finanzpolitik (Bd 17), Wiesbaden 1991, S.48.

19 Vgl. Schmidt, Wirtschaftstransformation, S.44.

20 Vgl. Eucken, Walter, Grundsätze der Wirtschaftspolitik. 6. Aufl., Tübingen 1990, S.255.

21 Vgl. Rosemann, Transformation, S.4.

22 Vgl. Koop, Michael J./ Nunnenkamp, Peter, Die Transformationskrise in Mittel-und Osteuropa: Ursachen und Auswege, in: Die Weltwirtschaft, Bd.1(1994), S.78.

23 Eucken, Grundsätze, S. 271.

24 Vgl. Schmidt, Wirtschaftstransformation, S.42.

25 Vgl. Apolte/ Cassel, Osteuropa, S.48.

26 Vgl. Nunnenkamp, Peter/ Schmieding, Holger, Zur Konsistenz und Glaubwürdigkeit von Wirtschaftsreformen: Einige Erfahrungen und Lehren für die Systemtransformation in Mittel-und Osteuropa, in: Institut für Weltwirtschaft, Kieler Diskussionsbeiträge, Bd.166 (1991), S.10.

27 Vgl. Statistisches Bundesamt (Hg.), Länderbericht Vietnam 1993, Stuttgart, Wiesbaden 1993, S.22.

28 Vgl. Auswärtiges Amt (Hg.), Länderinformation Vietnam (2017), online verfügbar: http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/Laender/Laenderinfos/01- Nodes_Uebersichtsseiten/Vietnam_node.html, abgerufen am 19.09.2017.

29 Vgl. Schmidt, Wirtschaftstransformation, S.105.

30 Vgl. Statistisches Bundesamt, Länderbericht, S.26.

31 Vgl. Buro, Andreas/Grobe, Karl, Vietnam! Vietnam? Die Entwicklung der Sozialistisches Republik Vietnam nach dem Fall Saigons, 1. Aufl., 1984, S.141.

32 Vgl. Diez, Systemtransformation, S.56.

33 Vgl. Schmidt, Wirtschaftstransformation, S.108f.

34 Vgl. Diez, Systemtransformation, S.56f.

35 Vgl. Diez, Systemtransformation, S.58ff.

36 Ebd., S.60f.

37 Vgl. Diehl, Markus, Systemtransformation in Vietnam: Liberalisierungserfolge-Stabilisierungsprobleme, in: Institut für Weltwirtschaft, Kiel Working Paper, Bd. 557 (1993), S.12.

38 Vgl. Diez, Systemtransformation, S.61.

39 Vgl. Diez, Systemtransformation, S.63.

40 Vgl. Woyke, Wichard, Weltpolitik im Wandel, Wiesbaden 2016, S.217.

41 Vgl. Weggel, Oskar, Reformerische Modernisierungspolitik in Vietnam, in: Opletal, Helmut (Hg.), Doi Moi: Aufbruch in Vietnam, Frankfurt a.M. 1999 , S.15-28, hier S.16f.

42 Vgl. Diehl, Systemtransformation, S. 17.

43 Vgl. Kretschmann, Andre, Singapur verstehen: Die Wandlung vom Warenumschlagplatz zur Weltstadt, Berlin 2014, S.8 und Breitung, Werner, Hongkong-eine Weltstadt auf der Suche nach einer neuen Identität, in: Zeitschrift für Wirtschaftsgeographie, Bd. 46 (2002), S.251.

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Details

Titel
Vietnam auf dem Weg zum Tigerstaat? Eine historisch basierte Analyse der Transformation des Wirtschaftssystems der sozialistischen Republik Vietnam
Hochschule
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
Note
1,7
Autor
Jahr
2017
Seiten
56
Katalognummer
V388194
ISBN (eBook)
9783668628892
ISBN (Buch)
9783668628908
Dateigröße
829 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Vietnam Tigerstaat Wirtschaftsgeschichte historisch
Arbeit zitieren
Kim-Mai Nguyen (Autor), 2017, Vietnam auf dem Weg zum Tigerstaat? Eine historisch basierte Analyse der Transformation des Wirtschaftssystems der sozialistischen Republik Vietnam, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/388194

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